DE1102829B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung von zeitlich aufeinander-folgenden Spannungsstoessen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung von zeitlich aufeinander-folgenden Spannungsstoessen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE1102829B
DE1102829B DES64361A DES0064361A DE1102829B DE 1102829 B DE1102829 B DE 1102829B DE S64361 A DES64361 A DE S64361A DE S0064361 A DES0064361 A DE S0064361A DE 1102829 B DE1102829 B DE 1102829B
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DE
Germany
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circuit arrangement
counting
transistors
arrangement according
contact means
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Pending
Application number
DES64361A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Karl Euler
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Erzeugung von zeitlich aufeinanderfolgenden Spannungsstößen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Die deutsche Patentschrift 951458 beschreibt einen nach dem. Koordinatenprinzip arbeitenden Impulserzeuger mit einer Mehrzahl von Ausgängen, an denen zeitlich gegeneinander versetzte Impulse in zyklischer Folge auftreten. Zur Verwirklichung des Koordinatenprinzips sind zu den Ausgängen führende Übertrager mit individuellen, in Reihe geschalteten Richtleitern in Matrixform an die Spalten- und Zeilenleitungen geschaltet, von denen jede an ein eigenes Kontaktmittel gelegt ist. Als solche Kontaktmittel sind in den Ausführungsbeispielen Hochvakuum- und Gasentladungsröhren gezeigt. Die Röhren der einen Gruppe, z. B. die den Zeilenleitungen zugeordneten Röhren, führen an den positiven Pol einer Betriebsspannungsquelle, die Röhren der anderen Gruppe an deren negativen Pol. Durch impulsmäßige Betätigung mindestens der Röhre der einen Gruppe und gleichzeitige Betätigung der Röhre der anderen Gruppe fließt in der Primärwicklung des durch diese beiden Röhren bestimmten Übertragers ein Strom, der am zugehörigen Ausgang einen Impuls erzeugt. Der Vorteil des verwendeten Koordinatenprinzips ist darin zu sehen, daß von einer bestimmten Anzahl von Ausgängen ab bei steigender Zahl der Ausgänge die Zahl der erforderlichen Röhren wesentlich langsamer ansteigt. Für eine gegebene Zahl von Ausgängen wird dann der kleinste Aufwand an Röhren erzielt, wenn die Zahlen der Röhren in beiden Gruppen einander möglichst gleich sind.
  • Zur Erzeugung periodisch auftretender Impulse an den Ausgängen der Anordnung müssen die Röhren der beiden Gruppen ebenfalls periodisch gesteuert werden, was in zwei verschiedenen Arten geschehen kann. Bei dem einen allgemein verwendbaren Steuerungsschema werden die Röhren der einen Gruppe nacheinander in den stromführenden Zustand gesteuert, während eine Röhre der anderen Gruppe während dieser ganzen Zeit in den stromführenden Zustand gesteuert wird; dann wiederholt sich dieser Vorgang unverändert bei den Röhren der erstgenannten Gruppe, während nun die nächste Röhre der zweitgenannten Gruppe in den stromführenden Zustand gesteuert wird usw. Für dieses Steuerungsschema sind also den Röhren der beiden Gruppen Impulse unterschiedlicher Dauer und unterschiedlicher Impulsfolgeirequenz zuzuführen. Abweichend davon kann auch ein Schema Verwendung finden, bei dem den Röhren beider Gruppen Impulse gleicher Dauer und gleicher Impulsfolgefrequenz zugeführt werden und der stromführende Zustand innerhalb beider Röhrengruppen in gleicher Weise vorrückt. Dieses Schema hat den Vorteil, daß die Erzeugung der zur Steuerung der Röhren erforderlichen Impulse einfach und wenig aufwendig ist, ist -jedoch an die Bedingung gebunden, daß die Zahlen der Röhren in den beiden Gruppen keinen ganzzahligen gemeinsamen Teiler haben (z. B. 7:5).
  • An Stelle der Röhren können auch Transistoren vorgesehen werden, die niedrigen Spannungsbedarf, sehr geringen Innenwiderstand und im vorliegenden Fall auch den. Vorteil geringer erforderlicher Steuerspannungen bieten. Es können dabei entsprechend den Röhren in beiden Gruppen Transistoren des gleichen Leitungstyps eingesetzt werden; abweichend davon ist es jedoch auch möglich, in den beiden Gruppen Transistoren unterschiedlichen Leitungstyps zu verwenden, wodurch die Anforderungen an die Steuerimpulse noch weiter herabgesetzt werden können. Transistoren sind im vorliegenden Fall als Äquivalente der in den Ausführungsbeispielen gezeigten Röhren zu betrachten.
  • Zur nacheinander erfolgenden Aussteuerung der Röhren oder Transistoren jeder Gruppe in den stromführenden Zustand ist bei den Anordnungen gemäß dem eingangs genannten Patent für jede der beiden Röhrengruppen eine eigene Zählkette vorgesehen, deren Ausgänge aufeinanderfolgende Impulse abgeben. Die Röhren oder Transistoren des Impulserzeugers haben hier die Aufgabe, einerseits die für die Ausgangsimpulse erforderliche Leistung aufzubringen und andererseits durch das Koordinatenprinzip mögliehe Rückwirkungen des Impulserzeugers auf die Zählketten zu verhindern. Sie dienen also zur Leistungsverstärkung und Entkopplung, stellen aber, wenn sie auch die Anwendung beliebiger Zählketten gestatten und durch die Verwendung des Koordinatenprinzips ihre Anzahl klein gehalten ist, immer noch einen bestimmten Aufwand dar. Auch diesen Aufwand zu verringern, ist die Aufgabe der Erfindung.
  • Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung dient wie die vorstehend beschriebene Anordnung zur Erzeugung von an gesonderten Ausgängen auft%etenden zeitlich aufeinanderfolgenden Spannungsstößen durch koordinatenartiges Zusammenarbeiten von zwei Kontaktmitteln, von denen jedes einer eigenen Gruppe untereinander gleicher Kontaktmittel angehört, wobei die Kontaktmittel beider Gruppen bei gegenseitiger Abhängigkeit in zyklischer Folge betätigt werden und über Entkoppelrichtleiter die Verbraucher speisen und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktmittel jeder Gruppe unter sich zu je einer als Ringschaltung ausgebildeten Zählkette zusammengeschaltet sind.
  • Durch den `'Wegfall der Kontaktmittel zwischen den Zählkettenausgängen und den zu den Ausgängen des Impulserzeugers führenden Übertragern müssen die Zählketten von sich aus die an den Ausgängen des Impulserzeugers erforderliche Leistung aufbringen und müssen bezüglich ihres Arbeitens unabhängig von Rückwirkungen der jeweils anderen Zählkette über die zu den Ausgängen führenden Übertrager sein. Die Erfindung macht davon Gebrauch, daß Zählketten, die diesen Forderungen gerecht werden, bereits verfügbar sind. Als besonders vorteilhaft erweist sich hier eine Zählkette, die durch IRE CONVENTION RECORD, 1955, Part. d, bekannt ist und je Stufe einen Transistor und einen ferromagnetischen Ringkern besitzt.
  • Im folgenden wird an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben, das mit derartigen Zählketten. arbeitet. Die Figur selbst beschränkt sich auf den für das Verständnis erforderlichen Umfang und zeigt je eine Stufe der beiden Zählketten und einen Ausgangsübertrager mit in Reihe geschaltetem Richtleiter. Die durch die Matrixanordnung gegebene Anschaltung mehrerer Ausgangsübertrager an jede Stufe der beiden Zählketten wird durch die beiden Vielfachzeichen zum Ausdruck gebracht.
  • Zur Steuerung der Zeilen der Gesamtanordnung dient eine erste Zählkette, die aus untereinander gleichen, zu einer Ringschaltung zusammengeschalteten Stufen mit je einem Transistor T1 und einem ferromagnetischen Ringkern K 1 mit vier Wicklungen besteht. Zwischen die Basiselektrode und den Emitter des hier gewählten pnp-Transistors T1 ist die Steuerwicklung s und zwischen den Kollektor des Transistors T 1 und die Eingabespule e der folgenden Stufe ist die Rückkopplungswicklung r eingefügt; die Eingabewicklungen e der Richtkerne sämtlicher Stufen sind über individuelle Widerstände R1 an den negativen Pol einer Betriebsspannungsquelle - Ub geschaltet. Außerdem tragen sämtliche Ringkerne je eine Weiterschaltwicklung w, die, untereinander in-Reihe geschaltet, an einen Steuerimpulsgenerator angeschaltet sind. Die von der betreffenden Stufe versorgte Zeile der 'Matrixanordnung ist jeweils an den Emitter des zugehörigen Transistors T 1 geschaltet.
  • Zur Steuerung der Spalten der Matrixanordnung ist eine zweite, ebenfalls als Ringschaltung ausgebildete Zählkette vorgesehen, deren Stufen je einen Transistor T 2 und einen ferromagnetischen Ringkern h2 enthalten. Die Stufen dieser zweiten Zählkette besitzen im wesentlichen die gleiche Anordnung wie die Stufen der ersten Zählkette mit dem Unterschied, daß die Emitter der Transistoren T2 über individuelle Widerstände R2 an den positiven Pol der Betriebsspannungsquelle Kjb und die Spalten der Matrixanordnung jeweils an die Eingabespulen e der jeweils zugehörigen Ringkerne IL 2 geschaltet sind. Die Weiterschaltwicklungen w der Ringkerne k 2 sind ebenfalls an den schon genannten Steuerimpulsgenerator geschaltet.
  • An den Kreuzungspunkten der Matrixanordnung ist zwischen Zeile und Spalte jeweils die Primärwicklung eines Übertragers C mit in Reihe liegendem Entkoppelrichtleiter G geschaltet. Die Sekundärseiten dieser Übertrager dienen zur potentialfreien Abgabe der gewünschten Impulse.
  • Die Wirkungsweise derartiger Zählketten läßt sich, ausgehend von der Wirkungsweise einer einzelnen Stufe, wie folgt kurz erläutern. Jeder ferromagnetische Ringkern K 1 bzw. K2 hat zwei stabile Zustände, nämlich den Zustand positiver Remanenz und den Zustand negativer Remanenz, die innerhalb der durch die flachen Äste der Hystereseschleife gekennzeichneten beiden Sättigungsbereiche liegen. Wird einem im Zustand negativer Remanenz befindlichen Ringkern über seine Weiterschaltwicklung u, ein Impuls zugeführt, der nach Amplitude und Polarität in der Lage ist, den Ringkern in den positiven Sättigungsbereich zu steuern, so wird in der Steuerwicklung s eine Spannung induziert, die den bis dahin gesperrten Transistor T 1 bzw. T 2 in den stromführenden Zustand steuert. Der nun über die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors fließende Strom fließt auch durch die Rückkopplungswicklung r, die so gepolt ist, daß dieser Transistorstrom den der Weiterschaltwicklung w zugeführten Impuls unterstützt und damit den Transistor noch weiter in den stromführenden Zustand steuert. Durch diese positive Rückkopplung wird ein sehr schneller Stromanstieg und damit ein sehr schnelles Erreichen des positiven Sättigungsbereiches des Ringkernes erzielt. Bei Erreichen des flachen Astes der Hystereseschleife und damit eintretender Sättigung ist der Ringkern nicht mehr in der Lage, eine nennenswerte Kopplung seiner Wicklungen aufrechtzuerhalten, wodurch in der Steuerwicklung s keine nennenswerte Spannung mehr induziert und damit der Transistor wieder gesperrt wird. Der Ringkern nimmt nun den Zustand positiver Remanenz ein. Folgende, der Weiterschaltspule zc" zugeführte Impulse bleiben nun unwirksam, da sie den bereits im Zustand positiver Remanenz befindlichen Ringkern nur weiter in den positiven Sättigungsbereich steuern, wobei jedoch kein steiler Ast der Hystereseschleife durchlaufen wird, was für eine Aussteuerung des Transistors in den stromführenden Zustand erforderlich wäre. Eine durch den schwachen Anstieg des dem positiven Sättigungsbereich zugehörigen flachen Astes der Hystereseschleife unter Umständen bedingte Induktion einer kleinen Spannung in der Steuerwicklung s und damit bedingter schwaeher Stromfluß im Transistor bleibt ohne Einfluß, da dieser Stromfluß den Ringkern nur im bereits eingenommenen positiven Sättigungsbereich weiter aussteuert.
  • Das Rückkippen eines im Zustand positiver Remanenz befindlichen Ringkerns in den Zustand negativer Remanenz erfolgt durch einen der Eingabewicklung e zugeführten Impuls entsprechender Amplitude und Polarität. Dieser Impuls wird vom stromführenden Transistor der jeweils vorhergehenden Stufe erzeugt, da die Eingabewicklung e eines jeden Ringkerns mit der Rückkopplungswicklung r der jeweils vorhergehenden Stufe in Reihe geschaltet ist und damit vom Strom des Transistors der vorhergehenden Stufe durchflossen wird.
  • Bei einer aus derartigen Stufen aufgebauten Zähllette befindet sich jeweils der Ringkern einer einzigen Stufe im Zustand negativer Remanenz, die Ringkerne aller übrigen Stufen dagegen sind im Zustand positiver Remanenz. Bei Zuführung eines Impulses zur Zählkette kippt der einzige im Zustand negativer Retnanenz befindliche Ringkern in den Zustand positiver Remanenz, wobei der ihm zugeordnete Transistor während des Kippens Strom führt und damit den bis dahin im Zustand positiver Remanenz befindlichen Ringkern der folgenden Stufe in den Zustand negativer Remanenz kippt. Bei Zuführung solcher Weiterschaltimpulse zur Zählkette führen also nacheinander die Transistoren T 1 bzw. T 2 der einzelnen Stufen impulsmäßig Strom, wobei diese Stromimpulse zeitlich mit den Weiterschaltimpulsen zusammenfallen.
  • Bei Versorgung zweier Zählketten mit den gleichen oder mit zeitlich koinzidenten Weiterschaltimpulsen führen damit jeweils zwei Transistoren gleichzeitig Strom, von denen der eine Transistor der einen Zählkette und der andere Transistor der anderen Zählkette angehört.
  • Diese Koinzidenz der Stromflußzeiten zweier Transistoren wird bei der Erfindung ausgewertet, bei der, wie aus der Figur deutlich zu ersehen ist, jeweils die Primärwicklung desjenigen Übertragers t' stromdurchflossen ist, deren beide zugehörigen Transistoren T 1 und T 2 Strom führen. Die Richtleiter G haben dabei die Aufgabe, in bekannter Weise das Auftreten unzulässiger Ströme über andere Übertrager h' zu verhindern.
  • Bei Einhaltung der eingangs genannten Bedingung, derzufolge die Stufenzahlen der beiden Zählketten keinen ganzzahligen gemeinsamen Teiler haben dürfen, wird damit erreicht, daß nacheinander die Primärwicklungen sämtlicher Übertrager Ü impulsmäßig stromdurchflossen sind, womit in deren Sekundärwicklungen die gewünschten gegeneinander zeitlich versetzten Impulse auftreten.
  • Vorliegende Beschreibung beschränkt sich zur Erläuterung des Wesens der Erfindung auf eine bestimmte Schaltungsanordnung als Ausführungsbeispiel. Die Transistoren beider Zählketten haben dabei den gleichen Leitungstyp; hier beispielsweise handelt es sich um pnp-Transistoren. In gleicher Weise können in beiden Zählketten auch npn-Transistoren Verwendung finden. Außerdem ist es auch möglich, in der einen Zählkette pnp-Transistoren und in der anderen Zählkette npn=rransistoren zu verwenden. Die für solche Abwandlungen erforderlichen Maßnahmen sind einfacher Art und bedürfen daher keiner besonderen Erläuterung.
  • Im weiteren kann die Erfindung auch mit Zählletten beliebiger Art verwirklicht werden, sofern diese Zählketten die bereits genannten Bedingungen ausreichender Leistungsabgabe und von Rückwirkungen unabhängigen Arbeitens erfüllen. Bei Wahl entsprechender Zählketten kann auch abweichend von dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel, bei dem beide Zählketten Impulse gleicher Dauer abgeben, auch das eingangs genannte, mit Impulsen ungleicher Dauer arbeitende Steuerschema Verwendung finden.
  • Auf Grund des geringen inneren Spannungsabfalles stromführender Transistoren ist es in verschiedenen Anwendungsfällen ohne weiteres möglich, die beim vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel über die Übertrager Ü angeschalteten Verbraucher auch unter Weglassung dieser Übertrager unmittelbar zwischen die eine Zählkette und die zur anderen Zählkette führenden Entkoppelrichtleiter G einzufügen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung, vorzugsweise für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, zur Erzeugung von an gesonderten Ausgängen auftretenden, zeitlich aufeinanderfolgenden Spannungsstößen durch koordinatenartiges Zusammenarbeiten von jeweils zwei Kontaktmitteln, von denen jedes einer eigenen Gruppe untereinander gleicher Kontaktmittel angehört, wobei die Kontaktmittel beider Gruppen bei gegenseitiger Abhängigkeit in zyklischer Folge betätigt werden und über Entkoppelrichtleiter die Verbraucher speisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktmittel (T1, T2) jeder Gruppe unter sich zu je einer als Ringschaltung ausgebildeten Zählkette zusammengeschaltet sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Zählketten verwendet sind, deren Stufenzahlen (z. B. 7 und 5) keinen ganzzahligen gemeinsamen Teiler besitzen und die durch Impulse gleicher Dauer und gleicher Impulsfolgefrequenz weitergeschaltet werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 unter Verwendung von Zählketten, deren Stufen je einen ferromagnetischen Ringkern und einen Transistor enthalten, dessen Emitter-Kollektor-Strecke in Reihe mit einer Rückkopplungswicklung des Ringkerns zwischen die Betriebsspannungsquelle und dem Ausgang der betreffenden Zählkettenstufe geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die der betreffenden Zählkettenstufe zugeordneten Verbraucher an diesen Ausgang geschaltet sind (mittels Cr).
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zählketten mit Transistoren (T1, T2) des gleichen Typs (pnp- bzw. npn-Transistoren) ausgestattet sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zählketten mit Transistoren (T1, T2) unterschiedlichen Typs (pnp- bzw. npn-Transistoren) ausgestattet sind.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Verbrauchern Auskoppelübertrager (Ü) vorgeschaltet sind.
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