DE1111367B - Verstellbarer Fuehrungsring fuer Tischfraesmaschinen - Google Patents
Verstellbarer Fuehrungsring fuer TischfraesmaschinenInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23Q35/00—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
- B23Q35/04—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
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Description
Bei der Herstellung von Profilen in Werkstücken aus leicht bearbeitbaren Stoffen, z. B. Holz, auf Fräsmaschinen
wird ein Führungsring verwendet, an dem entlang eine Schablone bewegt wird, wobei die Form
der Schablone auf das Werkstück übertragen wird. Eine Voraussetzung dafür ist, daß der Führungsring
möglichst denselben Durchmesser hat wie der Fräser. Bei Änderung des Durchmessers des Fräsers, z. B.
durch Nachschleifen oder Austausch gegen einen anderen Fräser, muß daher entweder der Durchmesser
des Führungsringes oder das Schablonenprofil entsprechend geändert werden. In der Regel werden austauschbare
zylindrische Führungsringe verwendet. Diese haben jedoch nur genormte Durchmesser entsprechend
den Fräserdurchmessern und nicht alle vorkommenden Durchmesser.
Der Führungsring nach der Erfindung ermöglicht eine stufenlose Änderung der Ringdurchmesser
innerhalb eines bestimmten kleinsten und größten Wertes. Er ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet,
daß ein elastisches Band, insbesondere Stahlband, das in seiner Längsrichtung durch einen Anschlag
unverschiebbar ist, in eine nach Art einer Spirale um die Frässpindel als Pol verlaufende, in
einer um die Frässpindel drehbaren Scheibe angeordnete Nut mit einem Teil seiner Breite ragt.
Der Erfindungsgegenstand ist im folgenden unter Hinweis auf die Zeichnung beschrieben, in der zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch den Führungsring gemäß der Erfindung und
Fig. 2 eine dazugehörige Draufsicht.
Im Tisch einer Vertikalfräsmaschine ist eine kreisförmige Platte 1 angebracht, die mit Hilfe eines Exzenters
2 od. dgl. in einer bestimmten Lage gehalten wird. In der Platte 1 ist ein Zahnrad 3 eingebaut, das
mit Hilfe einer Kurbel 4 drehbar ist, die abnehmbar in eine Hülse 5 eingesetzt ist und an ihrem Ende
einen Greifer für einen im Zahnrad 3 angebrachten Bolzen 6 od. dgl. hat. In der Platte 1 ist ferner eine
kreisförmige Scheibe 7 angebracht, deren Mitte im Verhältnis zur Mitte der Platte 1 etwas versetzt ist
und die an ihrem Umfang einen mit dem Zahnrad 3 im Eingriff stehenden Zahnkranz 8 hat. Auf der
Unterseite der Platte 1 ist eine Deckscheibe 9 festgeschraubt, die das Zahnrad 3 und die Scheibe 7 in
ihrer Lage hält. Die Scheibe 7 hat ein Mittelloch für eine Hülse 10, durch welche die Arbeitsspindel der
Maschine nach oben ragt. Die Hülse 10 ist mit Hilfe eines Sicherungsringes 11 od. dgl. drehbar in der
Scheibe 7 gehalten.
Die Oberseite der Scheibe 7 hat eine spiralförmige Nut 12, in die ein federndes Hochkantband 13 aus
Verstellbarer Führungsring
für Tischfräsmaschinen
für Tischfräsmaschinen
Anmelder:
Jonsereds Fabrikers Aktiebolag,
Jonsered (Schweden)
Jonsered (Schweden)
Vertreter:
Dr. rer. pol. Dr.-Ing. K. F. Möllering, Patentanwalt,
Lübeck, Elsässer Str. 31
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 19. Juni 1956
Schweden vom 19. Juni 1956
Albert Fridolf Eugen Hulterström,
Jonsered (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Stahl od. dgl. eingesetzt ist, das sich über die Scheibe 7 hinaus nach oben erstreckt und die Führungsfläche
bildet, an der sich die Schablone im Betrieb entlang bewegt. Auf der Platte 1 ist ein fester
Anschlag 14 angebracht, der sich radial nach innen über die Nut 12 erstreckt. Im Band 13 ist eine Aussparung
vorgesehen, derart, daß das Band sich unterhalb des Anschlags zu beiden Seiten desselben erstreckt.
Das Ende 15 des Bandes 13 ist so abgeschrägt, daß die Spitze des Bandes sich im Boden
der Nut befindet und allenfalls vorhandene Späne bei der Drehung der Scheibe 7 vom Boden der Nut 12
nach oben leitet.
Auf der Hülse 10 ist eine nach außen gerichtete Schiene 16 befestigt, die sich ebenfalls radial über die
Scheibe 7 erstreckt. Das Band 13 hat eine Aussparung für die Schiene 16, welche die Aufgabe hat,
das Band in seiner Lage zu halten, derart, daß es nicht aus der Nut 12 nach oben gedrückt werden
kann. Auch das Ende 17 des Bandes ist abgeschrägt.
Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Bei geringer Steigung der Nut 12 bildet das Band 13 zwischen
dem Anschlag 14 und der Schiene 16 annähernd einen Kreisbogen. Durch Verschiebung
der Scheibe 7 um eine halbe Steigung im Verhältnis zur Mitte der Arbeitsspindel fallen die Mitten des
Kreisbogens und der Spindel zusammen. Bei Drehung der Kurbel 4 in der einen oder anderen Richtung
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wird die Scheibe 7 mit untersetzter Drehzahl gedreht. Da der Anschlag 14 eine Mitdrehung des Bandes 13
verhindert, wird das Band dabei erweitert oder zu-, sammengezogen und bewegt sich dabei in radialer
Richtung in der Nut 12 längs des Anschlags 14. Infolge der Ausdehnung bzw. Zusammenziehung des
Bandes 13 bewegt sich das nicht festgehaltene Ende 17 des Bandes in der Umfangsrichtung, wobei die
Schiene 16 geschwenkt wird und die Hülse 10 mitnimmt. Das Band 13 bewegt sich dabei in radialer
Richtung längs der Schiene.
Claims (4)
1. Um die Spindel von Tischfräsmaschinen angeordneter,
verstellbarer Führungsring, gekennzeichnet durch ein elastisches Band (13), insbesondere
Stahlband, das in seiner Längsrichtung durch einen Anschlag (14) unverschiebbar in eine
nach Art einer Spirale um die Frässpindel als Pol verlaufende, in einer um die Frässpindel
drehbaren Scheibe (7) angeordneten Nut (12) mit einem Teil seiner Breite ragt.
2. Führungsring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (14) das Band
(13) in einer Aussparung in der Nähe eines Bandendes überbrückt.
3. Führungsring nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende des
Bandes (13) durch eine das Band überbrückende Schiene (16) am Herausspringen aus der Nut gehindert
ist.
4. Führungsring nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnenden des
Bandes (13) gegen den Grund der Nut (12) hin spitz auslaufen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
H. Wichmann, Maschinen und Werkzeuge für die spanabhebende Holzbearbeitung, Springer-Verlag, Berlin, 1951, Werkstattbücher, Heft 78, 2. Auflage, S. 43.
H. Wichmann, Maschinen und Werkzeuge für die spanabhebende Holzbearbeitung, Springer-Verlag, Berlin, 1951, Werkstattbücher, Heft 78, 2. Auflage, S. 43.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 648/30 7.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE359874X | 1956-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1111367B true DE1111367B (de) | 1961-07-20 |
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ID=20308884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI13368A Pending DE1111367B (de) | 1956-06-19 | 1957-06-15 | Verstellbarer Fuehrungsring fuer Tischfraesmaschinen |
Country Status (5)
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| DE (1) | DE1111367B (de) |
| FR (1) | FR1179460A (de) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT382807B (de) * | 1984-05-02 | 1987-04-10 | Haefner Hermann | Tisch-fraesmaschine |
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT382807B (de) * | 1984-05-02 | 1987-04-10 | Haefner Hermann | Tisch-fraesmaschine |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| CH359874A (de) | 1962-01-31 |
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