DE10530C - Brütapparat - Google Patents

Brütapparat

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DE10530C
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DE
Germany
Prior art keywords
nest
filled
mother hen
hen
mother
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Active
Application number
DENDAT10530D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. INGENOHL, Kaiserl Maschinen-Ingenieur in Strafsburg i. Eis., Allerheiligengasse 5
Publication of DE10530C publication Critical patent/DE10530C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K41/00Incubators for poultry
    • A01K41/02Heating arrangements
    • A01K41/026Heating with water

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Description

1879.
Klasse 45.
FRANZ INGENOHL in STRASSBURG (Elsass). Brutapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. October 1879 ab.
Der Brut-Apparat besteht aus dem Bodentheil mit dem Neste und dem abnehmbaren Obertheil oder der eigentlichen Glucke; der Bodentheil ist aus starken Bohlen dicht zusammengefügt und mit aufgeschraubten profilirten Leisten versehen.
Zum Durchlassen der nöthigen frischen Luft sind in demselben die Löcher α α, die in einem kleinen durch Hohlkehle hergestellten Kanal endigen, eingebohrt. Ein über demselben durch die Leisten befestigter Stoff mit weiten Maschen übernimmt die Vertheilung der Luft, die von der Glucke vorgewärmt, weil dieselbe sofort mit den heifsen Wandungen des Wasserbehälters in Berührung kommt, gleichmäfsig über die Eier hinstreicht und durch den Deckel entweicht; die frisch eingeführte Luftmenge ist in dem Apparat stets constant, da die Deckelöffnung unveränderlich bleibt. Das Nest ist fest und besteht aus dem Boden und den Seitenwänden, ist aus einem schlechten Wärmeleiter in beliebiger Form gefertigt und mit einer losen Filzplatte t belegt, die zur Aufnahme der Eier mit Sand beschüttet ist. Von dem Filze aus gehen Dochte c c durch den Boden des Nestes zu dem darunter stehenden Wassernapf d, dessen Füllung von aufsen durch das Röhrchen e bewirkt wird.
Die Glucke ist aus folgenden. Theilen zusammengesetzt:
1. dem beweglichen Flüssigkeitsbehälter ff, aus Metall bestehend und von beliebiger Basis und Form. Die' innere Wand f .ist nach einem Radius von O bis 00 gekrümmt und bildet den eigentlichen Brutraum, der gleichzeitig seitlich und oben von Wasser umgeben ist. Die Ablafsröhre g und die F.üllröhren i i, davon eine mit Schwimmer, führen die Flüssigkeit am unteren kälteren Theile aus und ein;
2. dem äufseren Mantel mit Packung, aus einem schlechten Wärmeleiter gefertigt und von beliebiger Basis, die nur dem Bodentheil angepafst sein mufs. Bei kleinen Apparaten ist der Mantel mit der Packung von dem Flüssigkeitsbehälter getrennt und für sich abzuheben;
3. dem Deckel k und der Porcellanplatte /. Der erstere kann mit heifser Flüssigkeit oder einem schlechten Wärmeleiter gefüllt werden; durch Einfüllen mehr oder wenierer heifsen Wassers in den Deckel wird eine Temperatur-Regulirung im Brutraum hervorgebracht. Die Löcher in der Platte und in dem Deckel gestatten das Ablesen am Thermometer m und das Entweichen der Luft. Die Platte / dient dazu, um bei Anwendung des mit heifser Flüssigkeit (Leinöl) gefüllten Deckels die Eier vor zu grofser strahlender Wärme zu schützen.
Die Handhabung der gröfseren Apparate geschieht in der Weise, dafs zuerst das Nest bereitet wird, dann wird die Glucke aufgesetzt und dieselbe mit Wasser von 60 bis 70 ° C. durch i i gefüllt. Nachdem sich das letztere abgekühlt hat, wird ein Theil davon bei g abgelassen und Wasser von circa ioo° nachgegossen. Die Erhöhung der Temperatur des Wassers kann auch durch die bekannten Doppelwandöfen geschehen, deren einer für mehrere Apparate dienen kann.
Bei kleineren Apparaten wird der Kasten ff mit Leinöl gefüllt, dasselbe auf beliebigem Feuer .auf 2000C. erhitzt und der Kasten dann über das Nest gestülpt und mit dem Mantel bedeckt.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. An einem Brut-Apparat einen festen Boden mit Nest, in Verbindung mit einer beweglichen mit warmem Wasser gefüllten Glucke, deren Schutzmantel zusammen mit der Glucke oder für sich abhebbar ist.
2. Eine Gestaltung der inneren, den Brutraum bildenden Wand der Glucke so, dafs nicht nur seitlich, sondern auch von oben das Nest erwärmt wird, wobei die Uebergangsform der verticalen Flächentheile in die horizontalen gleichgültig ist.
3. Die Anwärmung der durch die Löcher a eingeführten frischen Luft in einen zwischen dem Nest und der Glucke befindlichen Kanal, der oberhalb mit weitmaschigem Zeuge abgeschlossen ist.
4. Ein Deckel mit Ventilationsöffnung zum oberen Abschlufs des Brutraumes, welcher mit Federn oder heifser Flüssigkeit (Leinöl) gefüllt und mit einer Porcellanplatte versehen ist, um die strahlende Wärme der heifsen Flüssigkeit von den Eiern abzuhalten.
DENDAT10530D Brütapparat Active DE10530C (de)

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