DE1097451B - Sperrdampf-Einrichtung fuer Dampfturbinen-Labyrinthstopfbuchsen - Google Patents

Sperrdampf-Einrichtung fuer Dampfturbinen-Labyrinthstopfbuchsen

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Publication number
DE1097451B
DE1097451B DEA32462A DEA0032462A DE1097451B DE 1097451 B DE1097451 B DE 1097451B DE A32462 A DEA32462 A DE A32462A DE A0032462 A DEA0032462 A DE A0032462A DE 1097451 B DE1097451 B DE 1097451B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
chamber
leakage
pressure
air
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Pending
Application number
DEA32462A
Other languages
English (en)
Inventor
Rene De Maulmin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRETAGNE ATEL CHANTIERS
Ateliers et Chantiers de Bretagne ACB SA
Original Assignee
BRETAGNE ATEL CHANTIERS
Ateliers et Chantiers de Bretagne ACB SA
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Filing date
Publication date
Application filed by BRETAGNE ATEL CHANTIERS, Ateliers et Chantiers de Bretagne ACB SA filed Critical BRETAGNE ATEL CHANTIERS
Publication of DE1097451B publication Critical patent/DE1097451B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/40Sealings between relatively-moving surfaces by means of fluid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/02Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type
    • F01D11/04Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type using sealing fluid, e.g. steam
    • F01D11/06Control thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

Die Anmeldung betrifft eine Sperrdampf-Einrichtung für eine Dampfturbinen - Labyrinthstopfbuchse mit mehreren, voneinander durch Labyrinthe getrennten Stopfbuchskammern, in deren einer, die im folgenden »Sperrdampfkammer« genannt wird, der Druck von einem Druckregler durch Zufuhr von Dampf höheren Drucks oder Abfuhr von Dampf in eine Stelle niederen Drucks konstant ein wenig über dem Außenluftdruck gehalten und aus deren nächstäußerer, die im folgenden. »Leckdampfkammer« heißt, der Leckdampf mittels einer Pumpe in einen Leckdampfkondensator abgesaugt wird.
Bei der bekannten Einrichtung dieser Art wird der im Leckdampfkondensator nicht kondensierte Teil des aus der Leckdampfkammer abgesaugten Dampf-Luft-Gemisches, also größtenteils Luft, in die Umgebung geblasen.
Bei Atom-Kraftwerken kann das gefährlich sein, da diese abgeblasene Luft mit radioaktiven Teilchen, die sich im Dampf befunden haben, verunreinigt sein, also die Umgebung radioaktiv verseuchen könnte.
Deshalb sieht die Erfindung vor, daß außerhalb der Leckdampfkammer noch eine Kammer angeordnet ist und daß in diese — im folgenden »Luftkammer« genannt — der im Leckdampfkondensator nicht kondensierte Teil des aus der Leckdampfkammer abgesaugten Dampf-Luft-Gemisches zurückgeführt wird.
Diese Luftkammer steht also stets unter dem Druck der Umgebungsluft; die in ihr befindliche Luft tritt also nicht in die Umgebung aus, sondern läuft in geschlossenem Strömungskreis durch die Leckdampfkammer und den Leckdampfkondensator um.
In bekannter Weise werden die Stopfbuchsen der Turbine — meistens sind es ja zwei — und bei Mehrgehäuseturbinen alle Stopfbuchsen der Turbine miteinander durch Leitungen verbunden derart, daß alle Sperrdampfkammern miteinander, alle Leckdampfkammern miteinander und alle Luftkammern miteinander verbunden werden; und der Leckdampfkondensator nebst Luftpumpe dient allen Stopfbuchsen gemeinsam.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel der Erfindung. Darin sind zwischen dem Austrittsende 1 der Turbinenwelle und dem Turbinengehäuse 2 eine Anzahl Stopfbuchslabyrinthe 3, 4, 5, 6 und 7 vorgesehen, welche zwischen sich Stopfbuchskammern 8, 9,10 und 11 einschließen. Von diesen Kammern ist die etwa als Vorwärmkammer zu bezeichnende Kammer 8 über eine Leitung 12 mit einem Vorwärmer verbunden. Die nächstäußere, als Sperrdampfkammer zu bezeichnende Kammer 9 ist mittels einer Leitung 13 an ein Druckregelventil 14 angeschlossen, welches im wesentlichen aus einem Kolben 15 besteht, der die Leitung 13 entweder über eine Leitung 16 an einen nicht dar-Sperrdampf-Einrichtimg für Dampfturbinen-Labyrinthstopf buchs en
Anmelder:
Ateliers et Chantiers de Bretagne,
Nantes, Loire Atiantique (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Bohr, Dipl.-Ing. H Bohr,
Dipl.-Ing. S. Staeger, München 5, Müllerstr. 31,
und Dr.-Ing. H. Fincke, Berlin-Lichterfelde,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Frankreich, vom 20. August 1958
Rene de Maulmin, Paris,
ist als Erfinder genannt worden
gestellten Kondensator oder über eine Leitung 17 an den Hochdruckteil der Turbine anschließt, je nachdem, ob der in dieser Kammer 9 jeweils herrschende Druck höher oder niedriger ist als der vorbestimmte, um ein geringes über dem Atmosphärendruck liegende Druck. Die weiterhin nächstäußere, als Leckdampfkammer zu bezeichnende Kammer 10 steht über eine Leitung 18 unter Zwischenschaltung eines Absperrventils 19 mit einem Leckdampfkondensator 20 in Verbindung, der in seinem Inneren eine von Kühlwasser durchflossene Leitungsschlange 21 aufnimmt. Der Auslaß dieses Kondensators 20 steht mit einem Saugventilator 22 in Verbindung, dessen Auslaßseite über eine Leitung 23 und ein Absperrventil 24 an eine Stopfbuchskammer 11 angeschlossen ist, in welcher der Druck der Umgebungsluft herrscht. Sobald die Anlage arbeitet, wird der Saugventilator 22 dem Druckabfall in der Leckdampfkammer 10 angepaßt. Diese Kammer 10 erhält dauernd Dampf von der Sperrdampfkammer 9 her, welcher durch das Labyrinth 5 durchtritt, sowie andererseits Luft, welche von der Luftkammer 11 durch das Labyrinth 6 hindurch zufließt. Dieses Gemisch aus Luft und Dampf strömt dem Leckdampfkondensator 20 zu, in welchem der größte Teil des Dampfes kondensiert wird. Anschließend wird die getrocknete Luft in die Luftkammer 11 zurückgeleitet, aus welcher sie dann wieder in die benachbarte Leckdampfkammer 10 abgesaugt wird. Der Druck in der Luftkammer 11 ist genau gleich dem
009 699/92
Druck der Außenluft, so daß jeglicher Austritt von Luft oder Dampf aus der Turbine in die Umgebungsluft verhindert ist.
Praktisch wird bei jeder Turbine die Turbinenwelle zweimal aus dem Turbinengehäuse heraustreten. In diesem Fall ist erfmdungsgemäß vorgesehen, die beiden Ausgleichskammern 9 der beiden Turbinenwellen-Austrittsstellen miteinander zu verbinden und ebenfalls eine entsprechende Verbindung der Kammern 11 vorzusehen, in denen der Druck der Umgebungsluft herrscht. Auf diese Weise ist für ein und dieselbe Turbine lediglich ein einziger Kondensator 20 mit zugeordnetem Saugventilator 22 nötig.
Für den Fall, daß eine bestimmte Anlage mehrere Turbinen enthält, werden erfindungsgemäß die Ausgleichskammern 9 aller Turbinen miteinander verbunden. Eine gleiche Schaltung wird erfmdungsgemäß auch für die Kammern 11 vorgesehen, in welchen der Druck der Umgebungsluft herrscht. Auf diese Weise kann erreicht werden, daß die gesamte Anlage ledig-Hch mit einem einzigen Regelventil 14, einem einzigen Kondensator 20 und einem einzigen Ventilator 22 auskommt.

Claims (2)

PatentANSPBüCHE:
1. Sperrdampf-Einrichtung für eine Dampfturbinen-Labyrinthstopfbuchse mit meherren, voneinander durch Labyrinthe getrennten Stopfbuchskammern, in deren einer, die im folgenden »Sperr-
25 dampfkammer« genannt wird, der Druck von einem Druckregler durch Zufuhr von Dampf höheren Drucks oder Abfuhr von Dampf in eine Stelle niederen Drucks konstant ein wenig über dem Außenluftdruck gehalten und aus deren nächstäußerer, die im folgenden »Leckdampfkammer« heißt, der Leckdampf mittels einer Pumpe in einen Leckdampfkondensator abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Leckdampf kammer (10) noch eine Kammer (11) angeordnet ist und daß in diese — im folgenden »Luftkammer« genannt — der im Leckdampfkondensator (20) nicht kondensierte Teil des aus der Leckdampfkammer (10) abgesaugten-Dampf-Luft-Gemisches zurückgeführt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 für eine Dampfturbine mit mehreren Stopfbuchsen, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise alle Stopfbuchsen durch Leitungen so miteinander verbunden sind, daß alle Sperrdampf kammern (9) miteinander und mit dem Druckregler verbunden, ferner alle Leckdampfkammern" (10) miteinander und mit dem Leckdampfkondensator (20) verbunden sowie alle Luftkammern (11) miteinander und mit der Luftpumpe (22) des Leckdampfkondensators verbunden sind. '
In Betracht gezogene Druckschriften:
Zeitschrift »Schiff und Hafen«, 1953, S. 86 bis 90.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 699/92 1.61
DEA32462A 1958-08-20 1959-07-13 Sperrdampf-Einrichtung fuer Dampfturbinen-Labyrinthstopfbuchsen Pending DE1097451B (de)

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FR1097451X 1958-08-20

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DE1097451B true DE1097451B (de) 1961-01-19

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ID=9618605

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DEA32462A Pending DE1097451B (de) 1958-08-20 1959-07-13 Sperrdampf-Einrichtung fuer Dampfturbinen-Labyrinthstopfbuchsen

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CH355462A (fr) 1961-07-15
FR1201361A (fr) 1959-12-30

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