DE1069227B - - Google Patents

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DE1069227B
DE1069227B DENDAT1069227D DE1069227DA DE1069227B DE 1069227 B DE1069227 B DE 1069227B DE NDAT1069227 D DENDAT1069227 D DE NDAT1069227D DE 1069227D A DE1069227D A DE 1069227DA DE 1069227 B DE1069227 B DE 1069227B
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coil
resin
winding
heating furnace
high frequency
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)

Description

  • Hochfrequenzdrosselspule, Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung Wickelkondensatoren werden bereits in der Weise hergestellt, daß man die Stirnseiten des in einer Hülle angeordneten, kttnstharzimprägnicrten Kondensatorwickels mit einer Kunstharzmasse höherer Viskosität vergießt und dadurch halbkugelförmige Vergußstücke an den Stirnseiten erzeugt. Dies Verfahren bedingt zwei Verfahrensabschnitte, nämlich die Imprägnierung des Kondensatorwickels mit dem niedrigviskosen Harz und das Aufstellen des @@"ickels, um dessen hochstehendes Stirnende mit dem anderen Harz zu verschließen.
  • Die Erfindung betrifft ein vereinfachtes Verfahren und eine einfache Vorrichtung zur Herstellung gießharzumhüllter Hochfrequenzspulen. Die Hochfrequenzdrosselspule enthält bekanntlich einen Kern aus Ferri-, Ferro- oder unmagnetischem Material oder sie ist kernlos. Ihre Wicklungsenden sind tangential in Richtung der Spulenachse als spulentragende Anschlußenden abgebogen, wenn der Spulendraht genügend steif ist, um die Spule zu tragen, oder axial in einer in der Achsrichtung verlaufenden Nut des Kerns angeordnet, oder es sind dickere Drähte als Träger für die Spule koaxial an den Stirnflächen der Spule befestigt. Jedes Ende des dünnen Drahtes der Spule ist dann an einem dieser dickeren Träger- und Anschlußdrähte an"elö tet.
  • Zum Schutze ist die Spule mit einem Isolier- oder Schrumpfschlauch überzogen oder mit einer z. B. im Tauchverfahren hergestellten Hülle aus Lack, Wachs oder einem Gießharz bedeckt. Unter einem Gießharz versteht man bekanntlich ein Gemisch aus einem meist zähflüssigen Kunstharz mit einem Härtungs- und gegebenenfalls Beschleunigungsmittel; dies Gemisch verwandelt sich vornehmlich durch Wärmeeinwirkung in einen festen Körper, ohne dabei flüchtige Bestandteile abzuspalten. Eine solche Spule ist bisher aber immer mit einer die Rotationssymmetrie der Spule störenden Perle hehaftet, die aus einem Tropfen entstanden ist, der sich an der Spule beim Erhärten des Gießharzes gebildet hat, falls er nicht durch aufwendige zusätzliche Manipulationen entfernt wurde. Dieser Tropfen begünstigt Torsionsschwingungen der Spule, wenn sie in einem Gerät eingesetzt ist, das Schüttelbewegungen ausgesetzt ist. Torsionsschwingungen führen zu vorzeitigem Drahtbruch.
  • Die rotationssymmetrische Hochfrequenzdrosselspule mit einer aus Gießharz bestehenden Hülle gemäß der Erfindung weist an jedem Stirnende einen den Anschlußdraht koaxial umschließenden Tropfen -aus erhärtetem Gießharz auf. Dieser stört nicht die Rotationssymmetrie der Hochfreqenzspule.
  • Diese Spule wird nämlich so hergestellt, daß der beim Erhärten des *Gießharzes unvermeidlich erit-. stehende Tropfen sich an einer Stirnfläche- der Spule bildet und dabei das in Richtung der Spulenachse abgewinkelte Drahtende der Spule koaxial umschließt. Ein zweiter Tropfen wird an der gegenüberliegenden Stirnfläche der Spule gebildet, der das hier in Richtung der Spulenachse abgewinkelte Ende umschließt, indem der Tauchvorgang mit der um 180° gedrehten Spule wiederholt wird.
  • Für eine Spule in einlagiger zylindrischer Wicklung wird vorzugsweise ein Kupfer-Lackdraht benutzt, der so dick bemessen ist, daß die abgewinkelten Enden der Wicklung als spulentragende Anschlußenden geeignet sind. Die Wicklung kann in an sich bekannter Weise kernlos mit einem geeigneten Wickelautomaten ausgeführt werden, der gleichzeitig die Anschlußenden in der gewünschten Länge schneidet und keiner Bedienungsperson bedarf. Vorteilhaft wird die `Wicklung dicht an dicht gewickelt. Sie kann aber auch zur Bildung von sogenannten Symmetriergliedern oder -Übertragern aus zwei oder mehr Drähten hergestellt werden. Gegebenenfalls kann einer oder mehrere dieser Drähte auch aus nichtleitendem Werkstoff bestehen und dient dann zur Abstandhaltung zwischen den anderen Drähten. Danach wird die Wicklung oder werden die Wicklungen mit einem Stiftkern aus Ferri-, Ferro- oder nichtmagnetischem Material versehen, dessen Außendurchmesser etwa gleich dem Innendurchmesser der Wicklung ist und dessen Länge ebenfalls etwa der Wicklungslänge gleicht. Der Kern kann gegebenenfalls automatisch durch einen Zusatz an dem Wickelautomaten eingeführt werden. Darauf werden - die Anschlußdrähte bei eindrahtiger Wicklung in die Spulenachse umgebogen bzw. bei mehrdrahtiger Wicklung vorteilhaft symmetrisch zur Spulenachse angeordnet und parallel zur Spulenachse umgebogen. Bei einer automatischen Einführung des Kernes kann dieser Arbeitsgang auch vom Automaten übernommen werden.
  • Die insoweit gefertigte Spule wird dann in das flüssige Gießharz getaucht oder damit bedeckt und in dem Gießharz so lange belassen, bis sich die etwa daran hängenden Luftbläschen gelöst haben. Dann wird die Spule aus dem Gießharz herausgenommen und unverzüglich in senkrechter Stellung in den Wärmeraum gebracht, in dem sie wenigstens bis zur Gelierung des Kunstharzes oder bis zu dessen Härtung verbleibt. Nach der Härtung des Gießharzes wird die Spule mit einer weiteren Gießharzschicht bedeckt, indem sie um 180° gedreht, abermals senkrecht in einen Wärmeofen eingeführt wird. Danach erhält man eine in sich innig verfestigte Spule mit axialen Anschlüssen von völliger Rotationssymmetrie, die gegen elektrische und klimatische Einflüsse hervorragend geschützt ist.
  • Der Gießharztyp, die physikalischen Verhältnisse im Wärmeraum und die Abmessung der Drossel müssen aufeinander abgestimmt sein.
  • Beim Gießharztyp kommt es vor allem auf die Viskosität, die Härtetemperatur und -zeit an. Der Wärmeraum ist so eingerichtet, daß die getränkten Spulen vorzugsweise durch bewegte Luft erwärmt werden. die die zur Härtung des Kunstharzes notwendige Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit hat. Die Drossel wird so ausgeführt, daß jedes Ende der Drahtwicklung als tragendes Anschlußstück im wesentlichen koaxial mit der Spulenachse gerichtet ist und ihre Stirnenden die Bildung des Tropfens erleichtern, der den Anschlußdraht an der Spulenstirn konzentrisch umschließt.
  • Bei der Härtung bildet sich an der nach unten weisenden Stirnfläche der Spule wie an ihrer übrigen Oberfläche eine dünne Haut, die den nach unten gerichteten Draht umschließt. Diese Haut fängt sackartig das noch flüssige Gießharz auf, das aus der Tiefe der Spule nachfließt, und bildet den Tropfen, der mit fortschreitender Härtung zu einer Perle erstarrt, die den Anschlußdraht an der Spulenstirn konzentrisch umschließt.
  • Das beschriebene Arbeitsverfahren läßt sich leicht etwa mit einem senkrecht geführten unendlichen Bändchen automatisieren. Dabei ist der Tränktopf unter der unteren Umlenkrolle anzuordnen, während der etwas geneigte, aber annähernd senkrecht aufsteigende Teil des Bändchens durch den Wärmeraum geführt ist, in (lern die Härtung erfolgt. Gegebenenfalls wird die Spule nach dem ersten Durchgang durch den Wärmeraum auch automatisch um 180° gedreht und der gleichen Prozedur nochmals unterworfen. `Fenn danach die fertigen Drosseln auch noch automatisch vom Band abgenommen werden, braucht die Bedienungsperson lediglich laufend neue Drosseln anzulegen.
  • Die Zeichnung dient zur Erläuterung. Darin zeigt Fig. l eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen eindrahtigen Hochfrequenzdrossel, Fig. 2 eine Seitenansicht vom Ende eines Zweidrahtigen Symmetriergliedes, Fig. 3 eine Seitenansicht wie Fig. 2 eines Symnietriergliedes mit abstandhaltendem Isolierfaden. Fig. 4 einen Schnitt durch die Härtevorrichtung. Es bedeutet 1 die Hochfreqenzspule, 2 seine als Anschlußenden koaxial abgewinkelten Wickelenden, 3 den Spulenkern, 4 die die Spule umgebende Hülle aus dem Gießharz, 5 die an der Stirnfläche der Spule sitzende Perle aus dem Gießharz, 6 die Härtevorrichtung, 7 deren endloses Band. 8 die Aufhängestege für die Spulen, 9 den Topf mit dem Gießharz, 10 die Warmluftzufuhr.
  • Verständlicherweise können auch solche Hochfrequenzspulen in der angegebener. Weise mit einem Gießharzüberzug versehen werden, bei denen der Wickeldraht in der Umfläche des Kerns abgewinkelt ist oder bei denen der Wickeldraht an die an die Stirnenden der Spule herangefiilirtc#il frag<lr:ihte angelötet ist.
  • Eine Drossel ist beispielsweise in folgender «'eise aufgebaut: Ihre einlagige Wicklung besteht aus 30 Windungen von 0.30-mni-hul>ferclralit. w@@hei Windung an Windung liegt. Ihre Länge beträgt ungefähr 10 mm, ihr Innendurchmesser 2,0 mm. Als Gießharz wird mit Vorteil ein lösungsmittelfreies Äthoxylinharz von sirupartiger Konsistenz mit einem Härter aus einem Polyamid und gegebenenfalls einem an sich bekanten Beschleuniger benutzt.

Claims (1)

  1. PATFVTAVSI'RCCliF: 1. Rotationssymmetrische HOChfre(ILiellz(Irossel- spule mit einer aus Gießharz bestehenden Hülle. dadurch gekennzeichnet, daß jedes Stirnende einen den Anschlußdraht koaxial umschließenden Tropfen aus erhärtendem Gießharz aufweist. 2. Abart der Hochfrequenzdrosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrdrahtiger Wicklung die Enden der Wicklung (2') symmetrisch zur Spulenachse in deren Rich- tung weisend angeordnet sind. 3. Verfahren zur Herstellung von Hochfrequenz- spulen nach den Ansprüchen 1 und 2 im Tauch- verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Tauchvorgang mit dem Gießharz bedeckten Hochfrequenzspulen in senkrechter Stellung in den Wärmeofen eingeführt und nach der Härtung des Gießharzes mit einer weiteren Gießharzschicht bedeckt, um 180' gedreht. alicrnials senkrecht ü1 einen Wärmeofen eingeführt @velAcli. 4. Vorrichtung zur Herstellung von Hoch- frequenzspulen nach den Ansprüchen 1 bis 3, die im Tauchverfahren mit Gießharz lieclecl;t werden. dadurch gekennzeichnet, daß ein Wärcneofen mit endlosem Band über einem Topf mit dein Gieß- harz angeordnet ist und in dem Wärmeofen das endlose Band mit geringer Neigung gegenüber der Vertikalen angeordnet ist, wobei der `@'ärciieofeii mit Vorrichtungen zur Luftuniw-älziing ausge- stattet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschritt N -r. 839 065 deutsche Auslegeschrift R 13223 VIIIc/21 g (bekanntgemacht am 28. 6. 1956) ; deutsche Patentanmeldung K4078@'IIIa/21a4 (bekanntgemacht am 28. 5. 1953), schweizerische Patentschrift Nr. 228 763; USA.-Patentschrift Nr. 2 340109: »Radio and Television News«, 1lai 1953, S. 83_
DENDAT1069227D Pending DE1069227B (de)

Publications (1)

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DE1069227B true DE1069227B (de) 1959-11-19

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DENDAT1069227D Pending DE1069227B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH228763A (de) * 1941-04-10 1943-09-15 Bosch Gmbh Robert Drosselspule mit Hochfrequenzeisen.
US2340109A (en) * 1942-06-23 1944-01-25 Gen Electric Copolymer of divinyl benzene polymers and unsaturated alkyd resins
DE839065C (de) * 1950-10-25 1952-05-15 Wilhelm Westermann Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kondensatoren, insbesondere Wickelkondensatoren

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE K4078 (Bekanntgemacht am 28.05.1953) *
DE R13223 (Bekanntgemacht am 28.06.1956) *

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