DE106295C - - Google Patents

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DE106295C
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valve
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/06Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with disc type valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand Her Erfindung ist eine Antriebsvorrichtung für den Steuerhahn von Gaskraft- und anderen Maschinen.
Auf der Zeichnung ist diese Vorrichtung veranschaulicht, in welcher
Fig. ι einen Verticalschnitt durch den Cylinder, Steuerhahn und die Antriebsvorrichtung,
Fig. 2 die Antriebsvorrichtung allein für das Ventil zeigt.
Auf der Grundplatte A der Maschine ist ein mit Kühlmantel versehener Cylinder B befestigt. Die Hauptwelle C ist in dem unteren Theil gelagert und wird durch die Kurbel C1 in Umdrehung versetzt, welche von dem Kolben aus unter Vermittelung von Pleuelstangen angetrieben wird.
Die Kurbelwelle C treibt unter Vermittelung des geschränkten Zahngetriebes C2 und F1 eine verticale Welle F, welche an ihrem oberen Ende ein Zahnrad trägt; dieses greift in ein Zahnrad E2 ein, welches mit der Hahnspindel JS"3 einstellbar verbunden ist.
Die äufsere Fläche des Steuerhahnes E hat eine kegelförmige Gestalt, und der Arbeitscylinder ist an der Stelle Ei derart ausgebohrt, dafs er sich dieser Kegelform genau anschmiegt.
Die Antriebsvorrichtung des Steuerhahnes E ist in einem Gehäuse G eingeschlossen und von einem Deckel G1 bedeckt und somit gegen Unreinigkeiten geschützt.
Der Zahnring E2 ist mittelst Bolzen KL mit einer Scheibe K verbunden. Diese Bolzen reichen durch Schlitze K2 der Scheibe K hindurch. Die Scheibe K ist durch Schrauben K3 mit einer zweiten Scheibe L verbunden, welche durch Schlitze L1 am Umfange der Scheibe L so hindurchgreifen, dafs letztere sich nur radial zur Hahnspindel bewegen kann. Andere Schlitze L2 in der Scheibe L umfassen die nach abwärts gerichteten Theile AZ1 eines doppelarmigen Bügels M, welcher mit der Hahnspindel fest verbunden ist. Um zu verhindern, dafs die Theile Ai1 des Bügels M mit der Scheibe K in Berührung kommen, sind in letzterer breite Schlitze K* unter den Schlitzen L2 vorgesehen.
Diese Vorrichtung ermöglicht es, dafs der Steuerhahn E durch den Zahnring E2 selbst dann angetrieben wird, wenn die Hahnspindel Es nicht genau mit dem Ring K concentrisch sein sollte. Es ist somit eine gewisse Ungenauigkeit in der Stellung des Ringes in Bezug auf die Hahnspindel gestattet, ohne dafs irgend welche Seitenbeanspruchung auf die Hahnspindel Ez oder den Steuerhahn E ausgeübt würde.
Die Schlitze K2 in der Scheibe K erlauben eine aufserordentlich feine Einstellung des Ringes.E2 in Bezug auf die Scheibe K, so dafs die Stellung der Hahnkanäle E1 in Bezug auf die Kurbelstellung genau bestimmt werden kann, sofern die gewünschte Einstellung mittelst der Zähne des Zahnringes und der Zähne an dem oberen oder unteren Ende der Welle F nicht genau genug sein würde.
Die Kanäle E1 des Steuerhahnes E sind so angeordnet, dafs der Gasdruck auf die Seiten des Ventils ausgeglichen wird. Die obere Fläche des Steuerhahnes, der Boden der Schale ist derart durchbrochen, dafs der Druck in dem Raum zwischen dem oberen Theil des Ventils in den Cylinderkopf Bs gelangen kann.
Die Zündung kann auf beliebige Weise bewirkt werden, und man könnte sie beispielsweise durch die Ventilkanäle oder durch die hohle Ventilspindel hindurch bewerkstelligen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung für den Steuerhahn von Gaskraft- oder anderen Maschinen, welcher innerhalb des Cylinders angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dafs der Hahn (E) von einem Zahnrad (E2J unter Vermittelung einer auf letzteren tangential verstellbaren Scheibe (K) angetrieben wird, welche Scheibe durch zwei gegenüberliegende Bolzen (Ks) mit einer radial verschiebbaren Scheibe (L) verbunden ist, in deren Ausschnitte (L2) der mit der Hahnspindel (E3J verbundene Bügel (M) lose eingreift, während in die senkrecht zu den Ausschnitten (L2) stehenden Ausschnitte (L1J die Bolzen (KB) fassen, welche andererseits mit dem Zahnrade (E2) bezw. mit der Scheibe (K) verbunden sind, zum Zwecke, eine nach allen Seiten hin bewegliche Verbindung zwischen dem antreibenden Zahnrad (E2) und der Hahnspindel zu erhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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