DE1098397B - Pneumatisch messgesteuerte Poliermaschine - Google Patents
Pneumatisch messgesteuerte PoliermaschineInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B17/00—Special adaptations of machines or devices for grinding controlled by patterns, drawings, magnetic tapes or the like; Accessories therefor
- B24B17/08—Special adaptations of machines or devices for grinding controlled by patterns, drawings, magnetic tapes or the like; Accessories therefor involving fluid transmission means only
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Pneumatisch meßgesteuerte Poliermaschine Die Erfindung betrifft eine pneumatisch meßgesteuerte Poliermaschine mit umlaufendter Werkstückspindel und einem dazu einstellbaren umlaufenden Werkzeug.
- Die bekannten meßgesteuerten Schleif- oder Poliermaschinen besitzen einen in den Arbeitsbereich einschwenkbaren Meß'bügel, dessen Tasteinrichtung bei der Messung des Werkstückes ein Staudruckventil beeinflußt, das mit einem. pneumatischen Meßgerät verbunden ist. Die von dem veränderlichen Meßdruck über das Staudruckventil bewirkten Änderungen, der Höhe des Wasserspiegels im Manometerro.hr -des pneumatischen Meßgerätes sind an einer Skala ablesbar und werden mit Hilfe verschiebbar angeordneter, photoelektrischer Meßköpfe in elektrische Impulse umgewandelt, welche die zur Schaltung der Maschine erforderlichen Steuervorgänge innerhalb der festgelegten Toleranzgrenzen auslösen.
- Diese bekannten Ausführungen besitzen jedoch den Nachteil, d@aß eine für sehr genau zu bearbeitende Flächen erforderliche Messung an der augenblicklichen Bearbeitungsstelle ohne eine schädliche Unterbrechung des Arbeitsvorganges nicht möglich ist. Es muß vielmehr erst das Werkzeug entfernt und dann der Meßbü-gel eingeschwenkt werden, damit eine Messung an dieser Stelle vorgenommen werden kann. Beim Wiederansetzen des Werkzeuges nachdem Messen ergibt sich oft an dem Werkstück eine Markierung, die nur schwierig zu beseitigen ist und unter Umständen zu einem Unbrauchbarwerden des Werkstückes führen kann. Abgesehendavon werden durch das unvermeidbare Spiel in,den Gliedergelenken der Schwenkeinrichtung des mit dem pneumatischen Taster versehenen Meßbügels Lageveränderungen der Meßdüse bewirkt, die Fehlsteuerungen infolge fehlerhafter Meßanzeigen und damit Ungenauigkeiten bei der Bearbeitung der Werkstücke verursachen.
- Diese Nachteile, werden nach,der Erfindung vermieden, wenn dem Werkzeug eine Meßdüse unmittelbar zugeordnet ist, die, an einer der zu erzeugenden Fläche entsprechendgeformten Schablone geführt, zur Steuerung des Arbeitsvorganges dient, wobei das Werkzeug mit einer achsensenkrecht angeordneten Steuerscheibe versehen ist, die, beiderseits von vom Meßdruck beeinflußten Steuerdüsen beaufschlagt, die Regulierung d es Anpreß,druckes bewirkt.
- Eine vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn erfindungsgemäß die Meßdüse koaxial im Innern eines mit einer kreisringförmigen Arbeitsfläche versehenen Werkzeuges angeordnet ist und ,der Meßdüseuhalter als Träger für -das Werkzeug dient.
- V#ei Verwendung von Polierwerkzeugen, die keine 1.:reisringförm,i.ge Arbeitsfläche besitzen oder in den Fällen, die eine konzentrische Zuordnung der Meßdüse zu dem Polierwerkzeug infolge bestimmter baulicher Gegebenheiten nicht gestatten, ergibt sich, erfindungsgemäß eine weitere, vorteilhafte Ausführungsform, wenn die Meß'düse nahe außerhalb des Werkzeuges angeordnet und mit diesem starr verbunden ist, so daß auch in solchen Fällen eine Messung in unmittelbarer Nähe der jeweiligen Bearbeitungsstelle ohne Unterbrechung des Arbeitsvorganges durchführbar ist.
- Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch in einem Vertikalschnitt dargestellt.
- Mit 1 ist ein fertiggeschliffenes, vorpoliertes Werkstück bezeichnet, das an einer horizontal angeordneten, umlaufenden Spindelt befestigt ist. Auf einem an einer vertikalen Achse 3 angeordneten Schwenkarm 4 ist ein mit einer Meßdüse5 versehener Tragkörper 6 axial bewegbar, der über einen Arm 7 an einer der zu polierenden Fläche entsprechenden, jedoch nicht äquidistant geformten Schablone 8 geführt ist. Die von einer Meßleitung 9 gespeiste Meßdüse 5 ist einem auf dem Tragkörper 6 drehbar und axial verschiebbar gelagerten Polierwerkzeug 10 unmittelbar zugeordnet. An dem durch einen Riemenantrieb 11 in Drehung versetzten Polierwerkzeug 10 ist eine achsensenkrecht angeordnete Steuerscheibe 12 vorgesehen, die über Meßleitungen 13 undi, 14 beiderseits von vom jeweils zwischen Meßdüse und Werkstück herrschenden Staudruck beeinflußten Steuerdüsen 15 und 16 beaufschlagt wird und den Arbeitsdruck -des Werkzeuges 10 entsprechend der erforderlichen Werkstoffabniahme reguliert. Mit Hilfe eines an der Vertikalachse angeordneten Teilkreises 17 und eines in dem Tragkörper 6 angebrachten Maßstabes 18 ist auch die Lage der Meßdüse bzw. der jeweiligen Bearbeitungsstelle in radialer und axialer Richtung über eine aus Objektiven 19 bzw. 20 sowie Umlenkprismen 21 und 22 bzw. 23 und 24 bestehende, optische Beobachtungvorrichtung in einem Okular 25 genau feststellbar, so daß der Stand der Bearbeitung über die ganze Werkstückfläche ohne Unterbrechung des -Arbeitsvorganges an der jeweiligen Bearbeitungsstelle oder in unmittelbarer Nähe derselben meß- und kontrollierbar und. .damit die Herstellung sehr genauer, insbesondere asphärischer Flächen an optischen Linsen gewährleistet ist. Die Automatisierung des. Arbeitsvorganges kann dabei genauso wie beiden bereits bekannten Schleifmaschinen mit Hilfe von an dem Manometerrohr eines pneumatischen Meßgerätes verschiebbar :angeordneten, photoelektrischen Schaltköpfen oder ähnlichen von dem sich ,an der Meßstelle ausbildenden Staudruck beeinflußten Steuereinrichtungen-erfolgen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Pneumatisch meßgesteuerte Poliermaschine mit umlaufender Werkstückspindel und einem dazu einstellbaren umlaufenden Werkzeug, dadurch gekennzeichnet, däß dem Werkzeug (10) eine Meßdüse (5) unmittelbar zugeordnet ist, die, an einer der zu erzeugenden Fläche entsprechend geformten Schablone. (8) geführt, zur Steuerung des Arbeitsvorganges dient.
- 2. Poliermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbar und axial verschiebbar gelagerte Werkzeug (10) mit einer ochsensenkrecht angeordneten Steuerscheibe (12) versehen ist, die, beiderseitig'von vom Meßdruck beeinflußten Steuerdüsen (15, 16) beaufschlagt, zur Regulierung des Anpreßdruckes dient.
- 3. Poliermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßdüse (5) koaxial im Inneren des Werkzeuges (10) angeordnet ist.
- 4. Poliermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßdüsenhalter (6) als Träger für das mit einer kreisringförmigen Arbeitsfläche versehene Werkzeug (10) dient.
- 5. Poliermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßdüse (5) außerhalb des Werkzeuges (10) angeordnet und mit diesem starr verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI16051A DE1098397B (de) | 1959-02-21 | 1959-02-21 | Pneumatisch messgesteuerte Poliermaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEI16051A DE1098397B (de) | 1959-02-21 | 1959-02-21 | Pneumatisch messgesteuerte Poliermaschine |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1098397B true DE1098397B (de) | 1961-01-26 |
Family
ID=7185875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI16051A Pending DE1098397B (de) | 1959-02-21 | 1959-02-21 | Pneumatisch messgesteuerte Poliermaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1098397B (de) |
-
1959
- 1959-02-21 DE DEI16051A patent/DE1098397B/de active Pending
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