DE109130C - - Google Patents

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DE109130C
DE109130C DENDAT109130D DE109130DA DE109130C DE 109130 C DE109130 C DE 109130C DE NDAT109130 D DENDAT109130 D DE NDAT109130D DE 109130D A DE109130D A DE 109130DA DE 109130 C DE109130 C DE 109130C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/08Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having tubular flexible members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Balgpumpe, bei der eine den zusammendrückbaren Körper derselben versteifende Nürnberger Scheere die Pumpenthätigkeit regelt, so dafs hierdurch grofse Wassermengen bei verhältnifsinäfsig geringer Arbeitsbewegung des Pumpenden oder des Motors gefördert'werden können.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Balgpumpe in zwei Anwendungsarten in zwei Beispielen dargestellt, und zwar in den Fig. 1 bis 4 zum Fördern des Wassers aus einem leckgewordenen Schiff und in Fig. 5 zum Fördern des Wassers aus einer beliebigen Tiefe auf eine beliebige Höhe.
Im Kielraum eines Schiffes A befindet sich ein unten offener, im Uebrigen aber allseitig geschlossener Raum α (Fig. 1) in dem die neue Balgpumpe eingeschlossen ist, deren festgelagertes hohles Mittelstück B durch einen Wasserschieber b mit dem Schiffsräume in Verbindung gebracht oder von diesem wasserdicht abgeschlossen werden kann. Den beiden offenen, rahmenartigen Seiten dieses Körpers in Richtung der Schiffslängenachse sind blasebalg- oder harmonikaartige ausziehbare Körper C C1 angeschlossen, die kräftige Metallrahmen cc... cl c1 zur Versteifung besitzen und deren Endplatten D D1 mit Klappventilen d d1 (Fig. 3) versehen sind.
Die Versteifungsrahm'en c c . . . c1 c1 tragen gleichzeitig die Drehzapfen für die einzelnen Glieder der Nürnberger Scheeren E E\ deren feste Drehpunkte FF1 an den Rahmen cc . . . C1C1 befestigt sind, so dafs hierdurch ein in der Längenrichtung bewegliches, widerstandsfähiges Gerippe für die Bälge C C1 geschaffen ist.
Die die Klappventile enthaltenden Endplatten der Körper CC1 sind vortheilhaft mit einem spitzwinkligen Bug bekleidet, damit das Wasser dem Auseinanderziehen genannter Körper C C1 möglichst geringen Widerstand entgegensetzt.
Die Bethätigung der Nürnberger Scheeren C C1, sowie des Wasserschiebers b e erfolgt in dem dargestellten Beispiele Fig. 3 durch die Zahnstange Z, welche in einen zahnlosen Theil * übergeht, der in gewissen Abständen von einander mit den Zapfen i i1 ausgestattet ist, die zur Bethätigung der Nürnberger Scheeren dienen. Die Schieberstange b1 wird durch eine Zahnstange gebildet, die mit dem Zahnrad jR kämmt, das unter Vermittelung der Kettenräder r r1 seine Drehung erhält. Das Kettenrad r ist zu einem Zahnrade ausgebildet, welches mit der Zahnstange Z kämmt, und da Hebel g des Anfangsgliedes der Nürnberger Scheere C durch Schiene k1 mit dem Hebel g* des Anfangsgliedes der Nürnberger Scheere C1 verbunden, und umgekehrt Hebel f1 der letzteren mit dem Hebel f der ersteren durch Schiene k verbunden sind, so bedarf es nur eines geringen Anhebens der Zahnstange Z, um die Balgpumpen weit auszudehnen, also einen grofsen Saugeraum zu schaffen. Die hochgehende Zahnstange Z dreht das Kettenrad r, diese Drehung wird durch die Kette auf das Rad r1 übertragen, auf dessen We-He
das Zahnrad R angeordnet ist, und der Schieber b wird geöffnet. In dem Momente, wo der Schieber b geöffnet ist, ist auch Zahnstange Z so weit angehoben, dafs der unterste Zapfen i dieser Stange sich in den Winkel legt, der durch die Kreuzung der beiden Hebel ff1 der Anfangsglieder . beider Nürnberger Scheeren C C1 gebildet wird. Diese beiden Hebel werden also durch die hochgehende Zahnstange Z bethätigt, die Nürnberger Scheeren CC1 strecken sich, wobei die dreikantigen Aufsätze das Wasser leicht durchschneiden und sich die Klappventile d d1 schliefsen.
Beim Niederschieben der Zahnstange Z findet der umgekehrte Vorgang statt, die Bälge werden nach Schlufs des Wasserschiebers zusammengezogen und das von den Bälgen aufgenommene Wasser wird ausgestofsen.
Durch die in Fig. 5 als Beispiel dargestellte Fördervorrichtung soll Wasser hochgepumpt werden. Zu diesem Zwecke ist in dem versenkten Kasten L wieder ein harmonikaartiger Balg C eingeschlossen, zu dessen festem, hohlem Theile jB das von dem Brunnenkessel K abgeleitete Rohr / mit Gefälle führt, in dem der Wasserschieber b angeordnet ist. Der Schieber b ist durch das Gestänge b1 mit dem Pumpenschwengel oder Hebel H verbunden und von dem Gestänge bl führt eine Lenkerstange Z1 zur Nürnberger Scheere E, während ein nach oben führendes Luftrohr m auf dem Hohlkörper B befestigt ist.
Wird nun Hebel H niedergedrückt, so wird der Wasserschieber b geöffnet und gleichzeitig der Balg C aus einander gezogen, wobei sich Ventilklappe d schliefst. Durch das Luftrohr m tritt nun Luft in den Balg C ein und das Wasser fliefst aus dem Brunnen K in den Balg C; hat sich dieser mit Wasser gefüllt, so zieht man den Hebel hoch, schliefst hierdurch zuerst den Wasserschieber b und zieht darauf den harmonikaartigen Körper C zusammen, so dafs das in demselben eingeschlossene Wasser die Ventilklappe d öffnet und so in den geschlossenen Kasten L austritt.
Wird dann der Balg C behufs neuer Füllung aus dem Brunnen K wieder ausgedehnt, so bewirkt seine Ausdehnung eine entsprechende Volumenvergröfserung des Behälterinhaltes (L), infolge deren das Wasser in dem Steigrohr entsprechend aufsteigt und endlich in der Höhe zum Ausflufs gelangt, in der das Ausfiufsrohr s angeordnet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Balgpumpe, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bälge C C1 behufs Versteifung mit Nürnberger Scheeren .Ei?1 derart verbunden sind, dafs durch das Ausdehnen und Zusammenziehen der Scheeren von dem Hebelwerk k k\ S'S1IJf1 aus zugleich auch die Bälge CC1 ausgedehnt und zusammengezogen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2730950C2 (ru) * 2019-02-19 2020-08-26 Юрий Рэмович Залыгин Коловратный насос

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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RU2730950C2 (ru) * 2019-02-19 2020-08-26 Юрий Рэмович Залыгин Коловратный насос

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