DE1072674B - Anordnung zum Befestigen eines Erdungsleiters aus Kupfer an diner Leichtmetallgdhäusewand mittels eines Gewinde tragenden Anschhißbolzens - Google Patents

Anordnung zum Befestigen eines Erdungsleiters aus Kupfer an diner Leichtmetallgdhäusewand mittels eines Gewinde tragenden Anschhißbolzens

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DE1072674B
DE1072674B DENDAT1072674D DE1072674DA DE1072674B DE 1072674 B DE1072674 B DE 1072674B DE NDAT1072674 D DENDAT1072674 D DE NDAT1072674D DE 1072674D A DE1072674D A DE 1072674DA DE 1072674 B DE1072674 B DE 1072674B
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Metzenauer ix Jung G. m. b. H., Wuppertal-El'beifeld
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/58Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation characterised by the form or material of the contacting members
    • H01R4/62Connections between conductors of different materials; Connections between or with aluminium or steel-core aluminium conductors
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    • H01R4/58Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation characterised by the form or material of the contacting members
    • H01R4/64Connections between or with conductive parts having primarily a non-electric function, e.g. frame, casing, rail

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  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Description

DEUTSCHES
Sofern bei elektrischen Schaltgeräten Gehäuse aus Aluminium oder dessen Legierungen Verwendung finden, ist es erforderlich, dem Erdungsleiteranschluß besondere Beachtung zu widmen. Als Erdungsleiter wird nämlich gewöhnlich ein Kupferleiter benutzt, so daß bei seiner Berührung mit Leichtmetall infolge Elementbildung unter dem Einfluß von Feuchtigkeit starke Korrosion auftritt. Die Korrosion wiederum verhindert einen guten Übergangswiderstand zwischen Erdungsleiter und Gehäuse und macht damit die Schutzwirkung völlig zunichte. Aus diesem Grunde ist es unzulässig, einen Kupferleiter ohne Beachtung besonderer Maßnahmen an ein Aluminiumgehäuse anzuschließen. Nach dem heutigen Stand der Technik bestehen besondere Maßnahmen darin, daß man beispielsweise Unterlegscheiben verwendet, welche aus zusammengewalztem Kupfer und Aluminium bestehen. Diese Scheiben werden derart zwischen Kupferleiter und Leichtmetallgehäuse gelegt, daß Kupfer auf Kupfer und Leichtmetall auf Leichtmetall zu liegen kommt. Auf diese Weise wird eine örtliche Korrosion verhütet. Jedoch hat die Verwendung solcher Scheiben in der Praxis erhebliche Nachteile gezeigt, da des öfteren die Scheiben verkehrt eingelegt wurden, und nun erst recht zu unliebsamen Korrosionen führten. Man hat ferner versucht, durch Metallauf spritzung die Stellen des Erdungsleiteranschlusses mit einem Überzug von Messing oder Kupfer zu versehen. Dieses Verfahren ist jedoch recht kostspielig. Eine andere Art, den Erdungsleiteranschluß in Leichtmetallgehäusen funktionssicher zu gestalten, besteht darin, daß in das Gehäuse Messingbüchsen eingepreßt werden; auch dieses Verfahren zeichnet sich durch Umständlichkeit und Kostspieligkeit aus.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Befestigen eines Erdungsleiters aus Kupfer an einer Leichtmetallgehäusewand mittels eines Gewinde tragenden Anschlußbolzens.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schutzleiteranschluß aus handelsüblichen Befestigungselementen zu schaffen, der einfach und billig hergestellt werden kann und jegliche Korrosion unmöglich macht.
Die Erfindung besteht darin, daß der Anschlußbolzen aus Messing besteht und die Gehäusewand durchsetzt, daß er beiderseits der Gehäusewand durch Messingmuttern fest mit dieser verschraubt ist und daß die Übergangsstellen zwischen den festgezogenen Messingmuttern und der Gehäusewand in an sich bekannter Weise durch Schutzlack abgedeckt sind.
Die Befestigung des Anschlußbolzens am Gehäuse ist äußerst einfach. Es werden lediglich übliche Bauelemente verwendet. Der Erdungsleiter aus Kupfer kommt mit dem Aluminium nicht in Berührung. Auch in die Übergangsstelle von der Messingmutter zum Anordnung
zum Befestigen eines Erdungsleiters
aus Kupfer an einer Leichtmetallgehäusewand mittels eines Gewinde tragenden
Anschlußbolzens
Anmelder:
Metzenauer & Jung G.m.b.H.,
Wuppertal-Elberfeld, Charlottenstr. 88
Aluminium kann Feuchtigkeit nicht gelangen, da der Schutzlackanstrich bekanntlich das Eindringen von Feuchtigkeit unmöglich macht. Ohne daß eine besonder Aufmerksamkeit des Monteurs bei der Montage notwendig ist, wird ein korrosionssicherer Anschluß des Kupferleiters an das Leichtmetallgehäuse erreicht.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Anordnung nach der Erfindung ist der Anschlußbolzen aus Messing einmal in ein Gewindesackloch der Gehäusewand eingeschraubt und zum anderen durch eine auf seinem freien Ende sitzende Messingmutter mit der Gehäusewand fest verschraubt. Die Übergangsstelle zwischen dem Mutterrand der festgezogenen Messingmutter und der Leichtmetallwand ist wiederum in an sich bekannter Weise durch einen Lackanstrich geschützt. Auch diese Ausführungsform der Erfindung weist die dargestellten Vorteile auf.
Um eine bessere Haftung des Lackanstrichs zu sichern, kann die mit dem Erdungsleiter direkten Kontakt machende Messingmutter in einer Aussparung der Gehäusewand sitzen und der Raum zwischen Mutterrand und Aussparungswandung in an sich bekannter Weise durch Schutzlack abgedeckt sein.
In der Zeichnung ist die Anordnung nach der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch die Befestigungsstelle eines Anschlußbolzens, der durch je eine Mutter zu beiden Seiten der Gehäusewand befestigt ist,
90» 708/216·
■" Fig.'2 einen. Schnitt durch die Befestigungsstelle eines Anschlußbolzens, der in die Gehäusewand eingeschraubt ist.
Gemäß Fig. 1 ist der .Anschlußbolzen 2 mit Gewinde aus Messing durch die Gehäusewand 1 eines Kastens hindurchgeführt und beidseitig mittels MesiSingmu'fterri 3 fest verschraubt. Die innere Mutter ist durch einen Federring gegen Lockern gesichert. In <[er Außenfläche der Gehäusewand ist eine Aussparung vorgesehen, so daß die außenliegende Befestigungsmutter 3 in der Gehäusewand teilweise versenkt und in der den Mutterrand umgebenden Aussparung eine 'Rille gebildet ist." Diese Rille ist durch Schutzlack 4 ausgefüllt. Der Schutzlack verhindert ein. Eindringen......"
von Feuchtigkeit an der Übergangsstelle von Messing auf Leichtmetall.
Auf einen derart befestigten Anschlußbolzen aus Messing kann nun ohne Schwierigkeit in bekannter AVeise der Erdungsleiter 5 aus Kupfer angeschlossen werden, indem man eine Befestigungsmutter 6 mit Unterlegscheibe, beide aus Buntmetall oder Stahl,.benutzt. Der Erdungsleiter kann sowohl außerhalb wie innerhalb des Gehäuses auf den Messingbolzen angeschlossen sein. Eine Korrosion ist ausgeschlossen, da der Kupferdraht ausschließlich mit Buntmetall oder gegebenenfalls auch noch mit Stahl in Berührung ■ kommt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist der Gewindebolzen 2 in ein Sackloch des Gehäuses 1 geschraubt und der feste Sitz durch Konterung mit einer Messingmutter 3 hergestellt. Auch bei dieser Ausführungsform verhindert der Schutzlack 4 das Eindringen von Feuchtigkeit.

Claims (3)

Patentansprüche·.
1. Anordnung zum Befestigen eines Erdungs-. leiters aus Kupfer an einer Leichtmetallgehäusewand mittels eines Gewinde tragenden Anschlußbolzens, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußbolzen (2) aus Messing besteht und die Gehäusewand (1) durchsetzt, daß er beiderseits der Gehäusewand durch Messingmuttern (3) fest mit dieser verschraubt ist, und daß die Übergangsstellen zwischen den festgezogenen Messingmuttern und der Gehäusewand in an sich bekannter Weise durch Schutzlack (4) abgedeckt sind (Fig. 1).
2. Abänderung der Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußbolzen (2) aus Messing einmal in ein Gewindesackloch der Gehäusewand (1) eingeschraubt und zum anderen durch eine auf seinem freien Ende sitzende •Messingmutter (3) mit der Gehäusewand fest verschraubt ist, und daß die Übergangsstelle zwischen Mutterrand und Gehäusewand in an sich bekannter Weise durch Schutzlack (4) abgedeckt ist (Fig. 2).
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Erdungsleiter (5) direkten Kontakt machende Messingmutter (3) in einer Aussparung der Gehäusewand sitzt und der Raum der den Mutterrand umgebenden Aussparung in an sich bekannter Weise durch Schutzlack (4) abgedeckt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 459 202,
Hierzu ί Blatt Zeichnungen
©. 909 708/216 12.59
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EP3567679A1 (de) * 2018-05-09 2019-11-13 Tyco Electronics Belgium EC bvba Dichte elektrische verbindung zwischen einem ersten leiter und einem zweiten leiter

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