DE1069465B - - Google Patents

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DE1069465B
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DE
Germany
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film
shutter
camera
films
cover
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DENDAT1069465D
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English (en)
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras
    • G03B19/06Roll-film cameras adapted to be loaded with more than one film, e.g. with exposure of one or the other at will

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Kleinbildkamera zur gleichzeitigen Aufnahme eines Objektes auf zwei Filme unter Verwendung eines einzigen Objektivs und zweier gekitteter Prismen von 90°.
Solche Kameras sind bereits bekannt. Sie dienen an sich dazu, mit jedem der beiden Filme Teilfarbbilder aufzunehmen, die erst nachträglich paarweise zu Farbbildern zusammengesetzt werden, doch ist es natürlich auch möglich, mit einer solchen Kamera gleichzeitig einen heute üblichen Farbfilm und einen üblichen Schwarzweißfilm aufzunehmen. Nachteilig ist dabei jedoch, daß es nicht ohne weiteres möglich ist, mit der Kamera wahlweise entweder nur eine Farbaufnahme oder nur eine Schwarzweißaufnahme zu machen. Lediglich bei der einen bekannten Kamera ist es nach einer umständlichen Entfernung eines Lichtverteilerspiegels der Kamera möglich, im Bedarfsfalle eine Schwarzweißaufnahme zu machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kleinbildkamera der eingangs genannten Art so zu vervollkommnen, daß wahlweise jederzeit entweder eine Belichtung beider Filme oder auch die Belichtung nur eines der beiden Filme erfolgen kann, ohne daß dazu Teile aus der Kamera ausgebaut werden müssen.
Zwei Filmkameras, deren beide Filme wählweise einzeln oder gemeinsam belichtet werden können, sind an sich bekannt, doch waren diese bisher mit zwei Objektiven ausgestattet. Zweifilmkameras mit einem Objektiv hingegen waren nur zur Belichtung des einen oder anderen Films geeignet.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß in jedem der beiden Strahlengänge von dem Prismenkörper zu den beiden Bildbühnen der Filme noch eine wahlweise in den Strahlengang hinein verschiebbare oder aus diesem entfernbare Abdeckwand vorgesehen ist. Bei einer mit solchen Abdeckwänden versehenen Kamera kann unmittelbar vor jeder Aufnahme einzeln entschieden werden, ob beide Filme oder nur ein Film, d. h. entweder der Farbfilm oder der normale Schwarzweißfilm, belichtet werden soll. Es braucht lediglich für die entsprechende Einstellung der Abdeckwände Sorge getragen zu werden.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung sind die beiden Abdeckwände wahlweise einzeln für sich oder auch gemeinsam derart mit einem üblichen Verschluß der Kamera kuppelbar, daß sie den Strahlengang vom Prismenkörper zur zugehörigen Bildbühne bei aufgezogenem Verschluß freigeben, während sie den Strahlengang bei Betätigung des Verschlusses kurz nach dem Wiederabschluß des Verschlusses wieder unterbrechen.
Können die beiden Filme von einer Filmtransport-
Kleinbildkamera
zur gleichzeitigen Aufnahme
eines Objektes auf mehrere Filme
Anmelder:
Hermann Ernst,
Straubing, Untere Bachstr. 9
Hermann Emst, Straubing,
ist als Erfinder genannt worden
Betätigungsvorrichtung aus gemeinsam weitertransportiert werden, so wird die Filmtransport-Betätigungs vor richtung gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung mit den beiden Abdeckwänden derart gekuppelt, daß derjenige Film, der bei betätigtem Verschluß durch eine in den Strahlengang geschaltete Abdeckwand nicht belichtet wurde, beim anschließenden Betätigen der Filmtransport-Betätigungsvorrichtung nicht weitertransportiert wird. Auf diese Weise wird verhindert, daß der nicht belichtete Film unbeabsichtigt weitertranspprtiert wird.
Als Material für die Abdeckwände werden Vorzugs -weise flexible Abdeckbänder verwendet, die entweder aus einem geeigneten Textilstoff oder aber auch aus einer dünnen Metallfolie bestehen können.
Während bei einer Kombination der erfindungsgemäßen Abdeckwände mit einem üblichen, ζ. B.
zwischen den beiden Linsensystemen eines Objektivs angeordneten Verschluß beide Filme zwangläufig stets gleichartig belichtet werden müssen, läßt sich die Kamera in einer weiteren Ausgestaltung schließlich auch so ausführen, daß die Belichtungszeiten für die beiden Filme individuell eingestellt werden können. Zu diesem Zweck wird jede der beiden Abdeckwände als Schlitzverschluß ausgebildet, wobei die beiden in der Belichtungszeit unabhängig voneinander einstellbaren Schlitzverschlüsse der Kamera von einem gemeinsamen Betätigungsorgan auslösbar sind.
In der Zeichnung, die eine mit erfindungsgemäßen Abdeckwänden versehene Kamera "in einem schematisch gehaltenen Längsschnitt zeigt, ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
909 649/135

Claims (4)

Die dargestellte Kleinbildkamera besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse 1, einem Objektiv 2 mit einem darin angeordneten Verschluß 3 und zwei Bildbühnen 4, 4', von denen jede in üblicher Weise von einem Film 5 bzw. 5' durchlaufen werden kann. Von den beiden Filmen ist der eine, 5, als Farbfilm und der andere, 5', als Schwarzweißfilm ausgebildet. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, geht der Farbfilm 4 von einer Filmspule 6 aus über eine Filmtransportwalze 7 zur Bildbühne 4 und von dort über eine weitere Filmtransportwalze 8 zur anderen Filmspule 9. Entsprechend verläuft der Schwarzweißfilm 5' von der Filmspule 6' aus über eine Filmtransportwalze 7', die Bildbühne 4' und eine weitere Filmtransportwalze 8' zur zugehörigen anderen Filmspule 9'. Innerhalb des Gehäuses 1 der Kamera befindet sich auf der Objektivachse 10 unmittelbar neben dem Objektiv 2 ein aus zwei gekitteten Prismen von 90° gebildeter Prismenkörper 11, so daß ein in Richtung der Objektivachse in die Kamera einfallender Lichtstrahl an den schräg zur Objektivachse 9 liegenden Prismenflächen zur einen Hälfte nach links auf die Bildbühne 4 und zur anderen Hälfte nach rechts auf die andere Bildbühne 4' abgelenkt wird. In den beiden abgelenkten Strahlen befindet sich vor jeder Bildbühne 4 bzw. 4' noch eine Abdeckwand 12 bzw. 12', die z. B. als aufwickelbare Metallfolie ausgebildet sein kann. Beide Abdeckwände 12 und 12' werden durch je eine (nicht dargestellte) Spannfeder normalerweise in ihrer Abdeckstellung gehalten, bei der sie den Strahlenzugang zu den beiden Bildbühnen 4, 4' verhindern. Sie können jedoch beide mit dem Verschluß 3 derart gekuppelt werden, daß im Augenblick des Aufziehens des Verschlusses 3 zugleich beide Abdeckwände 12, 12' aus dem Strahlengang herausbewegt werden. Wird daraufhin der Verschluß 3 bei der eigentlichen Aufnahme betätigt, so erfolgt die Freigabe der Abdeckwände 12, 12' selbsttätig, jedoch erst unmittelbar nach Beendigung der Verschlußöffnung, so daß die Strahlen bei geöffnetem Verschluß 3 in der beschriebenen Weise auf die an den Bildbühnen 4, 4' befindlichen Filme 5, 5' gelangen können. Die von den beiden Abdeckwänden 12, 12' nach dem Verschluß 3 hin führende Mitnahmevorrichtung ist mit einem in drei Stellungen schwenkbaren Einstellhebel (nicht dargestellt) kombiniert, der bei seiner einen Einstellung die vorstehend beschriebene gleichzeitige Freigabebewegung beider Abdeckwände 12, 12' zuläßt. In jeder der beiden anderen Stellungen blockiert dieser Einstellhebel die eine oder die andere der beiden Abdeckwände 12, 12' in der abgedeckten Stellung, so daß beim anschließenden Aufziehen des Verschlusses 3 nur die jeweils andere Abdeckwand im Sinne einer Freigabe des Strahlenzutrittes zur zugehörigen Bildbühne bewegt wird. Bei einer darauffolgenden Betätigung des Verschlusses 3 im Sinne einer Durchführung der Aufnahme wird dann jeweils nur der eine der beiden Filme belichtet, d. h. entweder der Farbfilm 5 oder der Schwarzweißfilm 5'. Die beiden zur Aufnahme des belichteten Films vorgesehenen Filmspulen 9 und 9' sind in nicht besonders dargestellter, üblicher Weise über ihre Betätigungsvorrichtungen derart miteinander gekuppelt, daß sie gemeinsam weitertransportiert werden können. Diese Transportvorrichtung ist jedoch weiterhin (in nicht besonders dargestellter Weise) derart mit den beiden Abdeckwänden 12,12' gekuppelt, daß derjenige Film, der bei betätigtem Verschluß durch eine in den Strahlengang geschaltete Abdeckwand nicht belichtet wurde, beim anschließenden Betätigen der Filmtransport-Betätigungsvorrichtung vorübergehend ausgekuppelt und infolgedessen nicht weitertransportiert wird. Diese Maßnahme verhindert, daß ein nicht belichtetes Bild eines Films vorzeitig weitertransportiert wird. Die Erfindung ist nicht an die Einzelheiten des beschriebenen Ausführungsbeispiels gebunden. So könnten die beiden Abdeckwände auch: als selbständige Schlitzverschlüsse ausgebildet sein, die von einer gemeinsamen Betätigungsvorrichtung aus auslösbar sind, aber trotzdem in der Belichtungszeit individuell eingestellt werden können. In. diesem Falle entfällt natürlich der dargestellte vordere Verschluß. Die Anordnung von zwei unabhängig voneinander einstellbaren Schlitzverschlüssen bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß der Farbfilm 5 und der Schwarzweißfilm 5' bei ein und derselben Aufnahme unterschiedlich belichtet werden können. Sind also beim Einlegen nicht zufällig ein Farbfilm und ein Schwarzweißfilm gleichartiger Lichtempfindlichkeit greifbar, so läßt sich die verschiedene Lichtempfindlichkeit der beiden Filme leicht durch eine unterschiedliche Belichtungseinstellung der beiden Schlitzverschlüsse ausgleichen. Es versteht sich, daß auch andere dargestellte Einzelheiten des Ausführungsbeispiels abgewandelt werden könnten. So ist es z. B. nicht notwendig, daß der einzige, vor dem Prismenkörper 11 befindliche Kameraverschluß zwischen den beiden Linsengruppen des Objektivs 2 angeordnet ist. Dieser Verschluß könnte auch an einer anderen geeigneten Stelle des Objektivs liegen, wenn auch die dargestelltte Anordnung eine bevorzugte und verbreitete Anordnung ist. Patentansprüche:
1. Kleinbildkamera zur gleichzeitigen Auf nähme eines Objektes auf zwei Filme unter Verwendung eines einzigen Objektivs und zweier gekitteter Prismen von 90°, dadurch gekennzechnet, daß in jedem der beiden Strahlengänge von dem Prismenkörper (11) zu den beiden Bildbühnen (4, 4') der Filme (5, 5') noch eine wahlweise in den Strahlengang hinein verschiebbare oder aus diesem entfernbare Abdeckwand (12 bzw. 12') vorgesehen ist.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abdeckwände (12, 12') wahlweise einzeln für sich oder auch gemeinsam derart mit einem üblichen Verschluß (3) der Kamera kuppelbar sind, daß sie den Strahlengang vom Prismenkörper zur zugehörigen Bildbühne (4 bzw. 4') bei aufgezogenem Verschluß (3) freigeben, während sie den Strahlengang bei Betätigung des Verschlusses (3) kurz nach dem Wiederabschluß des Verschlusses (3) wieder unterbrechen.
3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, bei der die beiden Filme von einer einzigen Filmtransport-Betätigungsvorriclitung aus gemeinsam weitertransportiert werden können, gekennzeichnet durch eine derartige Kupplung der Filmtransport-Betätigungsvorrichtung mit den beiden Abdeckwänden (12, 12'), daß derjenige Film (5 bzw. 5'), der bei betätigtem Verschluß (3) durch eine in den Strahlengang geschaltete Abdeckwand (12 bzw. 12') nicht belichtet wurde, beim anschließenden Betätigen der Filmtransport-Betätigungsvorrichtung nicht weitertransportiert wird.
4. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckwände (12, 12') aus einem flexiblen Abdeckband bestehen.
DENDAT1069465D Pending DE1069465B (de)

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DE1069465B true DE1069465B (de) 1959-11-19

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DENDAT1069465D Pending DE1069465B (de)

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DE (1) DE1069465B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR838155A (fr) * 1937-05-20 1939-02-28 Appareil photographique pour pellicules en rouleaux comportant un dispositif qui permet d'impressionner successivement des pellicules de nature différente
DE887005C (de) * 1942-07-30 1953-08-20 Rollei Werke Franke Heidecke Photographische Kamera mit einer Aufnahmekammer und einer einstellbaren Spiegelsucherkammer

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR838155A (fr) * 1937-05-20 1939-02-28 Appareil photographique pour pellicules en rouleaux comportant un dispositif qui permet d'impressionner successivement des pellicules de nature différente
DE887005C (de) * 1942-07-30 1953-08-20 Rollei Werke Franke Heidecke Photographische Kamera mit einer Aufnahmekammer und einer einstellbaren Spiegelsucherkammer

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