DE1089615B - Schaelmaschine fuer stangenfoermige Werkstuecke, wie Rohre, Wellen od. dgl. - Google Patents

Schaelmaschine fuer stangenfoermige Werkstuecke, wie Rohre, Wellen od. dgl.

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DE1089615B
DE1089615B DEC7148A DEC0007148A DE1089615B DE 1089615 B DE1089615 B DE 1089615B DE C7148 A DEC7148 A DE C7148A DE C0007148 A DEC0007148 A DE C0007148A DE 1089615 B DE1089615 B DE 1089615B
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DE
Germany
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carriage
tensioning
clamping
motor
feed
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Pending
Application number
DEC7148A
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English (en)
Inventor
Hans Lindemann
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Th Calow and Co
Original Assignee
Th Calow and Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/08Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning axles, bars, rods, tubes, rolls, i.e. shaft-turning lathes, roll lathes; Centreless turning
    • B23B5/12Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning axles, bars, rods, tubes, rolls, i.e. shaft-turning lathes, roll lathes; Centreless turning for peeling bars or tubes by making use of cutting bits arranged around the workpiece

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Schälmaschine für stangenförmige Werkstücke, wie Rohre, Wellen od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schälen von stangenförmigen Werkstücken beliebiger Länge wie Rohre, Wellen od. dgl., die durch einen umlaufenden Messerkopf bearbeitet und durch zwei Spannwagen in Richtung der Achse des Schälkopfes bewegt werden.
  • Es sind Schälmaschinen bekannt, denen vor dem Schälkopf, in Richturig der Längshewegtung des zu bearbeitenden Werkstückes gesehen, zwei Spannwagen zugeordnet sind, die, durch von ihnen beein.flußte Schaltmittel gesteuert, abwechselnd hin- und herbewegt, das Werkstück dem Schälkopf zuführen. Die an jedem Spannwagen: vorgesehenen Spannmittel werden durch um das zu schälende Werkstück umlaufende Kurvenscheiben gesteuert. Bei einer solchen Maschine, die an sich für Werkstücke großer Länge gedacht ist, besteht der Nachteil, daß das Ende des Werkstückes von den vor dem Schälkopf vorgesehenen Spannwagen nicht mehr durch den Schälkopf hindurchgeschoben wird, sondern von einem besonderen Spannwagen herausgezogen werden muß, wenn man das Hindurchschieben nicht durch eine neue zu schälende Stange od. dgl. bewirken lassen kann bzw. will. Maschinen dieser Art, die sich bewährt haben, weisen jedoch den Nachteil auf, daß die Oberflächenbeschaffenheit der geschälten Stangen nicht an allen Stellen gleich ist. Dies rührt daher, daß das zu schälende Gut nicht ganz gleichmäßig durch die beiden wechselweise spannenden und lösenden Spannwagen durch den Schälkopf hindurchbewegt wird.
  • Anderen Schälmaschinen sind je ein Spannwagen vor dem Schälkopf und hinter diesem zugeordnet. Auch bei diesen Maschinen treten Unregelmäßigkeiten in der Oberflächenbearbeitung auf, weil es schwierig ist, während der Übergabe einen völligen Gleichlauf der Spannwagen zu erreichen, besonders wenn bei Hochleistungsmaschinen die Materialdurchlaufgeschwindigkeit hoch ist und dabei auch noch gefordert wird, daß lange und extrem kurze Stangen vom gleichen Durchmesser ohne Umstellung geschält werden; sollen.
  • Bei einer weiteren Gruppe von Schälmaschinen wird der Vorschub von Einzugsrollen betätigt. Diese Maschinen haben. aber den Nachteil, daß außer diesen Einzugsrollen noch zwei Spannwagen erforderlich sind, wobei mindestens der Spannwagen an der Auszugsseite angetrieben sein muß, wenn die Stangen selbsttätig die Maschine verlassen sollen. Auch hier tritt beim Verlassen des Materials aus, den Einzugsrollen eine Markierung beim Schälen auf, sofern der Auszugswagen. das Material nicht mit der absolut gleichen Geschwindigkeit auszieht. Außerdem kann man auf Schälmaschinen mit Einzugsrollen keine extrem kurzen Wellen. schälen, weil der Platz, den die meistens zwei Paar Einzugsrollen benötigen, gegenüber der Nur-Spannwagen-Anordnung verlorengeht.
  • Die Erfindung geht aus von der Gruppe von Schälmaschinen, denen vor und hinter dem Schälkopf je ein Spannwagen; zugeordnet ist. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, beide Spannwagen über elektrische Wellen mit je einem Geber von einem gemeinsamen Motor aus anzutreiben.
  • Arbeitsmaschinen elektrische Wellen zuzuordnen, ist bekannt. Sie werden vorgesehen, wenn die Bedienung von Einzelmotoren einer Mehrmotorenanlage erleichtert werden soll. Dies wird dadurch erreicht, daß die durch Einzelelektromotoren angetriebenen Maschinenelemente gruppenweise gemeinsam zwangläufig gesteuert werden. Als Einzelantriebe werden Gleichstrom-Nebenschlußmotoren verwendet, deren Felder parallel geschaltet und gruppenweise durch einen: gemeinsamen Regler eingestellt werden. Um dies zu erreichen, werden. von einem Geber mehrere Empfänger gesteuert. Irgendwelche Schwierigkeiten treten nicht auf, weil sämtliche angetriebenen Teile, beispielsweise die Walzen von Papiermaschinen oder Walzenstraßen, ständig umlaufen und ein Stillsetzen der Walzen nur dann erfolgt, wenn die gesamte Anlage stillzusetzen ist. Ordnet man jedoch derartige -elektrische Wellen Schälmaschinen zu, dann stellt man fest, daß die ganze Anlage beim Abschalten eines Empfängers - und dies ist bei Schälmaschinen, bei denen das zu schälende Gut durch hin- und herbewegte Spannwagen durch den umlaufenden Schälkopf befördert wird, notwendig - außer Tritt fällt, so daß man diese bekannten elektrischen Wellen als Antriebsmittel für Schälmaschinen nicht verwenden kann. Beachtet man jedoch die erfindungsgemäße Anweisung; dann, treten diese Schwierigkeiten nicht mehr auf. Gemäß dieser neuen Anweisung werden also die Spannwagen mit ihren Spanneinrichtungen selbsttätig so gesteuert, daß beide zwischen je zwei Endstellungen durch Schaltmittel ständig so lange hin- und herbewegt werden, bis die ganze Stange bearbeitet ist, wobei einer der Wagen immer kurz vor seiner Endstellung den anderen Wagen so beeinflußt, daß sich dieser synchron, d. h. mit absolut gleicher Vorwärtsgeschwindigkeit, zum ersten bewegt und dabei das Werkstück spannt. während der erste das Werkstück freigibt, seine Bewegungsrichtung ändert und. mit erhöhter Geschwindigkeit in seine Ausgangsstellung zurückkehrt und hier verharrt, bis er dann kurz vor der entsprechenden Endstellung des nunmehr vorlaufenden Wagens erneut auf Vorlauf und Spannen geschaltet wird. Die Einschaltung des gerade stehenden Wagens, wird, wie an sich bekannt, durch einen vorn anderen Wagen betätigten Endschalter bewirkt, der gleichzeitig ein Zeitverzögerungsrelais, beeinflußt, das die Spanneinrichtung des angefahrenen Wagens im Sinne Spannen schließt und die Spanneinrichtung des den Endschalter betätigenden Wagens öffnet, sowie der andere Wagen gespannt hat und gleichzeitig den Vorlauf dieses Wagens abschaltet und den Eilrücklauf einschaltet.
  • Der Eilrücklaufmator jedes Wagens wird durch einen Endschalter abgeschaltet. Der in der Vorschubrichtung des Werkstückes vor dem Schälkopf angeordnete Wagen weist einen Fühlhebel auf, der an dem zu bearbeitenden Werkstück anliegt und einen Steuerimpuls gibt, z. B. dem Eilrücklauf dieses Wagens stoppt, sowie das Werkstückende den Fühlhebel passiert hat, d. h. das Werkstück aus der geöffneten Spanneinrichtung herausgleiten will, worauf der Vorlauf eingeschaltet und zeitverzögert, die Spanneinrichtung dieses Wagens im Sinne »Spannen« geschlossen, die des anderen Wagens geöffnet wird, worauf nun letzterer im Eilrücklauf in seine Ausgangsstellung zurückfährt. Durch diese Steuermöglichkeit wird erreicht, daß auch extrem kurze Stangen; ohne Aufenthalt geschält werden können und auch, selbsttätig aus der Maschine herausgezogen werden., ohne daß eine Stange nachgeschoben werden muß. Der den Fühlhebel tragende Wagen wird nach dein Freigeben des Werkstückendes durch seinen Endschalter und Übernahme des Werkstückes durch den Auszugswagen auf Eilrücklauf umgeschaltet und bis in seine Ausgangsstellung zurückgefahren, wenn nicht durch Einlegen eines neuen Werkstückes die Schaltmittel im Sinne eines Freigehens des Wagens in Vorschubrichtung betätigt werden. Zum Spannen des Werkstückes verwendet man. zweckmäßigerweise eine Spanneinrichtung, die das Werkstück vorzugsweise mittels zweier Spannmittel festlegt, von denen das eine fest und das andere senkrecht zur Werkstücklängsachse durch Steuermittel bewegt ist. Zwischen dem bewegbaren Spannmittel und einem dieses beeinflussende Schaltglied, wie Nocken, Exzenter od. dgl., ist eine unter Vorspannung stehende Feder, vorzugsweise Tellerfeder, eingeschaltet, deren Spannung dem Spanndruck entspricht. Es ist vorteilhaft, die Feder zwischen zwei Zylinderbuchsen anzuordnen, von denen eine das beivegliche Spannmittel trägt, während die andere unter Wirkung des Schaltgliedes steht und der Abstand der beiden Endflächen der Zylinderbuchsen einstellbar ist. Die Endstellung der beiden Zylinderbuchsen wird beispielsweise durch einen Gewindebolzen einstellbar begrenzt. Der Gewindebolzen wird zweckmäßigerweise so angeordnet, da,ß er von dem dem Spannmittel zugewandten. Ende aus beeinflußt werden kann. Zweckmäßigerweise werden: das bewegliche Spannmittel und eine Zylinderbuchse lös- und einstellbar vereinigt. Die Zylinderbuchsen. selbst sind gegen Verdrehung gesichert. Es. ist zweckmäßig, die Buchsen. gegenüber ihren Führungen auf Verdrehung zu sichern. Unter Umständen kann es zweckmäßig sein, zwischen dem beweglichen Spannmittel und einer Zylinderbuchse eine Hebeluntersetzung, vorzugsweise einen Kniehebel, vorzusehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens wird an Hand der Zeichnungen nachstehend erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Aufsicht auf ein. Schaltpult, mit dessen Handhaben die Schälmaschine während der Einrichtung bzw. während des automatischen Betriebes beeinflußt werden kann, Fig. 2 eine schematische Seitenansicht einer Schälmaschine gemäß der Erfindung, bei der der vor dem Schälkopf angeordnete Spannwagen in seine Ausgangsstellung zurückfährt, der hinter dem Schälkopf angeordnete Spannwagen sich in einer Mittelstellung in Richtung Vorlauf befindet, Fig. 3 eine Aufsicht auf eine Maschine nach. Fig. 2, Fig.4 eine Seitenansicht der Schälmaschine entsprechend Fig. 2, bei der sich der vor dem Schälkopf angeordnete Spannwagen im Vorlauf und der hinter dem Schälkopf angeordnete Spannwagen sich im Rücklauf befindet, Fig. 5 eine Seitenansicht entsprechend Fig.2, bei der der vor dem Schälkopf angeordnete Spannwagen sich kurz vor den Schälkopf befindet, während der hinter dem Schälkopf angeordnete Spannwagen etwa in seiner linken Ausgangsstellung steht.
  • Der Schälkopf, der selbst nicht dargestellt ist, ist in einem Gehäuse 3 angeordnet und wird über ein Getriebe 4 von, dem Hauptmotor 1 angetrieben. Das Getriebe 4 kann: durch einen Verstellmotor 32 geregelt werden. Beiderseits des Schälkopfgehäuses sind Führungsmittel 5, zweckmäßigerweise Stangen beliebigen Querschnitts, angeordnet, auf denen die Spannwagen 6; 7 verschoben werden können. Jeder Spannwagen trägt eine Spanneinrichtung 8, die sowohl von Hand als, auch automatisch betätigt werden: kann, und weist Rollen oder Räder 9 auf, welche sich. auf den Führungsmitteln 5 abrollen, wenn die Spannwagen über einen Zahnstangentrieb 6' bzw. 7' oder über die Rollen oder Räder angetrieben werden. Jede Spannvorrichtung 8 wird bei automatischem Betrieb durch einen, durch eine Bremskupplung 10 bzw. 19 beeinflußbaren Spannmotor 11 bzw. 20 betätigt.
  • Es soll zunächst erläutert werden:, wie die Schälmaschine eingerichtet wird. Der Betriebsschalter I, der in der Fig. 1 in der Stellung I' steht, die dem automatischen Betrieb entspricht, wird nach links. in die Stellung I" umgelegt. Darauf wird der Hauptschalter H am Schaltschrank S betätigt. Die nicht dargestellten Lüftermotoren, die der Kühlung der Geber-und Empfängermotoren dienen und unmittelbar an diesen angeordnet sind, laufend an, und die Geber- und Empfängermotoren synchronisieren sich. Man kann die Lüftermotoren auch durch andere Kühlmittel ersetzen; oder überhaupt nicht vorsehen, wenn der Drehzahlbereich dies zuläßt. Die Kabelverbindung der elektrischen. Welle ist in Fig.3 gestrichelt angedeutet. Darauf wird der Schalter III des Hauptantriebs betätigt. Der Hauptantriebsmotor 1 läuft an. Durch. Betätigung des Schalters IV des Schaltpultes 8' kann, man den Vorschubmotor 2 einschalte.
  • Der Vorschub:motor 2 treibt über einen Zahn- oder Riementrieb 28 die Gebermotoren 29, 30 über ein stufenlos regelbares Getriebe 31, das durch eine. Verstellmotosr 33 beeinflußt werden kann, an. Die Gebermotoren 29, 30 stehen mit den Empfängermotoren 15 und 24, die an den Spannwagen 6 und 7 angeordnet sind, über sogenannte elektrische Wellen in Verbindung. Die Empfängermotoren 15, 24 arbeiten als Vorschubsmoto,ren für die Spannwagen, verschieben diese also in der Bewegungsrichtung des durch den Schälkopf zu bearbeitenden Materials. An den Spannwagen sind außerdem je ein Eilgangmotor 17 bzw. 26 angeordnet, die dem schnellen. Zurückfahren der Spannwagen dienen.
  • Will man die Spanneinrichtung 8 des Wagens 6 im Sinne Spannen betätigen, so drückt man den Schaltknopf V des Schaltpultes S', wodurch die Bremskupplung 10 des Spannmotors 11 gelöst und der Spannmotor 11 eingeschaltet wird. Nach erfolgtem Spannen wird durch den Endschalter 12 selbsttätig der Spannmotor abgeschaltet und; die Bremskupplung 10 wieder eingeschaltet. Diesen Zustand zeigt die Lampe V' dadurch an, daß sie aufleuchtet. Drückt man den Schaltknopf VI des Schaltpultes, so wird die Bremskupplung 10 gelöst und der Spannmotor 11 in umgekehrter Drehrichtung eingeschaltet. Bei beendetem Lösen schaltet der Endschalter 13 den Spannmotor 11 ab und die Bremskupplung 10 wieder ein. Ist das. Lösen beendet, so leuchtet die Lampe VI' auf.
  • Der Vorlauf des Spannwagens 6 wird durch Drükke des: Knopfes VII auf der Schalttafel ausgelöst. Dadurch wird die Vorschubkupplung 14 dieses Spannwagens erregt, so daß sie kuppelt, und damit die kraftschlüssiges Verbindung zwischen, denn Vorschubmotor 15 und dem Getriebe des Spannwagens hergestellt. Der Spannwagen 6 wird sich also in Richtung auf das Schälkopfgehäuse 3 bewegen. Durch den Endschalter 16 wird der Vorlauf begrenzt, läuft nämlich der Spannwagen 6 gegen den Endschalter 16 an, so wird die Vorschubkupplung 14 abgeschaltet und dadurch der Vorlauf beendet. Will man den Vorlauf des Spannwagens 6, bevor er den Endschalter 16 erreicht hat, beenden, so betätigt man den Knopf VII' des Schaltpultes. Durch Betätigen des Schaltknopfes VII' kann man den Eilgangmotor 17 einschalten, der den Spannwagen 6 in Richtung Vorlauf schnell bewegt. Läßt man den Schaltknopf VII" los, so wird der Eilgangmosto:r 17 wieder abgeschaltet. Zur Erzielung des Rücklaufes. betätigt man während des. gewünschten Rücklaufes den Schaltknopf VII', wodurch der Eilgangmostosr 17 in umgekehrter Drehrichtung umläuft. Der Rücklauf des Spannwagens 6 wird durch einen Endschalter 18 begrenzt.
  • Selbstverständlich kann man den Rücklauf auch jederzeit durch Drückern. des Knopfes VII' beenden. Soll die Spanneinrichtung 8 des Spannwagens 7 im Sinne Spannen betätigt werden, so drückt man den Schaltknopf VIII. Die Bremskupplung 19 des Spannwagens. 7 wird gelöst, und der Spannmotor 20 läuft an. Nach erfolgtem Spannern. wird durch: den. Endschalter 21 der Spannmotor 20 abgeschaltet und die Bremskupplung 19 wieder eingeschaltet. In diesem Augenblick leuchtet die Lampe VIII' auf. Betätigt man den Schaltknopf IX, so wird die Bremskupplung 19 abgeschaltet und der Spannmotor 20 eingeschaltet, der jetzt mit umgekehrter Drehrichtung läuft. Wurde die Spanneinrichtung vollkommen gelöst, _o schaltet der Endkontakt 22 den Spannmotor 20 ab und die Bremskupplung 19 ein. Die Meldelampe IX' leuchtet auf.
  • Durch Drücken des Schaltknopfes. X wird die Vo:rschubkupplung 23 erregt, die die Verbindung zwischen dem Vorschub:motor 24 und dem Getriebe des Spannwagens 7 herstellt. Der Vorlauf des Spannwagens 7 wird durch einen Endschalter 25 begrenzt. Beim Anlaufen des Endschalters 25 durch den Spannwagen 7 wird die Vorschubskupplung 23 abgeschaltet und damit der Vorlauf beendet. Wie beim Spannwagen 6 kann auch hier der Vorlauf des Spannwagens 7 durch Drücken, des Knopfes X' jederzeit abgeschaltet werden. Der Eilgangmotor 26 des. Spannwagens 7 kann durch Betätigen des Schaltknopfes X" im Sinne Vorlauf und durch Betätigen des Schaltknopfes im Sinne Rücklauf eingeschaltet werden. Der Rücklauf des Spannwagens 7 wird durch einen Endschalter 27 abgeschaltet. Jede Bewegung des Spannwagens. 7 kann durch Betätigen des Schalters X' plötzlich gestoppt werden:.
  • Der Vorschub:mo:tor 2 treibst über einen, Zahn- oder Riementrieb 28 die Gebermotoren: 29, 30 über ein stufenlos regelbares Getriebe 31, das durch einen Vers.tellmotosr 33 beeinflußt werde kann, an. Die Gebermotoren 29, 30 stehen mit den Empfängermotoren 15 und 24, die an den Spannwagen 6 und 7 angeordnet sind, über sogeannte elektrische Wellen in Verbindung.
  • Es soll nun erläutert werden, welche Vorgänge sich beim Einschalte des Motors 1 und des Vo:rschubmostors 2 abspielen.
  • Wird der Hauptschalter II eingeschaltet, so laufen die nicht dargestellten Lüftermotoren an, und die Geber- und Empfängermotoren 29, 30, 15, 24 synchronisieren sich. Befindet sich der Wahlschalter I z. B. in der Stellung I' für automatischen Betrieb: oder in der Einrichtestellung I", so kann man den HauptantriebschalterIII betätigen. Befindet sich der Schaltknebel 1I in der Stellung A (Schritthalten), so läuft der Motor 1 nur so lange um., wie man auf den Schaltknopf III drückt. Befindet sich der Schaltknebel XI in der Stellung B, so läuft der Antriebsmotor 1 nach Betätigen des Schaltknopfes III ständig um.
  • Wird der Schaltknopf IV betätigt, so wird der Vorschubmotor 2 einbeschaltet. Der Haupt- und der Vorschubantrieb sind: gegeneinander verriegelt, d. h., der Vo@rschubmo@to:r2 kann erst anlaufen, wenn der Hauptantriebsmotor 1 eingeschaltet ist. Betätigt man den Schaltknopf III' des Hauptantriebes, so wird der Vorschubmotor 2 sofort und der Anstriebsmo:tor 1 zeitverzögert abgeschaltet. Dadurch hat der Schälkopf die Möglichkeit, sich freizuschneiden. Der Hauptschalter fällt dann, heraus.
  • Drückt man den Schaltknopf IV' für den Vorschub, so wird der Vorschub:mo:tor 2 stillgesetzt.
  • Die Schälmaschine kann selbsttätig abgeschaltet werden, und zwar dadurch, daß die Lüftermotoren durch den Motorschutzschalter, der Hauptantriebsmostor 1 und die Geber- und Empfängermotoren 29, 30, 15, 24 durch Bimetallrelais geschützt sind. Beim Ansprechen eines derselben wird der Vorschubinotor 2 sofort, der Hauptantriebsmotor 1 zeitverzögert abgeschaltet, außerdem fällt der Hauptschalter heraus.
  • In dem stufenlos regelbaren Getriebe 4 ist ein Verstellmotor 32 angeordnet, der nur bei laufendem Antriebsmotor 1 eingeschaltet werden kann. Solange der Schaltknopf III" bei Einrichtebetrieb gedrückt wird, wird die Drehzahl des Getriebes und damit die Drehzahl des Schälkopfes erhöht. Wird der Schaltknopf III"' betätigt, so läuft der Verstellmotor 32 in umgekehrter Drehrichtung um, solange dieser Schaltknopf gedrückt wird, wodurch sich die Drehzahl des Getriebes und damit die Drehzahl des Schälkopfes verringert. Man ist also in der Lage, die Abtriebsdrehzahl des stufenlos regelbaren Getriebes bei gleichbleibender Drehzahl des Antriebsmotors 1 beliebig zu verstellen. Die jeweilige Drehzahl des Schälkopfes wird durch ein auf Umdrehung pro Minute geeichtes Voltmeter XII auf dem Schaltpult angezeigt. Die Stromstärke ergibt sich aus der Anzeige des Amperemeters XIII.
  • Eine entsprechende Regeleinrichtung ist auch im Antrieb des Vorschubmotors vorgesehen, und zwar kann der Verstellmotor 33 des Getriebes 31, wenn man den Schaltknopf IV" betätigt, die Vorschubgeschwindigkeit steigern bzw., wenn man den Schaltknopf IV' betätigt, verringern, weil im letzteren Falle die Drehrichtung des Verstellmotors entgegengesetzt der Drehrichtung ist, die bei Betätigung des Schaltknopfes IV" veranlaßt wird. Die Abtriebsdrehzahl des Getriebes 31 kann damit ebenfalls stufenlos geregelt werden. Die Vorschubgeschwindigkeit wird durch ein auf Meter pro Minute geeichtes Voltmeter XIV auf der Schalttafel angezeigt, die Stromstärke durch ein geeichtes Amperemeter XV.
  • Auf dem Schaltpult S' sind weitere Schaltknöpfe und Kontrollampen vorgesehen, und zwar der Schaltknopf XVI, der beim Betätigen einen beschleunigten Auszug des Endes des bearbeiteten Werkstückes ermöglicht, weil dann der Eilvorlaufmotor26 des. Spannwagens 7 betätigt wird. Der Schaltknopf XVII dient zum vollständigen Stillsetzen der Schälmaschine, die Kontrollampen XVIII und XIX leuchten auf, wenn entweder einer der Lüftermotoren oder die Ölpumpe ausgefallen ist.
  • Beim Übergang vom Einrichtungsbetrieb auf automatischen Betrieb -wird der Wahlschalter I auf der Schalttafel nach rechts in die in Fig. 1 dargestellte Stellung I' gelegt. Damit werden die Schaltknöpfe der Schalttafel für den linken und rechten Spannwagen außer Betrieb gesetzt, und die automatische Steuerung liegt im Stromkreis. Voraussetzung dafür, daß der Automatikbetrieb eingeschaltet werden. kann, ist, daß der Hauptantriebsmotor 1 und der Vorschubmotor 2 eingeschaltet sind, die Spanneinrichtung des Spannwagens 7 gelöst und eine zu schälende Welle oder Stange in die Schälmaschine eingelegt ist und durch diese Welle der Endschalter 34 des Spann-Wagens 6 und der Endschalter 35 an der Einführung zum Schälkopf eingedrückt sind. Jetzt ist man in der Lage, den Schalter II zu drücken, also die Maschine auf automatischen Betrieb einzuschalten.
  • Beim Einschalten der Automatik beginnt der Spannwagen 6 zu spannen, d. h., die Bremskupplung 10 wird gelöst, und der Spannmotor 11 läuft an. Ist das zu bearbeitende Werkstück einwandfrei von der Spanneinrichtung 8 des Spannwagens 6 erfaßt, so. schaltet der Endschalter 12 den Spannmotor 11 ab und schaltet die Bremskupplung 10 wieder ein. Gleichzeitig schaltet der Endschalter 12 die Vorschubkupplung 14 ein, die die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Vorschubmotor und dem Getriebe des linken Spannwagens herstellt. Dadurch wird das Werkstück, vorzugsweise eine Welle, mit Vorsch.ubgeschwindigkeit durch das Schälkopfgehäuse 3 und damit durch den umlaufenden Schälkopf hindurchgeschoben, -weil der Spannwagen 6 anläuft. Während seiner Vorlaufbewegung erreicht der Spannwagen 6 einen Endschalter 36, der mit Abstand vom Endschalter 16 angeordnet ist. Dieser Endschalter 36 gibt, wenn der Spannwagen ihn betätigt, ein Vorlaufkommando an den Spannwagen 7, und zwar wird die Vorschubkupplung 23 des Spannwagens 7 erregt und damit die kraftschlüssige Verbindung zwischen Vorschubmotor24 und dem Getriebe des. Spannwagens 7 hergestellt. Da die Motoren 15 und 24 synchron anlaufen, wird der Spannwagen 7 mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt, mit der sich der Spannwagen 6 bewegt. Zeitverzögert gegenüber der Einschaltung des Vorschubes des Spannwagens 7 steuert der Endschalter 36 aber auch die Spanneinrichtung 8 des Spannwagens 7 im Sinne Spannen, d. h., durch den Steuerungsimpuls des Endschalters 36 wird, nachdem der Spannwagen 7 bereits angefahren ist, die Bremskupplung 19 gelöst, und der Spannmotor 20 läuft an. Die Spannmittel der Spanneinrichtung B erfassen das bereits bearbeitete Werkstück. Sowie die Welle in der Spanneinrichtung festliegt, schaltet der Endschalter 21 den Spannmotor 20 wieder ab und legt die Bremskupplung wieder ein. Der Spannwagen 7 zieht jetzt das bearbeitete Werkstück durch, den Schälkopf, da der Endschalter 21 gleichzeitig das Kommando zum Lösen der Spanneinrichtung 8 des Spannwagens 6 gibt. Die Bremskupplung 10 wird gelöst, der Spannmotor 11 läuft an, und zwar im Sinne einer Auseinanderbewegung der Spannmittel der Spanneinrichtung B. Ist die Welle gelöst, so schaltet der Endschalter 13 den Spannmotor 11 ab und die Bremskupplung 10 wieder ein. Der Endschalter 13 gibt aber auch gleichzeitig das Kommando für Rücklauf des Spannwagens 6. Durch seine Betätigung wird die Vorschubkupplung 14 gelöst und der Eilrücklaufmotor 17 eingeschaltet, der jetzt den Spannwagen 6 in seine Ausgangsstellung zurückfährt. Da der Spannwagen 6 schneller zurückläuft, als der Spannwagen 7 vorläuft, hat er seine Ausgangsstellung erreicht, bevor der Spannwagen 7 an dein Endkontakt 37 anläuft, -wenn das zu bearbeitende: Werkstück eine verhältnismäßig große Länge besitzt, also die Kontakte 34 und 35 noch eingedrückt sind.
  • Läuft der Spannwagen 7 gegen den Endschalter 37 an, so. steuert dieser Endschalter den linken. Spannwagen 6 auf Vorlauf, die Vorlaufkupplung 14 wird erregt und der Motor 15 eingeschaltet, so daß der Spannwagen 6 anfährt und auch die gleiche Vorschubgeschwindigkeit erreicht, die der Spannwagen 7 besitzt. Die Spannmittel der Spanneinrichtung 8 werden, wie oben bereits beschrieben, wieder aufeinander zu bewegt, fassen das Werkstück, und. jetzt schiebt der Spannwagen 6 das Werkstück durch den Schälkopf, weil inzwischen die Spanneinrichtung 8 des Spann-Wagens 7 gelöst worden ist, denn der Endschalter 12 gab das Kommando für die Spanneinrichtung 8 des Spannwagens 7. Die Bremskupplung 19 wurde also gelöst, der Spannmotor 20 in. umgekehrter Drehrichtung eingeschaltet und nach dem Lösen des Werkstückes: durch den Endschalter 22 der Spanmnotor 20 wieder ausgeschaltet und die Bremskupplung wieder eingeschaltet. Gleichzeitig gab der Endschalter 22 das Rücklaufkommando für den. Spannwagen 7. Die Vorschubkupplung 23 wurde gelöst und der Eilrücklaufmotor26 eingeschaltet, wodurch sich derSpannwagen 7 zurück auf das Gehäuse 3 bewegt und durch den Endschalter 27 stillgesetzt wird.
  • Das Wechselspiel der beiden Spannwagen 6 und 7 wiederholt sich so lange, bis das, letzte Stück des zu bearbeitenden Werkstückes im Spannwagen 6 gespannt ist. Nach erfolgter Übergabe des. Werkstückes an den Spannwagen 7 läuft der Spannwagen. 6 zurück. Sowie das Werkstückende den Fühlhebal 38 freigibt, der den Endschalter 34 betätigt, gibt dieser Endschalter das Kommando »Rücklauf halt« für den Spannwagen 6. Der Eilrücklaufmotor 17 wird also abgeschaltet.
  • Befindet sich der Spannwagen 6 beispielsweise auf dem halben Weg zu seiner linken Au,s.gangsstellung, so, gibt beim Abfallen des Fühlhebels 38, verursacht durch das. Werkstückende, der Endschalter 34 zeitverzögert Vorlaufkommando für den Spannwagen 6. Es wird also die Vorschubkupplung 14 erregt, der Motor 15 eingeschaltet, wodurch sich der Spannwagen. 6 mit der gleichen Vorschubgeschwindigkeit wie der Spannwagen 7 in gleicher Richtung bewegt. Da der Endschalter 34 aber auch Spannkommando für die Spanneinrichtung 8 des Spannwagens 6 gibt, wird die Bremskupplung 10 gelöst und der Spannmotor 11 betätigt, so daß er das Werkstückende nochmals spannt. Der Endschalter 12 schaltet dann den Spannmotor 11 ab und schaltet die Bremskupplung 10 wieder ein. Der Spannwagen 6 schiebt also die Welle weiter. Zeitverzögert gab der Endschalter 34 das Lösekommando für den Spannwagen 7, wobei vorausgesetzt ist, daß der Endschalter 12 gedrückt ist. Die Bremskupplung 19 wird gelöst,' der Spannmotor 20 löst das: Werkstück. Sobald das Werkstück gelöst ist, schaltet der Endschalter 22 den Spannmotor 20 ab, und der Endschalter 22 gibt dann das Rücklaufkommando für den Spannwagen 7. Es wird also die Vorschubkupplung 23 gelöst und der Eilrücklaufmotor 26 in Bewegung versetzt, so daß der Spannwagen 7 auf das Schälkopfgehäuse zuläuft und durch den Endschalter 27 stillgesetzt wird.
  • Bei nochmaligen Anlaufen des Endschalters 36 durch den Spannwagen 6 gibt dieser Endschalter wieder Vorlaufkommando an den Spannwagen 7, der dann das. Werkstück erneut spannt und sich mit Vorschubgeschwindigkeit in Richtung auf die Endschalter 25 und 37 hinbewegt. Der Spannwagen 6 wird, wie oben beschrieben, zurückbewegt, und zwar bis in seine Ausgangsstellung, und durch den Endschalter 18 stillgesetzt. Der Spannwagen 7 zieht die Welle durch den Schälkopf hindurch, wodurch auch der Endschalter 35 freigegeben wird. Läuft der Spannwagen 7 den Endschalter 37 an, so gibt dieser Lösekommando an dessen Spanneinrichtung B. Die Brennskupplung 19 wird gelöst, der Spannmotor 20 läuft in umgekehrter Richtung um, und die Spannmittel dieses Wagens entfernen sich voneinander. Nach dem Lösen wird der Endschalter 22 den Spannmotor 20 stillsetzen und die Bremskupplung 19 wieder einschalten. Der Endschalter 22 des Spannwagens 7 gibt auch das Rücklaufkommando für diesen Spannwagen, der dann in seine linke Endstellung schnell zurückfährt, dabei den Endschalter 27 betätigt, wodurch der Eilrücklaufmotor 26 ausgeschaltet wird. Der Spannwagen 6 kann, nicht mehr vorlaufen und spannen, da die Endschalter 34 und 35 abgefallen sind.
  • Beide Spannwagen stehen nun in ihrer linken Endstellung. Nach Einlegen einer neuen Welle kann durch Kommando »Automatik ein«, also Betätigung des Schaltknopfes II, der Betrieb wiederaufgenommen werden.
  • Wenn der Endschalter 35 freigegeben ist und die Gewißh.eit besteht, daß das Werkstückende den Schälkopf durchlaufen hat, kann dieses beschleunigt aus dem Schälkopfgehäuse 3 herausgezogen werden.
  • Wird der Schaltknopf XVII gedrückt, so kann der Automatikbetrieb jederzeit ausgeschaltet werden. Zuerst wird dann der Vorschubantrieb und dann zeitverzögert der Hauptantrieb ausgeschaltet. Selbstverständlich kann durch Einlegen eines neuen Werkstückes. dafür gesorgt werden, daß der Schälbetrieb nicht unterbrochen wird. Will man dies erreichen, so ordnet man; parallel zur Längsbewegung dös zu bearbeitenden. Werkstückes eine Zuführbahn an, auf der zu bearbeitende Werkstücke liegen, und sorgt dafür, daß ein neues Werkstück dem Spannwagen 6 zugeführt wird, sowie das Ende des gerade bearbeiteten: Werkstückes eine bestimmte Stelle passiert hat.
  • Sind der oder die Schneidköpfe nicht richtig eingestellt oder fährt die zu schälende Welle vor einem harten, stillstehenden oder sich drehenden Gegenstand, so tritt eine Überlastung auf, die zum Bruch von Teilen. der Maschine führen: kann. Man hat daher vorgeschlagen,, in den Vorschubantrieb Rutschkupplungen einzubauen, um einen Bruch des Vorschubgetriebes zu verhindern. Derartige Rutschkupplungen haben aber den Nachteil, daß sie meist nicht genügend fein reagieren. Hinzu kommt, daß beim Wirksamwerden einer solchen; Rutschkupplung der oder die Stähle länger auf der gleichen Stelle arbeiten, als. es zweckmäßig ist, weil nämlich dadurch die zu schälende Welle an dieser Stelle unzulässig abgeschabt wird.
  • Zweckmäßiger ist es, Mittel vorzusehen, die bei auftretenden Überlastungen den Vorschub umkehren, also das. Werkstück in der umgekehrten Richtung bewegen. Diese Mittel werden zweckmäßigerweise so gestaltet, daß der oder die Vorschubmotoren selbsttätig umgesteuert werden. So ist es beispielsweise möglich, in der Vorschubeinrichtung, einem Spannwagen od. dgl., eine mechanische Überlastungskupplung anzuordnen, mit deren Hilfe ein Endkontakt betätigt wird, der seinerseits das Umsteuern des Vorschubantriebes bewirkt. Wird wie im vorliegenden Fall der Vorschub über eine elektrische Welle gesteuert, so, ist es zweckmäßig, die elektrische Welle so einzurichten, daß sie gegen: das Drehfeld läuft. Wenn eine solche gegen das Drehfeld der Ständerwicklungen arbeitende elektrische Welle überlastet wird und dadurch ausfällt, so. hat sowohl der Geber- als auch der Empfängermotor das Bestreben, als normaler Drehstro@m-Asyn.chronmoto-r weiterzulaufen. Da vorher die Welle gegen das Drehfeld lief, läuft der Empfänger als Asynchronmotor in umgekehrter Richtung, so daß in diesem Fall der oder die Spannwagen vollkommen selbsttätig, ohne Betätigen: irgendwelcher Schaltmittel, rückwärts. fahren., sobald die elektrische Welle unzulässig überlastet wird. Es wird darüber hinaus empfohlen., Steuerorgane vorzusehen, die bei Umkehr des Vorschubantriebes irgendwelche Signale auslösen, so daß beispielsweise optisch oder akustisch die Umkehr des Vorschubes erkennbar gemacht wird.
  • Ist ein Spannwagen in umgekehrter Richtung infolge Überlastens der Maschine zurückgefahren, so kann man sowohl den Vorschub. als, auch den Hauptantrieb ausschalten. Beide Antriebe laufen dann in gleicher Weise aus, ohne daß die Maschine unter Schnitt steht. Dadurch wird verhindert, daß die zu schälende Welle an. einer Stelle unzulässig stark abgeschabt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schälmaschine für stangenförmige Werkstücke, wie Rohre, Wellen od. dgl., mit umlaufendem Schälkopf und je einem vor und hinter diesem angeordneten Spannwagen, die in Richtung der Schälkopfachse, mittels durch sie selbst beeinflußter Schaltmittel gesteuert, hin- und, herlaufend abwechselnd am Stangenmaterial angreifen., dadurch gekennzeichnet, daß beide Wagen, (6, 7) über elektrische Wellen mit je einem Geber (29, 30) von einem gemeinsamen Motor (2) antreibbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 622 732; »Industrie-Anzeiger«, 23. 9. 1952, S. 6 bis 8, und vom 9. 1. 1957, S. 6; »Stahl und Eisen«, Bd. 71 (1951), S. 1165.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2327837A1 (fr) * 1975-10-15 1977-05-13 Kieserling & Albrecht Procede d'usinage au tour de pieces cylindriques

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB622732A (en) * 1945-09-24 1949-05-06 Walter Siegerist Improvements in machines for turning bar stock

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