DE1052154B - Kaeseschmiermaschine - Google Patents

Kaeseschmiermaschine

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Publication number
DE1052154B
DE1052154B DEW22883A DEW0022883A DE1052154B DE 1052154 B DE1052154 B DE 1052154B DE W22883 A DEW22883 A DE W22883A DE W0022883 A DEW0022883 A DE W0022883A DE 1052154 B DE1052154 B DE 1052154B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cheese
nozzles
horde
lubricating
rack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW22883A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Mieler
Ludwig Kress
Fritz H Noack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hermann Waldner GmbH and Co KG
Original Assignee
Hermann Waldner GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Waldner GmbH and Co KG filed Critical Hermann Waldner GmbH and Co KG
Priority to DEW22883A priority Critical patent/DE1052154B/de
Priority to FR787947A priority patent/FR1222904A/fr
Publication of DE1052154B publication Critical patent/DE1052154B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J27/00After-treatment of cheese; Coating of cheese
    • A01J27/02Devices for coating of cheese

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Spray Control Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Käseschmiermaschine, die so ausgebildet ist, daß unter Düsen vorbeibewegter Käse mit einer Schmierflüssigkeit besprüht wird.
Zweck der Erfindung ist es, eine derartige Käseschmiermaschine so auszubilden, daß mit einem geringsten Arbeitsaufwand und einem geringsten Zeitaufwand die Schmierung des Käses durchgeführt werden kann, die Maschine selbst billig herstellbar ist und gegenüber Korrosionseinflüssen weitgehend gesichert ist.
Es sind Käseschmiermaschinen bekannt, bei denen auf einem Fließband unter oben angebrachten Düsen Käsestücke vorbeigeführt werden.
Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Käsestücke gewendet werden müssen, um auch von der anderen Seite besprüht bzw. geschmiert zu werden, so daß dadurch ein erheblicher Arbeitsaufwand entsteht.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile dieser bekannten Anordnungen zu vermeiden und die Käseschmiermaschine zusammen mit den Horden, die für den Transport der Käsestücke dienen, so auszubilden, daß eine rasche Arbeitsweise, eine große Betriebssicherheit und eine gute Käseschmierung erreicht wird.
Die Lösung der Aufgabe nach der Erfindung besteht darin, daß zwei sich gegenüberliegende und gegeneinander arbeitende Reihen von Düsen vorgesehen sind, zwischen denen zum Fördern der Käse Fördermittel —■ z. B. auf Rollen laufende Rahmen — angeordnet sind, auf denen jeweils feste und zu deren Fläche senkrecht auf- und abbewegbare Horden so angeordnet sind, daß die Auflageflächen der beweglichen Horde die Auflagefläche der festen Horde durchgreifen, wobei die beweglichen Horden Lenkhebel aufweisen, die durch an der Maschine ortsfest angeordnete Steuerkurven gesteuert werden.
Nach diesem Erfindungsmerkmal wird bei einem Durchgang durch die Käseschmiermaschine es erreicht, daß alle Stellen des Käsestückes mit Schmierflüssigkeit besprüht werden.
Es ist fernerhin wesentlich, daß die oberen Düsen auf einem Düsenstock befestigt sind, der in seinem Abstand von der festen oberen Horde durch eine Zahnstange mit Zahnrad einstellbar ist.
Durch eine derartige Ausbildung wird es ermöglicht, den Käse rundherum gleichmäßig zu verschmieren, ohne daß irgendwie Auflagestellen erkenntlich wären, und es wird auch ermöglicht, Käsestücke verschiedenen Formates, d. h. höhere oder niedrige Käsestücke zu verschmieren, indem z. B. bei höheren Käsestücken dann die Düsen in ihrem Abstand von der Oberfläche der Käsestücke verändert werden kön-Käs es chmiermaschine
Anmelder: Hermann Waldner K. G., Wangen (Allgäu)
Hermann Mieler, Feldkirch, Vorarlberg (Österreich), Ludwig Kress und Fritz H. Noack, Wangen (Allgäu), sind als Erfinder genannt worden
2
nen, so daß immer die maximale Wirksamkeit gegeben ist.
In bezug auf die Ausbildung der Düsen ist es wichao tig, daß die Düsen aus spiegelbildlichen Teilen, z. B.. aus Kunstharz, zusammengesetzt sind.
Die billige und einfache Herstellung der Düsen mit dem Düsenstock aus Kunststoff gewährleistet die Korrosionssicherheit, wobei man durch Einlegen von Teilen, die an sich bekannt sind und die Verwirbelung von Luft oder Flüssigkeit verbessern, in die Kunststoffdüsen noch eine Verbesserung der Schmierung erreichen kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt, dabei gehen aus der Zeichnung und der Beschreibung hierfür noch weitere Erfindungsmerkmale hervor.
Fig. 1 zeigt eine Käseschmiermaschine in der Vorderansicht;
Fig. 2 ist die Seitenansicht der Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine Horde, wie sie für das Führen der Käsestücke verwendet wird;
Fig. 4 zeigt die Möglichkeit der Verstellung eines Düsensatzes.
In der Fig. 1 ist die Käseschmiermaschine aus einem oberen Teil 1 und einem unteren Teil 2 zusammengesetzt. Es ist ferner die Einführungsöffnung 3 vorhanden, die abgedeckt ist und in welche die Horden einrollen. Die Flüssigkeitsbehälter 4 und 5 sind mit Salzwasser bzw. Klarwasser gefüllt, und die Mischung ergibt dann die Schmierflüssigkeit. Ein Sichtfenster 6 dient zum Beaufsichtigen, wenn man durch die seitlichen Beschickungsöffnungen 7 in den Vorgang eingreifen will.
In der Fig. 2 ist noch durch eine Wellenlinie 8 dargestellt, daß Führungen vorhanden sind, die eine der beiden Horden auf- und abbewegen, damit jede Stelle des Käsestückes bei einem Durchgang besprüht wird.
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Claims (3)

Eine derartige Horde ist in der Fig. 3 dargestellt. Es ist hier ein Rahmen 9 vorhanden, der auf Rollen 10 läuft. Auf diesem Rahmen ist eine obere Horde 11 aufgebracht, deren Abstand von der Unterlage also unveränderlich ist. Ein Käsestück 12 liegt z. B. auf der oberen Horde. Man erkennt, daß darunter eine weitere Horde 13 vorhanden ist. Diese Horde 13 kann über Lenker 14,15 bzw. 16,17 auf- und abbewegt werden, je nachdem, ob das vordere Führungsrad 18 gerade läuft oder in einer Mulde 19 sich nach unten senkt. Die untenliegende Horde greift durch Zwischenräume der darüberliegenden Horde und hebt den Käse ab, wobei es dann ohne weiteres ersichtlich ist, wenn oben und unten Druckdüsen vorhanden sind und daß auch eine Besprühung der Auflagestellen erfolgt. In der Fig. 4 ist noch gezeigt, daß ein Düsensatz 20 eine gemeinsame Luftzuführung 21 besitzt, bei 22 die Schmierflüssigkeit zugeführt wird, wobei Röhrchen 23 in der Nähe der Luftdüsen 24 angeordnet sind. Diese Zufuhr kann noch bei 25 in bezug auf die Menge der Sprühflüssigkeit eingestellt werden. Es ist weiterhin eine Zahnstange 26 vorhanden, wobei durch Drehen am Handgriff 27 und dem dadurch betätigten Zahnrad die Düsen in ihrem Abstand von der Oberfläche des Käsestückes verändert werden können. Als Anwendungsgebiet der vorliegenden Erfindung sind alle Möglichkeiten zu bezeichnen, bei denen man in rascher und einfacher Art den Käse besprühen will, wobei insbesondere z. B. durch die Anwendung des Umluftverfahrens es möglich ist, daß die dem Ventilator zugeführte Luft aus dem Behandlungsraum, in dem sich die Düsen befinden, abgesaugt wird und dann ebenfalls schon mit Schmierstoffen an. gereichert eine noch bessere Schmierung ermöglicht. Patentansprüche:
1. Käseschmiermaschine mit Düsen, welche eine zerstäubte Schmierlösung auf die unter den Düsen vorbeibewegten Käsestücke bringen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei sich gegenüberliegende und gegeneinander arbeitende Reihen von Düsen vorgesehen sind, zwischen denen zum Fördern der Käse Fördermittel — z. B. auf Rollen laufende Rahmen — angeordnet sind, auf denen jeweils feste und zu deren Fläche senkrecht auf- und abbewegbare Horden so angeordnet sind, daß die Auflageflächen der beweglichen Horde die Auflagefläche der festen: Horde durchgreifen, wobei die beweglichen Horden Lenkhebel aufweisen, die durch an. der Maschine ortsfest angeordnete Steuerkurven gesteuert werden.
2. Käseschmiarmaschine nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichniet, daß die oberen Düsen auf einem Düsenstock befestigt sind, der in seinem Abstand von der festen oberen Horde durch eine Zahnstange mit Zahnrad einstellbar ist.
3. Käseschmiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen aus spiegelbildlichen Teilen, z. B. aus Kunstharz, zusammengesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 768/54 2. 59
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