DE1069466B - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/18—Motion-picture cameras
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Revolverkopfschaltung für Film- und Fernsehkameras. Bei den bekannten
Anordnungen an Filmkameras wird die Drehung des Objektivrevolvers meist von Hand durchgeführt. Bei
Fernsehkameras hat sich die Notwendigkeit ergeben, den Objektivrevolver von der Bedienungsseite der Kamera
zu betätigen. So sind Anordnungen bekannt, mittels deren diese Aufgabe gelöst wird. Eine Anordnung
führt beispielsweise die Achse des Revolverkopf es durch die Kamera nach hinten, wo sie von dort über eine
Schaltvorrichtung ein- bzw. ausgerastet wird. Diese durch die Mitte der Kamera hindurchgehende Revolverkopfachse
ist aus verschiedenen, besonders konstruktiven Gründen unerwünscht. Außerdem ist die
Rastung bei dieser Anordnung nicht geräuschlos oder nicht mit einfachen Mitteln geräuschlos zu gestalten.
Andere Anordnungen bedienen sich des bekannten Malteserkreuzgetriebes, wodurch eine formschlüssige
Rastung gewährleistet ist. Diese genannten Getriebearten unterliegen einer hohen Abnutzung. Zwar ist bei
dieser Anordnung keine besondere Rastung notwendig, aber die Standzeit ist mehrfach so groß wie die
Schaltzeit, und darum treten während der Schaltung zu große Beschleunigungen auf. Aus diesem Grunde sind
Schneckengetriebe mit veränderlicher Steigung vorgeschlagen, bei denen in der Mitte oder an beiden Enden
der Schnecke ein halber Gang ohne Steigung vorgesehen ist. Auch diese Anordnungen sind in ihrer Konstruktion
sehr aufwendig. Außerdem ist beim Schnekkengetriebe die Antriebsachse von der Seite der Kamera
erst durch rechtwinklige Übersetzungen an die an der hinteren Seite der Kamera liegende Bedienungsstelle
zu führen.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die Antriebsräder in einem als
Doppelschwinge ausgebildeten Gelenkviereck so angeordnet sind, daß die Achse des mit einem Zahnkranz
versehenen Revolvertellers identisch ist mit der Achse des Gelenkes zwischen dem Steg und einer Schwinge,
die Achse des den Zahnkranz treibenden Rades zusammenfällt mit der Achse des Gelenkes zwischen der
genannten Schwinge und der Koppel und daß die Achse des Gelenkes zwischen der Koppel und der zweiten
Schwinge durch den Wälzkreis des treibenden Rades geht. Die Lage der Antriebsachse ist dabei in bezug
auf das treibende Rad frei wählbar.
Die Zeichnungen dienen zum Verständnis der Wirkungsweise und geben schematisch Ausführungsbeispiele
des Erfindungsgegenstandes wieder.
Die Wirkungsweise soll an Hand von Abb. 1 erklärt werden. In der Abbildung stellen 1, 2, 3, 4 die Gelenke
einer Doppelschwinge dar. 1, 2 ist der feststehende Steg; 2, 3 ist die eine Schwinge; 3, 4 die Koppel und
1, 4 die zweite Schwinge. Auf der Achse des Ge-
Revolverkopfschaltung
für Film- und Fernsehkameras
für Film- und Fernsehkameras
Anmelder:
Deutsche Post
Betriebslaboratorium für Rundfunk
und Fernsehen,
Berlin-Adlershof, Agastraße
Betriebslaboratorium für Rundfunk
und Fernsehen,
Berlin-Adlershof, Agastraße
Dipl.-Ing. Paul Lindner, Berlin-Pankow,
Erich Rosche, Berlin-Treptow,
und Werner Dose, Berlin-Altglienicke,
sind als Erfinder genannt worden
und Werner Dose, Berlin-Altglienicke,
sind als Erfinder genannt worden
lenkes 1 ist das große Zahnrad 5 drehbar gelagert. Ebenso ist das kleine Zahnrad 6 auf der Achse des Gelenkes
4 drehbar gelagert. Das Zahnrad 6 ist mit der Koppel 3, 4 fest verbunden, und das Gelenk 3 liegt auf
dem Wälzkreis des Zahnrades 6, d. h., die Koppel wird durch einen Wälzkreisradius des Zahnrades 6 gebildet.
Das Zahnrad 5 bildet den Revolverteller und das Zahnrad 6 das Antriebsrad. Geht jetzt die Antriebsachse
durch das Gelenk 3 und wird sie so angetrieben, daß das Zahnrad 6 um diesen Punkt seines Wälzkreises mit
gleichbleibender Winkelgeschwindigkeit rotiert, so erfährt der Revolverteller eine sinusförmige Beschleunigung
und wird somit stoßfrei geschaltet. Die Achse 3 wandert dabei auf einem Kreisbogen um das Gelenk 2.
Die Antriebsachse muß also so weit beweglich sein, daß sie diesem Weg folgen kann.
In Abb. 2 ist die Sperrlage dieses Getriebes dargestellt. Das Gelenk 3 liegt auf der Verbindungsgeraden
der beiden Zahnradachsenl und 4. Die Schwinge 2, 3 ist Tangente an dem Wälzkreis des Rades 5 im Berührungspunkt
mit dem Rad 6. In dieser Stellung ist eine Bewegung des Rades 5 ausgeschlossen, weil der Zahndruck
direkt in der Richtung der Schwinge 2, 3 wirkt, die in der gezeichneten Stellung gemeinsame Tangente
der Wälzkreise von Rad 5 und 6 ist.
In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 wird die am Kameragehäuse gelagerte Achse 2 von der Betätigungswelle
angetrieben, auf dieser Achse sitzt das Zahnrad 7 fest, während die Schwinge 8 drehbar darauf
gelagert ist. Die Schwinge 8 ist außerdem drehbar auf der Achse 3 gelagert, die durch den Wälzkreis des
Zahnrades 6 geht. Auf der Achse 3 ist das Zahnrad 9 fest gelagert. Es steht mit dem Zahnrad 7 im Eingriff,
909 649/136
Claims (11)
1. Revolverkopfschaltung für Film- und Fernsehkameras, dadurch gekennzeichnet, daß die
Achsen der Antriebsräder in einem als Doppel-
schwinge ausgebildeten Gelenkviereck so angeordnet sind, daß die Achse (1) des mit einem
Zahnkranz (5) versehenen Revolvertellers identisch ist mit der Achse (1) des Gelenkes zwischen dem
Steg (1, 2) und einer Schwinge (1, 4), die Achse (4) des den Zahnkranz (5) treibenden Rades zusammenfällt
mit der Achse (4) des Gelenkes zwischen der Schwinge (1, 4) und der Koppel (3, 4)
und daß die Achse (3) des Gelenkes zwischen der Koppel (3, 4) und der Schwinge (2, 3) durch den
Wälzkreis des treibenden Rades (6) geht, wobei die Lage der Antriebsachse in bezug auf das
treibende Rad (6) frei wählbar ist.
2. Revolverkopf schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsachse zusammenfällt
mit der Achse (3) des Gelenkes zwischen der Koppel (3, 4) und der Schwinge (2,3).
3. Revolverkopfschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsachse mit
der Achse (2) des Gelenkes zwischen dem Steg (1, 2) und der Schwinge (2, 3) zusammenfällt und
daß die Antriebsbewegung durch die Zahnräder (7, 9) von dieser Achse auf die Achse (3) des
Gelenkes zwischen der Schwinge (2, 3) und der Koppel (3, 4) übertragen wird.
4. Revolverkopfschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsachse durch
den Mittelpunkt (4) des treibenden Rades geht.
5. Revolverkopf schaltung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsachse
mit der Achse (1) des Gelenkes zwischen Steg (1, 2) und Schwinge (1, 4) zusammenfällt
und daß die Antriebsbewegung durch zwei Zahnräder von dieser Achse (1) auf die Achse (4) des
Gelenkes zwischen der Schwinge (1, 4) und der Koppel (3, 4) übertragen wird.
6. Revolverkopf schaltung nach den Ansprüchen 1 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge
(2, 3) unendlich groß wird und sich somit die Achse (3), die durch den Teilkreis des treibenden
Rades (6) geht, in einer Gradführung bewegt.
7. Revolverkopf schal tung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
treibendes und getriebenes Rad mit Pfeilverzahnung geschnitten sind.
8. Revolverkopfschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lagerung des getriebenen Rades durch weitere pfeilverzahnte Räder (11, 12, 13) erfolgt.
9. Revolverkopf schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion
der Schwinge (1, 4) übernommen wird von der Mantelfläche eines Kreiszylinders (14), der konzentrisch
zur Achse (1) des getriebenen Rades angeordnet ist und die Führung des treibenden Rades
(6) übernimmt.
10. Revolverkopfschaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das treibende Rad
(6) gleichzeitig als Lagerung mitbenutzt wird.
11. Revolverkopfschaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der
Objektivblenden über die Zahnräder (21, 22) erfolgt, von denen das Zahnrad (21) am Revolver
gelagert und mit dem Blendenring (19) gekuppelt ist, während das Zahnrad (22) auf dem Gelenk
(3) zwischen der Koppel (3., 4) und der Schwinge (2, 3) gelagert ist und nur in Arbeitsstellung mit
dem Zahnrad (21) in Eingriff kommt.
Hierzu t Blatt Zeichnungen
© 909 649/136 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069466B true DE1069466B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069466D Pending DE1069466B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069466B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1262121B (de) * | 1964-06-13 | 1968-02-29 | Fernseh Gmbh | Getriebe zur Umwandlung einer gleichfoermigen Drehbewegung eines Antriebsorgans in eine absatzweise erfolgende Drehbewegung |
-
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- DE DENDAT1069466D patent/DE1069466B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1262121B (de) * | 1964-06-13 | 1968-02-29 | Fernseh Gmbh | Getriebe zur Umwandlung einer gleichfoermigen Drehbewegung eines Antriebsorgans in eine absatzweise erfolgende Drehbewegung |
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