DE106331C - - Google Patents
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- DE106331C DE106331C DENDAT106331D DE106331DA DE106331C DE 106331 C DE106331 C DE 106331C DE NDAT106331 D DENDAT106331 D DE NDAT106331D DE 106331D A DE106331D A DE 106331DA DE 106331 C DE106331 C DE 106331C
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- DE
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- grinding
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- axis
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/001—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for table cutlery
- B24B19/002—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for table cutlery for knife blades
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1897 ab.
In den Fig. 1 und 2 (Ansicht von der Seite und von oben) ist eine Schleifmaschine mit
einer waagrecht liegenden Trommel D dargestellt, in die solche Schleifformen B von der
Umfangsoberfiäche aus eingeschoben werden können, wie sie in der Patentschrift 94967 angegeben
sind.
Die Schleifformen B werden in den Schlitzen der Trommel D durch Stellschrauben oder
zweckentsprechende Unterlagen so weit in die Höhe gehoben, wie es zum gleichmäfsigen
Schleifen der zusammen aufgelegten Werkstücke nothwendig ist.
Das sich über der Trommel D drehende waagrechte Schleifrad K sitzt auf einer stehenden
Welle. Die aus radfelgenförmigen Stücken bestehenden Sand- oder Schmirgelsteine JV
sind mit dem Schleifrade K fest verbunden.
Die Schleifformen B werden hierbei in bekannter Weise zum langsamen Vorrücken
eingerichtet. Hat nun beim Schleifen von Messerklingen der Klingenbund den Schleifstein
erreicht, so gehen die Schleifformen B durch bekannte, selbstthätig wirkende Einrichtungen
wieder zurück, und der Schliff der ganzen auf der Trommel D eingelegten Werkstückanzahl
ist alsdann auf einer Seite vollendet.
Sind die Schleifformen B in der erwähnten Weise zum Vorrücken eingerichtet, so können
sie auch während des Schleifens ,oder während des Ganges der Schleifmaschine mit
ungeschliffenen Werkstücken neu belegt und zum Schleifen eingerückt werden.
Die Fig. 3 und 4 (Ansicht von der Seite und von oben) stellen eine Schleifmaschine
dar, die sich von der nach Fig. 1 und 2 dadurch unterscheidet, dafs nicht radfelgenartige
Sand- oder Schmirgelsteine Verwendung finden, sondern eine gröfsere Anzahl kleiner
Schleifscheiben E.
Das Rad K dreht sich hierbei nur langsam im Zeitmafse des Vorrückens, doch kann es
auch stillstehen, so dafs die auf K gelagerten Schleifscheiben sich nur um ihre eigene Achse
drehen. In diesem Falle würden die (hier dargestellten vier) Schleifscheiben die Werkstücke hohlschleifen, wie es z. B. bei
Rasirmesserklingen erforderlich ist. Nachdem ein Schliff vollendet ist, mufs das Rad K
(ähnlich wie bei einer Revolverdrehbank das Weiterschalten geschieht) von neuem auf eine
Anzahl Werkstücke eingestellt werden.
Die Schleifformen -B bewegen sich ebenso und können beim Gange der Maschine eingeschoben
und aus ihr herausgenommen werden.
In den Fig. 5, 6 und 7 (Seitenansicht, Vorderansicht und Ansicht von oben) ist eine Schleifund
Polirmaschine dargestellt, bei der Messer und dergl. durch gleitende Hin- und Herbewegung
der Steine geschliffen werden.
Auch die waagrechte Schleifbank D1 ist so
eingerichtet, dafs die Schleifformen B von der Seite in sie1 eingeschoben werden können.
Da der auf der Schleifbank D1 gleitende Schleifschlitten J eine sichere Führung hat
und aufser gewöhnlichen Sandsteinen E auch mehr dauerhafte Schleifmittel, z. B. Schmirgelsteine,
in ihn eingesetzt werden können, so kann man auch ähnliche Gegenstände, wie
z. B. Tafelmesser mit einem Klingenbunde, auf
diese Art und im übrigen in der Weise schleifen, wie zu den Fig. ι und 2 bereits beschrieben
wurde.
In den Fig. 8, 9 und 10 (Seitenansicht, Vorderansicht und Ansicht von oben) ist eine
ähnliche Schleifbank dargestellt, bei der jedoch die hin- und hergleitende Schleifbewegung
der Steine wegfällt und dafür der Schleifschlitten J mit einer langen Reihe sich
drehender Schleifscheiben E versehen ist. Statt der hin- und hergleitenden Schleifbewegung
ist der Schleifschlitten / zum langsamen Vorrücken eingerichtet.
Die Schleifbank D1 kann in beliebiger Länge ausgeführt werden, doch genügt es, wenn sich
der Schleifschlitten J (der ebenso lang ist als die Schleifbank) etwa in der Ausdehnung
von 30 cm mittels Selbstganges hin- und herbewegt. Dieser Bewegungsausdehnung entsprechend
dürfte allerdings die Achse eines Schleifsteines von der des nächstliegenden
Steines nicht weiter als 25 bis 30 cm entfernt liegen. Da die Schleifformen B auch hierbei,
wie zu den Fig. 1 und 2 bereits beschrieben wurde, selbstthätig zum Vorrücken eingerichtet
sind und aufserdem je nach Bedarf mit dauerhaften Schmirgelscheiben ausgerüstet werden,
so kann auch diese Schleif bank zur Ausführung sehr genauer Schleifarbeiten dienen. Zudem
ist es ebenfalls bei dieser Ausführungsform (wie zu den Fig. 1 und 2 beschrieben) möglich,
die Schleifformen B während des Ganges der Maschine mit ungeschliffenen Werkstücken
neu zu belegen und zum Schleifen einzurücken.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Ausführungsform der durch das Patent 94967 geschützten Schleif- und . Polirmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schleifformen B statt am Umfange an der Stirnfläche der Trommnl D angebracht sind und jede Form für sich während des Schleifens eine Längsbewegung erhält, wobei das Schleifen entweder durch die Stirnfläche eines sich um die Achse der Trommel D drehenden Schleifsteines oder durch die Mantelfläche eines oder mehrerer Schleifsteine geschieht, die sich aufser um ihre eigene Achse auch um die Achse der Trommel D drehen können.
- 2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 geschützten Schleif- und Polirmaschine, bei der die Trommel D durch eine Schleifbank D1 und demnach die Drehbewegung der Schleifsteine um die Achse der Trommel D durch eine geradlinige Bewegung in der Längsrichtung der Schleifbank D1 ersetzt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE106331C true DE106331C (de) |
Family
ID=376512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT106331D Active DE106331C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE106331C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6818142B2 (en) | 2003-03-31 | 2004-11-16 | E. I. Du Pont De Nemours And Company | Potassium hydrogen peroxymonosulfate solutions |
-
0
- DE DENDAT106331D patent/DE106331C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6818142B2 (en) | 2003-03-31 | 2004-11-16 | E. I. Du Pont De Nemours And Company | Potassium hydrogen peroxymonosulfate solutions |
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