DE961111C - Frei liegende Kontaktverbindung an Aussenantennen - Google Patents
Frei liegende Kontaktverbindung an AussenantennenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q1/00—Details of, or arrangements associated with, antennas
- H01Q1/02—Arrangements for de-icing; Arrangements for drying-out ; Arrangements for cooling; Arrangements for preventing corrosion
-
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/28—Clamped connections, spring connections
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- H01R4/304—Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member having means for improving contact
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B2200/00—Constructional details of connections not covered for in other groups of this subclass
- F16B2200/93—Fastener comprising feature for establishing a good electrical connection, e.g. electrostatic discharge or insulation feature
-
- H—ELECTRICITY
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- H01R4/28—Clamped connections, spring connections
- H01R4/30—Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member
- H01R4/34—Conductive members located under head of screw
Landscapes
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 4. APRIL 1957
H 24596 VIIIa 121 a*
Zum Fernseh- und Rundfunkempfang mit horizontal polarisierten Ultrakurzwellen werden häufig
Antennen benutzt, deren Empfangselemente in zwei oder mehr Ebenen übereinander angeordnet
sind. Zur Verbindung der Empfangselemente in den verschiedenen Ebenen werden im allgemeinen
starre Verbindungsleitungen verwendet, weil dadurch der vorschriftsmäßige Abstand der Ebenen
zwangläufig eingehalten werden muß.
Diese Verbindungsleitungen werden bei bekannten Antennen in frei liegenden Kontaktstellen,
vorzugsweise Verschraubungen, an die Antennenelemente angeschlossen. Frei liegende Kontaktstellen
sind aber bei Außenantennen ungünstig, weil der Kontakt in freier Luft mit der Zeit durch
Korrosion schlechter wird. Dadurch wird nach einiger Zeit der Empfang mit diesen Antennen unmöglich
oder zumindest stark beeinträchtigt.
Es ist bereits bekannt, diese Kontakte durch Korrosionsschutzmittel oder Lack gegen Witterungseinflüsse
zu' schützen. Diese Schutzmittel müssen jedoch bei der Montage vom Installateur
aufgebracht werden, was umständlich ist und erfahrungsgemäß häufig vergessen oder aus Nachlässigkeit
unterlassen wird.
Bei Anwendung der Erfindung wird dagegen das Korrosionsschutzmittel bei der Montage selbsttätig
an die frei liegenden Kontaktteile gebracht. Die erfindungsgemäße frei liegende Kontaktverbindung an
Außenantennen besteht aus einer Buchse, in die bereits im Herstellerwerk ein pasteartiges Korrosionsschutzmittel
eingefüllt worden ist, und
einem Bolzen mit Kanälen, durch die das Korrosionsschutzmittel beim Einführen des Bolzens in
die Buchse aus dieser herausgedrückt und an die frei liegenden Kontaktteile gebracht wird. Vorzugsweise
wird als Befestigungsbolzen eine Kontaktschraube benutzt, in deren Gewinde ein oder
mehrere Fettführungskanäle parallel oder annähernd parallel zur Schraubenachse eingeschnitten
sind und die in eine mit Fett gefüllte Gewindebüchse gedreht wird. In einer anderen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Kontaktverbindung dienen eine konzentrische und eine oder mehrere Querbohrungen in den Kontaktschrauben
als Fettführungskanäle.
Weil die erfindungsgemäße Kontaktverbindung die sichere Gewähr dafür bietet, daß die frei
liegenden Kontaktflächen durch ein Korrosionsschutzmittel gegen den Angriff von Feuchtigkeit
und aggressiven Gasen in der Luft geschützt sind, ao kann man die Buchse und die Kontaktschraube aus
verschiedenen Metallen herstellen, was wegen der sehr gefährlichen ekktrolytischen Korrosion bei
ungeschützten, frei liegenden Kontaktverbindungen unbedingt vermieden werden muß. Wenn etwa die
Buchse, wie üblich, aus Leichtmetall hergestellt ist, müßte ohne den erfindungsgemäßen Korrosionsschutz
auch eine Leichtmetallschraube verwendet werden, deren Festigkeit aber erfahrungsgemäß
nicht immer ausreicht. Die erfindungsgemäße Kontaktschraube kann dagegen aus einem härten
Metall, vorzugsweise aus nichtrostendem Stahl, bestehen.
In den Fig. 1 bis 3 sind drei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Kontaktverbindung
dargestellt. Die Kontaktbuchse 1 in den Fig. ι und 2 ist in das Isolierteil 2 des Antennenelementes
eingesetzt und mit einem nicht dargestellten Antennenelement leitend verbunden. In die
auf der Innenseite geschlossene Bohrung 3 ist das Gewinde 4 geschnitten. Die Bohrung 3 ist fast ganz
mit dem pasteartigen Korrosionsschutzmittel 25 gefüllt. Vor der Buchse ist die stabile Verbindungsleitung 5 mit dem Kabelschuh 6 und der Federring
7 gezeichnet, der verhindert, daß die zusammengeschraubte Kontaktverbindung sich von selbst
löst. Durch den Kabelschuh 6 und den Federring 7 ist in Fig. 1 die Kontaktschraube 8 gesteckt, in
deren Gewinde 9 die Nuten 10 und 11 als Führungskanäle
für das Korrosionsschutzmittel 25 geschnitten sind.
Durch diese Kanäle wird das Schutzmittel 25 an
die Kontaktflächen der Buchse 1, des Kabelschuhes 6, des Federringes 7 und der Schraube 8
gedruckt, wenn die Schraube 8 in die Buchse 1 hineingedreht
wird. Die Koataktschraube 9 in Fig. 2 hat als Führungskanäle für das Schutzmittel die
konzentrische Bohrung 10 und die beiden Querbohrungen 11 und 12.
Häufig bestehen Antenrienelemente aus mehreren, z. B. drei, Stäben, von denen zwei an einem Ende
mit Gewinde versehen sind und in Gewindebuchsen an den Enden des dritten Stabes eingeschraubt
werden. Auch in diesem Fall ist es zweckmäßig, die Stabenden mit Führungskanälen für ein in die
Gewindebuchsen eingefülltes Korrosionsschutzmittel zu versehen, die in der gleichen Weise ausgeführt
werden können, wie bei den Kontaktschrauben 8 und 9 in Fig. 1 und 2.
Auch bei Kontaktverbindungen ohne Gewinde kann ein Korrosionsschutz durch die gleichen erfindungsgemäßen
Maßnahmen erreicht werden. Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Kontaktverbindung
ist in Fig. 3 dargestellt. In den Metallstab 15 ist die konzentrische, auf der Rückseite verschlossene
Buchse 16 gebohrt und mit dem Korrosionsschutzmittel 17 gefüllt. Der zylindrische
Stab 18 hat einen etwas größeren Durchmesser als die Buchse 16 und ein leicht konisch zulaufendes
Ende 19. In das Stabende sind die in diesem Fall etwas schräg zur Achse verlaufenden Nuten 20
und 21 als Führungskanäle für das Korrosionsschutzmittel eingeschnitten. Wenn der Stab 18 in
die Buchse 16 eingeschoben wird, wird das Korrosionsschutzmittel 17 durch Nuten herausgedrückt
und gelangt auf die Stirnfläche 22 des Stabes 15, auf der es nur, z. B. mit dem Finger, gleichmäßig
verteilt zu werden braucht, um die Ritze zwischen dem Stab 18 und der Buchse 16 zuverlässig zu verschließen.
Claims (4)
1. Frei liegende Kontaktverbindung an Außenantennen, gekennzeichnet durch eine
Buchse, die ein pasteartiges Korrosionsschutzmittel enthält und einen Bolzen mit Kanälen,
durch die das Korrosionsschutzmittel beim Einführen des Bolzens in die Buchse aus dieser
herausgedrückt und zu den frei liegenden Kon- 1Oo
taktteilen geführt wird.
2. Kontaktverbindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine mit Korrosionsschutzfett gefüllte Gewindebuchse und eine Kontaktschraube
mit einem oder mehreren Fettf ührungskanälen, die im Gewinde parallel oder annähernd
parallel zur Schraubenachse verlaufen.
3. Kontaktverbindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine Kontaktschraube mit einer konzentrischen und einer oder mehreren no
Querbohrungen als Fettführungskanäle.
4. Kontaktverbindung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Kontaktschraube
aus hartem Metall, vorzugsweise nichtrostendem Stahl, und eine Buchse aus Leichtmetall.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH24596A DE961111C (de) | 1955-08-03 | 1955-08-04 | Frei liegende Kontaktverbindung an Aussenantennen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1154951X | 1955-08-03 | ||
| DEH24596A DE961111C (de) | 1955-08-03 | 1955-08-04 | Frei liegende Kontaktverbindung an Aussenantennen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE961111C true DE961111C (de) | 1957-04-04 |
Family
ID=25979400
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH24596A Expired DE961111C (de) | 1955-08-03 | 1955-08-04 | Frei liegende Kontaktverbindung an Aussenantennen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE961111C (de) |
-
1955
- 1955-08-04 DE DEH24596A patent/DE961111C/de not_active Expired
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