DE1059631B - Zeltstange veraenderlicher Laenge - Google Patents
Zeltstange veraenderlicher LaengeInfo
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- DE1059631B DE1059631B DEA23424A DEA0023424A DE1059631B DE 1059631 B DE1059631 B DE 1059631B DE A23424 A DEA23424 A DE A23424A DE A0023424 A DEA0023424 A DE A0023424A DE 1059631 B DE1059631 B DE 1059631B
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H15/00—Tents or canopies, in general
- E04H15/32—Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds
- E04H15/60—Poles
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- Tents Or Canopies (AREA)
Description
- Zeltstange veränderlicher Länge Die Erfindung betrifft eine Zeltstange veränderlicher Länge, deren Spitze federnd in einer Hülse geführt ist und bei der zwei ineinanderfassende, zueinander drehbare Teile das Einstellen der Federspannung ermöglichen.
- Bei Zelten u. dgl. müssen die Zeltstangen von Zeit zu Zeit nachreguliert werden, da deren Spannung in Anbetracht der Verlängerungen und Verkürzungen verändert werden muß, die in Abhängigkeit von den Feuchtigkeitsänderungen der Atmosphäre zu erwarten sind. Zum Beispiel ist es notwendig, abends die Zeltstangen zu lockern, da die Feuchtigkeit während der Nacht zunimmt.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung dient dazu, diese fortwährenden Nachregulierungen zu vermeiden und außerdem soll vermieden werden, daß die Zeltstangen eines Zeltes gelockert werden müssen, weil mit einer Verkürzung durch den Einflüß- von' Feuchtigkeit zu rechnen ist. Die Vorrichtung dient auch dazu, ein Nachgeben bei Wind zu erreichen.
- Die bekannten Zeltstangen dieser Art bewirken bereits durch die Federspannung einen selbsttätigen Ausgleich von Spannungen auf Grund von Feuchtigkeitsänderungen in der Atmosphäre und erlauben auch eine Veränderung der Federspannung durch Drehen eines an der Zeltstange angebrachten Teiles, auf dem die vorgesehene Feder ruht. Sie haben aber den Nachteil, daß die Feder von außen zugänglich ist und daß der die Einstellung bewirkende drehbare Teil von außen auf den unteren Zeltstangenteil aufgeschraubt ist. Dies hat zur Folge, daß die Feder selbst und das Schraubgewinde den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Diese Teile können natürlich auch nicht durch Lackierungen u. dgl. geschützt werden, da entsprechende Überzüge, insbesondere auf dem Gewindeteil, nach wenigen Drehungen wieder zerstört werden würden. Hinzu kommt, daß bei den bekannten Ausführungsformen auch die Lackierung anderer Teile der Zeltstange durch das Auf- und Abbewegen der Schraubhülse sehr leicht beschädigt wird, so daß die Zeltstange in Kürze ein unschönes Aussehen aufweist, ganz abgesehen davon, daß an den entsprechend beschädigten Stellen auch leichte Korrosionsschäden auftreten können.
- Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch verhindert, daß der drehbare Rohrteil 5 eine Querwand 5 a mit einer zentralen Innengewindebohrung aufweist, in die ein mit Außengewinde versehener Bolzen 6 einschraubbar ist, der in der zugleich für die Aufnahme der Außenstangenspitze dienenden Hülse 8 drehgesichert längsgeführt ist.
- Auf diese Weise kann die Länge der Zeltstange mittels des drehbaren Rohrteiles sehr leicht so reguliert werden, daß die erforderliche Spannung erhalten wird und das Zelt selbst immer genügend gespannt bleibt. Die Zeltpflöcke brauchen daher in ihrer Stellung bzw. Länge bei Spannungsänderungen nicht mehr verändert zu werden.
- Die Zeichnung zeigt beispielsweise zwei Ausführungsformen der Vorrichtung nach der Erfindung, wodurch aber die Erfindung selbst nicht beschränkt werden soll. In der Zeichnung zeigt Abb.1 eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung in vertikalem Schnitt, Abb.2 eine Außenansicht der Vorrichtung der Abb. 1 und Abb. 3 eine andere Ausführungsform in vertikalem Schnitt.
- Bei der Ausführungsform der Abb. 1 und 2 ist mit 1 der Teil der Zeltstange bezeichnet, der sich auf den Erdboden aufstützt, mit 2 der Teil der Stange, der die Spitze 2a trägt. Diese beiden Stangen können aus Holz sein. Auf den Teil 1 der Zeltstange ist ein Rohr 3 aufgebracht, das oben eine Stützfläche 3 a für ein axiales Lager 4 bildet, zweckmäßig in Form einer Unterlegscheibe für ein Kugellager od. dgl. Auf diese stützt sich die innere Querwand 5 a eines Rohrteiles 5, der drehbar ist, wobei er von dem Rohr 3 geführt wird. Die Ouerwand 5a des Rohrteiles 5 weist ein Innengewinde auf, in das ein mit Schraubwindungen versehener Bolzen 6, der mit einem oberen Kopf 7 versehen ist, eingeschraubt werden kann. Der Bolzen 6 ist teilweise in dem Rohr 3 und teilweise in einer Hülse 8 angeordnet, in das der obere Teil der Stange 2 eingeführt ist. Diese Hülse 8 ist wie das Rohr 3 in den Rohrteil 5 _ eingeführt.
- Der Bolzen 6 ist mit einer Bohrung versehen und im Innern desselben ist ein Zugbolzen 9 mit einem unteren Kopf 9 d angeordnet, der sich gegen das untere Ende des Bolzens 6 stützt, und mit einem oberen Kopf 9 b, der beträchtlich von dem Kopf 7 entfernt ist. Eine Schraubfeder,10 mit vielen Windungen wirkt zwischen dem Kopf 7 und einer kleinen Lasche 11, die von der Feder gegen=-den Kopf 9b des Zugbolzens 9 gedrückt wird. Der obere Teil der Stange 2 stützt sich auf die Lasche il.
- In dem Rohrteil 8 ist ein Längsschlitz 12 vorgesehen, in den gleitend ein Querstift 13 eingreift, der von dem Kopf 7 ausgeht.
- Um das Zelt aufzubauen. schraubt man den Bolzen 6 genügend weit nach oben und spannt die Zugbolzen des Zeltes derart, daß die Feder 10 in entsprechender Weise zusammengedrückt ist. Wenn die Zugbolzen aus den oben angeführten Gründen sich verkürzen, so senkt sich das obere Stück der Stange 2 und drückt die Feder 10 zusammen. Wenn eine Senkung bewirkt wird, die größer ist als die durch die Feder zugelassene, oder wenn die Feder zu stark zusammengedrückt wird, schraubt man den Bolzen 6 in das Rohr 5, wobei man den Kopf 7 senkt und eine entsprechende Entspannung der Feder ermöglicht. Diese Operation wird durchgeführt (s. Abb. 2), indem man das Rohrstück 5 dreht, während der Bolzen 6 durch den Kopf 7 und den Querstift 13 drehbar mit dem Rohrteil 8 verbunden ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Zeltstange veränderlicher Länge, deren Spitze federnd in einer Hülse geführt ist und bei der zwei ineinanderfassende, zueinander drehbare Teile das Einstellen der Federspannung ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Rohrteil (5) eine Querwand (5 a) mit einer zentralen Innengewindebohrung aufweist, in die ein mit Außengewinde versehener Bolzen (6) einschraubbar ist, der in der zugleich für die Aufnahme der Stangenspitze (2, 2a) dienenden Hülse (8) drehgesichert längsgeführt ist.
- 2. Zeltstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehsicherung bzw. Längsführung für den Bolzen (6) aus einem Schlitz (12) in der Hülse (8) besteht, in den ein am Kopf (7) des Bolzens (6) sitzender Querstift (13) hineinragt.
- 3. Zeltstange nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen in dem Gewindebolzen (6) axial verschiebbaren Zugbolzen (9), dessen unteres Ende (9a) gegen Herausziehen aus dem Gewindebolzen (6) gesichert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 177 316, 263 993, 299 258, 297 257, 470 241, 113 708; französische Patentschrift Nr. 354 489; deutsche Patentschrift Nr. 291964; USA.-Patentschrift Nr. 1330 363; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1693 326.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1059631X | 1954-09-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1059631B true DE1059631B (de) | 1959-06-18 |
Family
ID=11430083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA23424A Pending DE1059631B (de) | 1954-09-20 | 1955-09-17 | Zeltstange veraenderlicher Laenge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1059631B (de) |
Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| GB113708A (de) * | 1900-01-01 | |||
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| DE1693326U (de) * | 1953-10-20 | 1955-02-17 | Richard Scholz | Zeltpflock. |
-
1955
- 1955-09-17 DE DEA23424A patent/DE1059631B/de active Pending
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