DE107668C - - Google Patents

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DE107668C
DE107668C DENDAT107668D DE107668DA DE107668C DE 107668 C DE107668 C DE 107668C DE NDAT107668 D DENDAT107668 D DE NDAT107668D DE 107668D A DE107668D A DE 107668DA DE 107668 C DE107668 C DE 107668C
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conductors
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magnet
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line
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/02Details
    • B60M1/10Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle
    • B60M1/103Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle by vehicle-borne magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES )
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/^Eisenbahnbetrieb.
ADOLF BECK in STUTTGART.
Theilleiterbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1898 ab.
Erfindung
Den Gegenstand vorliegender
bildet eine unterirdische Leitungsanlage für elektrische Strafsenbahnen mit magnetischem Theilleiterbetrieb.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 die Seitenansicht eines Strafsenbahnwagens mit dem Stromabnehmer und der unterirdischen Leitung. Die Fig. 2 ist die Vorderansicht zu Fig. 1 mit der Leitungsanordnung im Schnitt. Die Fig. 3 und 4 stellen im Längs- und Querschnitt die Leitungsanlage nebst dem Stromabnehmer und dem Wagenmagneten in gröfseremMafsstabe dar. - Die durch !Deckel A 1 verschlossenen Lagerkasten A sind von einer Betonschicht oder dergl. B umgeben. In den Lagerkasten A sind die Isolatoren C für den Leitungsdraht Z) durch Schraubenbolzen α befestigt. Diese Isolatoren C sind zwecks Einbringens des Leitungsdrahtes D zweitheilig. Der zweite, kleinere Theil C1 des Isolators wird nach Einbringen des .Drahtes D in die Aussparung c an den gröfseren Theil C angesetzt und. durch einen Bindedraht M, sowie die Nase C1 fest mit letzterem verbunden.
In dem Isolator C befindet sich aufserdem eine senkrechte Bohrung c2, durch welche eine an dem Leitungsdraht D befestigte Schraubenfeder e führt, mit deren freiem Ende ein Eisenklotz E derart verbunden ist, dafs er für sewohnlich durch die Feder e auf den Kopf c3 bezw. das in diesen eingelassene Gummipolster c4 niedergezogen wird. Gelangt indessen der unter dem Wagen F (Fig.' 1) befestigte Magnet G über den Isolator bezw. über dessen betreffenden Lagerkasten A, so wird der aus
der Magnet G aus dem Bereich des
Deckel A1 des letzteren ebenfalls magnetisch und zieht unter Ueberwindung des Widerstandes der Feder e den Eisenklotz E an, wodurch der Leitungsdraht D mit dem Lagerkastendeckel Al leitend verbunden ist, so dafs durch die neben dem Magneten G auf dem Lagerkastendeckel A1 laufende, an dem Wagen F durch den Arm h federnd aufgehängte Contactrolle H der Strom den Elektromotoren J (Fig. 1) zugeführt wird. Die Rückleitung erfolgt, wie üblich, durch eine der Schienen K (Fig. 2). Die Contactrolle H kann durch eine geeignete Vorrichtung vom Führerstande
gehoben und gesenkt werden.
Sobald
betreffenden Lagerkastens A gelangt ist, werden die Eisenklötze E durch ihre Federn e wieder niedergezogen und so der Stromkreis unterbrochen.
Bei dem in der Zeichnung Fig. 1 dargestellten Wagen ist an jedem Ende ein aus dem Magneten G und der Contactrolle H bestehender Stromabnehmer angenommen, welche entweder gleichzeitig ober bei der einen bezw. anderen Fahrrichtung abwechselnd in Thätigkeit treten können.
Die Magnete G sind als Elektromagnete gedacht, welche ihren Erregerstrom entweder von einer im Wagen F untergebrachten Batterie erhalten oder auch in den Stromkreis der Hauptleitung eingeschaltet werden können.
Die Lagerkasten A haben einen für die gegenseitige Isolirung genügend weiten Abstand, und der Leitungsdraht D ist an diesen
Zwischenräumen zur sicheren Isolirung gegen die Umgebung durch Rohre L (Fig. 3) aus Porcellan, Hartgummi oder dergl. geschützt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Unterirdische Leitungsanlage für elektrische Strafsenbahnen, -bestehend aus mit metallenen Deckeln (A1J versehenen metallenen Lagerkasten (AJ1 welche, als Theilleiter wirkend, zum Zwecke gegenseitiger Isolirung in Abständen von einander im Strafsenpflaster einbetonirt sind, und in denen der durchlaufende . blanke Leitungsdraht (DJ durch Isolatoren (C C1J und zwischen . den Lagerkasten durch Isolirrohre getragen wird, während die Stromzuführung in bekannter Weise durch mit den Leitern D verbundene, magnetisch an die Kastendeckel (A1J anzusaugende Zwischenleiter (E) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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