DE1053239B - Treibstoff fuer Benzinmotoren - Google Patents
Treibstoff fuer BenzinmotorenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft in bezug auf ihre Lager-, Anlaß- und/oder Früfazündungseigenschaften verbesserte
Kraftstoffe für Benzinmotoren sowie ein Verfahren zur Erzielung dieser wünschenswerten Eigenschaften.
Benzin, das für die Verwendung als Kraftstoff für Benzinmotoren geeignet ist, ist ein Gemisch, das zum
großen Teil aus einer Vielfalt von Kohlenwasserstoffen besteht und gewöhnlich ein oder mehrere
NichtkoMenwasserstoffverbindungen enthält, die zur Verbesserung der Lager- und Betriebseigenschaften
des Kraftstoffs zugegeben werden.
Bei wenigen modernen Benzinen (unter dem Ausdruck »Benzin« bzw. »Motorkraftstoff« ist im folgenden
immer ein Kraftstoff für Benzinmotoren zu verstehen) handelt es sich um unmittelbares Destillationsbenzin, und das Gemisch enthält gewöhnlich einen
wesentlichen Teil Kohlenwasserstoffe, die durch Kracken, Isomerisieren, Alkylieren, Polymerisieren,
Reformieren, Hydroformieren od. dgl. erhalten wurden. Nach vielen dieser Verfahren entstehen
Kohlenwasserstoffe, die beim Vermischen mit einfach destilliertem Benzin die Klopffestigkeit verbessern.
Diese Kohlenwasserstoffe eignen sich zwar gut als Antiklopfmittel, sie sind jedoch weniger beständig
als die gesättigten Kohlenwasserstoffe des einfach destillierten Benzins. Die bearbeiteten Kohlenwasserstoffe
sind insbesondere der Oxydation und Polymerisation während der Lagerung ausgesetzt, wobei
gummiartige Produkte entstehen, die sowohl für die Lagerbehälter und Pumpen als auch für die Zuführungsleitungen,
Pumpen und den Vergaser im Kraftfahrzeug schädlich sind. Darüber hinaus können sie
im Motor die Bildung von Stoffen bewirken, die bei normalen Betriebstemperaturen harzartige Ablagerungen
auf Kolben, Ringen, Zylinderwänden und Lagern bilden, die das saubere Arbeiten des Kraftfahrzeugmotors
beeinträchtigen. Für die Stabilisierung von Benzin und für die Verbesserung der Lager- und Betriebseigenschaften des Kraftstoffs
durch Vermeidung der Bildung von harzartigen Produkten aus diesen unbeständigen Kohlenwasserstoffen
stehen in dieser Hinsicht im Handel zahlreiche Inhibitoren zur Verfügung. Bei den meisten Inhibitoren
handelt es sich um Verbindungen, die, verglichen mit den Benzinkohlenwasserstoffen, ein verhältnismäßig
hohes Molekulargewicht besitzen und bei denen die Wahrscheinlichkeit besteht, daß sie bei der Verdampfung
des Kraftstoffs ale Rückstände zurückbleiben.
Motorbenzin wird gewöhnlich, insbesondere für die Verwendung im Winter, mit geeigneten Mengen einer
Butanfraktion vermischt, um ihm eine für das Anlassen ausreichende Flüchtigkeit zu geben. Viele
Kraftfahrzeugmotoren werden jedoch nicht in gutem
Treibstoff für Benzinmotoren
Anmelder:
Olin Mathieson Chemical Corporation, Baltimore, Md. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. W. Beil, Rechtsanwalt,
Frankfurt/M.-Höchst, Antoniterstr. 36
Frankfurt/M.-Höchst, Antoniterstr. 36
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 4. März, 15. März 1955
und 21. Februar 1956
und 21. Februar 1956
Bruno Henry Wojcik, Niagara Falls, N. Y. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
Betriebszustand gehalten. Schwierigkeiten beim Anlassen ist für derartige Motoren charakteristisch, obwohl
durch Raffination ein geeigneter Kraftstoff für Motoren in durchschnittlichem oder auch gutem Betriebszustand
erhältlich ist. Der Zusatz von Tricresylphosphat wird zur Verbesserung der Anlaßeigenschaften
empfohlen.
Bleitetraäthyl wird gewöhnlich zur Verbesserung der Klopffestigkeit des Benzins zugegeben; ein Gemisch
von Halogenverbindungen wird gleichzeitig zugesetzt, um die Verdampfung der Verbrennungsprodukte des Bleitetraäthyls zu bewirken. Darüber
hinaus können dem Benzin für verschiedene Zwecke andere Stoffe zugesetzt werden, wie z. B. ein leichtes
Oberschmieröl und viele andere Zusätze für verschiedene Zwecke.
Die Verwendung von unsubstituiertem Hydrazin als Zusatz ist mit Schwierigkeiten verbunden, da
Hydrazin in Kohlenwasserstoffen im wesentlichen unlöslich ist. Es kann daher dem Kraftstoff nicht zugesetzt
werden, sondern muß an irgendeiner geeigneten Stelle in der Kraftstoffleitung oder dem Lufteinlaß
durch eine geeignete Vorrichtung eingespritzt werden. Weiterhin verringert die Anwesenheit einer
geringen Menge unsubstituierten Hydrazins beachtlich die Oktanzahl des Benzins, und zwar um 10 oder
mehr Oktaneinheiten.
S09 770/254-
Erfindungsgemäß werden Zusätze verwendet, die aus substituierten Hydrazinen der folgenden allgemeinen
Formel bestehen:
in der mindestens ein Rest R eine Methylgruppe darstellt, während die übrigen Reste R entweder eine
Methylgruppe oder ein Wasserstoffatom bedeuten. Hierdurch entstehen in ihren Lager-, Anlaß- und/oder
Frühzündungseigenschaften gegenüber mit bekannten Zusätzen versehenen Kraftstoffen verbesserte Kraftstoffe
für Benzinmotoren.
Zu den bekannten, als Antiklopfmittel bzw. als Oxydations- oder Polymerisationsinhibitor für verschiedene
Kohlenwasserstofffraktionen einschließlich Schmierölen vom Diester-Typ verwendeten stickstoffhaltigen
Zusätzen gehören neben Hydrazin selbst Tetraarylhydrazin, Phenylhydrazin, Acrylderivate
von Monoalkylhydrazinen oder Monoarylhydrazinen und Phenazin.
Ein erfindungsgemäß besonders vorteilhaftes substituiertes Hydrazin, das im nachfolgenden eingehend
besprochen wird, ist unsymmetrisches Dimethylhydrazki.
Dies ist um so überraschender, als unsymmetrisch substituierte Hydrazine als Stabilisatoren
nur für Dieseltreibstoffe als wirkungsvoll erachtet wurden, Im allgemeinen gehören jedoch die folgenden
spezifischen Typen zu den geeigneten aliphatisch substitutierten Hydrazinen:
An monosubstituierten Hydrazinen, H2NNHR
An monosubstituierten Hydrazinen, H2NNHR
Methy lhy dr az in
An disubstituierten Hydrazinen, RHNNHR
An disubstituierten Hydrazinen, RHNNHR
N,N'-Dimethylhydrazin
An trisubstituierten Hydrazinen, RHNNRR
An trisubstituierten Hydrazinen, RHNNRR
Trimethylhydrazin
An tetrasubstituierten Hydrazinen, RRNNRR
An tetrasubstituierten Hydrazinen, RRNNRR
Tetramethylhydrazin
Gemische der substituierten Hydrazine können gleichfalls verwendet werden.
Die meisten der angegebenen Verbindungen sind Flüssigkeiten, in einigen Fällen Feststoffe mit einem
wenig über der Raumtemperatur liegenden Schmelzpunkt und für die Zwecke der vorliegenden Erfindung
in Benzin in ausreichendem Maße löslich.
Die erfindungsgemäßen Zusätze können einzeln oder miteinander kombiniert in einer Menge von 0,1
bis 2 Gewichtsprozent unter Bildung geeigneter erfindungsgemäßer Zusammensetzung in Benzin gelöst
werden. Etwas kleinere oder größere Mengen des Zusatzes oder Zusatzgemisches können ebenfalls verwendet
werden, vorzugsweise wird jedoch eine im Bereich zwischen 0,5 und 1 Gewichtsprozent liegende
Menge, bezogen auf Benzin, verwendet.
Durch die Zugabe von unsymmetrischem Dimethylhydrazin oder anderen niedrigsiedenden substituierten
Methylhydrazinen in Benzin werden die Anlaßeigenschaften des Benzins infolge der hohen Flüchtigkeit
und leichten Verbrennbarkeit dieser Stoffe verbessert. So hat unsymmetrisches Dimethylhydrazin
bei Atmosphärendruck einen Siedepunkt von etwa 65° C und ist einer der flüchtigeren Bestandteile der
es enthaltenden Benzinmotorenkraftstoffe. Es verdampft leicht, so daß das Dampfgemisch im Zylinder
einen viel höheren Gehalt an Dimethylhydrazin besitzt als die zurückbleibenden Tropfen der nicht verdampften
Fraktionen. Da es leicht zündet, trägt das Dimethylihydrazin wesentlich zum raschen Anlassen
bei.
Durch Zugabe von unsymmetrischem Dimethylhydrazin zu Benzin werden auch die Leerlaufeigenschäften
aus dem gleichen Grund verbessert. Die Gegenwart des leicht verdampfbaren und leichter entzündbaren
Dimethylhydrazins in dem Dampf sichert ein ruhiges und beständiges Arbeiten bei niedriger
Drehzahl und neigt dazu, ein Abwürgen des Motors
ίο unter diesen Betriebsbedingungen zu vermeiden.
Diese Eigenschaften unsymmetrischer Dimethylhydrazine bedeuten, daß Benzin gespart und die Kilometerleistung
verbessert wird.
Die Gegenwart eines der erfindungsgemäßen Zusätze in Benzin verbessert seine Beständigkeit gegen
die Einwirkung von Sauerstoff bei der Lagerung. Jeder der Zusätze reagiert leicht mit dem aus der Luft
stammenden gelösten Sauerstoff und verhindert dessen Einwirkung auf die verhältnismäßig unbeständigen
Kohlenwasserstoffe. Diese Wirksamkeit der Zusätze braucht nicht dazu zu führen, daß die Zugabe
kleinerer Mengen der üblichen Antioxydationsmittel unnötig wird; sie führt jedoch dazu, deren Menge, die
zur Erzielung einer zufriedenstellenden Lagerbeständigkeit erforderlich ist, herabzusetzen. Hierdurch
wird der Anteil der nichtflüchtigen Bestandteile im Benzin verringert und die Sauberkeit der Leitungen,
der Pumpe und des Vergasers verbessert.
Methylhydrazine sind ausreichend starke Basen, um sich mit vielen organischen und den meisten anorganischen
Säuren zu vereinigen. Schwefelsäure, die von dem im Kraftstoff anwesenden organischen Schwefel
oder anderen Quellen herrührt, Phosphorsäure oder Halogenwasserstoffsäuren, die sich aus anderen Zusätzen
bilden, vereinigen sich leicht mit diesen Zusätzen und werden zu verhältnismäßig wenig korrodierenden
Salzen neutralisiert. Hierdurch wird die Korrosion von Lagertanks und Teilen des Kraftfahrzeuges
wesentlich verringert, bei denen eine solche Korrosion auftreten kann. Die Alkalität dieser Zusätze
bewirkt weiter eine Herabsetzung des Motorenverschleiißes
durch die Entfernung oder Umwandlung von korrodierenden Säuren in relativ weniger stark
korrodierende Verbindungen.
Die Löslichkeit von unsymmetrischem Dimethylhydrazin und der anderen methylsubstituierten Hydrazine
in Benzin ist in Anbetracht der Tatsache überraschend hoch, daß wasserfreies Hydrazin in Benzin
im wesentlichen unlöslich ist. Eine Lösung von etwa 0,01 Gewichtsprozent des letzteren in Benzin stellt
eine gesättigte Lösung dar. Im Gegensatz dazu kann unsymmetrisches Dimethylhydrazin in Benzin in einer
Menge von bis zu 30 Gewichtsprozent oder mehr gelöst werden. Für den erfindungsgemäßen Zweck
reichen jedoch beträchtlich geringere Mengen aus, um eine wesentliche Verbesserung der Lager- und Betriebseigenschaften
des Benzins zu bewirken. Es lassen sich günstige Ergebnisse feststellen, wenn nur
0,1 Gewichtsprozent als Zusatz verwendet wird.
Mengen bis zu 2 Gewichtsprozent, vorzugsweise von 0,5 bis 1 Gewichtsprozent, können gewünschtenfalls
zugegeben werden.
Unsymmetrisches DimethyMiydrazin ist nicht nur
in beträchtlichen Konzentrationen mit Benzin mischbar, es ist außerdem auch in allen Verhältnissen mit
Wasser mischbar. Aus diesem Grunde ermöglicht das Dimethylhydrazin die Adsorption merklicher Mengen
Wasser im Benzin, ohne daß sich bei tiefen Temperaturen eine getrennte flüssige oder feste Phase abscheidet.
Dies ist für den Betrieb von Kraftfahrzeugen
bei kaltem Wetter ein beträchtlicher Vorteil, da das unvermeidliche »Atmen« des Kraftfahrzeugtanks bei
Temperaturveränderungen in Abhängigkeit von atmosphärischen Bedingungen immer gewisse Mengen
Feuchtigkeit einführt. Wenn die Atmosphäre sehr feucht ist und die Temperaturveränderungen sehr
groß sind, verstopfen Ausscheidungen von Eis häufig die Kraftstoffleitungen, und der Motor setzt aus.
Die Zusätze können dem Benzin auf jede geeignete Weise und in jeder Arbeitsstufe zugegeben werden.
Da die methylsubstituierten Hydrazine verhältnismäßig flüchtig sind, werden sie vorzugsweise als einer
der letzten Bestandteile zugesetzt. Sie können als reine Verbindungen zugesetzt oder mit Butan oder
einem der schwereren Gemischbestandteile verdünnt werden.
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen erläutert:
Eine Lösung von 0.5 Gewichtsprozent wasserfreiem (98 Gewichtsprozent) unsymmetrischem Dimethylhydrazin
in Benzin wurde als Kraftstoff in einem kleinen 2-Zylinder-Motor verwendet. Im kaltem Zustand
mußte dieser Motor bei Verwendung von kein Dimethylhydrazin enthaltendem Kraftstoff mindestens
sechsmal angelassen werden, um ihn zum Laufen zu bringen. Bei Verwendung des verbesserten Kraftstoffs
sprang der Motor nach einmaligem Anlassen an.
Eine lgewichtsprozentige Lösung von unsymmetrischem Dimethyl'hydrazin in Benzin wurde zum Betrieb
des gleichen Motors verwendet, und es wurde eine wesentliche Verbesserung des Anlassens und ein
ruhiger Lauf beobachtet.
Bei Verwendung einer 2gewichtsprozentigen Lösung von unsymmetrischem Dimethylhydrazin in Benzin
sprang der gleiche Motor leicht an, arbeitet ruhig und lief mit einer beträchtlich höheren Drehzahl bei der
gleichen Drosselklappenöffnung als bei Verwendung des gleichen Benzins, dem kein unsymmetrisches
Dimethylhydrazin zugesetzt worden war.
Ein Ford-V-8-Motor, Baujahr 1954, wurde mit einem Kraftstoff betrieben, der etwa 1 Gewichtsprozent
unsymmetrisches Dimethylhydrazin in Benzin enthielt. Während dieser Motor bei Verwendung des
gleichen Benzins ahne Dimethylhydrazin nur schwer ansprang und selbst in heißem Zustand bei Leerlaufdrehzahlen
stehenblieb, ließ er sich leicht anlassen und arbeitete ruhig bei Leerlaufdrehzablen, wenn er
mit einem Dimethylhydrazin enthaltenden Kraftstoff betrieben wurde. Darüber hinaus war eine gewisse
Verbesserung der Beschleunigung und der Klopffestigkeit feststellbar.
dungseigenschaften untersucht. Die Häufigkeit des auf vorzeitige Zündung zurückzuführenden Klingeins
oder Klopfens betrug nur 47% des Wertes, der bei dem entsprechenden dimethylhydrazinfreien Benzin
festgestellt wurde.
Eine Probe Normalbenzin, die 1 Gewichtsprozent Dimethylhydrazin enthielt, wurde nach dem Verfahren
ASTM D 525-49 auf seine Beständigkeit in der Sauerstoffbombe untersucht. Der Abfallpunkt
wurde in 960 Minuten erreicht. Dagegen wurde der Abfallpunkt des Normalbenzins, das kein Dimethylhydrazin
enthielt, innerhalb von 535 Minuten erreicht. Der Widerstand des Kraftstoffs gegen Oxydation
wurde also durch die Zugabe des Dimethylhydrazins beträchtlich erhöht.
Eine Probe Normalbenzin, das 1 Gewichtsprozent Trimethylhydrazin enthielt, wurde nach dem Verfahren
des Beispiels 6 untersucht. Der Abfallpunkt erhöhte sich von 615 Minuten für die reine Probe auf
960 Minuten für die das Trimethylhydrazin enthaltende Probe.
Eine Probe Normalbenzin, das 1 Gewichtsprozent Tetramethylhydrazin enthielt, wurde nach dem Verfahren
des Beispiels 6 untersucht. Der Abfallpunkt wurde von 615 Minuten für die aus reinem Material
bestehende Probe auf 960 Minuten für die Tetramethylhydrazin enthaltende Probe erhöht.
Claims (2)
1. Treibstoff für Benzinmotoren mit einem Hydrazinderivat-Zusatz, dadurch gekennzeichnet,
daß es 0,1 bis 2 Gewichtsprozent eines substituierten Hydrazins mit der allgemeinen Formel
—n:
SR
enthält, in der mindestens einer der Reste R eine Methylgruppe bedeutet, während die übrigen
Reste R entweder eine Methylgruppe oder ein Wasserstoffatom darstellen.
2. Treibstoff für Benzinmotoren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das substituierte
Hydrazin unsymmetrisches Dimethylhydrazin ist.
Beispiel 5
Eine Probe Normalbenzin, die 1 Gewichtsprozent Dimethylhydrazin enthielt, wurde auf ihre Vorzün
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 505 928, 704 618;
USA.-Patentschriiten Nr. 2 521026, 2 304242;
britische Patentschrift Nr. 425 938; Chem. Zentralblatt, 1951, I, S. 3587/3588.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US799923XA | 1955-03-04 | 1955-03-04 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1053239B true DE1053239B (de) | 1959-03-19 |
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ID=22154102
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|---|
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| DE505928C (de) * | 1928-06-26 | 1930-08-27 | Ici Ltd | Verfahren zur Herstellung eines Motorbrennstoffes |
| GB425938A (en) * | 1934-04-27 | 1935-03-25 | Gewerkschaft Mathias Stinnes | An improved process for desulphurising motor fuels |
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| US2304242A (en) * | 1939-03-22 | 1942-12-08 | Standard Oil Dev Co | Diesel fuel |
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-
1956
- 1956-03-02 GB GB6599/56A patent/GB799923A/en not_active Expired
- 1956-03-05 DE DEO4750A patent/DE1053239B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB799923A (en) | 1958-08-13 |
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