DE1065472B - - Google Patents

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DE1065472B
DE1065472B DE1958F0027313 DEF0027313A DE1065472B DE 1065472 B DE1065472 B DE 1065472B DE 1958F0027313 DE1958F0027313 DE 1958F0027313 DE F0027313 A DEF0027313 A DE F0027313A DE 1065472 B DE1065472 B DE 1065472B
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DE
Germany
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quartz
crystal diode
harmonics
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quartz oscillator
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Application number
DE1958F0027313
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B19/00Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source

Landscapes

  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)

Description

Schaltungen für Schwingquarze als Eichpunktgeber sind bekannt. Bei Amateur-Kurzwellenempfängern wählt man z. B. einen Schwingquarz von meist 100 kHz- und kontrolliert mit dessen Oberwellen die Skaleneichung in den einzelnen Amateurbändern, also bis etwa 30 MHz. Man bekommt damit alle 100 kHz einen Eichpunkt auf den Skalen. Will man z. B. auf der Skala den Eichstrich 20 MHz kontrollieren, so muß die 200. Oberwelle vom Quarz erzeugt werden.
Die Ausbeute an Oberwellen ist jedoch bei jedem Quarz um so geringer, je höher die Ordnungszahl der Oberwelle ist. Um die 300. Oberwelle erzeugen zu können, muß man schon bis an die Grenze der Quarzbelastbarkeit gehen, und auch da noch ist diese Oberwelle so schwach, daß sie kaum wahrnehmbar ist. Auch mit Verstärkern ist die Lösung nur unter Aufwand hoher Mittel durchführbar und bleibt auch da noch unbefriedigend.
Bei der Anordnung nach der Erfindung ist dieser Zustand dadurch beseitigt, daß in den Schwingkreis in Serie mit dem Schwingquarz eine Kristalldiode eingeschaltet ist.
Bekanntlich ist bei Kristalldioden mit der Gleichrichtung von Wechselstrom zwangläufig eine Verzerrung des Wechselstroms, d. h. die Erzeugung von Oberschwingungen verbunden. Hierauf beruht der Erfindungsgedanke. Die Zeichnung erläutert dies näher; sie stellt die Schaltung eines Eichpunktgebers dar.
Q ist ein Schwingquarz, K ist eine Kristalldiode und V eine Verstärkerröhre. Würde man den Widerstand R wegdenken und an Stelle der Kristalldiode K einen Widerstand setzen, so wäre diese Schaltung die bekannte Quarz-Eichpunktgeberschaltung, wie sie in Amatur-Kurzwellenempfängern Verwendung findet, mit den ebenfalls bekanten Nachteilen, daß bei Oberwellen von 200 bis 300facher Grundfrequenz nur noch sehr schwache Signale abgegeben werden.
Der Schwingquarz Q erzeugt wie jeder Schwingquarz außer seiner Grundfrequenz auch noch Oberwellen, wobei diejenigen niederer Ordnungszahl besonders stark sind. Von all diesen erzeugten Frequenzen werden nun durch die Kristalldiode K bei der Gleichrichtung weitere Oberschwingungen erzeugt. Dies bedeutet z. B., daß die vom Quarz Q erzeugte neunte Oberwelle mit der von ihr durch die Kristalldiode K erzeugten neunten Oberschwingung das Slfache der Ouarzgrundfrequenz ergibt. Die Erprobung der Schaltung ergibt jedenfalls, daß selbst Ober-
Quarz-Eichpunktgeber,
insbesondere zur Abgabe von Signalen
hoher Ordnungszahl
der Quarz-Grundfrequenz
Anmelder:
Max Funke K. G.,
Adenau (Eifel), Mühlenstr. 4
Martin Funke, Adenau (Eifel),
ist als Erfinder genannt worden
wellen von lOOfachen und Mehrhundertfachen der Quarzgrundfrequenz noch als starke Signale vorhanden sind.
Überlegungen ergaben, daß für die Wirksamkeit der Kristalldiode als Gleichrichter der Ableitwiderstand R erforderlich wäre. Die praktische Erprobung der Schaltung ergab jedoch, daß die Schaltung auch ohne diesen Ableitwiderstand R genauso gut arbeitet. Es besteht daher die Möglichkeit, daß bei der Schaltung einer Kristalldiode in Serie mit dem Schwingquarz noch andere Vorgänge mitspielen, die bis heute noch nicht erforscht sind. Der Ableitwiderstand R kann jedenfalls auch entfallen, ohne daß eine Minderung der Wirksamkeit der Schaltung zu erkennen ist.

Claims (2)

Patentan s pis och ε :
1. Eichpunktgeber mit Schwingquarz, insbesondere zur Abgabe λ'οη Harmonischen hoher Ordnungszahl der Quaizgrundfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingquarz in Serie mit einer Kristalldiode geschaltet ist, wobei die Kristalldiode Oberschwingungen aller vom Quarz gelieferten Frequenzen erzeugt.
2. Eichpunktgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einsparung von Schaltelementen der Kristalldioden-Ableitwiderstand wegfällt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1958F0027313 1958-12-19 1958-12-19 Pending DE1065472B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1491946B1 (de) * 1965-03-06 1971-02-11 Hattori & Co Ltd K Verfahren zur Erzeugung niederfrequenter Schwingungen aus einem Quarz sowie Anordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1491946B1 (de) * 1965-03-06 1971-02-11 Hattori & Co Ltd K Verfahren zur Erzeugung niederfrequenter Schwingungen aus einem Quarz sowie Anordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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