DE876757C - Tischkartenstaender - Google Patents

Tischkartenstaender

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DE876757C
DE876757C DEV3858A DEV0003858A DE876757C DE 876757 C DE876757 C DE 876757C DE V3858 A DEV3858 A DE V3858A DE V0003858 A DEV0003858 A DE V0003858A DE 876757 C DE876757 C DE 876757C
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place card
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CARL H VOLLMER
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F1/00Cardboard or like show-cards of foldable or flexible material
    • G09F1/10Supports or holders for show-cards
    • G09F1/14Supports or holders for show-cards in the form of legs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Tischkartenständer Die Erfindung bezieht sich auf einen Tischkartenständer, welcher aus zwei dachförmig gelenkig miteinander verbundenen und unter Federwirkung die Karte zangenartig haltenden Stützen besteht. Solche Tischkartenständer erfreuen sich wegen ihres vorteilhaften Aussehens und der durch den Aufbau gegebenen leichten Auswechselbarkeit der Karten nicht nur in Gaststätten großer Beliebtheit, sondern sie werden auch in Ladengeschäften zur Aufstellung von Preisschildern u. dgl. viel verwendet. Ein beachtlicher Nachteil der bekannten Ausführungen solcher Tischkartenständer liegt darin, .daß die Stellung der von dem Ständer gehaltenen Karten durch die zangenartige Einklammerung zwischen .den oberen Kanten der sich unter Federwirkung gegeneinanderlegenden Stützen nur in einer Linie festgelegt ist, um «-elche die Karte zu schwenken vermag. Daher werden die Karten derart geneigt verwendet, daß die Beschriftung auf der schräg nach oben gerichteten Fläche zu lesen ist. Bei einer solchen Schräglage stützt sich die Karte mit dem in den Ständer eindringenden Teil gegen den oberen Teil der Innenfläche einer Stütze ab. Die die Sicherheit :dieser Lage bestimmende Kraft ergibt sich dabei aus dem Übergewicht des außen liegenden Teiles der Karte und ist nur klein, so daß diese Stellung nicht sicher eingehalten wird, und die Karte erfahrungsgemäß schon durch die Einwirkung kleiner Kräfte, z. B. einen Luftzug, in die andere Grenzstellung überkippen kann, wobei dann die Schrift im wesentlichen verdeckt wird.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, aus gelenkig miteinander verbundenen und unter Federwirkung eine Karte zangenartig haltenden Stützen bestehende Tischkartenständer so zu gestalten, daß die Karte, vorzugsweise in senkrechter Stellung, sicher in der Gebrauchslage gehalten wird, ohne daß die Aus-Nveahslungsmöglichkeit beeinträchtigt oder der bauliche Aufwand für den Ständer vergrößert wird. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß der in den Ständer ragende Teil der Karte durch eine form- bzw. kraftschlüssige Halterung aufgenommen. Durch die Festlegung der Karte unterhalb der durch die Ein'klammerung mittels der oberen Kanten der Stützen gegebenen Linie wird die Stellring eindeutig festgelegt. Sie kann in jedem Fall so bestimmt werden, daß sie den jeweiligen Anforderungen gerecht wird. (Gegebenenfalls lassen sich die Ständer auch so einrichten, däß die Karte wahlweise in gegeneinander verschiedenen Lagen feststellbar ist.
  • Zur Festlegung des in den Ständer ragenden unteren Kartenteiles werden vorzugsweise an den Stützen sitzende oder befestigte Laschen verwendet. Diese lassen sich insbesondere bei aus Blech gefertigten Stützen leicht herstellen, indem sie aus dem Stützenwerkstoff lappenartig ausgestanzt und etwa rechtwinklig herausgebogen werden. Meist lassen sich die zur Festlegung :des unteren Kartenteiles dienenden Laschen mixt den die gelenkige Verbindung der Stützen bildenden Teilen unmittelbar vereinigen, so daß in der Fertigung gegenüber den bisher üblichenAusführungen praktisch kein Unterschied besteht. Bei einer besonders einfachen Ausführung werden die Oberkanten der Laschen so gelegt, daß sie gegeneinander rinnenförmig geneigt sind: Die Karte wird dann so tief in den Ständer eingeschoben, daß ihre Unterkante im Scheitelpunkt des durch die Laschen gebildeten Winkels bzw. der Rinne aufstößt. Die dann nach beiden Seiten ansteigenden Oberkanten der Laschen verhindern dann sicher ein Ausweichen der Karte, so daß deren Lage eindeutig gesichert ist. Der untere Kartenrand kann weiterhin auch dadurch festgelegt werden, daß die Laschen mit Stützflächen versehen werden, die einen in Klammerstellung etwa parallelen Schlitz von die Kartendicke wenig übertreffender Bre:ite bilden. Bei dieser Ausführung wird der untereKartenrand in dem Schlitz formschlüssig gehalten, wobei, im Gegensatz zu der rinnenförmigen Gestaltung der Laschenoberkanten, die sichere Stellung der Karte nicht von einer bestimmten Eindringtiefe in den Ständer abhängig ist. Das Einbringen der Karte wird bei dieser Ausführung trotz der geringen Breite des Schlitzes kaum erschwert, da dieser beim Öffnen des zangenartigen Teiles des Ständers zum Einbringen der Karte im gleichen Verhältnis wie der Abstand der Oberkanten der Stützen größer wird.
  • Die Festlegung des in dem Ständer liegenden Teiles der Karte kann mach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung auch in -der Weise erfolgen, daß nur an den einer Stütze zuge¢rdneten Laschen Stützflächen für den unteren Kartenteil angebracht werden, gegen .die die Karte mit Hilfe von Federn gedrückt wird. Die Federn können entweder an der gleichen Stütze befestigt sein oder aber an der anderen Stütze sitzen. Mit der letzteren Anordnung wird erreicht,@daß die Federvorspannung beim Öffnen des Ständers verringert oder sogar aufgehoben wird, so daß .das Einführen der Karte besonders leicht möglich ist. In weiterer Abwandlung kann- die Anordnung auch so getroffen werden, daß an beiden Stftzen einander gegenüberliegende und gegeneinanderwirkende Federn angeordnet werden, die den unteren Kartenteil zwischen sich aufnehmen. Auch bei dieser Anordnung ist das Einführen der Karte bei geöffnetem Ständer ohne Schwierigkeiten möglich, weil dieFederspannung in Abhängigkeit von der Öffnung -abnimmt und die Federn. sich schließlich voneinander entfernen.
  • Da die Haltemittel für den unteren Kartenteil meist im Bereich der die Stützen verbindenden Gelenke liegen, 'hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, die den Ständer zangenartig schließende Federanordnung durch mindestens eine etwa winkelförmi:ge Blattfeder darzustellen, deren Schenkelenden im Bereich der Unterkantender Stützen mit diesen verbunden sind. Dies kann meist dadurch geschehen, daß die Emden unter den umgelegten Rand der aus Blech bestehenden Stützen geschoben werden. Um die Lage der Feder sicher festzulegen, ist es zweckmäßig, mindestens einen Schenkel der Blattfeder noch zusätzlich durch Vorsprünge der anliegenden Stütze gegen seitliche Verschiebungen zu sichern. Hierzu können beispielsweise aus der Fläche der aus Blech gefertigten Stütze herausgestanzte und über der eingelegten Blattfeder zuzammengebogene Lappen dienen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Tischkartenständer in schaubildlicher Darstellung und die Fig. a bis 6 verschiedene Ausführungsmöglichkeiten für die Halterung des in den Ständer eindringenden Kartenteiles im Schnitt.
  • Der Ständer für eine Tischkarte 7 besteht aus zwei Stützen 8 und 9, die aus Blech gefertigt und gegebenenfalls unter Anwendung von ein vorteilhaftes Aussehen gewährleistenden Auflagen mit korrosionssicheren überzögen versehen sind. Mit den Stützen 8 und 9 sind je zwei Laschen,ro .und i i verbunden bzw. einstöckig gefertigt, die unter Verwendung von Hohlnieten T2. zur gelenkigen Verbindung der Ständer 8 und 9 dienen. Die Stützen 8 und 9 werden unterseitig durch eine etwa winkelförmig gebogene Blattfeder 13 auseinandergespreizt, deren Schenkelenden die umgebogenen Ränder der Stützen 8 und 9 hintergreifen und die an :der Stütze 9 außerdem noch mittels sie übergreifender Laschen 14 befestigt ist.
  • Bei der Ausführungsmöglichkeit nach den Fig. i und a sind-die oberen Kanten 15, 116 der Laschen i o, ri derart schrägliegend ausgebildet, daß sie bei der Klammerlage der Stützen 8 und 9 eine Rinne bilden, in deren Scheitel die untere Kante der Karte zu liegen kommt. Durch die beiderseits ansteigenden Oberkanten :15 und r6 wird ein seitliches Ausweichen der Kartenunterkante und damit eine Veränderung ihrer Lage verhindert.
  • Nach dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel bilden Führungsflächen 17 und 18 der Laschen -io und 1.1 bei der Klammerstellung der Stützen 8 und 9 eine etwa parallele Nut, in welche die untere Kante der Karte eingreift, die damit gegen ein seitliches Ausweichen gesichert ist.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig.4 verwendet nur eine Stützfläche fi8 an der der Stütze 8 zugeordneten Lasche uo. 'Gegen die Stützfläche i8 wird der untere Rand der Karte 7 durch die an der Stütze 9 befestigte Blattfeder i9 gepreßt, womit auch hier die Stellung der Karte 7 eindeutig festgelegt ist.
  • Schließlich werden bei Ausführungen gemäß dem in Fig. 5 dargestellten Beispiel an den Stützen 8 und 9 gegenüberliegend angebrachte Blattfedern 20 und 21 verwendet, um den unteren Kartenteil festzulegen. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Halterung unabhängig von der Dicke der jeweils verwendeten Karten in jedem Fall spielfrei erfolgt und daß die Festlegung nicht starr sondern nachgiebig ist, so daß die Karten auch bei rauher Behandlung nicht leicht knicken können.
  • Die gleichen Vorteile können für das in Fig. 6 gezeigte Ausführungsbeispiel geltend gemacht werden, nach dem lnit,den oberen Rändern der Stützen 8 und9 @doppelhebelartigeKlammergliederi22 gelenkig verbunden sind. Auch bei dieser Ausführung ist die Karte unabhängig von ihrer Dicke spielfrei gehalten, und die !lbstützung ist nachgiebig. Die Anordnung der Klammerglieder kann in Abwandlung der Darstellung natürlich auch so getroffen sein, daß deren obere Teile durch die Stützen 8 und 9 verdeckt werden.
  • Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung, und diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Der erfindungsgemäß ausgebildete Ständer kann natürlich auch zur Aufstellung von Preis- oder Werbeschildern, als Träger für auswechselbare Bilder u. dgl. m. verwendet "werden. Die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsmöglichkeiten für die Halterung des in dem Ständer liegenden Teiles der Karten ließen sich noch erheblich erweitern. In Abweichung von den Darstellungen könnten in jedem Fall für die Festlegung des unteren Kartenrandes Laschen verwendet werden, die von den zur Herstellung der gelenkigen Verbindung der Stützen dienenden Laschen unabhängig sind:. Im übrigen läßt sich die Erfindung mit Bleichguter Wirkung natürlich auch bei Tischkartenständern verwirklichen, die nicht aus Blech, sondern beispielsweise aus Holz, Preßstoff, Hartpappe od. dgl. hergestellt sind. Natürlich können in jedem Fall die äußere Ausstattung und die Form der Ständer den Bedürfnissen in beliebiger Weise angepaßt werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tischkartenständer, bestelend aus zwei dachförmig gelenkig miteinander verbundenen und unter Federwirkung die Karte zangenartig ,haltenden Stützen, gekennzeichnet durch eitle form- bzw. kraftschlüssige Halterung für den in den Ständer ragenden Teil der Karte.
  2. 2. Tischkartenständer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Halteglieder für den in den Ständer ragenden Kartenteil an den Stützen angeordnete, einander gegenüberliegende Laschen dienen.
  3. 3. Tischkartenständer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Halteglieder die die Gelenke bildenden Laschen (io, ,i i) dienen.
  4. 4. Tischkartenständer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der Karte (7) zugewandten Seiten (15, i@6) der Laschen (io, i.i) gegeneinander rinnenförmig geneigt sind.
  5. 5. Tischkartenständer nach Anspruch?, oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Stütze (8) sitzenden Anlageflächen (18) vorzugsweise an der zweiten Stütze (9) befestigte Federn ('i9) gegenüberliegen (Fig.4).
  6. 6. Tischkartenständer nach Anspruch-2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (io, vi) Stützflächen (17, 18) haben, die einen in Klammerstellung etwa parallelen Schlitz von die Kartendicke wenig übertreffender Breite bilden (Fig. 3).
  7. 7. Tischkartenständer nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (8, 9) mit in Höhe des unteren Kartenteiles einander gegenüberliegenden und gegeneinanderwirkenden Federn (2o, 211) versehen sind (Fig. 5). B.
  8. Tischkartenständer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Halter der Karte (7) zangenartig schließende Federung durch mindestens eine etwa winkelförmige Blattfeder (i.3) gebildet ist, deren Schenkelenden im Bereich der Unterkanten der Stützen (8, 9) mit diesen verbunden sind.
  9. 9. Tischkartenständer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Schenkel der Blattfeder durch Vorsprünge (14) der anliegenden Stütze (g) gegen seitliche Verschiebungen gesichert ist.
DEV3858A 1951-10-23 1951-10-23 Tischkartenstaender Expired DE876757C (de)

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