DE10794C - Vorrichtung zum Schneiden von Papier und dergl - Google Patents

Vorrichtung zum Schneiden von Papier und dergl

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DE10794C
DE10794C DENDAT10794D DE10794DA DE10794C DE 10794 C DE10794 C DE 10794C DE NDAT10794 D DENDAT10794 D DE NDAT10794D DE 10794D A DE10794D A DE 10794DA DE 10794 C DE10794 C DE 10794C
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DE
Germany
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knife
paper
spindle
rack
screw
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Application number
DENDAT10794D
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C. GMELIN in Berlin, Veteranenstr. 1
Publication of DE10794C publication Critical patent/DE10794C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
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    • B26D1/185Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter rotating about a movable axis mounted on a movable carriage for thin material, e.g. for sheets, strips or the like

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

1880.
Klasse 11.
CARL GMELIN in BERLIN. Vorrichtung zum Schneiden von Papier u. dergl,
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. Februar 1880 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Durchschneiden von Papier, Leinwand etc. für Tapetenfabriken oder Handlungen, Buchbinder etc.
Die Musterbücher für Papierfabriken und Handlungen wurden bisher entweder mittelst Guillotine oder zwischen Bretter gespannt und durch die Hand mit einem scharfen Messer durchgeschnitten.
Da Tapeten nicht aus reinem Papier bestehen, sondern man genöthigt ist, durch dick aufgetragene Bronze und andere Farben, mit Sand bestreute Flächen zu schneiden, werden die kostspieligen Guillotinenschneiden nach einigen Schnitten schartig, so dafs sie von neuem abgezogen werden müssen, aufserdem ist eine derartige Maschine kostspielig und nimmt viel Raum weg. Die alten Papierhobel lassen nur einen sehr beschränkten Gebrauch zu, so dafs man nicht im Stande ist, sie für gröfsere Sachen oder zum Durchschneiden anzuwenden.
Um ' diese Nachtheile zu umgehen, ist die vorliegende Schneidevorrichtung construirt, wodurch man im Stande ist, Papier und andere ähnliche Materialien in beliebiger Länge und Stärke glatt und genau zu durchschneiden.
A in Fig. 1 bis 3 ist das Messer, welches durch die Schrauben D mit der Zahnstange B fest verbunden ist. Die Zahnstange ist an verschiedenen Stellen mit Bohrungen versehen, in welche Gewindegänge geschnitten werden, um ein Verstellen des Messers A zu ermöglichen.
Werden die Messer abgenutzt oder will man dickere oder dünnere Massen durchschneiden, so ist es nur nothwendig, die Schraube D zu lösen, wonach man das Messer nach Belieben verstellen kann. C ist ein Trieb, welcher mit der Zahnstange B in Eingriff steht. Dieser Trieb sitzt auf einem gemeinschaftlichen Zapfen E mit dem Rade G, welcher Zapfen E sich in den Lagern F dreht.
Das Rad G steht mit dem Triebe H in Eingriff.
Der Trieb-θ" kann aus einem Stück mit der Spindel J und den Vierkanten KK bestehen, oder der Trieb H kann durch Feder und Nuth an der Spindel J befestigt werden.
Die Hefte oder Griffe U werden auf die Vierkante gesteckt und durch die Muttern V darauf festgehalten. L ist eine an der Seite des Hobels M angebrachte Führungsplatte für das Messer A. M ist der aus Holz oder anderem passenden Material hergestellte mit Nuth versehene Hobel.
Der Hobel erhält seine Führung durch die Feder N der Schiene O. Diese Schiene O ist an jedem Ende mit einer Schraubenspindel P versehen. Diese Spindel läuft durch die Tischplatte T und die untere Schiene R, so dafs das Papier S etc. durch Anziehen der Mutter Q fest zwischen die Schiene O und die Platte T geklemmt wird.
Oder die Spindel P kann sich aufserhalb der Tischplatte bewegen. Anstatt das Papier durch die Muttern Q zwischen der Schiene O und dem Tisch T festzuspannen, kann man ein gleiches Resultat erzielen, wenn die Muttern Q so mit von einer gemeinschaftlichen Spindel getragenen Trieben in Eingriff stehen, dafs die Muttern Q bezw. die Spindeln P gleichzeitig hoch und niedergeschraubt werden können.
Soll der Hobel in Gebrauch genommen werden, so wird das Papier S etc., wie vorher erwähnt, zwischen den Tisch T und die Schiene O festgeklemmt, und das Messer durch Drehen der Griffe in Angriff mit dem Papier gestellt.
Es ist aus Fig. 1 ersichtlich, dafs das Messer A durch ein Vorwärtsdrehen der Griffe in der durch den Pfeil in Fig. 1 gezeigten Richtung nach unten, bei einem Zurückdrehen nach oben bewegt wird. Hat man den ersten Schnitt in die Papier- oder andere Masse geschnitten, so wird den Griffen je nach Erfordernifs eine Vorwärtsdrehung gegeben, um das Messer tiefer zu stellen, und demzufolge die tiefer liegenden Papierschichten zu durchschneiden u. s. w., bis die ganze Masse durchschnitten ist. Hiernach werden die Muttern Q gelöst und ein frisches Quantum Papier zwischen O und T eingeführt oder die ganze Vorrichtung MORPQ kann weiter gerückt werden, um die Tapeten oder das Papier an einer anderen Stelle zu durchschneiden.
Die Fig. 4 bis 7 zeigen eine Modification meiner Erfindung.
Bei dieser Modification ist eine Schraubenspindel B statt der Zahnstange angewendet. Das Rad G wird durch den mit den Griffen in Verbindung stehenden Trieb H bewegt.
Das Kegelrad G' ist mit dem Stirnradi? fest verbunden und steht mit dem Kegelrad E so in Eingriff, dafs ein Drehen der Griffe oder Hefte U sämmtliche Räder in Bewegung setzt, um die Spindel B auf- und niederzuschrauben.
Zu diesem Zwecke ist das von den Lagern T getragene Kegelrad so mit Gewinden versehen, dafs es als Mutter dient.
In diesem Falle geht die Führungsplatte L bis an das Papier und ist ebenfalls, wie in Fig. ι gezeigt, mit einer schwalbenschwanzförmigen Nuth versehen, um das sichere Führen des Messers zu bewirken. B' ist ein aus einem Stück mit der Spindel B hergestellter Arm, oder derselbe kann durch Schraube oder anderweitig mit der Spindel verbunden werden. Das Messer A wird durch die Schrauben D mit diesem Arm verbunden, welcher mit verschiedenen Bohrungen versehen ist, um eine Adjustirung des Messers A zuzulassen; oder man kann eine Klemmschraube zu diesem Zwecke anwenden.
Z ist eine Nuth in der Vorderfläche der Schiene O, in welcher ein mit der Führungsplatte fest verbundener Zapfen Z sich bewegt, um ein Heben des Hebels von der Angriffsfläche zu vermeiden.
Die Fig. 8 bis io zeigen eine andere Modification, wobei ein kreisförmiges Messer A angewendet wird. Das Messer A ist durch einen Zapfen D mit dem Arm B' verbunden. Dieser Arm B' ist auf der Spindel des Schraubenrades B, welches mit der endlosen Schraube C in Eingriff steht, verbunden. Am entgegengesetzten Ende der endlosen Schraube, welche in E gelagert ist, ist ein Kegelrad G' angebracht. Dieses Kegelrad G' steht mit dem mit den Griffen U fest verbundenen Kegelrade H in Eingriff. Das Kegelrad H ist bei // in F gelagert.
Um ein Adjustiren des Messers^ zu gestatten, ist der Arm B' mit einem Schlitz versehen, in welchen die Schraube D verschoben und durch eine Mutter festgestellt werden kann.
Der Arm B' läuft in einer keilförmigen Nuth der Führungsplatte L. Das Messer A kann so angeordnet werden, dafs dasselbe sich beim Schneiden um D dreht.
Die Fig. ii und 12 zeigen eine andere Anordnung des kreisförmigen Messers, bei welcher die Stellung des Messers zum Papier direct durch die damit verbundenen Griffe übertragen werden kann; oder man kann die dargestellten Räder B C anwenden. In jedem Falle wird ein Sperrrad und Sperrkegel zum Verhindern des Zurückdrehens angewendet.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Das mit der Zahnstange B' verbundene Messer in Verbindung mit den Trieben C und H, dem Rade G, der Führungsplatte L, der Schiene und Nuth NO, einer Vorrichtung zum Schneiden von Papier und anderen ähnlichen Materialien.
  2. 2. Die Construction des Hobels M und der damit verbundenen Theile, wie in Fig. 1 bis 3 dargestellt.
  3. 3. Die in den Fig. 4 bis 7 dargestellte Modification, wobei die Zahnstange durch eine Schraubenspindel ersetzt wird, und die Führungsplatte L mit einem in der Nuth Z1 laufenden Zapfen Z versehen ist.
  4. 4. Die Combination des verstellbaren Messers A mit dem Arm B' der Spindel B, Fig. 4 bis 7, oder der Zahnstange B, Fig. 1 bis 3.
  5. 5. Die Anordnung der Theile, wie in Fig. 8 bis 10 dargestellt, in Verbindung mit einern kreisförmigen Messer A.
  6. 6. Das Messer-, der Arm B' und die Führungsplatte L in Verbindung mit dem Schraubenrade D, der endlosen Schraube C und den Kegelrädern G H einer Vorrichtung zum Schneiden von Papier etc.
  7. 7. Die in den Fig. 11 und 12 gezeigte Modification, wobei das kreisförmige Messer A excentrisch angeordnet ist.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT10794D Vorrichtung zum Schneiden von Papier und dergl Active DE10794C (de)

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