DE1049397B - Vorrichtung zum Absetzen eines Stapels von Bögen oder Blättern auf eine darunter befindliche Tragfläche - Google Patents

Vorrichtung zum Absetzen eines Stapels von Bögen oder Blättern auf eine darunter befindliche Tragfläche

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DE1049397B
DE1049397B DENDAT1049397D DE1049397DA DE1049397B DE 1049397 B DE1049397 B DE 1049397B DE NDAT1049397 D DENDAT1049397 D DE NDAT1049397D DE 1049397D A DE1049397D A DE 1049397DA DE 1049397 B DE1049397 B DE 1049397B
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Chagrin Falls Ohio Howard Jack Seel (V. St. A.)
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Harris Corp
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Harris Intertype Corp
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Description

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DEUTSCHES Äwak PATE ΝΦΑΜΤ
kl. 15e 10
INTERNAT. KL. B 41 g
AUSLEGESCHRIFT 1049 397
H 22159 XII/15 e
A N M E L D E T A G: 19. NOVEMBER 1954
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 29. JANUAR 1959
Beim fortlaufenden Zuführen von Bögen oder Blättern z. B. zu einer Druckmaschine ist bereits vorgeschlagen worden, den Stapel, von dem die Bögen entnommen werden, auf einer Stapeltragplatte abzustützen und einen auf einer weiteren Hilfstragplatte angeordneten neuen Stapel unterhalb des erstgenannten, sich in seiner Dicke allmählich ändernden Stapels anzuordnen, während die Entnahme der Bögen von diesem fortgesetzt wird. Der Reststapel wird dann auf den darunter gebrachten neuen Stapel abgesetzt, indem die den Reststapel abstützende Tragplatte unter diesem weggezogen wird.
Bei Vorrichtungen dieser Art ist es außerordentlich schwierig, wenn nicht unmöglich, die Stapeltragplatte einzuführen oder zurückzuziehen. Weiterhin verursacht zufolge der Adhäsion zwischen der Tragplatte und dem darüber befindlichen Papierstapel die Tragplatte, wenn sie zurückgezogen wird, ein Verschieben der Bögen des Reststapels, so daß die Druckmaschine stillgesetzt werden muß, bis dieser Fehler korrigiert ist.
Ein weiterer Nachteil der genannten bekannten Vorrichtungen besteht darin, daß die Hilfstragplatte zuerst oberhalb einer den Hauptstapel tragenden Plattform angeordnet und dann der gesamte Stapel von Hand wieder auf der Tragplatte aufgestapelt werden muß, bevor der Stapel in die Vorschubeinrichtung gebracht werden kann. Dies ist mühsam, zeitraubend und kostspielig. Weiterhin ist es zufolge der Notwendigkeit der Aufstapelung der Bögen auf der Hilfstragplatte offensichtlich, daß wenigstens zwei solcher Tragplatten für jede Maschine vorgesehen sein müssen.
Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung ist an Stelle einer Tragplatte eine besondere Art eines Stapelbrettes vorgesehen, das parallele Nuten hat, um eine Reihe von Leisten zu bilden. Bei einer solchen Vorrichtung ist ein Abnehmen der Bögen von einem Traggerüst und ihr Aufstapeln von Hand auf dem besonderen Stapelbrett notwendig. Weiterhin schaffen solche im Abstand voneinander angeordnete Leisten keine fortlaufende Unterstützung des sich in seiner Dicke allmählich verringernden Stapels, was bewirkt, daß der Stapel einen gewellten Zustand annimmt.
Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Vorrichtung, die unter Vermeidung einer Beschickung von Hand die Verwendung einer einzigen Stapeltragplatte ermöglicht, welche leicht in eine Lage gebracht werden kann, in welcher sie den sich erschöpfenden Stapel zeitweilig abstützt und auch leicht aus dieser Lage heraus bewegt werden kann, und zwar trotz des auf sie wirkenden Gewichts des Stapels.
Gemäß der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Absetzen eines Stapels von Bögen oder Blättern auf eine darunter befindliche Tragfläche, wie z. B. die Ober-Vorrichtung zum Absetzen eines Stapels von Bögen oder Blättern auf eine darunter befindliche Tragfläche
Anmelder:
Harris-Intertype Corporation, Cleveland, Ohio (V. St. A.)
Vertreter: Dr. E. Wiegand, München 9, und Dipl.-Ing. W. Niemann, Hamburg 1,
Ballindamm 26, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 20. November 1953
Howard Jack Seel, Chagrin Falls, Ohio (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
seite eines darunter gebrachten unteren Stapels, mit einer Stapeltragplatte, die in eine Lage gebracht wird, in welcher sie den oberen Stapel zeitweilig unterstützt, der sich in seiner Dicke allmählich ändert, z. B. während der fortlaufenden Abgabe von Bögen an eine Druckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen ebene obere oder untere Flächen aufweisende Tragplatte mit Mitteln für die Abgabe von Preßluft aus ihrem Innern zum Einführen eines Luftfilms zwischen den ebenen Flächen der Platte und dem oberen Stapel und/oder der darunter befindlichen Tragfläche während einer waagerechten Relativbewegung zwischen der Platte und dem Stapel und/oder der Tragfläche versehen ist.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung, die für das Absetzen eines Stapels auf eine darunter befindliche Tragfläche bestimmt ist, unterscheidet sich grundsätzlich von bekannten Vorrichtungen, welche dazu dienen, von einem Blätterstapel das jeweils unterste Blatt abzuziehen, und bei welchen das unterste Blatt während des Abziehens von dem Stapel durch einen zwischen dieses Blatt und den Stapel gerichteten Preßluftstrahl von dem Stapeldruck entlastet wird, wobei der Preßluftstrahl von der Vorderseite her gegen die Stapelplatte gerichtet wird. Um das Wegziehen des untersten Blattes zu erleichtern, ist an der Stapelplatte eine Luftkammer angebracht, aus welcher Preßluft durch in der Stapelplatte vorgesehene Löcher hindurch gegen das abzuziehende Blatt geblasen werden kann.
809 747/12
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Die Erfindung unterscheidet sich ebenfalls grundsätzlich von einem bekannten Tragorgan, welches sich unter einem Papierstapel verschieben läßt, ohne den Stapel mitzuverschieben. Dieses bekannte Tragorgan ist aus einer Stapelplatte und einem biegsamen Belag zusammengesetzt, der sich an derjenigen Kante der Stapelplatte aufwickelt, welche beim Herausziehen oder Hineinschieben der Stapelplatte unter dem Papierstapel entlang geführt wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine Stapeltragplatte gemäß der Erfindung;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Tragplatte, in Richtung der Pfeile 2-2 der Fig. 1 gesehen;
Fig. 3 ist ein in vergrößertem Maßstab gehaltener Teilschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1;
Fig. 4 ist ein Teilschnitt in vergrößertem Maßstab nach der Linie 4-4 der Fig. 1;
Fig. 5 ist ein Teilquerschnitt einer Ausführungsform;
Fig. 6 bis 14 veranschaulichen die Anwendung und Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß der Erfindung. Die in den Fig. 1 bis 4 wiedergegebene Stapeltragplatte, die allgemein mit 14 bezeichnet ist, hat die Gestalt eines Rahmens, welcher Seitenstangen 15 und 16 und zwei im Abstand voneinander angeordnete hintere Stangen 17 und 18 aufweist. Der Rahmen weist weiterhin drei Querstangen 19, 20 und 21 auf, deren Anzahl und Abstände entsprechend den Erfordernissen verändert werden können. In dem dargestellten Beispiel haben alle Rahmenstangen einschließlich der Querstangen die gleiche Höhe, mit der Ausnahme, daß die Seitenstangen 15 und 16 an ihren vorderen Enden vor der Ouerstange 21, wie in Fig. 2 angedeutet, schräg nach unten gerichtete obere Flächen haben.
Der Rahmen weist eine ebene untere Fläche 22 und eine ebene obere Fläche 23 auf. Die obere Fläche 23 ist jedoch an ihrem vorderen Ende abwärts geneigt, um teren Fläche 22 kleine Öffnungen 22' und der oberen Fläche 23 ähnliche Öffnungen 23' verteilt angeordnet, wie dies in Fig; 5 dargestellt ist.
Es sei bemerkt, daß die Tragplatte, statt hohl ausgebildet zu sein, auch an ihrer einen oder an beiden Flächen mit rohrförmigen Leitungen versehen sein kann, welche mit einer Druckluftquelle verbunden und mit Öffnungen versehen sind, durch welche hindurch Preßluft herausgeblasen werden kann.
Bei der Ausführungsform der Tragplatte gemäß Fig. 1 sind der Kern 31 und der äußere Metallbelag 33 der oberen Fläche 23 an im Abstand voneinander liegenden Stellen ausgeschnitten, um kreisförmige Ausnehmungen 34 zu bilden. Durch den inneren Metallbelag 32 geht eine Öffnung 35 konzentrisch zu jeder Ausnehmung 34 hindurch. Durch jede dieser Öffnungen erstreckt sich ein Ventilschaft 36, der einen Teil eines allgemein mit 43 bezeichneten Ventils bildet. In einer Umfangsnut des Schaftes 36 ist ein Verriegeabgeänderten 20 lungsring 37 angeordnet, der eine Unterlegscheibe 38 unterstützt, von welcher ein Dichtungsring 39 getragen wird, der sich gegen die Innenseite des Metallbelages 32 setzen kann, um die Ventilöffnung 35 zu verschließen. Der Schaft 36 hat an seinem äußeren Ende ein ringförmiges Widerlager 40 mit abgeschrägtem Umfang, und das Widerlager 40 ragt etwas über die Oberfläche des äußeren Belages 32 nach außen vor, wenn das Ventil geschlossen ist, da es normalerweise unter dem Einfluß einer Druckfeder 41 steht. Der Schaft 36 ist mit einem kleinen Sickerdurchlaß 42 versehen.
In der unteren Fläche 22 sind an mit Bezug auf die Ventile 43 versetzt liegenden Stellen ähnliche Ventile 44 angeordnet. Die Ventile 44 entsprechen den Ventilen 43 mit der Ausnahme, daß sie keine Sickerdurchgänge aufweisen. Alle Ventile in den beiden Flächen 22 und 23 sind gewöhnlich geschlossen.
An der Vorderkante 24 der Tragplatte 14 befindet sich eine Reihe von kleinen Preßluftöffnungen. Diese Ö
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35
eine keilförmige Vorderkante 24 zu bilden. Das ge- 40 Öffnungen können in der Verbindungsstelle zwischen neigte vordere Ende der oberen Fläche 23 ist mit der den zusammenstoßenden Flächen 22, 23 angeordnet
durchgehend ebenen unteren Fläche 22 luftdicht verbunden.
Die gesamten Verbindungsstellen zwischen dem Rahmen und der oberen und unteren Fläche sind abgedichtet. Die Querstangen 19, 20 und 21 haben durch sie hindurchgehende kleine Leitungen 25, so daß eine Luftkammer im Innern der hohlen Tragplatte 14 vor der hinteren Stange 17 gebildet wird. Hinter dieser Stange 17 haben die obere Fläche 23 und die untere Fläche 22 Ausschnitte 26, welche Teile der hinteren Stange 18 freilegen, um Handhaben 18' zu bilden. Um Druckluft in diese Kammer einzuführen, ist in die Seitenstange 15 ein kurzes Rohr 27 eingesetzt, das mit einem Schlauch 28 verbunden werden kann, der vorzugsweise ein Ventil 29 enthält, mittels dessen die Bedienungsperson die Höhe des Druckes in der Kammer regeln kann.
Die Stapeltragplatte 14 soll ein geringes Gewicht sein, jedoch wird es vorgezogen, sie in beiden Flächen etwas vor der Verbindungsstelle anzuordnen. Die in der oberen Fläche 23 vorgesehenen Öffnungen sind in Fig. 1 mit 46 bezeichnet, und diejenigen in der unteren Fläche 22 liegen vorzugsweise in Ausrichtung mit den Öffnungen 46 in der oberen Fläche, so daß jedes Paar durch einen einzigen Bohrvorgang hergestellt werden kann.
Die Anwendung und Wirkungsweise der Stapeltragplatte gemäß der Erfindung wird nachstehend an Hand der Fig. 6 bis 14 näher erläutert.
In Fig. 6 bezeichnet 50 ein Traggerüst, das parallele Schienen 51 und ein Brett 52 aufweist, das von ihnen unterstützt wird und von welchem der Stapel 53 getragen wird. Die Schienen 51 haben eine ausreichende Höhe, um das Brett 52 in einem Abstand oberhalb des Bodens oder eines anderen Trägers abzustützen, auf welchem das Traggerüst ruht. Infolgedessen können
haben und dennoch fest und starr sein. Vorzugsweise 60 Lüftungsstangen 54 unter das Brett in ihre Lage gleiten, sind die vorgenannten Rahmenstangen hohle Metall- Die äußeren Enden dieser Stangen sind genutet, um
teile von im wesentlichen quadratischem Querschnitt. Die obere Fläche 23 und die untere Fläche 22 können aus Holz und Metall zusammengesetzt sein. Mit anderen Worten, jede Fläche kann einen Kern 31 aus Holz und einen inneren und äußeren Metallbelag 32, haben, die .mit dem Kern verkittet oder mit ihm auf andere Weise fest verbunden sind.
Bei der einfachsten Ausführungsform der hohlen Balken 55 aufzunehmen, mit deren Enden Seile oder Ketten 56 verbunden sind, die einen Teil einer üblichen Stapelheb- und -senkeinrichtung bilden, deren andere Teile hier nicht wiedergegeben sind. Eine solche Einrichtung enthält Mittel zum stufenweisen Anheben des Stapels um jeweils einen bestimmten Betrag, um die Oberseite des Stapels in einer vorbestimmten Höhe zu halten, so daß die Bögen von dem Stapel auf das mit
Tragplatte sind in Abständen über die Länge der un- 70 57 bezeichnete Zuführungsbrett zugeführt werden
können, wobei die Bögenabtrenn- und -zuführeinrichtung in einer festgesetzten Höhe bleibt.
Wenn das Traggerüst auf eine solche Höhe angehoben worden ist, daß nur noch ein Rest des Stapels auf dem Traggerüst verbleibt, führt die Bedienungsperson die Stapeltragplatte gemäß der Erfindung zwischen das Traggerüst und den erschöpften Stapel. Die Stapeltragplatte ist etwas breiter und etwas länger als die den Stapel bildenden Papierbögen, und die Größenabmessungen der Bögen sind in Fig. 1 durch die strichpunktierte Linie 58 angedeutet. Die Bedienungsperson erfaßt die Tragplatte 14 an den Handhaben 18' und führt ihre Vorderkante 24 zwischen das Traggerüst 50 und den untersten Bogen des erschöpften Stapels. Gleichzeitig wird Preßluft in den Schlauch 28 ■eingelassen, so daß die Kammer innerhalb der hohlen Tragplatte sich mit Preßluft füllt. Die kleinen öffnungen 46 an der Vorderkante der Tragplatte dienen dazu, Luft zwischen das Traggerüst und den Stapel zu blasen, um die Eintrittsbewegung der Tragplatte zu erleichtern. Bei einer Tragplatte, die freie öffnungen 22' und 23' aufweist, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist, wird Luft in feinen Strahlen aus allen diesen öffnungen herausgeblasen, und es wird ein Luftfilm an der Ober- und Unterseite der Tragplatte erzeugt, wenn letztere in ihre Arbeitsstellung vorbewegt wird.
Wenn eine Tragplatte verwendet wird, die mit Ventilen versehene öffnungen 43 und 44 hat, wie dies in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, treffen die oberen und unteren Ventile 43 bzw. 44 in der keilförmigen Vorderkante der Tragplatte auf den untersten Bogen des Stapels und werden durch das Gewicht des Stapels geöffnet, so daß sie Luft auslassen, um oberhalb und unterhalb der Tragplatte einen Luftfilm zu bilden, welcher die Einwärtsbewegung der Tragplatte erleichtert. In entsprechender Weise werden beim Weitereinführen der Tragplatte die aufeinanderfolgenden Reihen von Ventilen 43 und 44 geöffnet, um diese Bewegung zu erleichtern.
Der Beginn des Einführens der Tragplatte 14 ist in Fig. 7 schematisch angedeutet. Die Beendigung der Bewegung ist in Fig. 8 wiedergegeben. Die Bögen trennende und fördernde Einrichtungen, welche Sauger 77 und die üblichen Kämme, Abstreifer und weitere Vorrichtungen umfassen, werden an der Hinterseite des Stapels verwendet. Die Dicke der Tragplatte 14 ist kleiner als der Arbeitsbereich der Sauger, oder es können zweckentsprechende Einstellungen des Stapels durch die Bedienungsperson vorgenommen werden, um die Trenneinrichtung weiterarbeiten zu lassen, während die Tragplatte eingeführt oder zurückgezogen wird oder während sie den Reststapel unterstützt. Die Dicke der Tragplatte beeinträchtigt daher die Arbeitsweise der Zuführeinrichtung nicht.
; Falls das Gewicht des erschöpften Stapels ungenügend groß sein sollte, um die Ventile 43 entgegen der Wirkung ihrer Feder nach unten zu drücken, gibt der Sickerdurchgang 42 in den Ventilen 43 weiterhin Luft an die obere Fläche der Tragplatte ab; um den gewünschten Luftfilm zu bilden. In den Ventilen 44 ist kein solcher Sickerdurchgang erforderlich, weil in diesem Fall das Gewicht der Tragplatte zu dem Gewicht des erschöpften Stapels hinzukommt und das Öffnen dieser Ventile gewährleistet.
Wenn die Tragplatte 14 sich an Ort und Stelle befindet, wie in Fig. 8 angedeutet, und von dem Traggerüst 50 abgestützt wird, das seinerseits durch die Hubstangen 54 und die von Seilen herabhängenden Balken 55 getragen wird, dann dreht die Bedienungsperson als nächstes die Preßluft ab und arbeitet über Steuerungen, um zu bewirken, daß die Führungsbahnen 60, welche vorzugsweise aus Winkeleisen gebildet sind und von nach unten stehenden Armen 61 getragen werden, sich unmittelbar unterhalb der Seitenkanten der Tragplatte 14 einwärts bewegen, wie dies in Fig. 9 angedeutet ist. Nunmehr wird die Tragplatte 14 unabhängig von dem Traggerüst 50 abgestützt. Das leere Traggerüst 50 kann nun, wie in Fig. 9 angedeutet, gesenkt und zurückgezogen werden, und ein neues beschicktes Traggerüst 50' kann an Ort und Stelle angeordnet und mit der Hubeinrichtung verbunden werden, wie dies in Fig. 10 angedeutet ist.
Die Entnahme von Bögen von dem erschöpften Stapel wird nach seiner Übertragung von" dem Traggerüst auf die Tragplatte fortgesetzt. Die Oberseite des Stapels muß in der richtigen Höhe gehalten werden, damit die Vorschubeinrichtung imstande ist, Bögen auf das Vorschub- oder Zuführungsbrett 57 vorzuführen, und dies erfolgt durch Anheben der Führungsbahn 60 und der von ihnen abgestützten Tragplatte stufenweise in beliebiger W7eise.
Wenn die Teile sich in der in Fig. 10 dargestellten Stellung befinden, veranlaßt die Bedienungsperson durch Betätigung zweckentsprechender Steuerungen, daß das neue. Traggerüst 50' nach oben bewegt wird, bis der von ihm getragene Stapel in unmittelbarer Nachbarschaft zu der unteren Fläche der Tragplatte' 14 liegt. Vorzugsweise wird der neue Stapel mit der unteren Fläche der Tragplatte 14 in Berührung ge-, bracht, so daß die Tragplatte auf dem neuen Stapel abgestützt wird, wie dies in Fig. 11 dargestellt ist. Die Bedienungsperson betätigt dann Steuerungen, durch welche die Führungsbahnen 60 von der Tragplatte zurückbewegt werden. Nun wird das stufenweise Aufwärtsbewegen des Hauptstapels wieder aufgenommen. Die Bedienungsperson stellt dann die Preßluft an, so daß Luft sowohl aus der oberen als auch der unteren Fläche der Tragplatte über ihre volle Abmessung austritt, woraufhin die Tragplatte, wie dies in Fig. 12 angedeutet ist, bequem zurückgezogen werden kann und dadurch die restlichen Bögen des erschöpften Stapels auf der Oberseite des neuen Stapels abgesetzt werden. Erforderlichenfalls können zweckentsprechende Anschläge verwendet werden, um die restlichen Bögen daran zu hindern, der Tragplatte zu folgen, wenn sie zurückgezogen wird, oder es kann die Bedienungsperson dies auch von Hand vornehmen.
Gegebenenfalls kann die Bedienungsperson den neuen Stapel in eine solche Gegenüberstellung zu dem Reststapel bringen, daß der neue Stapel sich lediglich unmittelbar unterhalb der Tragplatte befindet, aber diese nicht abstützt, und danach die Tragplatte längs der Führungsbahnen 60 zurückziehen, um den erschöpften Stapel auf dem neuen Stapel abzusetzen, in welchem Fall die stufenweise Aufwärtsbewegung der Tragplatte aufhört und die stufenweise ■Aufwärtsbewegung des Hauptstapels etwa zu dem Zeitpunkt des Aufsetzens beginnt.
In den Fig. 13 und 14 ist die Anwendung der Stapeltragplatte gemäß der Erfindung auf eine übliche Vorderende-Vorschubeinrichtung veranschaulicht. In dieser Vorschubeinrichtung ist die Bögentrenn- und -fördereinrichtung längs der Vorderkante der oberen Fläche des Stapels angeordnet, und sie kann aus Saugern 70 bestehen, welche sich nach unten bewegen und den Bogen erfassen und ihn nach vorn bewegen, um ihn in die Klemmstelle von Einzugswalzen 71, 72 zu bringen, welche ihn in bekannter Weise längs des Vorschubbrettes 76 vorwärtsbewegen. Übliche Luftblaseinrichtungen, Abstreifer und andere nicht dar-
gestellte Vorrichtungen können in Verbindung mit den Saugern 70 verwendet werden. Bei dieser Art von Vorschubeinrichtung muß der Abstand zwischen den Saugern 70 oder den anderen Vorschubvorrichtungen und der Oberseite des .Stapels im wesentlichen konstant gehalten werden, damit die Vorschubeinrichtung richtig arbeiten kann. Bei dieser \^orschubeinrichtung hebt die Tragplatte 14, wenn sie zwischen das Brett 52 des Traggerüstes und den von ihm getragenen erschöpften Stapel eingeführt wird, den größeren Teil des Stapels an, jedoch wird die Höhe des vorderen Endes des Stapels-, auf welches die Vorschubeinrichtung einwirkt, nicht merklich geändert. Aus diesem Grunde geht der Vorschub einwandfrei weiter. Auch wenn ein neuer Stapel in die Eingriffsstellung mit der unteren Fläche der Tragplatte gebracht worden ist und der Vorschub von Bögen fortgesetzt wird, während der Hauptstapel stufenweise angehoben wird, wird durch die Rückbewegung der Tragplatte 14, wie dies in Fig. 14 angedeutet ist, die Hinterkante des zusammengesetzten Stapels gesenkt, jedoch hat diese Rückbewegung der Tragplatte 14 auf das Vorderende keinen Einfluß, auf welches die Vorschubeinrichtung einwirkt.
Es ist ersichtlich, daß, wenn auch hier das Einführen der Tragplatte 14 zwischen den untersten Bogen. des erschöpften Stapels und die Plattform beschrieben worden ist, die Tragplatte auch an einer beliebigen gewünschten Stelle in den erschöpften Stapel, z. B. zwischen den Hauptkörper des erschöpften Stapels und einen oder eine Anzahl unterer Bögen des Stapels eingeführt werden kann. Im letzteren Fall wird der unterste Bogen oder werden die untersten Bögen des Stapels zu einem Teil der Plattform, um eine glatte und fortlaufende Fläche zu schaffen, längs welcher sich die Tragplatte während ihres Einführens bewegen kann.
Es ist weiterhin ersichtlich, daß die Tragplatte gemäß der Erfindung zum zeitweisen Abstützen eines dünnen Stapels gedruckter und abgegebener Bögen benutzt werden kann, während ein beschicktes Traggerüst oder Stapelbrett entfernt und ein leeres Traggerüst oder Stapelbrett an Ort und Stelle gebracht wird, um einen neuen Stapel abgegebener Bögen aufzunehmen, wonach die Tragplatte zurückgezogen wird und die von ihr getragenen Bögen auf das Traggerüst oder Stapelbrett abgelegt werden.
Die Stapeltragplatte ist als einziges Stück wiedergegeben, es liegt jedoch im Rahmen der Erfindung, sie aus Abschnitten herzustellen und die Abschnitte getrennt einzuführen und/oder zurückzuziehen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Absetzen eines Stapels von Bögen oder Blättern auf eine darunter befindliche Tragfläche, wie z. B. die Oberseite eines daruntergebrachten unteren Stapels, mit einer Stapeltragplatte, die in eine Lage gebracht wird1, in welcher sie den oberen Stapel zeitweilig unterstützt, der sich in seiner Dicke allmählich ändert, z. B. während der fortlaufenden Abgabe von Bögen an eine Druckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen ebene obere und/oder untere Flächen aufweisende Tragplatte (14) mit Mitteln (22', 23'; 34-42) für die Abgabe von Preßluft aus ihrem Innern zum Einführen eines Luftfilms zwischen den ebenen Flächen der Platte und dem oberen Stapel (53) und/oder der darunter befindlichen Tragfläche während 'einer waagerechten Relativbewegung zwischen der Platte und dem Stapel und/oder der Tragfläche versehen ist.
2. Stapeltragplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und die untere Fläche (23,22) der Platte (14) im wesentlichen parallel zueinander und im Abstand zueinander angeordnet sind und daß aus dem sie trennenden Zwischenraum die Preßluft zum Einführen des Luftfilms abgegeben wird.
3. Tragplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die obere Fläche
(23) der Tragplatte Preßluftöffnungen (35 bzw. 23') hat, die vorzugsweise über die ganze Fläche verteilt sind.
4. Tragplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die öffnungen gewöhnlich geschlossene Ventile (43) vorgesehen sind, welchedurch einen auf ihnen ruhenden Stapel von Bögen geöffnet werden können.
5. Tragplatte nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der oberen und unteren Fläche (23,22) Mittel (15-21) zum Imabstandhalten und Versteifen der Platte vorgesehen sind.
6. Tragplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante (24) der Tragplatte keilförmig ausgebildet ist und diese keilförmige Kante eine Reihe von über ihre Länge verteilten Preßluftöffnungen (46) aufweist.
7. Tragplatte nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Rahmen (15-21), an welchem die obere und die untere Fläche (23, 22) zur Bildung einer Luftkammer befestigt sind, wobei die untere Fläche (22) über ihre ganze Ausdehnung eben ist und die obere Fläche (23) an ihrem vorderen Ende einen schräg abwärts geneigten Teil aufweist, der mit der unteren Fläche (22) die keilförmige Kante.
(24) der Tragplatte bildet.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 264 796, 566 918,. 648, 866 798, 871 158, 875 365.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
1 80S 747/12 1.59
DENDAT1049397D Vorrichtung zum Absetzen eines Stapels von Bögen oder Blättern auf eine darunter befindliche Tragfläche Pending DE1049397B (de)

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