DE1059068B - Ein- oder mehrteiliges Lyrakontaktelement - Google Patents
Ein- oder mehrteiliges LyrakontaktelementInfo
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Classifications
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01R13/15—Pins, blades or sockets having separate spring member for producing or increasing contact pressure
- H01R13/18—Pins, blades or sockets having separate spring member for producing or increasing contact pressure with the spring member surrounding the socket
Landscapes
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein ein- oder mehrteiliges Lyrakontaktelement, das insbesondere bei
Unterteilen für Niederspannungs-Hochleistungssicherungen, Verwendung findet. Zur Sicherstellung des
guten Stromflusses und damit zur Herabsetzung der Verluste werden diese Kontaktelemente in der Regel
aus gut leitendem Material, z. B. Kupfer, gefertigt. Nun ist es bekannt, daß gut leitende Materialien in
der Regel sehr schlechte Federeigenschaften besitzen. Man hat deshalb schon zusätzliche Federelemente, wie
seitlich angeordnete Schrauben oder Teller federn oder umgreifende Ringfedern, zur Erzielung des nötigen
Kontaktdruckes herangezogen. Die Kontaktelemente müssen aber nicht nur den nötigen Kontaktdruck erzeugen,
sie müssen auch mechanisch genügend widerstandsfähig sein, um selbst bei unsachgemäßer Behandlung
nicht beschädigt zu werden. Die bekannten Kon-taktelemente sind deshalb aus relativ starken Blechen,
die durch Eindrücken von Sicken oder Nuten noch weiter versteift wurden, gefertigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fertigung derartiger Kontaktelemente weiter zu vereinfachen
und gleichzeitig bei erheblicher Materialeinsparung durch Verwendung dünnerer Bleche eine
größere Steifigkeit bei guter Kontaktgabe und gutem Kontaktdruck zu erzielen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Kontaktbacken löffeiförmig gepreßt sind.
Besonders vorteilhaft ist es, die freien Kanten der Kontaktbacken gleichmäßig von der kontaktgebenden
Fläche wegzubiegen. Die durch diesen Formvorgang gewonnene Mulde kann zur Aufnahme der Enden der
Kontaktdruckfedern herangezogen werden.
An Hand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen ein auf dem Sockel 1 befestigtes Kontaktelement, das aus zwei spiegelbildlich
geformten Kontaktelementen 2 und 3 zusammengesetzt ist. Die Kontaktelemente 2 und 3 bestehen
aus den löffeiförmig geprägten Kontaktbacken 4 und 5, die mit den Anschluß elementen 6 und 7 jeweils
ein zusammenhängendes Bauteil bilden. Die Anschlußelemente 6 und 7 werden von der Anschlußklemmschraube
8 und den Befestigungsschrauben 9 durchdrungen. Den Kontaktelementen 2 und 3 ist eine im
wesentlichen ringförmige Klammerfeder 10 unterlegt, die mit ihren Enden 11 in die löffeiförmige Vertiefung
der Kontaktbacken 4 und 5 eingreift. Weiterhin ist dem Kontaktteil ein Führungswinkel 12 unterlegt, der
im Bereich der Kontaktöffnungen eine Ausnehmung 13 aufweist, die für eine mechanische Entlastung der
Kontaktbacken beim Einschieben der Gegenkontakte sorgt. Aus dem Kontaktbacken 5 ist eine Zunge 14
ausgestanzt und in Richtung des Gegenkontaktbackens Ein- oder mehrteiliges Lyrakontaktelement
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Otto Müller und Kurt Zech, Arnberg,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
abgebogen. Diese Zunge stellt den Mindestabstand zwischen den Kontaktbacken sicher und ordnet gleichzeitig
dem nicht gezeichneten, als Messer ausgebildeten Gegenkontakt die maximale Eintauchtiefe zu.
Selbstverständlich kann an Stelle des Lappens 14 auch aus dem Führungswinkel 13 ein entsprechendes Teil
ausgestanzt und zwischen die Kontaktbacken abgebogen werden. Es ist darauf zu achten, daß die
Öffnungsweite der Ausnehmung im Führungswinkel größer gehalten ist als die Stärke der einzuschiebenden
Gegenkontakte und daß deshalb eine aus dem Führungswinkel ausgebogene, zwischen die Kontaktbacken
eingeschobene Zunge entsprechend schmäler gestanzt oder eingedrückt werden muß.
Die Fig. 4 und 5 zeigen in zwei Rissen ein einteiliges Ausführungsbeispiel der Kontaktbacken gemäß
der Erfindung, die Fig. 6 zeigt den zugehörigen Stanzschnitt.
Wie aus dem Stanzschnitt 6 ersichtlich, sind die Kontaktbacken 4 und 5 mit dem Anschlußteil 15 aus
einem zusammenhängenden Stück gefertigt. Die Kontaktbacken 4 und 5 selbst bilden im Stanzschnitt ein
im wesentlichen längliches Achteck, das, wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, zu einem löffeiförmigen Kontaktteil
gedrückt ist.
Das Anschlußteil 15 hat seitlich Lappen 16 angeformt, die nach unten abgebogen in Ausnehmungen
des Sockelkörpers eingreifen. Durch diese Lappen wird trotz der Verwendung einer einzigen in die
Bohrung 17 eingreifenden Befestigungsschraube eine Längs- und Querstabilisierung der Kontakte erreicht.
Das Einlegen der Kontaktdruckfeder sowie das Befestigen am Sockel kann in ähnlicher Weise, wie in
den Fig. 1 bis 3 gezeigt, erfolgen.
Selbstverständlich lassen sich auch von den Führungswinkeln und von den Klammerfedern Teile
909 530/293
Claims (10)
1. Ein- oder mehrteiliges Lyrakontaktelement, insbesondere für Sicherungsteile, gekennzeichnet
durch löffeiförmige Kontaktbacken.
2. Lyrakontaktelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Kanten des
eigentlichen Kontaktteils gleichmäßig von der kontaktgebenden Fläche weggebogen sind.
3. Lyrakontaktelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stanzschnitt für
die Kontaktbacken als längliches Achteck ausgebildet ist.
4. Lyrakontaktelement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbacken
und die Anschlußteile ein einteiliges Stanzteil bilden.
5. Lyrakontaktelement nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stanzteil im
Bereich des Sockels Fortsätze aufweist, die zum
Sockel abgebogen in Ausnehmungen des Sockels eingreifen.
6. Lyrakontaktelement nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine den Kontakt im Sockelbereich
unterlegte Klammerfeder, die mit ihren Enden in die löffeiförmige Vertiefung der Kontaktbacken
eingreifend den Kontaktdruck sicherstellt.
7. Lyrakontaktelement nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine lappenförmige Abkantung
der Kontaktbacken zum gegenüberliegenden Backen derart, daß durch sie der Mindestabstand
der Kontaktbacken und die maximale Einschubtiefe der Gegenkontakte bestimmt ist.
8. Lyrakontaktelement nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch mindestens einen den Kontaktbacken
unterlegten, im Bereich der Kontaktöffnungen ausgenommenen Führungswinkel aus hartem Material, z. B. Stahl.
9. Lyrakontaktelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß- Teile aus der öffnung
des Führungswinkels nach innen abgebogen sind, derart, daß durch sie der Mindestabstand der
Kontaktbacken und die maximale Einschubtiefe der Gegenkontakte bestimmt ist.
10. Lyrakontaktelement nach Anspruch 8 und 9, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der
Führungswinkel und der Korttaktdruckfeder, daß sich letztere bei Unterschreiten eines bestimmten
Kontaktbackenmindestabstandes entlastend gegen die Führungswinkel legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 530/293 6.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55847A DE1059068B (de) | 1957-11-08 | 1957-11-08 | Ein- oder mehrteiliges Lyrakontaktelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55847A DE1059068B (de) | 1957-11-08 | 1957-11-08 | Ein- oder mehrteiliges Lyrakontaktelement |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1059068B true DE1059068B (de) | 1959-06-11 |
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ID=7490702
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES55847A Pending DE1059068B (de) | 1957-11-08 | 1957-11-08 | Ein- oder mehrteiliges Lyrakontaktelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1059068B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4472018A (en) * | 1983-02-16 | 1984-09-18 | Mcgraw-Edison Company | Fuse clip with enclosed wire connection |
| EP3979293A1 (de) * | 2020-10-01 | 2022-04-06 | Klaus Bruchmann GmbH | Aufnahmeeinheit für sicherungslasttrennschalter |
-
1957
- 1957-11-08 DE DES55847A patent/DE1059068B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4472018A (en) * | 1983-02-16 | 1984-09-18 | Mcgraw-Edison Company | Fuse clip with enclosed wire connection |
| EP3979293A1 (de) * | 2020-10-01 | 2022-04-06 | Klaus Bruchmann GmbH | Aufnahmeeinheit für sicherungslasttrennschalter |
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