DE1069398B - - Google Patents
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/10—Structure or manufacture of housings or shields for heads
- G11B5/11—Shielding of head against electric or magnetic fields
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/127—Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Magnetic Heads (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die derzeit üblichen Ausführungen von Magnetköpfen für Band- und Draht-Tonauf nähme- und
-Wiedergabegeräte sowie magnetische Schallplatten und magnetische Trommelspeicher lassen sich alle auf
einen Ringmagneten zurückzuführen, einen Magneten also, dessen Schenkel, mit einer Wicklung versehen,
ein oder zwei Luftspalte bilden. Die Fig. 1 bis 3 zeigen solche Magnetköpfe schematisiert.
Die Nachteile dieser bisher gebräuchlichen prinzipiellen Magnetkopfausführung sind die großen Abmessungen
parallel zum Magnetogrammträger, zumal dann, wenn viele Windungen, wie meist angestrebt,
auf der oder den Spulen untergebracht werden sollen. Ein weiterer Nachteil ist die große Streuung dieser
Magnetköpfe und damit verbunden ihre Empfindlichkeit gegenüber Störstreufeldern.
Besonders bei den Magnetköpfen für Trommelspeicher in elektronischen Rechenmaschinen sind geringste
Abmessungen erforderlich, um möglichst viele Magnetköpfe nebeneinandersetzen zu können. Bisher
hat man sich dadurch geholfen, den Kern des Magnetkopfes, also die Magnetschenkel gerade noch so groß
zu machen, daß einige Drahtwindungen auf ihnen Platz haben. Wegen der zu geringen Impedanz eines
solchermaßen ausgeführten Magnetkopfes wird noch ein Übertrager zur Impedanzwandlung benötigt. Mit
diesen Magnetköpfen werden außerdem sehr hohe Frequenzen übertragen, so daß man bestrebt ist, um
die Eigenverluste möglichst gering zu halten, als Kernmaterial sogenannte Ferrite zu verwenden. Nun
bereitet aber die Herstellung dieser sehr kleinen und vor allem sehr dünnen Kernteile aus Ferritmaterial
so große Schwierigkeiten, daß mitunter trotzdem hochpermeable Eisenlegierungen, die besser zu bearbeiten
sind, aber bei den hohen Frequenzen große Eigenverluste aufweisen, verwendet werden. Auch
muß bei dieser Art von Magnetköpfen die Wicklung von Hand durch das Kernloch gewickelt werden, was
sehr mühsam und zeitraubend ist.
Die Ausbildung des Magnetkopfes nach der Erfindung vermeidet sämtliche vorerwähnten Nachteile der
bisher gebräuchlichen Magnetkopfkernformen, und sie ermöglicht auch die Herstellung von Magnetköpfen
aus den sogenannten Ferriten.
Der Magnetkopf zum Aufzeichnen und/oder Wiedergabe von Magnetogrammen gemäß der Erfindung
ist so ausgebildet, daß die Magnetkopfspule wie bei einer Topfkernspule allseitig mit dem den
Magnetfluß führenden hochpermeablen Werkstoff so timgeben ist, daß ein Arbeitsspalt vS" gebildet wird.
In Weiterbildung der Erfindung bildet der halbierte Boden des die Magnetkopfspule umgebenden Magnetkopfes
zusammen mit dem halbierten Topfkern durch die Magnetkopfspule den Arbeitsspalt, der zur Ein-Magnetkopf
Anmelder:
Kurt Bier,
Schliersee (Obb.), Tegernseer Weg 9
Schliersee (Obb.), Tegernseer Weg 9
Kurt Bier, Schliersee (Obb.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
stellung seiner Größe eine entsprechende Einlage aus einem nichtmagnetisierbaren Material erhält. Der
Magnetkopftopf kann dabei zylindrisch, quadratisch
ao oder irgendwie anders geformt sein.
Die Zeichnung (Fig. 4) gibt ein Ausführungsbeispiel für einen zylindrischen Magnetkopf nach, der
Erfindung wieder.
A ist die Magnetkopfspule, die zur Umwandlung
a5 der elektrischen Energie in magnetische und umgekehrt
dient.
B ist der die Magnetkopfspule A umschließende, aus einem Ferromagnetika bestehende Magnettopf,
dessen Boden halb aufgeschnitten ist und der mit dem ebenfalls ferromagnetischen Topfkern C, der an
seinem Ende auch bis zur Hälfte abgeschliffen ist, den Arbeitsspalt 6* bildet. Dieser Arbeitsspalt 51 kann
mit einer nichtmagnetisierbaren Einlage auf die gewünschte Größe gebracht werden. Der Topfkern C
trägt noch einen Topfdeckel C, der den Magnettopf B auf der dem Arbeitsspalt 6" gegenüberliegenden Seite
so abschließt, daß der magnetische Kreis geschlossen ist.
Die räumliche Ausdehnung des Magnetkopfes nach der Erfindung verläuft im Gegensatz zu den bekannten
Ausführungen von Magnetköpfen hauptsächlich in der Richtung senkrecht zum Magnetogrammträger,
in einer Richtung also, für die meist am Gerät genügend Platz vorhanden ist. Somit lassen sich Magnetköpfe
von höchster Impedanz in einer beispielsweisen Breite von nur 6 mm herstellen. Mit Breite ist die
räumliche Ausdehnung des Magnetkopfes parallel zum Magnetogrammträger gemeint.
Die allseitige Umschließung der Magnetkopf spule A mit dem hoohpermeablen Ferromagnetika ergibt eine
weitgehende Abschirmung der Spule gegen Störfelder. Die Streuungsarmut des Magnetkopfes nach, der Erfindung
verleiht ihm eine große Güte und einen hohen Wirkungsgrad.
909· 649/203
Selbstverständlich kann der. Topfkern C aus herstellungstechnischen
Gründen aus zwei Teilen bestehen, d. h. daß Topfkerne C und Topfdeckel C nicht
aus einem Stück gefertigt zu sein brauchen, sondern der .Topfdeckel C auf dem Topfkern C aufgesetzt sein
kann.
. Der Magnetkopf nach der Erfindung läßt sich auch zum Aufbau von rotierenden Magnetköpfen aus zwei
und mehr Einzelköpfen verwenden.
Claims (3)
1. Magnetkopf zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Magnetogrammen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetkopfspule (A) wie bei einer Topfkernspule allseitig mit dem den
Magnetfluß führenden hochpermeablen Werkstoff so umgeben ist, daß ein Arbeitsspalt (S) gebildet
wird.
2. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der halbierte Boden des die
Magnetkopfspule (A) umgebenden Magnettopfes (B) zusammen mit dem halbierten Topfkern (C)
durch die Magnetkopfspule (A) den Arbeitsspalt (6") bildet, der zur Einstellung seiner Größe eine
entsprechende Einlage aus einem nichtmagnetisierbaren Material erhält.
3. Magnetkopf nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Topfkern (C), der Magnetkopf
(B) und der Topfdeckel aus dem unter der allgemeinen Bezeichnung »Ferrit« bekannten
Material hergestellt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/203 11.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1069398T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069398B true DE1069398B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=7719512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069398D Pending DE1069398B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069398B (de) |
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