DE1103637B - Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Rechteckspannungen fuer Mess- und Auswerteeinrichtungen von Auswuchtmaschinen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Rechteckspannungen fuer Mess- und Auswerteeinrichtungen von Auswuchtmaschinen

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DE1103637B
DE1103637B DEH34910A DEH0034910A DE1103637B DE 1103637 B DE1103637 B DE 1103637B DE H34910 A DEH34910 A DE H34910A DE H0034910 A DEH0034910 A DE H0034910A DE 1103637 B DE1103637 B DE 1103637B
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voltage
square
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earth
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DEH34910A
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Dipl-Phys Dr Walter Schupp
Richard Mueller
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HOFMANN K G MASCHINENFABRIK
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HOFMANN K G MASCHINENFABRIK
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/14Determining imbalance
    • G01M1/16Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested
    • G01M1/22Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested and converting vibrations due to imbalance into electric variables

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Rechteckspannungen für Meß- und Auswerteeinrichtungen von Auswuchtmaschinen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Rechteckspannungen für Meß- und Auswerteeinrichtungen von Auswuchtmaschinen, bei dem eine Marke des rotierenden Prüflings photoelektrisch oder elektromagnetisch abgetastet wird und bei dem aus der nadelimpulsförmigen Abtastspannung mindestens zwei gegeneinander um 900 phasenverschobene Rechteckspannungen abgeleitet werden.
  • Es sind verschiedene Verfahren zur Bestimmung der Unwucht eines rotierenden Prüflings nach Größe und Winkellage bekannt, bei welchen zwei gegeneinander um 900 phasenverschobene Rechteckspannungen henötigt werden, die synchron und phasengetreu zu dem Umlauf des Prüflings sind. Einige dieser Verfahren arbeiten mit einer Wattmeteranzeige, wobei dann die eine Spule des Wattmeters mit einer der Rechteckspannungen und die andere Spule des Watt-Ineters mit der gegebenenfalls verstärkten Geberspannung beaufschlagt wird. Es wird dann im Wattmeter bei jedem Umlauf des Prüflings über eine sich um 1800 erstreckenden Winkelbereich der Anteil des Geberstromes mit der Rechteckspannung multipliziert, während in dem verbleibenden Winkelbereich von 1800 keine Multiplikation stattfindet. Das Wattmeter liefert dementsprechend eine Größenanzeige der in eine bestimmte Winkellage fallenden Unwuchtkomponente. Wird anschließend die um 900 phasenverschobene Rechteckspannung auf das Wattmeter aufgeschaltet, erhält man die in einem Winkel von 900 zu der ersten Unwuchtkomponente liegende ergänzende zweite Unwuchtkomponente.
  • Es sind weiterhin bereits Verfahren bekanntgeworden, bei denen durch die Verwendung zweier gegen einander um 900 phasenverschobener Rechteckspannungen eine direkte Anzeige der Unwucht nach Größe und Winkellage ermöglicht wird, wobei dieses Verfahren den besonderen Vorteil aufweist, daß die Meßwerte speicherbar sind. Bei diesen Verfahren wird die Geberspannung gegebenenfalls nach Verstärkung in zwei Zweige aufgeteilt. Der eine Zweig wird mit der einen Rechteckspannung ausgetastet, während der andere Zweig mit der um 900 phasenverschobenen Rechteckspannung ausgetastet wird. Die ausgetasteten Spannungen werden mittels RC-Glieder integriert.
  • Die in den Kondensatoren der EC-Glieder gespeicherten Spannungswerte sind charakteristisch für die Größe und Winkellage der ermittelten Unwucht und können nach relativ einfachen Funktionen z. B. mittels elektronischer Schaltmittel ausgewertet werden.
  • Die bekannten Verfahren können in weiten Grenzen abgewandelt werden. In jedem Fall werden jedoch mit dem Umlauf des Prüflings synchrone Steuerspannungen benötigt, die um einen bestimmten gleichbleibenden Winkel, vorzugsweise von 900, gegenein- ander phasenverschoben sind. Der Nachteil der bekannten Verfahren liegt nun darin, daß folgende Probleme nicht oder nicht in befriedigendem Maße gelöst werden konnten: 1. Der Phasenwinkel zwischen den beiden Rechteckspannungen oder den sonstigen Steuerspannungen soll unabhängig von der Drehzahl des Prüflings immer genau auf demselben Wert bleiben.
  • 2. Die Rechteckspannungen sollen aus exakt geformten Impulsen bestehen und weitgehend frei von überlagerten Oberwellen sein.
  • Das erste Problem ist insoweit von gravierender Bedeutung, da die Sicherheit und die Schnelligkeit des Meßvorganges nur verbessert werden kann, wenn weitgehende Unabhängigkeit voll der Umlaufdrehzahl des Prüflings besteht. Hierin liegt auch die Grundvoraussetzung für einen automatisierten Meßvorgang.
  • Da die üblicherweise verwendeten Phasenschieberglieder frequenzabhängig sind, erschien es unmöglich, mit tragbarem Aufwand Rechteckspanntlgen zu erzielen, die bei jeder Umlauffrequenz des Prüflings genau um 900 gegeneinander phasenverschoben sind. Die Messung muß dementsprechend bei einer ganz bestimmten Drehzahl des Prüflings vorgenommen werden. Wenn die Drehzahl geändert werden mußte, da leichtere oder schwerere Prüflinge zur Messung kamen, mußte die Einrichtung entsprechend umgestellt und nachjustiert werden.
  • Obwohl gemäß eigenen älteren Vorschlägen wesentliche Verbesserungen in dieser Hinsicht erzielt werden konnten, kam der zweiten obengenannten Problemstellung immer noch eine erhebliche Bedeutung zu. Zur Erzielung von Rechteckspannungen wurde bei den bekannten Verfahren auf den Prüfling beispielsweise eine sich über 1800 erstreckende MarE;ierung aufgebracht. Diese Markierung wurde photoelektrisch abgetastet. Abgesehen davon, daß auch bei Verwendung von Schablonen das Aufbringen der Markierung einen erheblichen Arbeitsaufwand bedingt, besteht die Gefahr, daß bei der Winkel auswertung Verwechslungen des Winkels um + 1800 vorkommen können. Außerdem lassen sich Schwankungen in den Reflexionseigenschaften der Markierung nicht vermeiden. Die von der Photozelle gelieferte Spannung ist also nicht exakt rechteckförmig. Sie erscheint bei Überprüfung beispielsweise am Oszillographen infolge der Schwankungen des reflektierten Lichtes ausgezackt oder ausgefraust. Die Rechteckspannung konnte dement-Sprechend nicht unmittelbar verwendet werden. Ntan hat es vielmehr vorgezogen, sie wieder in Sinusspannuilgen zu verwandeln, oder sie entsprechend zu beschneiden, damit die Oberwellen ausgesiebt werden können. Dies bedingt jedoch erheblichen Aufwand, wobei dann die Siebfilter wieder auf eine bestimmte Frequenz abgestimmt sein müssen. so daß die Messungen nur bei einer bestimmten Umlaufdrehzahl des Prüflings vorgenommen werden können.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung zeigte es sich dann, daß zwei mit dem Umlauf des Prüflings synchrone Rechteckspannungen erzielt werden können, welche unabhängig von der Drehzahl des Prüflings jeweils genau um 900 gegeneinander phasenverschoben sind. Weiterhin wird die Verwendung von Schablonen od. dgl. vermieden, da bei dem Verfahren gemäß der Erfindung der Prüfling in an sich bekannter Weise nur eine kleine Marke aufweisen muß, welche photoelektrisch abgetastet wird. An Stelle einer Marke kann auch ein mit dem Prüfling synchron umlaufendes Teil, beispielsweise ein Weicheisenstift oder ein Magnet, vorgesehen sein, welcher dann mittels einer Magnetspule abgetastet wird. Selbstverständlich können auch andere Abtastverfahren angewendet werden, wesentlich ist nur, daß eine nadelimpulsförmige Abtastspannung erzielt wird, welche für jeden vollen Umlauf des Priiflings vorzugsweise einen Impuls liefert.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung stellt also im wesentlichen einen frequenzunabhängigen Impulswandler und Phasenschieber dar, welcher aus einem nadelförmigen Eingangsimpuls zwei genau um 900 phasenverschobene Impulse von exakter Rechteckform erzeugt. Dabei gehören die elektronischen Schaltglieder, in welchen frequenzunabhängig die beiden phasenverschobenen Rechteckspannungen erzeugt werden, zum Stand der Technik. Neu demgegenüber ist die hier vorgesehene Kombination und Gesamtfolge der Einzelschritte.
  • Überraschend ist, daß durch die angegebene Kombination der an sich bekannten Schaltelemente mit relativ einfachen Mitteln aus Nadelimpulsen, deren Frequenz in weiten Grenzen beliebig sein kann, definierte Impulse von exakter Rechteckgestalt unabhängig von der Frequenz der Nadelimpulse erzielt werden können. Das Problem der Frequenzunabhängigkeit einer derartigen Schalteinrichtung ist jedoch in der Ausvuchttechnik von ausschlaggebender Bedeutung, da die Frequenz der Nadelimpulse von der Umlaufdrehzahl des Prüflings abhängig ist, so daß man also bei Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung an keine bestimmte Drehzahl des Prüflings bei der Bestimmung der Unwucht desselben gebunden ist. Obwohl andere Auswuchtverfahren bekannt sind, bei denen das Frequenzunabhängigkeitsproblem gelöst wurde, zeichnet sich das beanspruchte Verfahren durch l>esondere Einfachheit und Betriebssicherheit aus.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht dabei im wesentlichen darin, daß aus der nadelimpulsförmigen Abtastspannung eine synchrone erste Sägezahnspannung hergestellt wird, von welcher nach Erdmittlung eine spiegelbildliche zweite Sägezahnspannung abgeleitet wird. Die beiden erdgemittelten Sägezahnspannungen werden über Gleichrichtermittel gemischt. Die beiden um 900 gegeneinander phasenverschobenen Rechteckspannungen werden nun einerseits von der ersten erdgemittelten Sägezahnspannung und andererseits von der erdgemittelten NIischspannung abgeleitet.
  • Eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht dementsprechend aus einem Sägezahngenerator, aus einer Spannung wendeeinrichtung, aus Gleichrichtermitteln und aus zwei Multivibratoren. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Ausgangsspannung des Sägezahngenerators in drei Zweige aufgeteilt wird. Der erste Zweig steuert direkt den ersten Multivibrator. Der zweite Zweig wird über eine Spannungswendeeinrichfting und Gleichrichtermittel mit dem direkt über Gleichrichtermittel geführten dritten Zweig gemischt. Die Ntischspannung steuert dann den zweiten Multivibrator.
  • Zwischen den einzelnen Stufen wird jeweils eine Erdmittelung angewendet.
  • In den Zeichnungen ist eine bevorzugte Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Es zeigt Fig. 1 schematisch den Aufbau einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Schaltplan als praktisches Ausführnngsbeispiel der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung mit Einzelbauteilen, insbesondere Kondensatoren und Widerständen zur Erdmittelung, Fig. 3 schematisch die bei der Einrichtung gemäß Fig. 1 und 2 auftretenden Stromformen.
  • Eine Marke 21 des Prüflings wird von einer Lichtquelle 22 in üblicher Weise beleuchtet und von einer Photozelle 23 abgetastet (Fig. 1). Der Photozellenstrom wird in einem Verstärker 24 verstärkt. Der Verstärker 24 ist in Fig. 2 der tSbersichtlichkeit halber nicht gezeichnet. Die an der Klemme 1 auftretende Abtastspannung hat die unter A in Fig. 1 und 3 dargestellte nadelimpulsförmige Konfiguration. Die Impulse werden einem aus Kopplungskondensator 26, Triode 27, Widerstand 26', Vorspamlungsquelle 27'.
  • Kondensator 33 und Widerstand 28 bestehenden, an sich bekannten Sägezahugenerator 25 zugeleitet. Der Sägezahngenerator 25 ist in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien eingerahmt. An der Klemme 2 (Fig. 1 und 2) tritt dementsprechend die in Fig. 1 und 3 unter B dargestellte Sägezahnspannung auf. Die Sägezahnspannung B wird einerseits durch einen Kondensator 29a und einen Widerstand 29' (Fig. 2) erdgemittelt, so daß also an der Klemme 3 die unter C in Fig. 3 dargestellte Spannung liegt. Diese Spannung hat dementsprechend einen Nulldurchgang bei 0° und bei 1800, jeweils bezogen auf einen bestimmten Winkel des Prüflings. Mit der erdgemittelten Sägezahnspannung C wird ein Multivibrator 30 üblicher Bauart gesteuert, der an der Klemme 4 die unter D in Fig. 1 und 3 dargestellte Rechteckspannung liefert. Der Multivibrator 30 ist in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien eingerahmt. Die Rechteckspannung wird durch einen Kondensator 31 und einen Widerstand 31' erdgemittelt, so daß an der Klemme 5 die unter E in Fig. 1 und 3 dargestellte erste Rechteckspannung als Ausgangsspannung erzielt wird.
  • Die Ausgangsspamlung B des Sägezahngenerators 25 wird andererseits nach Erdmittelung durch einen Kondensator 29 c und einen Widerstand 29 e einer aus Widerständen 32, 35', Kondensator 35 und Triode 36 hestehenden Wendeeinrichtung 37 zugeführt, so daß an der Klemme 6 die in Fig. 1 und 3 unter F dargestellte, zu der Sägezahnspannung C spiegelbildliche Sägezahnspannung auftritt. Die Stromwendeeinrichtung 37 ist in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien eingerahmt. Der negative Anteil dieser Sägezahuspannung wird durch einen Gleichrichter 38 unterdrückt, so daß an der Klemme 7 die unter G in Fig. 1 und 3 dargestellte Stromform erzielt wird. Ein weiterer Anteil der Sägezahnspannung B wird von Punkt 2 aus (Fig. 2) durch einen Kondensator 29 h und einen Widerstand 29 d erdgemittelt und einem Gleichrichter 39 zugeführt, so daß durch Unterdrückung des negativenAnteiles der Sägezahnspannung an der Klemme 8 die unter H in Fig. 1 und 3 dargestellte Stromform erzielt wird. Die Stromformen G und H werden über Widerstände 40 und 41 gemischt, wobei man an der Klemme 9 die unter J in Fig. 1 und 3 dargestellte Spannung erhält. Die Spannung J wird durch einen Kondensator 42 und einen Widerstand 42' erdgemittelt. Die an der Klemme 10 auftretende, in Fig. 1 und 3 mit K bezeichnete Spannung hat dementsprechend Nulldurchgänge bei 900 und 2700. Sie wird einem zweiten Multivibrator 43 zugeführt, der am Punkt 11 die Rechteckspannung L liefert. Der Multivibrator 43 ist in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien eingerahmt.
  • Die Rechteckspannung L wird wieder durch einen Kondensator 44 und einen Widerstand 44'erdgemittelt. Man erhält dementsprechend an der Klemme 12 eine Rechteckspannung M (Fig. 1 und 3), die zu der an der Klemme 5 auftretenden Rechteckspannung E genau um 900 phasenverschoben ist.
  • Das Ausführungsbeispiel der Fig. 2 unterscheidet sich also von dem Blockschema der Fig. 1 in der Weise, daß hinter der dreifachen Stromverzweigung am Punkt 2 jeder Stromzweig getrennt erdgemittelt wird. In Fig. 1 erfolgte die Erdmittelung gemeinsam vor der Verzweigung am Punkt 3. D-ie getrennte Erdmittelung ist praktisch, da durch sie eine Rückwirkung z. B. des Multivibrators 30 oder der Wcndeeinrichtung 37 auf andere Stromzweige verhindert wird.
  • Da die Multivibratoren exakt auf die Nulldurchgänge der Spannungen C bzw. K ansprechen und da die Nulldurchgänge bei 900 und 2700 bzw. 1800 unabhängig von der Frequenz der Spannungen liegen müssen, folgt daraus, daß sich die Phasenlage der ecnteckspannungen b und M bei Veränderung der Frequenz nicht ändern kann.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung stellt dementsprechend einen frequenzunabhängigen Phasenschieber dar. Obwohl in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Phasenverschiebung zwischen den Rechteckspannungen E und M auf 900 festgelegt wurde, ist ersichtlich, daß beliebige andere Phasenwerte erzielt werden können. Es könnte z. B. hierzu den erdgemittelten Sägezahnspannungen C und F eine Gleichspamlung bestimmter Größe überlagert werden, so daß der Nulldurchgang entsprechend vor- oder zurückverlegt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Erzeugung von Rechteckspannungen für Meß- und Auswerteeinrichtungen von Auswuchtmaschinen, bei dem eine punkt- oder strichförmige Marke des rotierenden Prüflings photoelektrisch oder elektromagnetisch abgetastet wird und bei dem aus der nadelimpulsförmigen Abtastspannung mindestens zwei gegeneinander um 900 phasenverschobene Rechteckspannungen abgeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß aus der nadelimpulsförmigen Abtastspannung (S) eine synchrone erste Sägezahnspannung (B) hergestellt wird, von welcher nach Erdmittelung (C) eine spiegelbildliche zweite Sägezahnspannung (F) abgeleitet wird. und daß die beiden erdgemittelten Sägezahnspamrnngen (C und F) nach Gleichrichtung (H bzw. G) gemischt (J) werden, ferner daß sowohl die erste erdgemittelte Sägezahuspannung (C) als auch die Mischspannung (J) nach Erdmittelung (K) zu Rechteckspannungen (D und L) umgeformt werden, welche durch Erdmittelung die beiden um 900 gegeneinander phasenverschobenen Rechteckspannungen (E und M) liefern.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sägezahngenerator einen ersten Multivibrator und einerseits direkt über einen Gleichrichter und andererseits über eine Spannungswendeeinrichtung und einen weiteren Gleichrichter einen zweiten Multivibrator steuert.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 946 781, 1 159773; USA. Patentschriften Nr. 2 430 154, 2 534 918, 2645751.
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