DE1085397B - Gewindeschneidbacke fuer Gewindeschneidkluppen - Google Patents
Gewindeschneidbacke fuer GewindeschneidkluppenInfo
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- DE1085397B DE1085397B DER17487A DER0017487A DE1085397B DE 1085397 B DE1085397 B DE 1085397B DE R17487 A DER17487 A DE R17487A DE R0017487 A DER0017487 A DE R0017487A DE 1085397 B DE1085397 B DE 1085397B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G5/00—Thread-cutting tools; Die-heads
- B23G5/08—Thread-cutting tools; Die-heads with means for adjustment
- B23G5/10—Die-heads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
Description
- Gewindeschneidbacke für Gewindeschneidkluppen Die Erfindung betrifft eine Gewindeschneidbacke für Gewindeschneidkluppen mit eine gewölbte Freifläche aufweisendem konischen Anschnitteil.
- Bei Gewindeschneidkluppen wie auch bei Schneideeisen hat der konische Anschnitteil eine Freifläche, die so gestaltet ist, daß ein sich keilförmig erweiternder Spalt entsteht.
- Bei Werkzeugen mit feststehenden, nicht verstellbaren und für den Rücklauf nicht abhebbaren Schneidbacken oder Schneidstollen wird beim Zurückdrehen über das fertiggeschnittene Gewinde der durch eine Schneide gebildete und stehenbleibende Span in den Keilspalt der Anschnittfreifläche des davorliegenden und nunmehr zurückgehenden Backens eingezwängt und verursacht eine Stauung, die häufig zu einem muldenförmigen Ausbrechen der Schneidzähne im Anschnitteil führt.
- Der geschilderte Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die zur, Schneide gehörende Freifläche des Schneidbackenanschnitteils in eine Schneidkante ausläuft, die auf demselben Werkzeugdurchmesser liegt wie die Schneide. Dadurch wird beim Zurückdrehen durch die .somit dicht an das Werkstück herangezogenen Schneidkanten von den stehengebl,iebenen Spänen mindestens so viel abgeschnitten, daß die verbleibenden Spanreste keine störende Stauung im Spalt zwischen der Anschnittfreifläche und dem Werkstück verursachen können.
- Bei Schneideisen ist es bekannt, im Führungsteil den Bogenradius der Zahnstollen kleiner zu halten als den Radius vom Fertigmaß des zu schneidenden Gewindes. Dadurch soll die Reibung im Führungsteil während des Schneidens verringert werden. Im Anschnitteil besitzen die Schneidstollen jedoch die übliche unsymmetrische Form, die zu den eingangs geschilderten Nachteilen führt.
- Bei Bohrern ist es bekannt, das Gewinde auf den Stollen derart zu hinterschleifen, daß diese von beiden Enden .her benutzt werden können. Demgegenüber richtet sich die Erfindung auf die besondere Ausgestaltung des Ausschnitteiles von Werkzeugen, die nach dem Gewindeschneiden auf dem Werkstück zurückgedreht werden müssen. Die Erfindung läßt sich daher sowohl bei Gewindeschneidkluppen als auch bei Gewindeschneideisen mit großem Vorteil verwenden. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Schneiden der Gewindeschneidbacken auch bei längerem Gebrauch nicht mehr durch angestaute Spanreste beim Zurückdrehen ausgebrochen werden.
- In der Zeichnung ist die Gewindeschneidbacke nach der Erfindung der bisher bekannten Gewindeschneidbacke gegenübergestellt. Es zeigt Fig.1 einen in voller Breite mit dem Gewindebolzen im Eingriff stehenden Schneidbacken bekannter Ausführung, Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig.1, wobei von den üblicherweise vorgesehenen Schneidbacken nur zwei Schneidbacken dargestellt sind, und Fig.3 einen vergrößerten entsprechenden Schnitt mit zwei Schneidbacken gemäß der Erfindung.
- Der als Anschnitt bezeichnete, abgeschrägte Schneidenteil der Schneidbacke reicht gemäß Fig.1 bis zum ersten vollen Zahn 1. Aus dem Querschnitt der Fig. 2 erkennt man die übliche Form der Schneide 2, die von der Spanfläche 3 und der Freifläche 4 gebildet wird. Die Freifläche 4 ist der Ausschnitt einer Kreisfläche, deren AchseAl außerhalb der LängsschnittebeneM-M durch Werkstück und Werkzeug liegt. Die Freifläche4 und die Zylinderfläche R des Werkstückes erzeugen einen keilförmigen Spalt. Am Ende des Vorwärtsschneidens in Pfeilrichtung P1 stehen die Schneiden 2 noch in ihren Spänen 2'. Wird das Schneidwerkzeug entgegen der Richtung des Pfeiles P, zurückgedreht, dann trifft die Freifläche 4 des Anschnitts j eder Schneidbacke auf den stehengebliebenen Span 2' der vorhergehenden Schneidbacke. Der Span wird in dem Keilspalt eingequetscht und verursacht häufig ein Ausbrechen der Schneidzähne im Anschnitteil der Schneidbacke.
- Fig. 3 zeigt die Gestaltung des Anschnitts der Schneidbacken nach der Erfindung. Die Freifläche4' jedes Schneidbackens liegt auf einem Zylinder, dessen Radius r kleiner ist als der Radius R und dessen AchseA2 auf der Mittelschnittebene 37-117 durch Schneidbacken und Werkstück liegt.
- Die Schneidbacken besitzen im Anschnitteil gegenüber der Schneide 2 eine Schneidkante 5, mit der beim Rückwärtsdrehen des Schneidwerkzeugs in Richtung des Pfeiles P2 der durch hie vorhergehende Schneidbacke gebildete Span abgeschnitten wird. Zweckmäßig wird auf der Rückenfläche jedes Schneidbackens eine zweite Spanfläche 6 mit gleichem Spanwinkel wie die Spanfläche 3 auf der Vorderseite eingearbeitet. Beim Nachschleifen der Schneidbacken werden beide Spanflächen gleichmäßig nachgeschärft.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gewindeschneidbacke für Gewindeschneidkluppen mit konischem, einen gewölbten Freischnitt aufweisenden Anschnitteil, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Schneide (2) gehörende Freifläche (4`) des Schneidbackenanschnitteils in eine Schneidkante (5) ausläuft, die auf demselben Werkzeugdurchmesser liegt wie die Schneide (2). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 857 608; Fertigungstechnik, 1951, S.255; Auszüge deutscher Patentanmeldungen, Bd. 20 (M 1479811 b/49e); deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1664 329.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER17487A DE1085397B (de) | 1955-09-26 | 1955-09-26 | Gewindeschneidbacke fuer Gewindeschneidkluppen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER17487A DE1085397B (de) | 1955-09-26 | 1955-09-26 | Gewindeschneidbacke fuer Gewindeschneidkluppen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1085397B true DE1085397B (de) | 1960-07-14 |
Family
ID=7399982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER17487A Pending DE1085397B (de) | 1955-09-26 | 1955-09-26 | Gewindeschneidbacke fuer Gewindeschneidkluppen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1085397B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE857608C (de) * | 1950-10-19 | 1952-12-01 | Praez S Werkzeugfabrik Nuernbe | Einstellbares, in sich geschlossenes Schneideisen mit hinterarbeiteten Schneidstollen |
| DE1664329U (de) * | 1953-10-01 | Richard Glimpel Lauf/ Pegnitz | Gewinde Schneideisen mit hinterarbeiteten Schneidstollen |
-
1955
- 1955-09-26 DE DER17487A patent/DE1085397B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1664329U (de) * | 1953-10-01 | Richard Glimpel Lauf/ Pegnitz | Gewinde Schneideisen mit hinterarbeiteten Schneidstollen | |
| DE857608C (de) * | 1950-10-19 | 1952-12-01 | Praez S Werkzeugfabrik Nuernbe | Einstellbares, in sich geschlossenes Schneideisen mit hinterarbeiteten Schneidstollen |
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