DE1069110B - - Google Patents

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DE1069110B
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/04Carriers or supports for textile materials to be treated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

  • Tragband für Stückträger zum Tragen von Geweben oder sonstigen flächigen, langgestreckten Erzeugnissen während der Veredlung Stückträger zum Tragen bahnförmiger textiler Erzeugnisse im Stück während der Veredlung, sogenannte Sternträger, sind im allgemeinen derart ausgebildet, .daß die von einem Zentralrohr getragenen Trägerarme mit Häkchen versehen sind, die ein Aufhängen des bahnförmigen Erzeugnisses in Spiralform zulassen.
  • Man hat wohl vorgeschlagen, bei feineren Geweben oder solchen mit empfindlicher Warenkante durch Zwischenschaltung eines Hakenbandes zwischen die Trägerarme und die Warenkante die starke Beanspruchung der Warenkante an den wenigen Angriffspunkten der Trägerarme zu verringern. Aber auch hierbei ergeben sich erhebliche Schwierigkeiten beim Aufnadeln der Warenkante auf die einzelnen Häkchen, zumal dieses Aufnadeln insbesondere bei Geweben mit empfindlicher Warenkante leicht zu einer Beschädigung der Warenkante führt.
  • Dem soll gemäß der Erfindung dadurch begegnet werden, daß an Stelle eines Hakenbandes als Tragband ein Metallband vorgesehen ist, welches mittels nahe seiner oberen Kante angeordneten, sich in der Längsrichtung des Bandes erstreckenden Längsschlitzes leicht auf die mit dem Zentralrohr verbundenen Trägerarme aufgeschoben werden kann, während seine untere Kante mit einem Textilband unlösbar verbunden ist, welches seinerseits mit der Warenkante des zu behandelnden Gewebes, z. B. durch Nähen, lösbar verbunden werden kann.
  • Um beim Aufwickeln des über das Textilband mit dem zu behandelnden Gewebe verbundenen Metall-Tragbandes auf den Träger den für .die unbehinderte Einwirkung des Behandlungsmittels erforderlichen Abstand der benachbarten Gewebelagen voneinander zu gewährleisten, ist das Metallband mit Distanzstücken versehen, welche nach einer Seite aus der Fläche des Metallbandes herausstehen, so daß sie gegen die Fläche des benachbarten Metallbandes zur Anlage kommen, während gleichzeitig mit demMetallband verbundene, ebenfalls aus der Ebene desselben nach der entgegengesetzten Seite herausstehende Justiernasen dafür sorgen, daß die Tragbänder während des Aufwickelns auf den Träger dadurch am Abgleiten verhindert werden, daß diese justiernasen sich gegen die Distanzstücke der benachbarten Metall-Tragbandwindung abstützen, wodurch ein Abgleiten der aufeinanderfolgenden Spiralbahnen als Folge des Warenzuges wirksam vermieden wird.
  • Distanzstücke und justiernasen, welche nach entgegengesetzten Seiten aus der Fläche des Metallbandes herausstehen, können in der bei der Metallbearbeitung üblichen Weise in einem Arbeitsgang durch Stanzen, Pressen und Biegen aus dem Material des Metallbandes gebildet werden, so daß sie zusammen mit diesem aus einem Stück bestehen.
  • Die Verbindung des Textilbandes mit dem Metallband kann in einer der bei der unlösbaren Verbindung von Metallbändern und Textilwaren bekannten Weise erfolgen.
  • Die Verbindung dieses Textilbandes mit dem zu behandelnden Gewebe erfolgt vorteilhaft während des Aufwickelns des Metallbandes auf den Träger, z. B. durch Annähen mittels einer '.#\ähmaschine.
  • Das Aufbringen des über das textile Zwischenband mit der Ware verbundenen Metall-Tragbandes auf die Tragarme wird dadurch bewerkstelligt, daß nach dem spiraligen Aufwickeln des Metallbandes die Tragarme durch die sich deckenden obenerwähnten Längsschlitze nahe dem oberen Rande des Metallbandes hindurchgeschoben werden, um dann in dem Zentralrohr des Sternträgers fest eingeschraubt zu werden.
  • In den Zeichnungen ist ein Sternträger mit einem Metall-Tragband nach der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 den Sternträger mit dem auf die Trägerarme aufgereihten, in Spiralen liegenden Metall-Tragband und dem über das textile Zwischenband mit ihm verbundenen Gewebe, Fig. 2 einen Querschnitt durch,das metallische Tragband, wobei das textile Zwischenband nicht gezeigt ist, Fig. 3 einen Ausschnitt aus dem metallenen Tragband in Verbindung mit dem textilen Zwischenband in Ansicht in Richtung des Pfeiles in Fig. 2.
  • Das metallene Tragband 9 ist nahe seiner Oberkante mit über die ganze Bandlänge verteilten länglichen Schlitzen 17 versehen, mittels deren es auf den Tragarmen 13 (Fig. 1) hängt, die ihrerseits mit dem Zentralrohr 1 (Fig. l) des Sternträgers, z. B. durch Verschrauben, fest verbunden sind.
  • Nahe seinem unteren Rande ist das metallene Tragband 9 (Fig. 3) mit einem Textilband 18 fest verbunden. Diese Verbindung kann in der üblichen Weise, z. B. durch Klemmen, Nieten, Kleben od. dgl., erfolgen und bildet nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Im Raum zwischen den Aufhängeschlitzen 17 und der Befestigungsstelle für das textile Tragband 18 ist das metallene Tragband, wie in Fig. 1 angedeutet und in Fig. 2 und 3 in vergrößertem Maßstäbe dargestellt, mit über die ganze Bandlänge verteilten, nach entgegengesetzten Seiten aus der Bandebene heraustretenden Zungen 11, 12 versehen, von denen die Zungen 11 die sogenannten Distanzstückchen bilden und, wie Fig.2 erkennen läßt, dazu dienen, dengegenseitigen Abstand der Spiralwindungen des Metallbandes beim Aufwickeln zu gewährleisten, damit das Behandlungsmittel in der erforderlichen Weise ungehindert zu allen Teilen des zu behandelnden Gutes Zugang hat. während die Zungen 12, die sogenannten justiernasen, jeweils die Distanzstückchen der benachbarten Metallbandwindung so untergreifen, daß ein Herausziehen des Metallbandes infolge des Warenzuges nicht erfolgen kann.
  • Die Zungen 11 und 12 sowie die Führungsschlitze 17 können, wie es bei der Herstellung der verschiedenen Gegenstände aus Metallblech üblich ist, in einem Arbeitsgang durch Pressen, Stanzen und Biegen erzeugt werden, wobei die zwischen den Zungen 11 und 12 eines Bandstreifens in der Ebene des Metallbandes liegenden Teile die feste Verbindung mit dem Metallband selbst herstellen, so daß das Metallband mit den Zungen, d. h. den Distanzstückchen und den justiernasen, aus einem Stück besteht.
  • Die Verbindung des mit dem Metall-Tragband vereinigten textilen Tragbandes mit dem zu behandelnden Gewebe 20 kann vorteilhaft während des Aufwickelns kurz vor dem Auflaufen des metallenen Trägerbandes auf den Träger, z. B. durch Annähen mittels einer Nähmaschine, erfolgen.
  • Das Aufbringen der mit der Ware verbundenen metallenen Tragbänder auf die Tragarme 13 wird dadurch erreicht, daß diese durch die sich überdeckenden Längsschlitze 17 in den metallenen Tragbändern nach dem spiraligen Aufwickeln der Tragbänder hindurchgeschoben und dann indem Zentralrohr 1 eingeschraubt oder anderweitig mit diesem fest verbunden werden.
  • Die beschriebene Form eines metallenen Tragbandes eignet sich gleicherweise für einköpfige und zweiköpfige Stückträger.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROC1I1: 1. Tragband für Stückträger zum Tragen von bahnförmigen Textilerzeugnissen im Stück während der Veredlung. dadurch gekennzeichnet, daß als Tragband ein Metallband vorgesehen ist, welches nahe seiner oberen Kante mit die Tragarme (13) des Sternträgers aufnehmenden Längsschlitzen (17) versehen ist, während es nahe seiner Unterkante mit einem textilen Tragband (18) unlösbar verbunden ist, welches seinerseits zur lösbaren Befestigung des zu behandelnden Gute, z. B. durch Nähen, dient.
  2. 2. Tragband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem mittlerenTeil des metallenen Tragbandes (9) Zungen (11, 12) aus der Bandebene nach entgegengesetzten Seiten herausgebogen sind, von denen ,die eine Sorte (Distanzstückchen 11) dazu dient, den gegenseitigen Abstand der benachbarten Spiralwindungen des aufgewickelten Metallbandes zu sichern, während die nach der entgegengesetzten Seite herausgebogenen Zungen (12) hakenförmig derart gebogen sind, daß sie sich unter die Distanzstückchen (11) der benachbarten Bandwicklung legen und dadurch das zugehörige :Metallband am Verschieben nach unten hindern.
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