DE1069571B - Klammerheftgerät mit elektromagnetischem \ntrieb - Google Patents
Klammerheftgerät mit elektromagnetischem \ntriebInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Klammerheftgerät, welches einen elektromagnetischen Antrieb aufweist
und mit einem Klammermagazin, einer Kappe zum öffnen und Schließen des Magazins, einer vom
Magazin herausnehmbar aufgenommenen, normalerweise angehobenen federentlasteten niederdrückbaren
Stempeleinrichtung sowie mit einem durch den Anker einer Spule bewegbaren Träger zum Niederdrücken
der Stempeleinrichtung versehen ist, wobei der die Spule enthaltende Stromkreis einen normalerweise
offenen Schalter nebst vom Schalter normalerweise durch einen Abstand getrennten federbeeinflußten
Auslöser enthält.
Ein Ziel der Erfindung besteht im Bereitstellen eines verbesserten Klammerheftgerätes der genannten Art,
das nunmehr sofort auch auf eine verhältnismäßig leichte Fingerkraft gegen die Kappe in deren Schließstellung
anspricht, um selbsttätig das volle Arbeitsspiel durchzuführen. Ein voller nach unten gerichteter
Hub der Treibklinge der Stempeleinrichtung während des Aufwärtshubes des Ankers entspricht dabei dem
ersten ununterbrochenen Teil des Arbeitsspieles; es folgt ein vollständiger Rück- oder Aufwärtshub der
Treibklinge, welcher dem letzten ununterbrochenen Teil des Arbeitsspieles während des Rück- oder Abwärtshubes
des Ankers entspricht.
Im besonderen besteht ein weiteres Ziel der Erfindung im Ausbilden eines vereinfachten federgesteuerten
drehbaren Auslösers, der von einem kippbaren Sattel getragen wird, welcher Mittel aufweist,
die beim Ausüben einer nach unten gerichteten Fingerkraft auf die Kappe sofort durch die Kappe bewegt
werden, um den Auslöser anzuheben. Dadurch wird ein normalerweise offener Schalter geschlossen und
bildet einen elektrischen Arbeitsstromkreis, in den die schwenkbare oder pendelnde Spule zum nachfolgenden
selbsttätigen Auslösen geschaltet ist, um ohne Unterbrechung einen vollständigen Austreib- bzw. Abwärtshub
der Treibklinge zu bewirken.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist das Ausbilden eines starren Widerlagers, das von dem schwenkbaren
Träger oder Bewegungsübertrager oder Glied getragen wird zum selbsttätigen Verlagern des drehbaren
Auslösers für das Auslösen und öffnen des Schalters zum Unterbrechen des elektrischen Stromkreises
nach Abschluß des Austreibhubes der Treibklinge.
Ein weiteres Ziel ist das Ausbilden einer bestimmten »Ein«-, »Aus«- und »RückstelU-Schaltersteuerung
während jedes vollständigen Arbeitsspieles. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, ein sicheres
Laden des Magazins mit Heftklammern zu ermöglichen, wenn der schwenkbare Deckel offen ist, in der Weise,
daß eine zufällige oder unbeabsichtigte Fingerkraft, Klammerheftgerät
mit elektromagnetischem Antrieb
mit elektromagnetischem Antrieb
Anmelder:
Swingline, Inc.,
Long Island City, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Bohr, Dipl.-Ing. H. Bohr,
München 5, Müllerstr. 31,
und Dr.-Ing. H. Fincke, Berlin-Lichterfelde,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. April 1957
V. St. v. Amerika vom 22. April 1957
Charles Heinz Werner und Charles Francis Heepe,
New York, N. Y. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
die auf den Träger ausgeübt wird, solange die Kappe offen ist, zwar den Träger bewegt und bewirkt, daß
dessen Widerlager den Auslöser verschwenkt, der letztere jedoch einen leeren Vorbeigang ausführt und
hinsichtlich des Schalters so wirkt, daß dieser nicht zum Bilden des Arbeitsstromkreises geschlossen
werden kann. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, selbsttätig zu verhindern, daß, wenn die Kappe
angehoben ist oder vor dem Laden des Magazins angehoben gehalten wird, der schwenkbare Auslöser den
Schalter beim Verlagern entweder des Magazins oder des Trägers auslöst. Ein weiteres Ziel der Erfindung
besteht in der Ausbildung eines Auslösertragsattels, der für seine wirksame Bewegung von jeder Verlagerung
des schwenkbaren Trägers unabhängig ist, jedoch bei leichtem Niederdrücken der Kappe, wenn die
letztere voll geschlossen ist, beeinflußt wird. Ein weiteres wichtiges Ziel der Erfindung ist die Schaffung
einer Einrichtung, die aus einer elektromechanischen Hubsteuerung für die Stempeleinrichtung besteht,
deren Wirkungsweise derart ist, daß, wenn der Schalter durch das Bewegen der Kappe für den selbsttätigen
Ablauf eines vollständigen Arbeitsspieles einmal ausgelöst worden ist, keine Möglichkeit besteht,
dieses Arbeitsspiel zu unterbrechen oder zu
M® 650/5
wiederholen, bis die Treibklinge ihren vollen Austreib- oder Rückhub beendet hat.
Erfmdungsgemäß trägt bei dem Klammerheftgerät ein von dem Träger getrenntes bewegbares Glied den
Auslöser und weist getriebene Teile auf, die durch das und nur beim Niederdrücken der Stempeleinrichtung
zum Anheben des Auslösers zwecks Schließens des Stromkreises ohne Verzögerung unabhängig von
der Verlagerung des Trägers bewegbar sind.
Vorzugsweise sind als bewegliches Glied ein gegenüber der vorgenannten Kappe verschwenkbares, den
Auslöser schwenkbar tragendes Joch und an diesem als getriebene Teile zwei untereinander und vom
Magazin durch Abstände getrennte, durch die Kappe niederdrückbare Lippen vorgesehen.
Weitere Merkmale der Erfindung betreffen vorteilhafte Einzelheiten der Ausbildung des erfindungsgemäß
ausgebildeten Klammerheftgeräts, die aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnung ersichtlich sind.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des elektrischen Klammerheftgerätes
gemäß der Erfindung,
Fig. IA die Rückansicht zu Fig. 1,
Fig. 2 die Draufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, wobei jedoch Teile weggebrochen und andere Teile im Schnitt
gezeigt sind, um erstens die normalerweise schrägliegende außermittig angeordnete oder schwenkbare
Spule und deren gleitbaren Anker in ihren normalen Stellungen zu zeigen, in welchen in gegenseitigem
Abstand befindliche gegabelte Backen des gleitbaren und schwenkbaren Trägers oder Zwischenstücks, das
gelenkig mit dem unteren Ende des Ankers verbunden ist, lösbar mit der Kappe der Stempeleinrichtung im
Eingriff stehen, um das Magazin geschlossen zu halten, und zweitens die Normal stellung des den
schwenkbaren Auslöser tragenden Sattels, der von der Kappe bewegbar ist,
Fig. 4 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht, bei welcher die Spule nach rückwärts verschwenkt und das gleitbare
und schwenkbare Zwischenstück außer Eingriff mit der Kappe steht, so daß die letztere für das öffnen
des Magazins nach oben und rückwärts verschwenkt werden kann,
Fig. 5 eine Ansicht, im vergrößerten Maßstab und im Schnitt, im wesentlichen nach der Linie 5-5 der
Fig. 2, welche die von der niederdrückbaren Kappe getragene Treibklinge in ihrer normalen angehobenen
Stellung zeigt,
Fig. 6 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht von der entgegengesetzten Seite, welche jedoch den schwenkbaren,
die Heftklammern enthaltenden Arm (dessen Hauptteile das Magazin, der Deckel für dieses und die
Kappe sind) am Abschluß des Austreibhubes der Treibklinge in geeigneter Weise niedergedrückt zeigt,
der das Klemmen der vordersten Heftklammer herbeiführt, die aus dem Magazin infolge einer gegen den
vorderen Oberteil der niederdrückbaren Kappe ausgeübten Fingerkraft ausgetrieben worden ist,
Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht des schwenkbaren, die Heftklammern enthaltenden Arms in seiner
Schließstellung, wobei der den Auslöser tragende schwenkbare Sattel, der auf die Kappe anspricht und
von dieser bewegt wird, vom Gelenkstift gelöst gezeigt ist, welcher den die Heftklammern enthaltenden
Arm durchsetzt und aus diesem auf beiden Seiten frei herausragt,
Fig. 8 eine schaubildliche Darstellung, welche den die Heftklammern enthaltenden Arm offen zeigt, d. h.
in einer Stellung, in der die Kappe und deren Deckel vom Magazin weg nach rückwärts verschwenkt sind,
um das einfache Einlegen eines Heftklammerstreifens durch die offene Oberseite des Magazins zu ermöglichen,
wobei der den Auslöser tragende Sattel bzw. das Joch elastisch in einer Schräglage gehalten
sind,
Fig. 8A die Draufsicht zu Fig. 8, jedoch in umgekehrter
Stellung und in vergrößertem Maßstab,
ίο welche den gleitbaren Folgeteil zum hinteren Ende
des Magazins gezogen zeigt sowie das Magazin frei vom schwenkbaren Sattel, unter welchen Bedingungen
der letztere nicht durch das Magazin verlagert werden kann, wenn er unbeabsichtigt niedergedrückt wird,
Fig. 9 eine Seitenansicht des elektrischen Klammerheftgerätes gemäß der Erfindung, bei der Teile weggebrochen
und andere Teile im Schnitt dargestellt sind, um die Kappe in ihrer voll offenen Stellung zu
zeigen, in welcher das hintere Ende der Kappe lösbar versperrt gehalten wird, um unbeabsichtigtes Schließen
der Kappe zu verhindern,
Fig. 10 eine schaubildliche Darstellung des hohlen Spritzgußgehäuses im vergrößerten Maßstab,
Fig. 11 eine schaubildliche Darstellung des schwenkbaren
und gleitbaren Trägers oder Zwischenstücks, das gelenkig mit dem unteren Ende des Eisenblech-Spulenankers
verbunden ist, wobei auch das sich vom Träger nach oben erstreckende Widerlager zum Bewegen
des drehbaren Auslösers oder des Schalteröffnungs- und -schließteiles gezeigt ist,
Fig. 12 die Unteransicht zu Fig. 6, bei welcher sowohl der U-querschnittförmige Halter für die in Abstand
voneinander vorgesehenen Gelenkstifte als auch der U-querschnittförmige Schutz vom Gehäuse abgenommen
sind,
Fig. 13 eine schaubildliche Darstellung des Halters, Fig. 14, 15 und 16 Schnittansichten nach den
Linien 14-14, 15-15 und 16-16 der Fig. 5,
Fig. 17 eine Ansicht im Schnitt im wesentlichen nach der Linie 17-17 der Fig. 5, welche den normalerweise
zurückgezogenen und federgesteuerten drehbaren Auslöser in seiner zurückgestellten oder Neutralstellung
zeigt, in welcher der Mikroschalter offen und damit der elektrische Stromkreis für die schwenkbare
Spule unterbrochen ist,
Fig. 17 A eine der Fig. 17 ähnliche Ansicht, welche jedoch den schwenk- oder drehbaren Auslöser geringfügig
angehoben und den Mikroschalter als Folge des Ausübens einer leichten Fingerkraft auf die schwenkbar
niederdrückbare Kappe geschlossen zeigt,
Fig. 17B eine der Fig. 17 A ähnliche Ansicht, welche den Mikroschalter während des Austreibhubes geschlossen
und in einer Lage zeigt, in welcher er durch das Widerlager des schwenkbaren Trägers verschwenkt
werden kann,
Fig. 17 C eine der Fig. 17 B ähnliche Ansicht, welche
den Auslöser gegen Ende des Austreibhubes durch das Widerlager verschwenkt zeigt,
Fig. 17 D eine der Fig. 17 C ähnliche Ansicht, bei welcher der Mikroschalter immer noch durch den
Auslösehebel geschlossen gehalten und der letztere im Begriff ist, in die Erleichterungsausnehmung oder
Tasche des Auslösers einzutreten und einzurasten, um den Mikroschalter bei Ende des Austreibhubes der
.65 Treibklinge zu öffnen,
Fig. 17 E eine der Fig. 17 D ähnliche Ansicht, welche den Schalter bei Ende des Austreibhubes der Treibklinke
wieder in seiner Offenstellung zeigt, wobei das freie Ende des Auslösehebels sich geringfügig
hinter dem abgesetzten Teil des drehbaren Auslösers
und innerhalb der Erleichterungstasche desselben befindet.
Fig. 17EE eine Teilansicht zu Fig. 17 E in schaubildlicher
Darstellung, welche das freie Ende des Auslösehebels des Schalters hinter dem abgesetzten Teil
und in der Erleichterungstasche oder -ausnehmung des Auslösers zeigt,
Fig. 17 F eine der Fig. 17 E ähnliche Ansicht, bei welcher jedoch das hintere Ende als Folge des Rückhubes
der Kappe abgesenkt worden ist, in welcher Stellung der federgesteuerte Auslöser selbsttätig entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn in elastische Anlage am Auslösehebel gedreht werden kann,
Fig. 17 G eine der Fig. 17 F ähnliche Ansicht, bei welcher sich der drehbare Auslöser jedoch wieder in
seine normale Stellung unter den offenen Schalter zurückgestellt befindet, so daß er sich gegen Ende des
Rückhubes der Treibklinge, nämlich zu einem Zeitpunkt, in dem der Anker der Spule seinen Abwärtshub
fast beendet hat, wieder unter dem Auslösehebel ao befindet,
Fig. 17 H in vergrößertem Maßstab eine schaubildliche Darstellung des innerhalb seiner isolierenden
Abschirmung angeordneten, normalerweise offenen Mikroschalters,
Fig. 18 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 18-18 der Fig. 5,
Fig. 19 eine Ansicht von unten mit Blickrichtung in das Innere des Spulenrahmens oder -kerns bei weggenommenem
Anker,
Fig. 20 im vergrößerten Maßstab eine Teilansicht mit weggebrochenen Teilen und in schaubildlicher
Darstellung des Trägers oder Bewegungsübertragers, welche dessen rückwärtigen Teil gelenkig mit dem
unteren Teil des Ankers verbunden zeigt,
Fig. 21 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 21-21 der Fig. 9, welche das Joch und dessen Auslöser
in beträchtlichem Abstand vom freien Ende des schwenkbaren Auslösehebels des Mikroschalters zeigt,
Fig. 21A eine der Fig. 21 ähnliche Ansicht, welche
jedoch den Vorbeigang des drehbaren Auslösers ohne Verstellen des Schalters darstellt, eine Sicherheitsstellung, die eintritt, wenn die Kappe voll geöffnet ist
und die Backen des gleitbaren und verschwenkbaren Trägers unbeabsichtigt verlagert werden,
Fig. 21B eine der Fig. 21A ähnliche Ansicht, welche
ebenfalls den abgesetzten Teil des Auslösers im Abstand vom Auslösehebel gegen das Ende einer unbeabsichtigten
Verlagerung des Trägers zeigt,
Fig. 21 C eine Ansicht nach der Linie 21C-21 C der
Fig. 21B, welche das freie Ende des Auslösehebels innerhalb der Erleichterungstasche hinter dem abgesetzten
Teil des Auslösers zeigt,
Fig. 22 die Vorderansicht der Taste für das Verschwenken der Spule, das seinerseits eine Verlagerung
des schwenkbaren und gleitbaren Trägers oder Bewegungsübertragers bewirkt, um die Backen des
letzteren außer Eingriff mit der schwenkbaren Kappe zu bringen,
Fig. 23 in vergrößertem Maßstab eine teilweise Draufsicht nach der Linie 23-23 der Fig. 6,
Fig. 24 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 24-24 der Fig. 23,
Fig. 25 in vergrößertem Maßstab eine Teilansicht in schaubildlicher Darstellung des schwenkbaren
Deckels, an welchem das hintere Ende der die Kappe normalerweise angehoben haltenden Blattfeder verankert
ist,
Fig. 26 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 26-26 der Fig. 5,
Fig. 27 eine Teilansicht von unten zu Fig. 6, bei welcher jedoch das Gummikissen vom Lüftungsschutz
weggenommen ist,
Fig. 28 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 28-28 der Fig. 27,
Fig. 29 eine auseinandergezogene Darstellung des Lüftungsschutzes, wobei dessen Gummikissen weggebrochen
gezeigt ist,
Fig. 29 A eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 29A-29A der Fig. 29,
Fig. 30 eine Rückansicht des die Klammern tragenden Arms und des den Auslöser tragenden Jochs,
Fig. 31 in vergrößertem Maßstab die Draufsicht zu Fig. 30,
Fig. 32 die Unteransicht zu Fig. 31,
Fig. 33 eine Teilansicht zu Fig. 17 A, in vergrößertem
Maßstab,
Fig. 34 eine Teilansicht zu Fig. 17 D, bei welcher sich der Auslösehebel im Abstand vom Nasenteil des
Auslösers und in Bereitschaft zur freien Bewegung hinter dem abgesetzten Teil und in die Erleichterungstasche des Auslösers befindet, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 35 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 35-35 der Fig. 31, wobei Teile weggebrochen sind, um
zu zeigen, daß der Auslöser aus einem Isolierwerkstoff besteht,
Fig. 36 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 36-36 der Fig. 31, wobei jedoch das Magazin und der
Deckel nicht gezeigt sind,
Fig. 37 in verkleinertem Maßstab eine schaubildliche Darstellung der isolierenden Abschirmung und
Fig. 38 eine der Fig. 37 ähnliche Darstellung, jedoch in umgekehrter Lage gesehen.
Das in der Zeichnung dargestellte elektrische Klammerheftgerät ist allgemein mit SM bezeichnet
und weist unter anderem ein hohles Spritzgußgehäuse C auf, das mit einem einen Ambos A tragenden
Grundteil B fest verbunden ist, sowie ferner einen die Heftklammern enthaltenden Arm SA, der aus
einem nach oben offenen Magazin M für die Aufnahme von Heftklammern, einem Deckel CS und einer
Kappe CP besteht. Die durch einen Abstand voneinander getrennten Seiten 10 des Deckels CS erstrecken
sich in das Magazin und liegen zwischen dessen ebenfalls durch einen Abstand voneinander getrennten
Seiten 11, um das Magazin zu schließen und um Aufwärtsbewegungen des Heftklammerstreifens
SS, der auf einer im Magazin M festen Schiene R angeordnet ist, zu verhindern. Die Kappe CP trägt eine
Treibklinge DB zum Austreiben der vordersten Heftklammer des Streifens S1S aus einer Laufrinne 12 am
vorderen Ende des Magazins. Das freie Ende 13 einer abgewinkelten frei tragenden Blattfeder L hält die
Kappe CP normalerweise angehoben, wie in Fig. 5 gezeigt. Da die Treibklinge DB an der Kappe CP befestigt
ist, wird letztere ebenfalls normalerweise angehoben gehalten. Das hintere Ende der Feder L liegt
auf voneinander durch einen Abstand getrennten Lippen 15 des Deckels CS (Fig. 25) auf und ist unter
Haltelippen 14 durch Eintiefungen 16 (s. auch Fig. 16), die in mehrere die Feder L unterbrechende
Ausnehmungen 17 eintreten, wirksam verankert. Für die Zwecke der Beschreibung wird die Kappe CP zu
sammen mit der Treibklinge DB als Stempeleinrichtung betrachtet, die zum Austreiben der vordersten
Heftklammer des Heftklammerstreifens SS1 aus dem
Magazin M heraus gegen den Amboß A dient.
Die hinteren Enden der Seiten 10 des Deckels CS,
der Seiten 27 der Kappe CP und der Seiten 11 des
Magazins M sind um einen Gelenkstift 18 (Fig. 8 und 8A) schwenkbar angeordnet. Über eine gleitbar geführte
Rolle 19 (Fig. 6) ist eine Schraubenfeder HS geführt, deren Enden an einem gleitbar geführten
Folgeteil FW und am hinteren Ende der Feder L verankert sind.
Die Rolle 19 (Fig. 8A) ist zwischen den in Abstand voneinander befindlichen Seiten 10 des Deckels CS beweglich
geführt und weist abgesetzte Teile oder Stifte 20 auf, die gleitbar in die Seiten 10 unterbrechenden
Schlitzen 21 (Fig. 8) geführt sind. Wenn die Kappe CP für das Schließen des Magazins nach
unten verschwenkt wird, wirken die Stifte 20 der Rolle 19 mit ausgefluchteten Nasenteilen 22 zusammen,
um die Feder HS zuerst zu strecken, worauf die Stifte 20 in fluchtende Ausnehmungen 23 eintreten
und durch die Nasenteile 22 verriegelt werden, derart, daß die Seiten 10 im Magazin M etwas oberhalb
des Heftklammerstreifens SS (Fig. 5) gehalten werden. Die Kappe CP besteht aus einem einteiligen
hohlen Blechteil, an dessen Oberseite 25 und an dessen Stirnwand 26 (Fig. 7) ein Zierstreifen ST befestigt
ist. Die Seitenwände 27 der Kappe CP übergreifen die durch einen Abstand getrennten Seiten 10 des
Deckels CS und die ebenfalls in Abstand voneinander befindlichen Seiten 11 des Magazins. An den durch
den Abstand getrennten Seiten 27 der Kappe CP sind in Querrichtung fluchtende Stifte 29 (Fig. 7, 8 und
8A) befestigt. Der vorangehend beschriebene, die Heftklammern enthaltende Arm SA hat im wesentlichen
die in der USA.-Patentschrift 2 682 053 dargestellte
Form mit der Ausnahme, daß im vorliegenden Fall der die Heftklammern enthaltende Arm SA
einen verhältnismäßig langen Gelenkstift 18 aufweist, der sich beträchtlich über die Seiten 27 der Kappe CP
hinaus erstreckt.
Innerhalb der hohlen Haube HD des Gehäuses C ist schwenkbar eine Spule SD angeordnet, die aus einem
Eisenblechkern oder Rahmen 30, einer Wicklung 31 und einem abgestuften Eisenblechanker 32 besteht.
Von der Wicklung 31 führen elektrische Drähte oder Leitungen 33 und 34 (Fig. 5 und 6) weg.
Vom oberen Teil des Kerns oder Rahmens 30 stehen voneinander in Abstand befindliche Laschen 35 (Fig. 5
und 18) ab, die mit fluchtenden öffnungen 36 versehen
sind, welche seitlich, d. h. auf der einen Seite einer durch die Achse des Kerns 30 gelegten Querebene,
angeordnet sind. In in Querrichtung fluchtenden öffnungen 38 (Fig. 18), die den oberen Teil der Haube
HD unterbrechen, ist ein Gelenkstift 37 angeordnet. Die Laschen 35 sind auf dem Gelenkstift 37 drehbar
gelagert, und da der letztere zur Spule SD außermittig angeordnet ist, ist die letztere seitlich aufgehängt,
d.h., sie hängt schräg, so daß sie normalerweise in Richtung zum hinteren Ende der Kappe CP geneigt
ist. Diese geneigte Lage wird jedoch durch den Rahmen 30 begrenzt, der an der isolierenden
Schalterhalterung 40 des allgemein mit MC (Fig. 17H) bezeichneten Mikroschalters anliegt, und durch eine
abgewinkelte Feder 41 unterstützt, deren unteres Ende in geeigneter Weise am Gehäuse C befestigt ist.
Die Spule SD ist als solche von an sich bekannter Art und weist U-förmige Schienen 42 zum gleitenden
Führen des Ankers 32 auf.
Untere in Abstand voneinander befindliche Teile des Ankers 32 enden mit Laschen 43 (Fig. 11 und 18),
die als Halterung eines Gelenkstiftes 44 dienen, um den die hinteren versetzten Enden 45 eines U-förmigen
Zwischenstücks, Bewegungsübertragers oder Längsträgers MT drehbar angeordnet sind. Der Anker 32
trägt daher schwenkbar das hintere Ende des U-förmigen Zwischenstücks oder Längsträgers MT, der
eine Bodenwand 47 aufweist, von der aus sich im Abstand Seiten 48 nach oben erstrecken, die nach vorn
zusammenlaufende Teile 49 aufweisen, die sich in in Abstand voneinander befindliche Verlängerungen 50
fortsetzen, welche mit gegabelten Nasenteilen oder Backen 51 enden, die mit fluchtenden Ausschnitten 52
versehen sind und abgerundete Flächen 53 aufweisen.
ίο Die Nasenteile 51 sind gegenüber den Verlängerungen
50 (Fig. 11) nach außen versetzt, wobei die miteinander fluchtenden Ausschnitte 52 dazu dienen, voneinander
in Abstand befindliche Stifte 29 an den Seiten 27 der Kappe CP aufzunehmen, um die Kappe
CP trennbar in Auflage auf dem Zwischenstück MT (Fig. 3 und 4) zu halten, um den Deckel CS geschlossen
und gegen eine nach oben gerichtete Schwenkbewegung gegenüber dem Magazin M festzuhalten.
Das Zwischenstück oder der Längsträger MT wird jedoch ebenfalls schwenkbar und gleitbar gegenüber
dem Gehäuse C gehalten. Im Gehäuse C sind, mit diesem fest verbunden, ferner voneinander durch einen
Abstand getrennte Ansätze oder Lager 55 vorgesehen, die fluchtende Eintiefungen 56 aufweisen (Fig. 5, 10,
12, 15 und 27), welche zum Aufnehmen und Halten eines Gelenkstifts 57 dienen, der durch fluchtende
längliche Führungsschlitze 58 (Fig. 11) in den Verlängerungen 50 des Trägers MT geführt sind. Außerdem
sind im Gehäuse C in Querrichtung fluchtende Ansätze oder Lager 59 (Fig. 5, 10, 12 und 27) vorgesehen,
die sich von den fluchtenden Ansätzen 55 im Abstand nach rückwärts befinden. Die Ansätze 59
weisen fluchtende Eintiefungen 60 zum Aufnehmen und Halten des Gelenkstifts 18 auf, der schwenkbar
die hinteren Enden der Kappe CK, des Deckels CS und des MagazinsM, d.h. des die Heftklammern enthaltenden
Arms SA, trägt.
Um die Gelenkstifte 57 und 18 in den Eintiefungen 58 und 60 zu halten, ist ein U-förmiger metallischer
Halter K (Fig. 13, 15 und 16) vorgesehen. Dieser Halter weist eine Bodenwand 61 auf, von der in Abstand
voneinander befindliche Seiten 62 nach oben abstehen, die mit seitlich abstehenden, in Abstand von-
+5 einander befindlichen Leisten 63 versehen sind, die
über geneigte Leisten 65 in Leisten 64 übergehen, welch letztere gegenüber den Leisten 63 versetzt und
nach rückwärts liegen. Durch elliptische Bohrungen 67 (Fig. 13) in den Leisten 63 sind Schrauben 66 geführt,
die zur Aufnahme in Bohrungen 68 zum Befestigen der Leisten 63 an den Ansätzen 55 bestimmt
sind, um den Gelenkstift 57 in seiner Lage in den Eintiefungen 56 zu halten. Durch Laschen 70 der in Abstand
voneinander befindlichen Schenkel 71 der Lüftungsschutzplatte G und durch öffnungen 72 in den
Leisten 64 des Halters K und in Bohrungen 73 von Ansätzen 74 sind Schrauben 69 geführt, um die Leisten
64 (Fig. 16) gegen den Gelenkstift 18 und diesen in den fluchtenden Eintiefungen 60 der Ansätze 59 zu
halten. Bei der beschriebenen Anordnung bildet der Halter K eine Halterung für die Gelenkstifte 57 und
18 und in den Ansätzen 55 und 59 des Gehäuses C.
In der Bodenwand 75 des Magazins M (Fig. 5 und 6) ist eine Öffnung 76 vorgesehen, die zur freien
Aufnahme einer Verlängerung 77 eines U-förmigen MetallgÜeds 78 (Fig. 5, 6 und 13) dient, dessen Bodenwand
79 in geeigneter Weise an der Bodenwand 61 des Halters K befestigt ist. Die Verlängerung 77 ist mit
einer nach vorn überstehenden Lippe oder Nase 80 ausgebildet, die sich innerhalb des Magazins befindet
und dazu dient, das Verschwenken "des Magazins M
nach oben zu beschränken. Eine abgesetzte Abhebeblattfeder 81 ist mit ihrem hinteren Ende an der
Bodenwand 75 des Magazins M befestigt, während ihr freies Ende gegen den unteren Stift 57 anliegt, wodurch
das Magazin M normalerweise elastisch gegen die Lippe 80 angehoben gehalten wird, die daher als
Anschlag dient, so daß das U-förmige Glied 78 als Begrenzungsteil betrachtet werden kann.
Das Gehäuse C ist ferner mit in Abstand voneinander befindlichen, nach innen liegenden Schultern 82
(Fig. 17) versehen, von denen nach unten gerichtete, in Abstand voneinander befindliche Stifte 83 abstehen,
die zur Aufnahme in öffnungen 84 (Fig. 17, 17 H und 37) in Laschen 85 der isolierenden Schalterabschirmung
MS, die vor dem Mikroschalter MC angeordnet ist, sowie in öffnungen 86 (Fig. 17), der isolierenden
Halterung 40 des Mikroschalters MC und in den öffnungen 89 der Leisten 64 des Halters K bestimmt
ist.
Die Stifte83 sind von Schraubenfedern 91 umgeben, die sich elastisch gegen die Halterung 40 und die
Leisten 64 des Halters K abstützen, wodurch die Halterung 40 gegen die Laschen 85 und die letzteren gegen
die Schultern 82 gedruckt werden. Da die Laschen 70 des Schutzes G gegen die Leisten 64 des Halters K anliegen,
werden die Leisten 64 durch die Lüftungsschutzplatte G gegen Bewegung nach unten abgestützt.
Was den Halter K betrifft, ist, um die Anordnung
der Leisten 63 und 64 zu den öffnungen 68 und 73 (Fig. 12) der Ansätze 55 und 74 im Gehäuse C zu erleichtern,
die Bodenwand 61 des Halters K (Fig. 6, 13 und 27) mit einer Zunge 92 versehen, die in einer Feststellausnehmung
93' Aufnahme finden kann, was ein rasches Zentrieren des Halters K um das Zwischenstück
bzw. den Bewegungsübertrager MT vor dem Festschrauben der Leisten 63 und 64 am Gehäuse C
ermöglicht.
Der Mikroschalter MC (Fig. 17H) kann von an sich bekannter Art sein und befindet sich normalerweise
in seiner Offenstellung. Dieser Mikroschalter ist mit leitenden Anschlußstücken 93 versehen, welche geeignete
Hülsen 95 aufweisen, die zur Verbindung mit elektrischen Leitungen 33 und 200 dienen. Die Anschlußstücke
93 erstrecken sich durch die Schalterhalterung oder Isolierplatte 40 und stehen von Metallarmen 96 und 97 ab, die an der harten Bakelitisolierplatte
40 verankert sind. Der Arm 96 trägt einen Metallkontakt 98. Der Arm 97 ist mit einer nach unten
abstehenden Gelenkplatte FP aus Metall ausgebildet, die zum schwenkbaren Lagern eines metallischen Schaltmessers
SB und eines schwenkbaren Auslösehebels 99 dient. Mit dem Schaltmesser SB und dem hinteren
Ende des Auslösehebels 99 ist eine Schraubenfeder 100 verbunden. Das Schaltmesser SB trägt einen oberen
Kontakt 101 und einen unteren Kontakt 102. Die Feder 100 greift so an dem schwenkbaren Schaltmesser
SB an, daß normalerweise der Kontakt 102 vom Kontakt 98 in Abstand gehalten wird und der Kontakt
101 gegen einen isolierenden Vorsprung 103 anliegt. Der Schalter wird daher normalerweise in seiner
Offenstellung gehalten. Ferner dient die Feder 100 dazu, das Schaltmesser SB schwenkbar gegen die Gelenkplatte
FP zu halten.
Die Leitungen 34 und 200 (Fig. 12) sind so an eine elektrische Stromquelle angeschlossen, daß, wenn der
Stromkreis für die Spule SD geschlossen ist, Strom durch den Leitungsdraht 34, die Wicklung 31, die Leitung
33, das dieser zugeordnete Anschlußstück 93 zum Kontakt 98 und in der Schließstellung des Schalters
MC über den Kontakt 102, das Schaltmesser SB zur Gelenkplatte FP sowie über den Auslösehebel 99 und
die Feder 100 zum anderen Anschluß stück 93 und vom letzteren zur Rückleitung 200 fließt.
Normalerweise wird das Magazin M durch den Deckel CS geschlossen gehalten, wobei die gegabelten
Backen 51 trennbar die Stifte 29 der Kappe CP umgreifen. Die Kappe CP kann daher für das Abheben
des Deckels CS vom Magazin M nicht nach oben verschwenkt werden, da zuerst erforderlich ist, die Backen
51 des Bewegungsübertragers MT außer Eingriff mit den Stiften 29 der Kappe CP zu bewegen. Dies geschieht
dadurch, daß eine Taste 130 niedergedrückt
wird, deren in Abstand voneinander befindliche Seiten 131 auf der ebenen Oberfläche 132 einer gegenüberliegenden
Ecke des schwenkbaren Kerns oder Rahmens 30 aufsitzt. Von der gekrümmten Vorderwand 133 der
Taste 130 und in die Seiten 131 derselben übergehend, steht eine Nase 134 nach unten ab, die lose und gleitbar
hinter der Lippe 135, welche am Gehäuse C ausgebildet ist, angeordnet ist. Die Nase 134 und die gekrümmte
Vorderwand 133 bilden eine waagerechte Schulter 136, die sich normalerweise in Abstand von
der Oberkante der Lippe 135 befindet. Von den Seiten 131 der Taste 130 (Fig. 22 bis 24) stehen Rippen 137
ab, die sich unterhalb der in Abstand befindlichen Seiten 138 einer Öffnung 139 befinden, welche die als
Anschlag dienende obere Wand 140 des Gehäuses C unterbricht, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß
die Taste 130 lose in der öffnung 139 gehalten wird und die Unterseite der oberen Wand 140 des Gehäuses
C die Aufwärtsbewegung der Taste 130 begrenzt, und wobei die Lippe 135 als Anschlag dient,
um die Nase 134 daran zu hindern, nach vorn durch die öffnung 139 zu fallen.
Wie Fig. 3 und 5 zeigen, hängt der Kern 30 der Spule SD außermittig, d. h., er wird durch die Feder
41 in Schräglage in Anlage an der Isolierplatte oder Schalterhalterung 40 gehalten. Das Zwischenstück MT
befindet sich in seiner vordersten Stellung, in welcher die hinteren Enden der Schlitze 58 am Gelenkstift 57
anliegen, die gegabelten Backen 51 die getriebenen Stifte29 der Kappe CP umgreifen und die Treibklinge
DB geringfügig über den Heftklammerstreifen 6"5 angehoben ist. Solange die Backen 51 die Stifte 29 der
Kappe CP umgreifen, kann die letztere nicht geöffnet oder in die in Fig. 8 und 9 gezeigten Offenstellungen
verschwenkt werden. Dies kann nur dadurch geschehen, daß eine nach unten gerichtete Fingerkraft auf die
Vorderwand oder Oberseite 133 der Taste 130 ausgeübt wird, so daß die gegabelten Backen nach rückwärts
gezogen werden, wodurch die Stifte 29 freigegeben werden. Dies hat zur Folge, daß die Taste
130 auf der Fläche 132 des Kerns 30 zur Auflage kommt, wodurch dieser entgegen der Wirkung der
Feder 41 nach rückwärts verschwenkt wird. Hierdurch wird der schwenkbare Anker 32 ebenfalls nach
rückwärts bewegt, so daß das Zwischenstück MP gleitend nach rückwärts verlagert wird (Fig. 4), bis
die entsprechenden vorderen Enden der Schlitze 58 am Gelenkstift 57 zur Anlage kommen. Nachdem dies
geschehen ist, haben die Backen 51 die Stifte 29 völlig freigegeben. Die Kappe CP kann nunmehr voll geöffnet
werden, so daß sie die in Fig. 8, 8 A und 9 gezeigte Stellung einnimmt und freier Zugang zur inneren
Heftklammeraufnahmerinne des Magazins)^
und zu der in dieser befindlichen festen Schiene R besteht und damit ohne weiteres ein neuer Heftklammerstreifen in das Magazin eingelegt werden kann. Da die
909 650/5
Enden der Feder HS am gleitbaren Folgeteil FW und am hinteren Ende der Feder L verankert sind, bewegt
sich, wenn die Kappe CP voll geöffnet wird, der Folgeteil FW selbsttätig zum rückwärtigen Ende des
Magazins M. Wenn der Deckel geschlossen wird, bewegt sich der Folgeteil FW selbsttätig nach vorn längs
der Schiene R, so daß er am hinteren Ende des Heftklammerstreifens 5\S zur Anlage kommt, so daß dieser
stets in Richtung zur Lauf rinne 12 gedruckt wird. Die Kappe CP wird, wenn sie voll geöffnet ist (Fig. 9),
selbsttätig in dieser Lage gehalten, da ihr hinteres Ende 150 durch die Erleichterungsöffnung 201 in der
Bodenwand 47 des Zwischenstücks MT hindurchgetreten und über die Sperrnase 151 der Blattfeder 152
(Fig. 13 und 9) gerastet ist, von welcher sie lösbar gehalten wird. Die Feder 152 ist in geeigneter Weise an
der Bodenwand 61 des Halters K befestigt.
Nach dem Laden des Magazins M wird, wenn ein nach vorn gerichteter Schub auf die Kappe CP ausgeübt
wird, der hintere Teil 150 der Kappe selbsttätig ao außer Eingriff mit der Federsperrnase 151 gebracht,
so daß die Kappe CP zusammen mit ihrem Deckel CS selbsttätig nach unten schwingt, um das Magazin zu
schließen, wobei die treibenden Stifte 29 der Kappe CP auf die abgerundeten Flächen oder Kanten 53 der
verschiebbaren Backen 51 auftreffen und wieder lösbar mit den Ausschnitten 52 in Eingriff kommen.
Beim Schließen der Kappe CP treten ferner die Stifte 20 der Rolle 19 selbsttätig unter die Nasenteile 22 und
in die Ausnehmungen 23 ein, so daß der Deckel CS gegen unbeabsichtigtes öffnen lösbar verriegelt oder
versperrt ist.
Hierbei ist jedoch zu erwähnen, daß beim öffnen der Kappe CP (Fig. 9) eine öffnung 201 in der Bodenwand
47 des Zwischenstücks MT das Hindurchtreten des hinteren Endes 150 durch die Wand 47 für den
Eingriff mit der Sperrnase 151 ermöglicht. Die Bodenwand 61 des Halters K ist an ihrem hinteren Ende mit
einer Lippe 202 (Fig. 5) versehen, welche als Zwischenstütze oder -anschlag für das Zwischenstück MT
dient.
Die Lüftungsschutzplatte G (Fig. 29) ist mit einem
Rand203 ausgebildet, welcher Stifte204 trägt, die zur
Aufnahme in Öffnungen 205 bestimmt sind, um das hintere Gummikissen 206 durch Reibung in seiner
Lage zu halten. Das vordere Gummikissen 207 wird durch nach unten abstehende Stifte 208 (Fig. 12) des
Grundteils B gehalten, öffnungen 209 (Fig. 29) im
Rand 203 dienen zur Aufnahme von Schrauben 210 (Fig. 27), um den Rand 203 an den Eckenansätzen
212, die mit dem Gehäuse C aus einem Stück bestehen, festklemmen zu können. Das Gehäuse C ist mit in Abstand
voneinander befindlichen Wangen CK ausgebildet, welche einen Kanal 215 bilden, in dem der hintere
Teil des schwenkbaren Arms SA beweglich geführt ist. Die Ansätze 59, 60 und 74 stehen von den in
Abstand voneinander befindlichen Wänden 216 der Wangen CK nach unten ab, wobei die Wände 216 den
Kanal 215 begrenzen.
Um die Kühlung des Gehäuses C während des Betriebes zu erleichtern, ist die Rückwand 290 (Fig. 1 A)
der Haube HD durch senkrechte in Abstand voneinander befindliche Schlitze291, welche senkrechte Stäbe
292 bilden, unterbrochen. Waagerechte Lüftungsspalte 300 (Fig. 2) bilden waagerechte Stäbe 301, welche die
obere Wand 140 des Gehäuses HD unterbrechen.
Gegenüber dem die Heftklammern enthaltenden Arm SA ist ein Joch oder Sattel Y (Fig. 7) schwenkbar,
dessen Arme 401 öffnungen für das Hindurchführen des Gelenkstifts 18 (Fig. 8, 31, 32 und 36) aufweisen.
Die unteren Ränder der in Abstand voneinander befindlichen Seiten der Kappe CP sind mit in
Querrichtung fluchtenden Ausnehmungen 402 versehen, die zur lösbaren Aufnahme der nach innen gebogenen
Lippen 403 dienen, welche von den unteren Enden der Jocharme 401 abstehen. Die Kanten 404
der Ausnehmungen 402 bewegen, wenn die Kappe CP durch Fingerkraft niedergedrückt wird, die Lippen
403, um das Joch Y zu verschwenken.
Ein Querstück 405 verbindet die Arme 401 an ihren rückwärtigen Enden miteinander und trägt einen
festen Stift 406, auf dem der Auslöser T in geeigneter Weise außermittig und drehbar angeordnet ist. Der
schwenkbare Auslöser T besteht aus einem geeigneten Isolierwerkstoff, vorzugsweise aus einem harten
Nylonblock, der eine Ausnehmung 407 aufweist, die zur losen Aufnahme der freien Klemme 400
(Fig. 17EE) des schwenkbaren Auslösehebels 99 des Mikroschalters MC dient. Ferner ist der schwenkbare
Auslöser T durch eine sich nach unten erweiternde Hauptausnehmung 408 unterbrochen, welche mit der
Hilfsausnehmung407 in Verbindung steht. Die Hauptausnehmung 408 wird durch eine Schrägwand409 und
durch eine verhältnismäßig breite obere Auflagefläche oder Wand 410 begrenzt. Die Wände 409 und 410
bilden zusammen eine Nase N. Da sein unterer Teil durch die Ausnehmung 407 ausgeschnitten ist, weist
der außermittig gelagerte und drehbare Nylonblock oder Auslöser T einen abgesetzten Teil W auf, an dem
ein Haken H verankert ist, welcher an seinem unteren Ende mit einer öse 411 ausgebildet ist, an der das
obere Ende einer normalerweise ungespannten Auslöserrückzugfeder 412 eingehängt ist, deren unteres
Ende an einer Nase 413 verankert ist, die sich von der Lüftungsschutzplatte G nach oben erstreckt.
An der NaseN und aus dieser teilweise überstehend
ist ein Stift P befestigt, welcher in einem verhältnismäßig langen Einschnitt 415 schwingt, der eine Anschlagfläche
oder Schulter (Fig. 36) aufweist, welche die Schwenkbewegung des Stifts P in der einen Richtung
begrenzt und mit einer nach oben schrägen Bodenfläche oder Wand 417 ausgebildet ist, deren Aufgabe
darin besteht, die Schwingbewegung des Stifts P in der entgegengesetzten Richtung zu begrenzen. Die
Rückzugfeder 412 hält den Auslöser T normalerweise in seiner zurückgezogenen Stellung, d. h. gegen
Drehung und zurückgestellt (Fig. 17), wobei sich der Stift P des Auslösers T am oberen Teil der nach oben
schrägen Bodenwand 417 des Einschnitts 415 (Fig. 17, 30 und 36) in Anlage befindet. Die Rückzugfeder 412
dient ferner dazu, die Lippen 403 des schwenkbaren Bügels oder Jochs Y elastisch in Anlage an den miteinander
in Ausfluchtung befindlichen Kanten 404 der Ausnehmungen 402 in den Seiten 27 der Kappe CP zu
halten, wenn diese geschlossen ist.
Die isolierende Abschirmung MS (Fig. 6, 17 H, 37 und 38) besteht aus einem dünnen biegsamen Faserwerkstoff.
Ihr schwingender Steg 600 ist mit einer flachen Eintiefung 601 versehen, damit sich das Ende
150 der Kappe CP am Steg 600 vorbeibewegen kann, wenn die Kappe CP in ihre Offen- oder Schließstellung
verschwenkt wird. Der Steg 600 erstreckt sich, wenn er auf der Platte 40 angeordnet ist, wie in Fig. 6
gezeigt, schräg nach vorn, schwingt jedoch zurück und vor, wenn er durch das Ende 150 beim öffnen
oder Schließen des Deckels verlagert wird. Die Abschirmung verhindert, wenn die Kappe CP offen oder
geschlossen ist, die Sicht auf den Schalter MC und eine erwünschte Verstellung desselben.
Die Lüftungsschutzplatte G ist, wie Fig. 27, 29 und
29 A zeigen, derart durchbrochen, daß in Abstand voneinander befindliche Reihen nach außen gekrümmter
gebogener Lippen 700 vorhanden sind, die teilweise voneinander in Abstand befindliche Lüftungsöffnungen
701 begrenzen, um die Kühlung während des Betriebs der Spule SD zu erleichtern.
Normalerweise wird der die Heftklammern enthaltende Arm ^ durch die Feder 81 elastisch in seiner
in Fig. 1 und 5 gezeigten voll angehobenen Lage gehalten, wobei sich die Treibklinge DB in ihrer voll
angehobenen Stellung oberhalb der vordersten Heftklammer des Streifens 5\9 befindet, die schwenkbare
Spule SD durch die Blattfeder 41 elastisch in Anlage an der Platte 40 gehalten wird, die Backen 51 des
Zwischenstücks MT mit den Stiften 20 der Kappe CP verriegelt sind, die Nase N des Auslösers T (Fig. 17)
sich in Abstand vom Ende 400 des schwenkbaren Betätigers 91 des Mikroschalters MC befindet und sich
der Kontakt 102 des Schaltmessers SB in Abstand von dem ihm gegenüberliegenden Kontakt 98 befindet, so
daß der elektrische Stromkreis, in den die Spule SD geschaltet ist, unterbrochen und daher die Spule entregt
ist und deren Anker 32 sich in seiner in Fig. 4 und 5 gezeigten voll abgefallenen Stellung befindet.
Die hinteren Enden des Zwischenstücks MT befinden sich daher in ihren untersten Stellungen, so daß sich
das Widerlager AB in beträchtlichem Abstand vom Auslöser T (Fig. 17) befindet.
Wenn auf die Kappe CP, wie durch den Pfeil 500 (Fig. 5) angegeben, eine nach unten gerichtete Fingerkraft
ausgeübt wird, wird die Kappe CP um den Gelenkstift 18 nach unten verschwenkt, so daß die Kanten
404 (Fig. 1, 3, 5, 32 und 36) der Ausnehmungen 402 auf den Lippen 403 des schwenkbaren Sattels oder
Jochs Y zur Auflage kommen und dabei die entsprechenden Vorderteile der Jocharme 401 nach unten
verschwenken, wodurch das Querstück 405 des Jochs angehoben wird. Da der drehbare Auslöser oder
Block T vom Querstück 405 getragen wird, wird der Auslöser T hierbei ebenfalls angehoben, jedoch gegen
den Widerstand der Feder 412, die hierdurch gespannt wird. Durch das Anheben des Auslösers T wird das
Ende 400 des Auslösehebels 99 (Fig. 17 A) bewegt, was das sofortige Schließen des beweglichen Kontakts
102 gegen den festen Kontakt 98 und gegen den Widerstand der Schalterfeder 100 zur Folge hat,
welche normalerweise das Bestreben hat, den Kontakt 102 in Abstand vom Kontakt 98 zu halten, so daß der
die Spule SD enthaltende elektrische Stromkreis geschlossen und die Spule SD erregt wird. Durch die
Erregung der Spule SD wird der Anker 32 in die Wicklung 31 hineingezogen, so daß das hintere Ende
des Zwischenstücks MT angehoben und um den Gelenkstift 57 verschwenkt wird. Hierdurch werden durch
die gegabelten Backen 51 die Stifte 29 der Kappe CP niedergedrückt, wodurch die letztere und die Treibklinge
DB entsprechend niedergedrückt werden, so daß die Treibklinge DB ihren Abwärtshub ausführen kann
fFig. 6), um die vorderste Heftklammer aus dem
} lagazin M herauszutreiben, wodurch die Heftklammer
gegen den Amboß Ä gedrückt und dabei gebogen wird.
Während der Abwärtsschwenkbewegung des Magazins M spannt dessen Bodenwand 75 die Abhebefeder
81. Ferner wird während des Abwärtshubs der Treibklinge DB durch die Kappe CP das freie Ende 13 der
frei tragenden Feder L gespannt oder gebogen, welche die Kappe CP und damit die Treibklinge DB gegenüber
dem Magazin M normalerweise in angehobener Stellung hält.
Fig. 17 zeigt den Schalter MC in seiner Schließstellung,
die durch die auf die Kappe CP ausgeübte Fingerkraft herbeigeführt worden ist, um den Austreibhub der
Treibklinge DB einzuleiten. Der Schalter MC bleibt bis zum Abschluß des Austreibhubes, natürlich ohne
diesen zu unterbrechen, geschlossen. In diesem Zusammenhang wird auf die Fig. 17 B bis 17 E verwiesen,
aus welchen sich ergibt, daß der Kontakt 102 in Berührung mit dem Kontakt 98 bleibt, selbst wenn das
Zwischenstück oder der Bewegungsübertrager M mit seinem hinteren Ende zum Auslöser oder Schalterschließteil
T angehoben und vom festen Halter K wegbewegt wird. Während dieser Phase des Austreibhubs
der Treibklinge DB trifft jedoch das Widerlager AB auf den Auslöser T auf, so daß der letztere entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn gedreht wird, derart, daß die Nase N zuerst das Ende des Endstücks 400
(Fig. 17C) erreicht und dann in Anlage am Endstück 400 (Fig. 17D) gleitet, dieses sodann bei Beendigung
des Austreibhubes sofort freigibt, so daß die Feder 100 das Schaltmesser SB (Fig. 17E) sofort zurückzieht,
wodurch der Kontakt 102 vom Kontakt 98 wegbewegt und damit der Spulenstromkreis unterbrochen
wird, Gleichzeitig bewirkt die Feder 100 das selbsttätige Zurückziehen des schwenkbaren Ankers 99, so
daß das Endstück 400 in die Hauptausnehmung 408 (Fig. 34) eintritt und dann hinter den abgesetzten
Teil W des Auslösers Γ und in die mit ersterer in Verbindung
stehende Hilfsausnehmung407 (Fig. 17EE)
fällt. Bis zur Unterbrechung des Spulenstromkreises ist die Hälfte des Arbeitsspieles der Treibklinge abgeschlossen.
Aus dem Vorangehenden ergibt sich, daß bei der beschriebenen Anordnung die »Ein«- und
»Aus«-Stellung des Mikroschalters MC stets genau bestimmt ist, nachdem durch die Bedienungsperson die
Anfangs-Fingerkraft auf die Kappe CP ausgeübt worden ist. Da der Spulenstromkreis bei Beendigung des
Austreibhubs der Treibklinge DB unterbrochen ist, fällt der Anker 32 unter seinem Eigengewicht ab, wodurch
das Zwischenstück MT (Fig. 17F) abgesenkt wird, so daß sich das Widerlager AB vom Auslöser T
wegbewegt. Die Rückzugfeder 412 bewirkt daher eine Drehung des Auslösers T im Uhrzeigersinn, so daß
auch der Stift P bogenförmig im Einschnitt 415 verschwenkt wird, bis er die obere Schrägfläche 417
(Fig. 17 G, 33 und 36) des Einschnitts 415 erreicht, was zur Folge hat, daß der Stift P beim Zusammenziehen
der Feder 412 das Querstück 405 nach unten drückt und damit der Sattel oder das Joch Y wieder
in seine Normallage zurückverschwenkt wird, in der dessen Lippen 403 sich in den Ausnehmungen 402 der
Kappe CP befinden und gegen die Kanten 404 dieser Ausnehmungen anliegen, wenn das Magazin M durch
die Abhebefeder 81 selbsttätig zurückgezogen wird. Wenn der Auslöser T selbsttätig in seine Normalstellung
zurückgeführt wird, kommt die Nase N elastisch in Anlage am Endstück 400 (Fig. 17F), und da der
Auslöser T beim Zurückziehen des die Heftklammern enthaltenden Arms SA absinkt, wird die Nase ΛΓ
wieder unter das Endstück 400 »zurückgestellt« (Fig. 17G), ohne daß jedoch der Auslösehebel 99 von
der letzteren (Fig. 17) bei der Beendigung des Rückhubes der Treibklinge DB oder des die Heftklammern
enthaltenden Arms SA, d. h. bei Beendigung der letzten Hälfte des Arbeitsspieles, in Abstand gebracht
wird. Daher treten die »Ein«- und »Aus«-Stellungen des Schalters sowie die »Rückstell«-Stellungen immer
an bestimmten Stellen während des Arbeitsspieles auf. Außerdem führt die Treibklinge DB gemäß der Erfindung
ihren vollen Austreibhub ohne Unterbrechung
aus, nachdem der Schalter MC bis zur Beendigung
eines Austreibhubs geschlossen gehalten und dann selbsttätig geöffnet wird, damit die Treibklinge DB
in ihre Normalstellung zurückkehren kann, wobei der Schalter MC öffnet oder zurückgestellt wird, da das
Widerlager AB des Bewegungsübertragers MT vom Auslöser T während der letzten Hälfte des Arbeitsspieles
abfällt und während dieser Zeit den Schalter AfC nicht verstellen kann und da ein weiteres Verstellen
des Schalters AfC von einer auf die Kappe CP in deren geschlossener Stellung ausgeübten Fingerkraft
abhängig ist. Die vorangehend beschriebene Anordnung bildet daher eine elektrische Hubsteuervorrichtung
insofern, als ein vollständiges Arbeitsspiel ohne Unterbrechung durchgeführt wird, bevor das nächste
Arbeitsspiel eingeleitet werden kann.
Bei nur durch den Auslöser T in Abhängigkeit von der Schwenkbewegung des Sattels oder Jochs Y beim
Bewegen der Kappe CP gesteuertem Schalter MC befindet sich das Magazin Af in seiner voll offenen Stellung
(Fig. 8 A und 9) in Abstand von den Lippen 403 des Jochs Y. Hieraus folgt, daß, wenn das Magazin Af
offen ist, das Joch Y nicht bewegt wird, wenn das Magazin M in unbeabsichtigter Weise niedergedrückt
wird. Selbst wenn das Magazin M offen ist, ist das Joch Y nur sehr schwer zugänglich, um während des
Ladens des Magazins seine unbeabsichtigte Verlagerung (Fig. 1) zu ermöglichen. Falls die Verlängerungen
51 des Zwischenstücks MT bei offener Kappe CP (Fig. 9) unbeabsichtigt verlagert werden, wird das
Widerlager AB angehoben, wodurch der Auslöser T bewegt wird, jedoch dreht sich die Nase ΛΓ des letzteren
an dem Endstück 400 (Fig. 21A) frei vorbei, ohne den Auslösehebel 99 zu beeinflussen, und fällt
hinter den abgesetzten Teil W in die Ausnehmung 407 (Fig. 21B und 21C). Hieraus folgt, daß, selbst wenn
die Kappe CP offen ist, der Schalter AfC nicht verstellt werden kann, selbst wenn das Zwischenstück AfT
und/oder das Magazin unbeabsichtigt verlagert werden. Beim Laden des Magazins Af besteht daher keine
Gefahr, daß die Kappe CP auf die Finger der Bedienungsperson schlägt. Hierin besteht ebenfalls ein wichtiges
Merkmal und ein Vorteil der Erfindung.
Claims (8)
1. Klammerheftgerät mit elektromagnetischem Antrieb mit einem Klatnmermagazin, einer Kappe
zum Öffnen und Schließen des Magazins, einer vom Magazin herausnehmbar aufgenommenen, normalerweise
angehobenen federentlasteten niederdrückbaren Stempeleinrichtung sowie mit einem durch
den Anker einer Spule bewegbaren Träger zum Niederdrücken der Stempeleinrichtung, wobei der
die Spule enthaltende Stromkreis einen normalerweise offenen Schalter nebTTvoin Schalter normalerweise
durch einen Abstand getrennten federbeeinflußten Auslöser enthält, dadurch gekennzeichnet,
daß ein von dem Träger (MT) getrenntes bewegliches Glied den Auslöser (T) trägt und getriebene
Teile aufweist, die durch das und nur beim Niederdrücken der Stempeleinrichtung (CP,
DB) zum Anheben des Auslösers (T) zwecks Schließens des Stromkreises ohne Verzögerung unabhängig
von der Verlagerung des Trägers (MT) bewegbar sind (Fig. 5, 6 und 7).
2. Klammerheftgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als bewegliches Glied ein
gegenüber der Kappe (CP) verschwenkbares, den Auslöser (T) schwenkbar tragendes Joch (F) und
an diesem als getriebene Teile zwei untereinander und vom Magazin (Af) durch Abstände getrennte,
durch die Kappe (CP) niederdrückbare Lippen (403) vorgesehen sind (Fig. 2, 3, 4 und 7).
3. Klammerheftgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (Y) U-förmigen
Querschnitt mit einem vom Magazin (Af) durch einen Abstand getrennten Querstück (405) zum
schwenkbaren Lagern des Auslösers (T) sowie mit zwei das Magazin (M) umgreifenden, von ihm
durch Abstände getrennten Armen (401) zum Halten der niederdrückbaren Lippen (403) mit Abständen
vom Träger (AfT) und vom Magazin (Af) aufweist (Fig. 7, 8A).
4. Klammerheftgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (T) aus
einem Nylonblock besteht.
5. Klammerheftgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Begrenzen des
Schwenkwinkels des Auslösers (T) ein Anschlag sowie zum nachgiebigen Halten sowohl des Auslösers
(T) gegen diesen Anschlag als auch der Lippen (403) in Anlage an der auf dem Magazin
geschlossenen Kappe (CP) eine den Auslöser (T) nahe bei, jedoch mit Abstand von einem Auslösehebel
(99) haltende Rückholfeder vorgesehen ist (Fig. 17 bis 17G).
6. Klammerheftgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag im Auslöser (T)
ein frei tragender Stift (P) und im Joch (Y) eine dessen Querstück (405) unterbrechende Ausnehmung
(417) sowie als Rückholfeder eine den Auslöser (T) mit einem Lüftungsschutz (G) verbindende
Schraubenfeder (412) vorgesehen ist (Fig. 17 bis 17 G, 33 bis 35).
7. Klammerheftgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schutz des Schalters
(MC) eine biegsame und schwenkbare isolierende Abschirmung (MS) vorgesehen ist (Fig. 5,6).
8. Klammerheftgerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Teil des
Trägers (AfT) zum ununterbrochenen Geschlossen halten des Schalters (MC) während des Austreibhubes
ein Widerlager (AB) befestigt ist und daß der Auslöser (T) zum Bewegen des Auslösehebels
(99) nach Ende des Austreibhubes zwecks Öffnens des Schalters (AfC) eine Nase (N) sowie zum ununterbrochenen
Offenhalten des Schalters (AfC) während des Rückhubes mehrere den Auslösehebel (99) frei aufnehmende Ausnehmungen (408, 407)
aufweist (Fig. 6, 17, 20).
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 652 563, 2 682 053.
USA.-Patentschriften Nr. 2 652 563, 2 682 053.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
© 909 650/5 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069571B true DE1069571B (de) | 1959-11-26 |
Family
ID=594662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069571D Pending DE1069571B (de) | Klammerheftgerät mit elektromagnetischem \ntrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069571B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2652563A (en) * | 1953-01-09 | 1953-09-22 | Leibowitz Joseph | Stapling device |
| US2682053A (en) * | 1951-08-23 | 1954-06-29 | Speed Products Company Inc | Plier type fastener driving device |
-
0
- DE DENDAT1069571D patent/DE1069571B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2682053A (en) * | 1951-08-23 | 1954-06-29 | Speed Products Company Inc | Plier type fastener driving device |
| US2652563A (en) * | 1953-01-09 | 1953-09-22 | Leibowitz Joseph | Stapling device |
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