DE1052012B - Anordnung zum Schutz von Elektroden bei der Verschweissung thermoplastischer Kunststoffe im elektrischen Hochfrequenzfeld gegen Durchschlag - Google Patents

Anordnung zum Schutz von Elektroden bei der Verschweissung thermoplastischer Kunststoffe im elektrischen Hochfrequenzfeld gegen Durchschlag

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DE1052012B
DE1052012B DEW23050A DEW0023050A DE1052012B DE 1052012 B DE1052012 B DE 1052012B DE W23050 A DEW23050 A DE W23050A DE W0023050 A DEW0023050 A DE W0023050A DE 1052012 B DE1052012 B DE 1052012B
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DE
Germany
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electrodes
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DEW23050A
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Dr-Ing Wilhelm Waesch
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WILHELM WAESCH DR ING
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WILHELM WAESCH DR ING
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C65/00Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor
    • B29C65/02Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor by heating, with or without pressure
    • B29C65/04Dielectric heating, e.g. high-frequency welding, i.e. radio frequency welding of plastic materials having dielectric properties, e.g. PVC
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C66/00General aspects of processes or apparatus for joining preformed parts
    • B29C66/80General aspects of machine operations or constructions and parts thereof
    • B29C66/87Auxiliary operations or devices
    • B29C66/874Safety measures or devices
    • B29C66/8744Preventing overheating of the parts to be joined, e.g. if the machine stops or slows down
    • B29C66/87441Preventing overheating of the parts to be joined, e.g. if the machine stops or slows down by lowering or shutting down the power supply
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H1/00Details of emergency protective circuit arrangements
    • H02H1/0007Details of emergency protective circuit arrangements concerning the detecting means
    • H02H1/0015Using arc detectors
    • H02H1/0023Using arc detectors sensing non electrical parameters, e.g. by optical, pneumatic, thermal or sonic sensors
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/46Dielectric heating
    • H05B6/48Circuits
    • H05B6/50Circuits for monitoring or control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Anordnung zum Schutz von Elektroden bei der Verschaveil3ung thermoplastischer Kunststoffe im elektrischen Hochfrequenzfeld gegen Durchschlag Beim Schweißen thermoplastischer Kunststoffe mittels Hochfrequenz ist der elektrische Durchschlag durch das Material eine häufige und unliebsame Begleiterscheinung.DieserDurchschlag kann beim Einrichten der Alaschine eintreten, wenn zuviel Spannung an die Elektrode gelangt. Durchschläge können aber auch während des Arbeitsvorgangs auftreten infolge von Spannungsschwankungen, Anpassungsänderungen und Inhomogenitäten des Materials. Abgesehen davon, daß jede Unterbrechung des Arbeitsgangs den Ausstoß vermindert, können die an den Elektroden hervorgerufenen Schädigungen ein beträchtliches Ausmaß annehmen. Das Reparieren der Elektroden ist kostspielig und zeitraubend.
  • Es sind Anordnungen bekanntgeworden, deren Zweck es ist, den Hochfrequenzgenerator bei Entstehen eines Durchschlags abzuschalten. Eine Methode z. B. ist, die wohl immer vorhandene Überlastsperre lastabhängig einzustellen, so daß ein entstehender Durchschlag nur eine geringe Überlast zu schaffen braucht, um den Generator abzuschalten.
  • Diese Methode versagt oft insbesondere bei Generatoren größerer Leistung. Die Laststeigerung durch die Funkenstrecke während des Durchschlags ist im Verhältnis zur Gesamtlast gering.
  • Es ist ferner eine Anordnung gebaut worden, die auf den Spannungszusammenbruch an der Elektrode bei Auftreten einer Durchschlagsstrecke reagieren soll. Hochfrequenz-Elektrodenspannung wird an einer Stelle der Elektrode abgenommen und einem Auswertegerät zugeführt. Es hat sich gezeigt, daß die Abnahmestelle nicht repräsentativ für den Spannungszusammenbruch an einer anderen Stelle der Elektrode zu sein braucht. Die Hochfrequenzspannung braucht sich z. B. bei Entstehen eines Funkens an der Meßstelle nicht zu ändern, obwohl die Spannung an der Durchschlagsstelle zusammenbricht.
  • Ferner kann bei der Messung an der Durchschlagsstelle der Funke hochohmig sein. Auch hier muß das Schutzgerät auf den jeweiligen Leistungsgrad der Maschine eingestellt werden. Die Methode ähnelt somit der unter Verwendung der Überstromanordnung. Die Einsatzbereitschaft ist ungenügend.
  • Demgegenüber gehen das Verfahren und die Anordnung gemäß der Erfindung davon aus, eine für den Durchschlag charakteristische und spezifische Größe zu finden, die die Abschaltung des Generators steuert. Diese Größe soll unabhängig von der Größe der Elektrode sein und dem Ort auf der Elektrode, wo der Durchschlag stattfindet, und unabhängig davon, ob der Generator mit Vollast oder mit einer geringeren Last getrieben wird.
  • Zum Schutz von Elektroden bei der Verschweißung thermoplastischer Kunststoffe im elektrischen Hochfrequenzfeld gegen Durchschlag sind daher gemäß der Erfindung Einrichtungen vorgesehen, die das von einem Funken im Durchschlag erzeugte elektromagnetische Frequenzspektrum als Funksignal empfangen und so auswerten, daß der die Elektroden speisende Hochfrequenzgenerator verzögerungsfrei abgeschaltet wird. Da die Auswertung eine bestimmte Ansprechgröße der Rauschspannung verlangt, ist diese Größe auch spezifisch. Demgemäß ist ein Funkempfangsgerät vorgesehen. Die Merkmale des Geräts ergeben sich aus nachstehenden Überlegungen: In der Praxis hat man es mit Generatoren im Frequenzbereich zwischen 20 und 40 MHz zu tun. Das Störspektrum kann also nur oberhalb 40 MHz ausgewertet werden. Erstes Bauelement ist also ein Hochpaß mit einer Grenzfrequenz größer als 40 MHz. Bei 60 MHz ist genügend Frequenzabstand und noch ausreichende Störsignalenergie vo,rhanden.
  • Das gleichgerichtete Hochfrequenzstörspektrum wird niederfrequenzmäßig so ausgewertet, daß der Einfluß der Kurvenform der Stromversorgung ausgeschaltet wird. Auch hier wird wieder ein Hochpaß mit einer Grenzfrequenz von 1000 Hz verwendet.
  • Die Auswertung der niederfrequenten Rauschspannung erfolgt über einen Spitzenspannungsmesser.
  • Die hier anfallende Gleichspannung dient zur Steuerung des Generators.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRt;CHE: 1. Anordnung zum Schutz von Elektroden bei der Verschweißung thermoplastischer Kunststoffe im elektrischen Hochfrequenzfeld gegen Durchschlag, dadurch gekennzeichnet, daß EinrichtunW gen vorgesehen sind, die das von einem Funken im Durchschlag erzeugte elektromagnetische Frequenzspektrum als Funksignal empfangen und so auswerten, daß der die Elektroden speisende Hochfrequenzgenerator verzögerungsfrei abgeschaltet wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochfrequenzteil des Auswertegerätes ein Hochpaß mit einer Grenzfrequenz größer oder gleich 40 MHz ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederfrequenzteil des Auswertegerätes ein niederfrequenter Hochpaß mit einer Grenzfrequenz größer oder gleich 1000 Hz ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichgerichtete Niederfrequenz über einen Spitzenspannungsmesser ausgewertet wird.
DEW23050A 1958-03-31 1958-03-31 Anordnung zum Schutz von Elektroden bei der Verschweissung thermoplastischer Kunststoffe im elektrischen Hochfrequenzfeld gegen Durchschlag Pending DE1052012B (de)

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