DE106930C - - Google Patents
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- DE106930C DE106930C DENDAT106930D DE106930DA DE106930C DE 106930 C DE106930 C DE 106930C DE NDAT106930 D DENDAT106930 D DE NDAT106930D DE 106930D A DE106930D A DE 106930DA DE 106930 C DE106930 C DE 106930C
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- ring
- toggle
- chain
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/06—Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
- A01K1/064—Chain fastenings
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
PATENTAMT.
Die Befestigung der Viehketten am Futterstand und Hals der Thiere erfolgt meist in
der Weise, dafs ein an den Kettenenden angebrachter Knebel (Querarm) durch einen' am
Stand bezw. am zweiten Ende der Halskette angebrachten Ring hindurchgesteckt wird. Dabei
ist die Länge des Knebels gröfser als der Durchmesser des Halteringes, so dafs bei normaler
Querlage des Knebels ein Hindurchschlüpfen desselben durch den Ring nicht stattfinden kann. Wird aber der Knebel aus
irgend einem Grunde, z. B. durch fortgesetzte unruhige Bewegungen des Thieres, aus der
normalen Querlage in eine zur Kette parallele Lage gebracht (d. h. in diejenige Lage, welche
dem Knebel für das Fest- und Loskuppeln absichtlich gegeben wird), so kommt es erfahrungsgemäfs
nicht selten vor, dafs der Knebel durch den Haltering hindurchschlüpft und das Thier frei macht.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung an Viehketten der genannten
Art, welche eine Lösung der Verbindung zwischen Knebel und Haltering verhindert
und dabei so einfach ist, dafs an der Kette selbst nicht die geringste Aenderung
vorgenommen zu werden braucht. Dieselbe besteht in der Anwendung eines Ringes, welcher
nach dem Einhängen des Knebels in die Halteringe genau wie letztere über den Knebel hinweg
auf die Kettenenden aufgeschoben wird. Dabei mufs jedoch der äufsere Durchmesser
der Sicherheitsringe gröfser sein als der innere Durchmesser der Halteringe, und andererseits
mufs der äufsere Durchmesser der Halteringe gröfser sein als der innere Durchmesser der
Sicherheitsringe, so dafs ein Hindurchschlüpfen des einen durch den anderen Ring nicht möglich
ist. Diese Bedingung wird erfüllt, wenn man beiden Ringsorten gleichen äufseren Durchmesser giebt, während ihre inneren Durchmesser
verschieden sein können.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt schematisch
eine Viehkette mit der Sicherheitseinrichtung. Es bezeichnet α den Knebel der Kuppelkette b,
und c und d den Knebel und den Haltering der Halskette e. Die Fig. 2 und 3 veranschaulichen
in gröfserem Mafsstabe durch Ober- und Seitenansicht die neue Art der Befestigung
der Viehkette am Stand bezw. an der Krippe. Zuerst wird der Knebel α durch den Ring/
des Standes hindurchgesteckt, und alsdann wird der Sicherheitsring g über den Knebel a
hinweg auf die Kette b aufgeschoben, so dafs er also zwischen Knebel α und den Ring f zu
liegen kommt. Ohne den Ring g würde der Knebel α bei der verticalen Stellung nach Fig. 3
durch den Ring f nach oben leicht herausgezogen werden können. Dies wird bei Anwendung
des Zwischenringes g verhindert, weil derselbe in keiner Lage durch die kleinere
Oeffnung des Ringes/hindurchgezogen werden kann. Um die Kuppel- und Halskette zu
lösen, mufs daher auch zunächst der Sicherheitsring g von dem betreffenden Knebel abgestreift
werden.
Die Sicherung leistet auch gute Dienste,
wenn derartige Ketten zum Anschirren an Ackerwagen benutzt werden, da es sich öfter
ereignet, dafs in bergigen Terrains die Halskoppelkette sich löst und dadurch Unglücksfälle
verursacht, was bei Anwendung des Sicherheitsringes nicht vorkommen kann.
Die Sicherheitsringe können lose verwendet, aber auch, wie in Fig. ι punktirt eingezeichnet,
mit der Kuppel- und Halskette durch eine kleine Kette oder dergl. verbunden werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Viehkette mit Sicherheitseinrichtung gegen Selbstentkupplung, dadurch gekennzeichnet, dafs nach dem Einhängen der Knebel (a und c) in die Halteringe (f und d) des Standes und der Halskette ein Zwischenring (gj, dessen äufserer Durchmesser gröfser ist als der innere Durchmesser der Halteringe, zwischen die Knebel und die Halteringe auf die Kettenenden aufgeschoben wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE106930C true DE106930C (de) |
Family
ID=377044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT106930D Active DE106930C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE106930C (de) |
-
0
- DE DENDAT106930D patent/DE106930C/de active Active
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