DE1084115B - Befestigung von Tonzungen an Stimmplatten - Google Patents

Befestigung von Tonzungen an Stimmplatten

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Publication number
DE1084115B
DE1084115B DEK34624A DEK0034624A DE1084115B DE 1084115 B DE1084115 B DE 1084115B DE K34624 A DEK34624 A DE K34624A DE K0034624 A DEK0034624 A DE K0034624A DE 1084115 B DE1084115 B DE 1084115B
Authority
DE
Germany
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reeds
reed
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edges
reed plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK34624A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Lorenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koestler & Co
Original Assignee
Koestler & Co
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Publication date
Application filed by Koestler & Co filed Critical Koestler & Co
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Publication of DE1084115B publication Critical patent/DE1084115B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/12Free-reed wind instruments
    • G10D7/14Mouth-organs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Befestigung von Tonzungen an Stimmplatten Die gebräuchlichste Art der Befestigung von Tonzungen an Stimmplatten für Mundharmonikas od. dgl. ist die durch Vernieten. Dabei werden in die Stimmplatte Löcher gestanzt und in diese Stifte fest eingeschlagen; zuvor mit entsprechenden Löchern versehene Tonzungen werden dann auf die Nietstifte aufgeschoben, und schließlich erfolgt die Vernietung in an sich bekannter Weise.
  • Man hat dieses Befestigungsverfahren auch dahin abgewandelt, daß die Nietstifte aus dem Material der Stimmplatte herausgedrückt werden, wobei dann auf diese durch Materialverformung gebildeten Nietstifte wiederum die zuvor mit Bohrungen versehenen Tonzungen aufgeschoben und vernietet werden.
  • Des weiteren ist es bekannt, die Befestigung zwischen den Tonzungen und der Stimmplatte mit Hilfe einer Stanze derart zu bewirken, daß ein Stempel durch beide, und zwar im Bereiche des Kopfteiles der Tonzungen hindurchgedrückt wird, so daß eine nietenartige Verbindung ohne eigentlichen Niet entsteht. Das hat zur Voraussetzung, daß die Tonzungen mit verbreiterten Kopfteilen versehen sind, was entsprechend große Materialaufwendungen erfordert. Ein besonderer Nachteil dieser Verbindungsart liegt darin, daß die Tonzungen gegenüber der Stimmplatte zunächst in eine genaue Lage zueinander gebracht werden müssen.
  • Schließlich ist es bekannt, Tonzungen an Stimmplatten dadurch zu befestigen, daß beiderseitig der Tonzungen etwa quadratische Erhöhungen aus der Stimmplatte herausgedrückt werden, die durch ihre anschließende Verformung die Kopfteile der Zungen übergreifen und in ihrer Lage halten. Solche quadratischen Ausstülpungen lassen sich aber nicht derart prägen, daß die Außenkanten völlig gerade sind. Daher können die herausgedrückten Erhöhungen nicht dazu dienen, die Tonzungen in ihrer Lage gegenüber den Schwingungsschlitzen der Stimmplatte auszurichten. Das trifft auch dann zu, wenn das Herausdrücken der Erhöhungen und deren Vernieten mit der Tonzunge in einem einzigen Arbeitsgang erfolgt, weil dabei die herausgedrückten Erhöhungen zunächst noch nicht vorhanden sind und demnach jede Tonzunge gegenüber dem zugehörigen Schwingungsschlitz der Stimmplatte genau auszurichten ist. Das Ausrichten der Tonzungen ist aber recht schwierig, und das nachträgliche Richten ungenau oder schief eingefügter Tonzungen ist eine mühsame und kostspielige Arbeit. Hinzu kommt, daß auch bei allen diesen Ausführungsformen Tonzungen mit verbreiterten Kopfteilen verwendet werden, was erfordert, daß alle Tonzungen.einzeln aus entsprechend breiten Bändern herausgestanzt werden müssen, womit erhöhte Kosten und größerer Materialaufwand verbunden sind.
  • Alle diese Schwierigkeiten werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß paarweise gegenüberliegende Kanten der aus der Stimmplatte herausgedrückten länglichen Erhöhungen in derVerlängerung derLängskanten der zugehörigen Schwingungsschlitze liegen, und daß diese Kanten die seitlichen Führungen für die Zentrierung der an ihren Kopfteilen nicht verbreiterten Tonzungen gegenüber den Schwingungsschlitzen bilden. Die Herausdrückungen mit länglicher Gestalt ergeben Kanten von ausreichend genauer Parallelität und genügender Länge, um eine zuverlässige seitliche Führung der Tonzungen zu ermöglichen, die an ihren Kopfteilen keine seitlichen Verbreiterungen erfordern, also einfach in der Herstellung sind und von normalen Bändern entsprechend der Breite der schwingenden Teile der Tonzungen abgeschnitten werden können.
  • Wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung im Bereiche zwischen je zwei länglichen Erhöhungen zusätzliche Anschläge für die Tonzungen aus dem Material der Stimmplatte herausgedrückt werden, dann kann jede Tonzunge mit einem Handgriff zwischen die seitlichen Führungskanten bis zum Anschlag an die zusätzliche Herausdrückung eingelegt werden, womit zwangsweise die genaue Lage zwischen den Tonzungen und den Schwingungsschlitzen der Stimmplatte gewährleistet ist. Der wesentliche technische Fortschritt der Erfindung beruht also darin, daß sie ohne eine komplizierte Vorrichtung in einfachster Weise und geeignet für schnelle Fertigung eine präzise Arbeit zu liefern ermöglicht.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Es stellt dar Fig.1 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt der neuen Stimmplatte, Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II nach Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie III-III nach Fig.1. Fig.4 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt der Stimmplatte ähnlich Fig. 1 nach erfolgter Befestigung der Tonzungen, Fig. 5 einen Schnitt gemäß Linie V-V nach Fig. 4 und Fig. 6 einen Schnitt gemäß Linie VI-VI nach Fig.4. Gemäß Fig.1 ist die Stimmplatte l mit den erforderlichen und in bekannter Weise ausgestalteten Schwingungsschlitzen 2 versehen. Auf der rückwärtigen Seite sind aus dem Material der Stimmplatte 1 längliche Erhöhungen 3 sowie Anschläge 4 herausgedrückt. Die Erhöhungen 3 sind so ausgestaltet und angeordnet, daß die paarweise einander zugekehrten Kanten 3 a in der Verlängerung der Schwingungsschlitze 2 liegen. Die paarweise vorgesehenen Kanten 3 a bilden seitliche Führungen, welche eine genaue Festlegung der Tonzungen in Querrichtung gegenüber den Schwingungsschlitzen ermöglichen. Die zusätzlich vorgesehenen Anschläge 4 legen die einzusetzenden Tonzungen auch in deren Längsrichtung genau fest. Die Tonzungen sind also lediglich zwischen die paarweisen Kanten 3 a der seitlichen Führungen 3 bis zur Berührung mit dem Anschlag 4 einzuschieben, woraus eine völlig eindeutige und richtige Lage bzw. Stellung der Tonzungen gegenüber ihren Schwingungsschlitzen resultiert. Irgendwelcher besonderer Arbeiten für das Ausrichten der Tonzungen bedarf es also nicht mehr. Diese Vorteile bedeuten eine wesentliche Verringerung des Zeitaufwandes bei der Fertigung sowie eine Verkürzung der Vorbereitungsarbeiten bei der Herstellung der Tonzungen, da diese keinerlei Löcher mehr enthalten.
  • Aus Fig. 4 bis 6 ergibt sich die eindeutige und richtige Lage der Tonzungen 5 gegenüber ihren Schwingungsschlitzen 2 als Folge der seitlichen Führung ihrer Kopfteile 6 an den Rändern der Erhöhungen 3 nach Fig.1 sowie als Folge ihrer richtigen Lagebestimmung in Längsrichtung durch die Anschläge 4.
  • Fig. 4 läßt im Gegensatz zu der Darstellung der Erhöhungen 3 nach Fig. 1 erkennen, wie infolge ihres Plattdrückens die Erhöhungen 3' mit ihren Seitenrändern paarweise die Kopfteile 6 der Tonzungen 3 formschlüssig übergreifen, wodurch die eindeutige Betriebslage der Tonzungen 6 gegenüber den Schwingungsschlitzen 2 dauerhaft gewährleistet ist.
  • Konstruktive Einzelheiten können von der zeichnerischen Darstellung des Ausführungsbeispieles abweichen, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. Die Stimmplatte und die Tonzungen können aus irgendeinem der bekannten bzw. geeigneten Werkstoffe gebildet sein. Das Plattdrücken derErhöhungen 3 zwecks deren Überführung in die Form 3' erfolgt zweckmäßig für sämtliche Erhöhungen gemeinsam in einem einzigen Arbeitsgang.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Befestigung von Tonzungen an Stimmplatten durch beiderseitig der Tonzungen aus der Stimmplatte herausgedrückte Erhöhungen, die durch ihre Verformung die Kopfteile der Tonzungen übergreifen und in ihrer Lage halten, dadurch ge-?:ennzeichnet, daß paarweise gegenüberliegende Kanten (3a) der aus der Stimmplatte (1) herausgedrückten länglichen Erhöhungen (3) in der Verlängerung der Längskanten der zugehörenden Schwingungsschlitze (2) liegen, und daß diese Kanten (3a) die seitlichen Führungen für die Zentrierung der an ihren Kopfteilen (6) nicht verbreiterten Tonzungen (5) gegenüber den Schwingungsschlitzen (2) bilden. z. Befestigung von Tonzungen an Stimmplatten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereiche zwischen je zwei Erhöhungen (3) Anschläge (4) für die Tonzungen (5) aus dem Material der Stimmplatte (1) herausgedrückt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 327 391; österreichische Patentschrift Nr. 96 808.
DEK34624A 1958-04-18 1958-04-18 Befestigung von Tonzungen an Stimmplatten Pending DE1084115B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE327391C (de) * 1919-12-19 1920-10-11 Walter Wezel Dipl Ing Verfahren zum Befestigen der Stimmzungen auf den Stimmplatten
AT96808B (de) * 1921-07-15 1924-05-10 Margarete Bartholowsky Vorrichtung zum Befestigen von Stimmenzungen auf Stimmplatten.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE327391C (de) * 1919-12-19 1920-10-11 Walter Wezel Dipl Ing Verfahren zum Befestigen der Stimmzungen auf den Stimmplatten
AT96808B (de) * 1921-07-15 1924-05-10 Margarete Bartholowsky Vorrichtung zum Befestigen von Stimmenzungen auf Stimmplatten.

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