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Schälmaschine für stangenförmige Werkstücke, wie Rohre, Wellen od.
dgl. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schälen von stangenförmigen Werkstücken
beliebiger Länge wie Rohre, Wellen od. dgl., die durch einen umlaufenden Messerkopf
bearbeitet und durch zwei Spannwagen in Richtung der Achse des Schälkopfes bewegt
werden.
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Es sind Schälmaschinen bekannt, denen vor dem Schälkopf, in Richturig
der Längshewegtung des zu bearbeitenden Werkstückes gesehen, zwei Spannwagen zugeordnet
sind, die, durch von ihnen beein.flußte Schaltmittel gesteuert, abwechselnd hin-
und herbewegt, das Werkstück dem Schälkopf zuführen. Die an jedem Spannwagen: vorgesehenen
Spannmittel werden durch um das zu schälende Werkstück umlaufende Kurvenscheiben
gesteuert. Bei einer solchen Maschine, die an sich für Werkstücke großer Länge gedacht
ist, besteht der Nachteil, daß das Ende des Werkstückes von den vor dem Schälkopf
vorgesehenen Spannwagen nicht mehr durch den Schälkopf hindurchgeschoben wird, sondern
von einem besonderen Spannwagen herausgezogen werden muß, wenn man das Hindurchschieben
nicht durch eine neue zu schälende Stange od. dgl. bewirken lassen kann bzw. will.
Maschinen dieser Art, die sich bewährt haben, weisen jedoch den Nachteil auf, daß
die Oberflächenbeschaffenheit der geschälten Stangen nicht an allen Stellen gleich
ist. Dies rührt daher, daß das zu schälende Gut nicht ganz gleichmäßig durch die
beiden wechselweise spannenden und lösenden Spannwagen durch den Schälkopf hindurchbewegt
wird.
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Anderen Schälmaschinen sind je ein Spannwagen vor dem Schälkopf und
hinter diesem zugeordnet. Auch bei diesen Maschinen treten Unregelmäßigkeiten in
der Oberflächenbearbeitung auf, weil es schwierig ist, während der Übergabe einen
völligen Gleichlauf der Spannwagen zu erreichen, besonders wenn bei Hochleistungsmaschinen
die Materialdurchlaufgeschwindigkeit hoch ist und dabei auch noch gefordert wird,
daß lange und extrem kurze Stangen vom gleichen Durchmesser ohne Umstellung geschält
werden; sollen.
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Bei einer weiteren Gruppe von Schälmaschinen wird der Vorschub von
Einzugsrollen betätigt. Diese Maschinen haben. aber den Nachteil, daß außer diesen
Einzugsrollen noch zwei Spannwagen erforderlich sind, wobei mindestens der Spannwagen
an der Auszugsseite angetrieben sein muß, wenn die Stangen selbsttätig die Maschine
verlassen sollen. Auch hier tritt beim Verlassen des Materials aus, den Einzugsrollen
eine Markierung beim Schälen auf, sofern der Auszugswagen. das Material nicht mit
der absolut gleichen Geschwindigkeit auszieht. Außerdem kann man auf Schälmaschinen
mit Einzugsrollen keine extrem kurzen Wellen. schälen, weil der Platz, den die meistens
zwei Paar Einzugsrollen benötigen, gegenüber der Nur-Spannwagen-Anordnung verlorengeht.
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Die Erfindung geht aus von der Gruppe von Schälmaschinen, denen vor
und hinter dem Schälkopf je ein Spannwagen; zugeordnet ist. Erfindungsgemäß wird
vorgeschlagen, beide Spannwagen über elektrische Wellen mit je einem Geber von einem
gemeinsamen Motor aus anzutreiben.
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Arbeitsmaschinen elektrische Wellen zuzuordnen, ist bekannt. Sie werden
vorgesehen, wenn die Bedienung von Einzelmotoren einer Mehrmotorenanlage erleichtert
werden soll. Dies wird dadurch erreicht, daß die durch Einzelelektromotoren angetriebenen
Maschinenelemente gruppenweise gemeinsam zwangläufig gesteuert werden. Als Einzelantriebe
werden Gleichstrom-Nebenschlußmotoren verwendet, deren Felder parallel geschaltet
und gruppenweise durch einen: gemeinsamen Regler eingestellt werden. Um dies zu
erreichen, werden. von einem Geber mehrere Empfänger gesteuert. Irgendwelche Schwierigkeiten
treten nicht auf, weil sämtliche angetriebenen Teile, beispielsweise die Walzen
von Papiermaschinen oder Walzenstraßen, ständig umlaufen und ein Stillsetzen der
Walzen nur dann erfolgt, wenn die gesamte Anlage stillzusetzen ist. Ordnet man jedoch
derartige -elektrische Wellen Schälmaschinen zu, dann stellt man fest, daß die ganze
Anlage beim Abschalten eines Empfängers - und dies ist bei Schälmaschinen, bei denen
das zu schälende Gut durch hin- und herbewegte
Spannwagen durch
den umlaufenden Schälkopf befördert wird, notwendig - außer Tritt fällt, so daß
man diese bekannten elektrischen Wellen als Antriebsmittel für Schälmaschinen nicht
verwenden kann. Beachtet man jedoch die erfindungsgemäße Anweisung; dann, treten
diese Schwierigkeiten nicht mehr auf. Gemäß dieser neuen Anweisung werden also die
Spannwagen mit ihren Spanneinrichtungen selbsttätig so gesteuert, daß beide zwischen
je zwei Endstellungen durch Schaltmittel ständig so lange hin- und herbewegt werden,
bis die ganze Stange bearbeitet ist, wobei einer der Wagen immer kurz vor seiner
Endstellung den anderen Wagen so beeinflußt, daß sich dieser synchron, d. h. mit
absolut gleicher Vorwärtsgeschwindigkeit, zum ersten bewegt und dabei das Werkstück
spannt. während der erste das Werkstück freigibt, seine Bewegungsrichtung ändert
und. mit erhöhter Geschwindigkeit in seine Ausgangsstellung zurückkehrt und hier
verharrt, bis er dann kurz vor der entsprechenden Endstellung des nunmehr vorlaufenden
Wagens erneut auf Vorlauf und Spannen geschaltet wird. Die Einschaltung des gerade
stehenden Wagens, wird, wie an sich bekannt, durch einen vorn anderen Wagen betätigten
Endschalter bewirkt, der gleichzeitig ein Zeitverzögerungsrelais, beeinflußt, das
die Spanneinrichtung des angefahrenen Wagens im Sinne Spannen schließt und die Spanneinrichtung
des den Endschalter betätigenden Wagens öffnet, sowie der andere Wagen gespannt
hat und gleichzeitig den Vorlauf dieses Wagens abschaltet und den Eilrücklauf einschaltet.
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Der Eilrücklaufmator jedes Wagens wird durch einen Endschalter abgeschaltet.
Der in der Vorschubrichtung des Werkstückes vor dem Schälkopf angeordnete Wagen
weist einen Fühlhebel auf, der an dem zu bearbeitenden Werkstück anliegt und einen
Steuerimpuls gibt, z. B. dem Eilrücklauf dieses Wagens stoppt, sowie das Werkstückende
den Fühlhebel passiert hat, d. h. das Werkstück aus der geöffneten Spanneinrichtung
herausgleiten will, worauf der Vorlauf eingeschaltet und zeitverzögert, die Spanneinrichtung
dieses Wagens im Sinne »Spannen« geschlossen, die des anderen Wagens geöffnet wird,
worauf nun letzterer im Eilrücklauf in seine Ausgangsstellung zurückfährt. Durch
diese Steuermöglichkeit wird erreicht, daß auch extrem kurze Stangen; ohne Aufenthalt
geschält werden können und auch, selbsttätig aus der Maschine herausgezogen werden.,
ohne daß eine Stange nachgeschoben werden muß. Der den Fühlhebel tragende Wagen
wird nach dein Freigeben des Werkstückendes durch seinen Endschalter und Übernahme
des Werkstückes durch den Auszugswagen auf Eilrücklauf umgeschaltet und bis in seine
Ausgangsstellung zurückgefahren, wenn nicht durch Einlegen eines neuen Werkstückes
die Schaltmittel im Sinne eines Freigehens des Wagens in Vorschubrichtung betätigt
werden. Zum Spannen des Werkstückes verwendet man. zweckmäßigerweise eine Spanneinrichtung,
die das Werkstück vorzugsweise mittels zweier Spannmittel festlegt, von denen das
eine fest und das andere senkrecht zur Werkstücklängsachse durch Steuermittel bewegt
ist. Zwischen dem bewegbaren Spannmittel und einem dieses beeinflussende Schaltglied,
wie Nocken, Exzenter od. dgl., ist eine unter Vorspannung stehende Feder, vorzugsweise
Tellerfeder, eingeschaltet, deren Spannung dem Spanndruck entspricht. Es ist vorteilhaft,
die Feder zwischen zwei Zylinderbuchsen anzuordnen, von denen eine das beivegliche
Spannmittel trägt, während die andere unter Wirkung des Schaltgliedes steht und
der Abstand der beiden Endflächen der Zylinderbuchsen einstellbar ist. Die Endstellung
der beiden Zylinderbuchsen wird beispielsweise durch einen Gewindebolzen einstellbar
begrenzt. Der Gewindebolzen wird zweckmäßigerweise so angeordnet, da,ß er von dem
dem Spannmittel zugewandten. Ende aus beeinflußt werden kann. Zweckmäßigerweise
werden: das bewegliche Spannmittel und eine Zylinderbuchse lös- und einstellbar
vereinigt. Die Zylinderbuchsen. selbst sind gegen Verdrehung gesichert. Es. ist
zweckmäßig, die Buchsen. gegenüber ihren Führungen auf Verdrehung zu sichern. Unter
Umständen kann es zweckmäßig sein, zwischen dem beweglichen Spannmittel und einer
Zylinderbuchse eine Hebeluntersetzung, vorzugsweise einen Kniehebel, vorzusehen.
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Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens wird an Hand der Zeichnungen
nachstehend erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Aufsicht auf ein. Schaltpult, mit dessen
Handhaben die Schälmaschine während der Einrichtung bzw. während des automatischen
Betriebes beeinflußt werden kann, Fig. 2 eine schematische Seitenansicht einer Schälmaschine
gemäß der Erfindung, bei der der vor dem Schälkopf angeordnete Spannwagen in seine
Ausgangsstellung zurückfährt, der hinter dem Schälkopf angeordnete Spannwagen sich
in einer Mittelstellung in Richtung Vorlauf befindet, Fig. 3 eine Aufsicht auf eine
Maschine nach. Fig. 2, Fig.4 eine Seitenansicht der Schälmaschine entsprechend Fig.
2, bei der sich der vor dem Schälkopf angeordnete Spannwagen im Vorlauf und der
hinter dem Schälkopf angeordnete Spannwagen sich im Rücklauf befindet, Fig. 5 eine
Seitenansicht entsprechend Fig.2, bei der der vor dem Schälkopf angeordnete Spannwagen
sich kurz vor den Schälkopf befindet, während der hinter dem Schälkopf angeordnete
Spannwagen etwa in seiner linken Ausgangsstellung steht.
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Der Schälkopf, der selbst nicht dargestellt ist, ist in einem Gehäuse
3 angeordnet und wird über ein Getriebe 4 von, dem Hauptmotor 1 angetrieben. Das
Getriebe 4 kann: durch einen Verstellmotor 32 geregelt werden. Beiderseits des Schälkopfgehäuses
sind Führungsmittel 5, zweckmäßigerweise Stangen beliebigen Querschnitts, angeordnet,
auf denen die Spannwagen 6; 7 verschoben werden können. Jeder Spannwagen trägt eine
Spanneinrichtung 8, die sowohl von Hand als, auch automatisch betätigt werden: kann,
und weist Rollen oder Räder 9 auf, welche sich. auf den Führungsmitteln 5 abrollen,
wenn die Spannwagen über einen Zahnstangentrieb 6' bzw. 7' oder über die Rollen
oder Räder angetrieben werden. Jede Spannvorrichtung 8 wird bei automatischem Betrieb
durch einen, durch eine Bremskupplung 10 bzw. 19 beeinflußbaren Spannmotor 11 bzw.
20 betätigt.
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Es soll zunächst erläutert werden:, wie die Schälmaschine eingerichtet
wird. Der Betriebsschalter I, der in der Fig. 1 in der Stellung I' steht, die dem
automatischen Betrieb entspricht, wird nach links. in die Stellung I" umgelegt.
Darauf wird der Hauptschalter H am Schaltschrank S betätigt. Die nicht
dargestellten Lüftermotoren, die der Kühlung der Geber-und Empfängermotoren dienen
und unmittelbar an diesen angeordnet sind, laufend an, und die Geber- und Empfängermotoren
synchronisieren sich. Man kann die Lüftermotoren auch durch andere Kühlmittel ersetzen;
oder überhaupt nicht vorsehen, wenn der Drehzahlbereich dies zuläßt. Die Kabelverbindung
der elektrischen. Welle ist in Fig.3 gestrichelt angedeutet.
Darauf
wird der Schalter III des Hauptantriebs betätigt. Der Hauptantriebsmotor 1 läuft
an. Durch. Betätigung des Schalters IV des Schaltpultes 8' kann, man den Vorschubmotor
2 einschalte.
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Der Vorschub:motor 2 treibt über einen Zahn- oder Riementrieb 28 die
Gebermotoren 29, 30 über ein stufenlos regelbares Getriebe 31, das durch eine. Verstellmotosr
33 beeinflußt werden kann, an. Die Gebermotoren 29, 30 stehen mit den Empfängermotoren
15 und 24, die an den Spannwagen 6 und 7 angeordnet sind, über sogenannte elektrische
Wellen in Verbindung. Die Empfängermotoren 15, 24 arbeiten als Vorschubsmoto,ren
für die Spannwagen, verschieben diese also in der Bewegungsrichtung des durch den
Schälkopf zu bearbeitenden Materials. An den Spannwagen sind außerdem je ein Eilgangmotor
17 bzw. 26 angeordnet, die dem schnellen. Zurückfahren der Spannwagen dienen.
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Will man die Spanneinrichtung 8 des Wagens 6 im Sinne Spannen betätigen,
so drückt man den Schaltknopf V des Schaltpultes S', wodurch die Bremskupplung 10
des Spannmotors 11 gelöst und der Spannmotor 11 eingeschaltet wird. Nach erfolgtem
Spannen wird durch den Endschalter 12 selbsttätig der Spannmotor abgeschaltet und;
die Bremskupplung 10 wieder eingeschaltet. Diesen Zustand zeigt die Lampe V' dadurch
an, daß sie aufleuchtet. Drückt man den Schaltknopf VI des Schaltpultes, so wird
die Bremskupplung 10 gelöst und der Spannmotor 11 in umgekehrter Drehrichtung eingeschaltet.
Bei beendetem Lösen schaltet der Endschalter 13 den Spannmotor 11 ab und die Bremskupplung
10 wieder ein. Ist das. Lösen beendet, so leuchtet die Lampe VI' auf.
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Der Vorlauf des Spannwagens 6 wird durch Drükke des: Knopfes VII auf
der Schalttafel ausgelöst. Dadurch wird die Vorschubkupplung 14 dieses Spannwagens
erregt, so daß sie kuppelt, und damit die kraftschlüssiges Verbindung zwischen,
denn Vorschubmotor 15 und dem Getriebe des Spannwagens hergestellt. Der Spannwagen
6 wird sich also in Richtung auf das Schälkopfgehäuse 3 bewegen. Durch den Endschalter
16 wird der Vorlauf begrenzt, läuft nämlich der Spannwagen 6 gegen den Endschalter
16 an, so wird die Vorschubkupplung 14 abgeschaltet und dadurch der Vorlauf beendet.
Will man den Vorlauf des Spannwagens 6, bevor er den Endschalter 16 erreicht hat,
beenden, so betätigt man den Knopf VII' des Schaltpultes. Durch Betätigen des Schaltknopfes
VII' kann man den Eilgangmotor 17 einschalten, der den Spannwagen 6 in Richtung
Vorlauf schnell bewegt. Läßt man den Schaltknopf VII" los, so wird der Eilgangmosto:r
17 wieder abgeschaltet. Zur Erzielung des Rücklaufes. betätigt man während des.
gewünschten Rücklaufes den Schaltknopf VII', wodurch der Eilgangmostosr 17 in umgekehrter
Drehrichtung umläuft. Der Rücklauf des Spannwagens 6 wird durch einen Endschalter
18 begrenzt.
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Selbstverständlich kann man den Rücklauf auch jederzeit durch Drückern.
des Knopfes VII' beenden. Soll die Spanneinrichtung 8 des Spannwagens 7 im Sinne
Spannen betätigt werden, so drückt man den Schaltknopf VIII. Die Bremskupplung 19
des Spannwagens. 7 wird gelöst, und der Spannmotor 20 läuft an. Nach erfolgtem Spannern.
wird durch: den. Endschalter 21 der Spannmotor 20 abgeschaltet und die Bremskupplung
19 wieder eingeschaltet. In diesem Augenblick leuchtet die Lampe VIII' auf. Betätigt
man den Schaltknopf IX, so wird die Bremskupplung 19 abgeschaltet und der Spannmotor
20 eingeschaltet, der jetzt mit umgekehrter Drehrichtung läuft. Wurde die Spanneinrichtung
vollkommen gelöst, _o schaltet der Endkontakt 22 den Spannmotor 20 ab und die Bremskupplung
19 ein. Die Meldelampe IX' leuchtet auf.
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Durch Drücken des Schaltknopfes. X wird die Vo:rschubkupplung 23 erregt,
die die Verbindung zwischen dem Vorschub:motor 24 und dem Getriebe des Spannwagens
7 herstellt. Der Vorlauf des Spannwagens 7 wird durch einen Endschalter 25 begrenzt.
Beim Anlaufen des Endschalters 25 durch den Spannwagen 7 wird die Vorschubskupplung
23 abgeschaltet und damit der Vorlauf beendet. Wie beim Spannwagen 6 kann auch hier
der Vorlauf des Spannwagens 7 durch Drücken, des Knopfes X' jederzeit abgeschaltet
werden. Der Eilgangmotor 26 des. Spannwagens 7 kann durch Betätigen des Schaltknopfes
X" im Sinne Vorlauf und durch Betätigen des Schaltknopfes im Sinne Rücklauf eingeschaltet
werden. Der Rücklauf des Spannwagens 7 wird durch einen Endschalter 27 abgeschaltet.
Jede Bewegung des Spannwagens. 7 kann durch Betätigen des Schalters X' plötzlich
gestoppt werden:.
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Der Vorschub:mo:tor 2 treibst über einen, Zahn- oder Riementrieb 28
die Gebermotoren: 29, 30 über ein stufenlos regelbares Getriebe 31, das durch einen
Vers.tellmotosr 33 beeinflußt werde kann, an. Die Gebermotoren 29, 30 stehen mit
den Empfängermotoren 15 und 24, die an den Spannwagen 6 und 7 angeordnet sind, über
sogeannte elektrische Wellen in Verbindung.
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Es soll nun erläutert werden, welche Vorgänge sich beim Einschalte
des Motors 1 und des Vo:rschubmostors 2 abspielen.
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Wird der Hauptschalter II eingeschaltet, so laufen die nicht dargestellten
Lüftermotoren an, und die Geber- und Empfängermotoren 29, 30, 15, 24 synchronisieren
sich. Befindet sich der Wahlschalter I z. B. in der Stellung I' für automatischen
Betrieb: oder in der Einrichtestellung I", so kann man den HauptantriebschalterIII
betätigen. Befindet sich der Schaltknebel 1I in der Stellung A (Schritthalten),
so läuft der Motor 1 nur so lange um., wie man auf den Schaltknopf III drückt. Befindet
sich der Schaltknebel XI in der Stellung B, so läuft der Antriebsmotor 1 nach Betätigen
des Schaltknopfes III ständig um.
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Wird der Schaltknopf IV betätigt, so wird der Vorschubmotor 2 einbeschaltet.
Der Haupt- und der Vorschubantrieb sind: gegeneinander verriegelt, d. h., der Vo@rschubmo@to:r2
kann erst anlaufen, wenn der Hauptantriebsmotor 1 eingeschaltet ist. Betätigt man
den Schaltknopf III' des Hauptantriebes, so wird der Vorschubmotor 2 sofort und
der Anstriebsmo:tor 1 zeitverzögert abgeschaltet. Dadurch hat der Schälkopf die
Möglichkeit, sich freizuschneiden. Der Hauptschalter fällt dann, heraus.
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Drückt man den Schaltknopf IV' für den Vorschub, so wird der Vorschub:mo:tor
2 stillgesetzt.
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Die Schälmaschine kann selbsttätig abgeschaltet werden, und zwar dadurch,
daß die Lüftermotoren durch den Motorschutzschalter, der Hauptantriebsmostor 1 und
die Geber- und Empfängermotoren 29, 30, 15, 24 durch Bimetallrelais geschützt sind.
Beim Ansprechen eines derselben wird der Vorschubinotor 2 sofort, der Hauptantriebsmotor
1 zeitverzögert abgeschaltet, außerdem fällt der Hauptschalter heraus.
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In dem stufenlos regelbaren Getriebe 4 ist ein Verstellmotor 32 angeordnet,
der nur bei laufendem Antriebsmotor 1 eingeschaltet werden kann. Solange der Schaltknopf
III" bei Einrichtebetrieb gedrückt wird, wird die Drehzahl des Getriebes und damit
die
Drehzahl des Schälkopfes erhöht. Wird der Schaltknopf III"'
betätigt, so läuft der Verstellmotor 32 in umgekehrter Drehrichtung um, solange
dieser Schaltknopf gedrückt wird, wodurch sich die Drehzahl des Getriebes und damit
die Drehzahl des Schälkopfes verringert. Man ist also in der Lage, die Abtriebsdrehzahl
des stufenlos regelbaren Getriebes bei gleichbleibender Drehzahl des Antriebsmotors
1 beliebig zu verstellen. Die jeweilige Drehzahl des Schälkopfes wird durch ein
auf Umdrehung pro Minute geeichtes Voltmeter XII auf dem Schaltpult angezeigt. Die
Stromstärke ergibt sich aus der Anzeige des Amperemeters XIII.
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Eine entsprechende Regeleinrichtung ist auch im Antrieb des Vorschubmotors
vorgesehen, und zwar kann der Verstellmotor 33 des Getriebes 31, wenn man den Schaltknopf
IV" betätigt, die Vorschubgeschwindigkeit steigern bzw., wenn man den Schaltknopf
IV' betätigt, verringern, weil im letzteren Falle die Drehrichtung des Verstellmotors
entgegengesetzt der Drehrichtung ist, die bei Betätigung des Schaltknopfes IV" veranlaßt
wird. Die Abtriebsdrehzahl des Getriebes 31 kann damit ebenfalls stufenlos geregelt
werden. Die Vorschubgeschwindigkeit wird durch ein auf Meter pro Minute geeichtes
Voltmeter XIV auf der Schalttafel angezeigt, die Stromstärke durch ein geeichtes
Amperemeter XV.
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Auf dem Schaltpult S' sind weitere Schaltknöpfe und Kontrollampen
vorgesehen, und zwar der Schaltknopf XVI, der beim Betätigen einen beschleunigten
Auszug des Endes des bearbeiteten Werkstückes ermöglicht, weil dann der Eilvorlaufmotor26
des. Spannwagens 7 betätigt wird. Der Schaltknopf XVII dient zum vollständigen Stillsetzen
der Schälmaschine, die Kontrollampen XVIII und XIX leuchten auf, wenn entweder einer
der Lüftermotoren oder die Ölpumpe ausgefallen ist.
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Beim Übergang vom Einrichtungsbetrieb auf automatischen Betrieb -wird
der Wahlschalter I auf der Schalttafel nach rechts in die in Fig. 1 dargestellte
Stellung I' gelegt. Damit werden die Schaltknöpfe der Schalttafel für den linken
und rechten Spannwagen außer Betrieb gesetzt, und die automatische Steuerung liegt
im Stromkreis. Voraussetzung dafür, daß der Automatikbetrieb eingeschaltet werden.
kann, ist, daß der Hauptantriebsmotor 1 und der Vorschubmotor 2 eingeschaltet sind,
die Spanneinrichtung des Spannwagens 7 gelöst und eine zu schälende Welle oder Stange
in die Schälmaschine eingelegt ist und durch diese Welle der Endschalter 34 des
Spann-Wagens 6 und der Endschalter 35 an der Einführung zum Schälkopf eingedrückt
sind. Jetzt ist man in der Lage, den Schalter II zu drücken, also die Maschine auf
automatischen Betrieb einzuschalten.
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Beim Einschalten der Automatik beginnt der Spannwagen 6 zu spannen,
d. h., die Bremskupplung 10 wird gelöst, und der Spannmotor 11 läuft an. Ist das
zu bearbeitende Werkstück einwandfrei von der Spanneinrichtung 8 des Spannwagens
6 erfaßt, so. schaltet der Endschalter 12 den Spannmotor 11 ab und schaltet die
Bremskupplung 10 wieder ein. Gleichzeitig schaltet der Endschalter 12 die Vorschubkupplung
14 ein, die die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Vorschubmotor und dem Getriebe
des linken Spannwagens herstellt. Dadurch wird das Werkstück, vorzugsweise eine
Welle, mit Vorsch.ubgeschwindigkeit durch das Schälkopfgehäuse 3 und damit durch
den umlaufenden Schälkopf hindurchgeschoben, -weil der Spannwagen 6 anläuft. Während
seiner Vorlaufbewegung erreicht der Spannwagen 6 einen Endschalter 36, der mit Abstand
vom Endschalter 16 angeordnet ist. Dieser Endschalter 36 gibt, wenn der Spannwagen
ihn betätigt, ein Vorlaufkommando an den Spannwagen 7, und zwar wird die Vorschubkupplung
23 des Spannwagens 7 erregt und damit die kraftschlüssige Verbindung zwischen Vorschubmotor24
und dem Getriebe des. Spannwagens 7 hergestellt. Da die Motoren 15 und 24 synchron
anlaufen, wird der Spannwagen 7 mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt, mit der
sich der Spannwagen 6 bewegt. Zeitverzögert gegenüber der Einschaltung des Vorschubes
des Spannwagens 7 steuert der Endschalter 36 aber auch die Spanneinrichtung 8 des
Spannwagens 7 im Sinne Spannen, d. h., durch den Steuerungsimpuls des Endschalters
36 wird, nachdem der Spannwagen 7 bereits angefahren ist, die Bremskupplung 19 gelöst,
und der Spannmotor 20 läuft an. Die Spannmittel der Spanneinrichtung B erfassen
das bereits bearbeitete Werkstück. Sowie die Welle in der Spanneinrichtung festliegt,
schaltet der Endschalter 21 den Spannmotor 20 wieder ab und legt die Bremskupplung
wieder ein. Der Spannwagen 7 zieht jetzt das bearbeitete Werkstück durch, den Schälkopf,
da der Endschalter 21 gleichzeitig das Kommando zum Lösen der Spanneinrichtung 8
des Spannwagens 6 gibt. Die Bremskupplung 10 wird gelöst, der Spannmotor 11 läuft
an, und zwar im Sinne einer Auseinanderbewegung der Spannmittel der Spanneinrichtung
B. Ist die Welle gelöst, so schaltet der Endschalter 13 den Spannmotor 11 ab und
die Bremskupplung 10 wieder ein. Der Endschalter 13 gibt aber auch gleichzeitig
das Kommando für Rücklauf des Spannwagens 6. Durch seine Betätigung wird die Vorschubkupplung
14 gelöst und der Eilrücklaufmotor 17 eingeschaltet, der jetzt den Spannwagen 6
in seine Ausgangsstellung zurückfährt. Da der Spannwagen 6 schneller zurückläuft,
als der Spannwagen 7 vorläuft, hat er seine Ausgangsstellung erreicht, bevor der
Spannwagen 7 an dein Endkontakt 37 anläuft, -wenn das zu bearbeitende: Werkstück
eine verhältnismäßig große Länge besitzt, also die Kontakte 34 und 35 noch eingedrückt
sind.
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Läuft der Spannwagen 7 gegen den Endschalter 37 an, so. steuert dieser
Endschalter den linken. Spannwagen 6 auf Vorlauf, die Vorlaufkupplung 14 wird erregt
und der Motor 15 eingeschaltet, so daß der Spannwagen 6 anfährt und auch die gleiche
Vorschubgeschwindigkeit erreicht, die der Spannwagen 7 besitzt. Die Spannmittel
der Spanneinrichtung 8 werden, wie oben bereits beschrieben, wieder aufeinander
zu bewegt, fassen das Werkstück, und. jetzt schiebt der Spannwagen 6 das Werkstück
durch den Schälkopf, weil inzwischen die Spanneinrichtung 8 des Spann-Wagens 7 gelöst
worden ist, denn der Endschalter 12 gab das Kommando für die Spanneinrichtung 8
des Spannwagens 7. Die Bremskupplung 19 wurde also gelöst, der Spannmotor 20 in.
umgekehrter Drehrichtung eingeschaltet und nach dem Lösen des Werkstückes: durch
den Endschalter 22 der Spanmnotor 20 wieder ausgeschaltet und die Bremskupplung
wieder eingeschaltet. Gleichzeitig gab der Endschalter 22 das Rücklaufkommando für
den. Spannwagen 7. Die Vorschubkupplung 23 wurde gelöst und der Eilrücklaufmotor26
eingeschaltet, wodurch sich derSpannwagen 7 zurück auf das Gehäuse 3 bewegt und
durch den Endschalter 27 stillgesetzt wird.
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Das Wechselspiel der beiden Spannwagen 6 und 7 wiederholt sich so
lange, bis das, letzte Stück des zu bearbeitenden Werkstückes im Spannwagen 6 gespannt
ist. Nach erfolgter Übergabe des. Werkstückes an den Spannwagen 7 läuft der Spannwagen.
6 zurück. Sowie
das Werkstückende den Fühlhebal 38 freigibt, der
den Endschalter 34 betätigt, gibt dieser Endschalter das Kommando »Rücklauf halt«
für den Spannwagen 6. Der Eilrücklaufmotor 17 wird also abgeschaltet.
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Befindet sich der Spannwagen 6 beispielsweise auf dem halben Weg zu
seiner linken Au,s.gangsstellung, so, gibt beim Abfallen des Fühlhebels 38, verursacht
durch das. Werkstückende, der Endschalter 34 zeitverzögert Vorlaufkommando für den
Spannwagen 6. Es wird also die Vorschubkupplung 14 erregt, der Motor 15 eingeschaltet,
wodurch sich der Spannwagen. 6 mit der gleichen Vorschubgeschwindigkeit wie der
Spannwagen 7 in gleicher Richtung bewegt. Da der Endschalter 34 aber auch Spannkommando
für die Spanneinrichtung 8 des Spannwagens 6 gibt, wird die Bremskupplung 10 gelöst
und der Spannmotor 11 betätigt, so daß er das Werkstückende nochmals spannt. Der
Endschalter 12 schaltet dann den Spannmotor 11 ab und schaltet die Bremskupplung
10 wieder ein. Der Spannwagen 6 schiebt also die Welle weiter. Zeitverzögert gab
der Endschalter 34 das Lösekommando für den Spannwagen 7, wobei vorausgesetzt ist,
daß der Endschalter 12 gedrückt ist. Die Bremskupplung 19 wird gelöst,' der Spannmotor
20 löst das: Werkstück. Sobald das Werkstück gelöst ist, schaltet der Endschalter
22 den Spannmotor 20 ab, und der Endschalter 22 gibt dann das Rücklaufkommando für
den Spannwagen 7. Es wird also die Vorschubkupplung 23 gelöst und der Eilrücklaufmotor
26 in Bewegung versetzt, so daß der Spannwagen 7 auf das Schälkopfgehäuse zuläuft
und durch den Endschalter 27 stillgesetzt wird.
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Bei nochmaligen Anlaufen des Endschalters 36 durch den Spannwagen
6 gibt dieser Endschalter wieder Vorlaufkommando an den Spannwagen 7, der
dann das. Werkstück erneut spannt und sich mit Vorschubgeschwindigkeit in Richtung
auf die Endschalter 25 und 37 hinbewegt. Der Spannwagen 6 wird, wie oben beschrieben,
zurückbewegt, und zwar bis in seine Ausgangsstellung, und durch den Endschalter
18 stillgesetzt. Der Spannwagen 7 zieht die Welle durch den Schälkopf hindurch,
wodurch auch der Endschalter 35 freigegeben wird. Läuft der Spannwagen 7 den Endschalter
37 an, so gibt dieser Lösekommando an dessen Spanneinrichtung B. Die Brennskupplung
19 wird gelöst, der Spannmotor 20 läuft in umgekehrter Richtung um, und die Spannmittel
dieses Wagens entfernen sich voneinander. Nach dem Lösen wird der Endschalter 22
den Spannmotor 20 stillsetzen und die Bremskupplung 19 wieder einschalten.
Der Endschalter 22 des Spannwagens 7 gibt auch das Rücklaufkommando für diesen Spannwagen,
der dann in seine linke Endstellung schnell zurückfährt, dabei den Endschalter 27
betätigt, wodurch der Eilrücklaufmotor 26 ausgeschaltet wird. Der Spannwagen 6 kann,
nicht mehr vorlaufen und spannen, da die Endschalter 34 und 35 abgefallen sind.
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Beide Spannwagen stehen nun in ihrer linken Endstellung. Nach Einlegen
einer neuen Welle kann durch Kommando »Automatik ein«, also Betätigung des Schaltknopfes
II, der Betrieb wiederaufgenommen werden.
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Wenn der Endschalter 35 freigegeben ist und die Gewißh.eit besteht,
daß das Werkstückende den Schälkopf durchlaufen hat, kann dieses beschleunigt aus
dem Schälkopfgehäuse 3 herausgezogen werden.
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Wird der Schaltknopf XVII gedrückt, so kann der Automatikbetrieb jederzeit
ausgeschaltet werden. Zuerst wird dann der Vorschubantrieb und dann zeitverzögert
der Hauptantrieb ausgeschaltet. Selbstverständlich kann durch Einlegen eines neuen
Werkstückes. dafür gesorgt werden, daß der Schälbetrieb nicht unterbrochen wird.
Will man dies erreichen, so ordnet man; parallel zur Längsbewegung dös zu bearbeitenden.
Werkstückes eine Zuführbahn an, auf der zu bearbeitende Werkstücke liegen, und sorgt
dafür, daß ein neues Werkstück dem Spannwagen 6 zugeführt wird, sowie das Ende des
gerade bearbeiteten: Werkstückes eine bestimmte Stelle passiert hat.
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Sind der oder die Schneidköpfe nicht richtig eingestellt oder fährt
die zu schälende Welle vor einem harten, stillstehenden oder sich drehenden Gegenstand,
so tritt eine Überlastung auf, die zum Bruch von Teilen. der Maschine führen: kann.
Man hat daher vorgeschlagen,, in den Vorschubantrieb Rutschkupplungen einzubauen,
um einen Bruch des Vorschubgetriebes zu verhindern. Derartige Rutschkupplungen haben
aber den Nachteil, daß sie meist nicht genügend fein reagieren. Hinzu kommt, daß
beim Wirksamwerden einer solchen; Rutschkupplung der oder die Stähle länger auf
der gleichen Stelle arbeiten, als. es zweckmäßig ist, weil nämlich dadurch die zu
schälende Welle an dieser Stelle unzulässig abgeschabt wird.
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Zweckmäßiger ist es, Mittel vorzusehen, die bei auftretenden Überlastungen
den Vorschub umkehren, also das. Werkstück in der umgekehrten Richtung bewegen.
Diese Mittel werden zweckmäßigerweise so gestaltet, daß der oder die Vorschubmotoren
selbsttätig umgesteuert werden. So ist es beispielsweise möglich, in der Vorschubeinrichtung,
einem Spannwagen od. dgl., eine mechanische Überlastungskupplung anzuordnen, mit
deren Hilfe ein Endkontakt betätigt wird, der seinerseits das Umsteuern des Vorschubantriebes
bewirkt. Wird wie im vorliegenden Fall der Vorschub über eine elektrische
Welle gesteuert, so, ist es zweckmäßig, die elektrische Welle so einzurichten, daß
sie gegen: das Drehfeld läuft. Wenn eine solche gegen das Drehfeld der Ständerwicklungen
arbeitende elektrische Welle überlastet wird und dadurch ausfällt, so. hat sowohl
der Geber- als auch der Empfängermotor das Bestreben, als normaler Drehstro@m-Asyn.chronmoto-r
weiterzulaufen. Da vorher die Welle gegen das Drehfeld lief, läuft der Empfänger
als Asynchronmotor in umgekehrter Richtung, so daß in diesem Fall der oder die Spannwagen
vollkommen selbsttätig, ohne Betätigen: irgendwelcher Schaltmittel, rückwärts. fahren.,
sobald die elektrische Welle unzulässig überlastet wird. Es wird darüber hinaus
empfohlen., Steuerorgane vorzusehen, die bei Umkehr des Vorschubantriebes irgendwelche
Signale auslösen, so daß beispielsweise optisch oder akustisch die Umkehr des Vorschubes
erkennbar gemacht wird.
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Ist ein Spannwagen in umgekehrter Richtung infolge Überlastens der
Maschine zurückgefahren, so kann man sowohl den Vorschub. als, auch den Hauptantrieb
ausschalten. Beide Antriebe laufen dann in gleicher Weise aus, ohne daß die Maschine
unter Schnitt steht. Dadurch wird verhindert, daß die zu schälende Welle an. einer
Stelle unzulässig stark abgeschabt wird.