DE110754C - - Google Patents

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DE110754C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • E03B9/14Draining devices for hydrants

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den Ventilbrunnen mit Entleerung des im Schachtrohre stehenden Wassers durch einen mit dem Ventilapparate in Verbindung stehenden Ejector wird das Wasser stets nur bis zum Niveau der Säugöffnungen des Ejectors abgesaugt.
Je nach der Construction dieser Brunnen liegen diese Säugöffnungen mehr oder weniger in einer gewissen Höhe über der Sohle des im Schachtrohre stehenden Wassers, so dafs unterhalb der Saugöffnungen noch eine gewisse Menge Wasser im Schachtrohre zurückbleiben mufs (vergl. z. B. die Patentschriften 162 ι o, 27761 der Klasse 85). Dieses zurückbleibende Wasser ist selbst dem Verderben ausgesetzt und giebt Veranlassung zur Rostbildung. Dadurch wird das mit ihm bei Wasserentnahme in Verbindung tretende Frischwasser verunreinigt.
Fig. ι stellt den Ventilbrunnen in der Zusammenstellung bei geschlossenem und Fig. 2 bei geöffnetem Brunnenventile dar. Fig. 3 zeigt den Untertheil desselben in gröfserem Mafsstabe.
Bei der vorliegenden Anordnung wird das im Schachtrohre des Brunnens sich ansammelnde Wasser bei jedesmaligem Gebrauche des Brunnens nicht nur, wie das bisher der Fall ist, theilweise, sondern bis zum letzten Rest durch den Ejector aufgesaugt.
Dies wird dadurch erreicht, dafs man die Saugmündungen ο ο des Ejectors auch bei der höchsten Hubstellung desBrunnenventiles unterhalb der Sohle des im Schachtrohre stehenden Wassers in eine Sammelcisterne für dasselbe eintauchen läfst.
H ist der Brunnenventilsitz, in dem die die Ejectorsauglöcher umgebende Sammelcisterne ss liegt. Die Linie a-b bildet die Sohle für das Wasser im Schachtrohre. Die Ejectorlöcher reichen bei angehobenem Ventile noch unter diese (Fig. 2).
Wird nun das Brunnenventil geöffnet (Fig. 2), so wird durch das den Ejector durchströmende Wasser das im Schachtrohre befindliche Wasser bis auf den letzten Rest mitgesaugt. Das Schachtrohr wird somit bei jedesmaliger Benutzung des Ventilbrunnens vollständig entleert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Wasserpfosten mit selbstthätiger Entleerung durch einen Ejector, dadurch gekennzeichnet, dafs im Untertheil des Brunnenschachtrohres- eine Sammelcisterne (s s) angeordnet ist, in deren tiefstem Punkt die Sauglöcher (0 0) des Ejectors münden, so dafs bei jedesmaliger Benutzung des Wasserpfostens das von der letzten Benutzung im Schachtrohr und in der Cisterne zurückgebliebene Wasser bis auf den letzten Rest mitgesaugt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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