DE1047490B - Elektronische Zaehlanlage - Google Patents
Elektronische ZaehlanlageInfo
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- DE1047490B DE1047490B DED24101A DED0024101A DE1047490B DE 1047490 B DE1047490 B DE 1047490B DE D24101 A DED24101 A DE D24101A DE D0024101 A DED0024101 A DE D0024101A DE 1047490 B DE1047490 B DE 1047490B
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K29/00—Pulse counters comprising multi-stable elements, e.g. for ternary scale, for decimal scale; Analogous frequency dividers
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K23/00—Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
- H03K23/64—Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains with a base or radix other than a power of two
- H03K23/66—Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains with a base or radix other than a power of two with a variable counting base, e.g. by presetting or by adding or suppressing pulses
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- Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft elektronische Recheneinrichtungen und bezieht sich insbesondere auf elektronische
Zählanlagen zum Rechnen mit Geld-, Maß-, Zeit- oder Gewichtssystemen, bei denen die einander
über- oder untergeordneten Einheiten verschiedene Basis haben.
Es sind Rechengeräte bekannt, bei denen durch Drucktasten oder andere Eingabemittel Zahlenwerte
stellenweise eingegeben und unter Benützung eines Speichers unmittelbar verrechnet werden, worauf das
Ergebnis direkt gedruckt oder anderweitig sichtbar gemacht wird. Derartige Geräte arbeiten gewöhnlich
nach dem dekadischen System oder nach dem Binärsystem.
Es ist auch bekannt, mit einer beliebigen anderen Basis Berechnungen durchzuführen, z. B. um die Ergebnisse
zu überprüfen oder um Zählungen in einem System mit einer nicht dekadischen Basis durchzuführen.
Es ist ferner bekannt, den Zähler der Zählanlage aus bistabilen Elementen aufzubauen, die in Zählketten
miteinander verbunden sind. Auch die Verwendung von mehrstufigen Zählröhren in den Zählern
ist bekannt.
Bei der Verwendung derartiger Zählanlagen tritt häufig die Aufgabe auf, Zählungen oder Rechnungen
in nicht dekadischen Maßsystemen durchzuführen, z. B. in dem britischen Geldsystem, dessen Basis einerseits
nach dem Zwölfersystem andererseits nach dem der Basis 20 arbeitet. Ähnliche Verhältnisse treten
bei der Verrechnung von Zeiten dadurch auf, daß die Stunde 60 Minuteneinheiten aufweist, während der
Tag 24 Stunden enthält.
Um mit derartigen Zahlensystemen arbeiten zu können, wird gemäß der Erfindung der Zählzyklus
eines die Ergebnisse bewirkenden Serienaddierwerkes durch während des Rechenvorgangs stellenweise nacheinander
wirksam werdende Befehle, z. B. eines Programmwerkes, einstellbar gemacht. Dadurch können
Zählwertüberträge bei verschiedenen Zählwerten je nach der Basis der betreffenden Stelle stattfinden.
Es ist ferner zweckmäßig, die Anlage von einem System auf ein anderes umstellbar zu machen. Der
Zählwertübertrag kann dabei bei verschiedenen Zählgrößen in Abhängigkeit von Befehlen erfolgen, z. B.
durch Mittel, welche durch das Zusammenwirken mit einem löschbaren Speicher mit einem Serienaddierwerk
dargestellt werden. Hierbei kann ein Verteiler Anwendung finden, welcher bei jedem Zählen feststellt,
welche Zählwertüberträge erforderlich sind und der die entsprechende Zählreihe der Zahl festlegt.
Die Anlage kann mehrere vierteilige Zählröhren
enthalten, die durch einzelne Röhrenstufen ergänzt werden, um die gewünschte Zählbasis zu erhalten. So
Elektronische Zählanlage
Anmelder:
Dr. Gerhard Dirks,
Frankfurt/M., Mörfeider Landstr. 44
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 21. Oktober und 11. November 1955
Großbritannien vom 21. Oktober und 11. November 1955
Dr. Gerhard Dirks, Frankfurt/M.,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
können z. B. für eine Zählreihe mit der Basis 27 zwei zehnstufige Zählröhren und sieben einzelne Röhrenstufen
verwendet werden. Dabei kann die Zählung an den mehrstelligen Röhren beginnen und zu den einzelnen
Röhrenstufen fortschreiten, oder umgekehrt.
Die Einstellung der Basis auf einen bestimmten Zählwert kann auch derart erfolgen, daß zwei mehrstufige
Zählröhren vorgesehen sind, bei denen der Übertrag eines Zwischenzählwertes, z. B. des dekadischen
Zehnerübertrages, stattfindet. Benutzt man z. B. beim Zählen mit der Basis 91 zwei zehnstufige
Zählröhren, so kann der Zählvorgang beendet werden, wenn in der einen Röhre der Zählwert 9 und in der
anderen Röhre der Zählwert 1 erreicht ist, worauf die Röhren automatisch auf 0 oder 1 zurückkehren, wenn
der nächste Impuls gegeben wird.
Bei der Zählung ist es möglich, von Null aus nach oben zu zählen oder auch von einer voreingestellten
Anfangsgröße auf Null zurück- oder auf einen bestimmten Endwert zurückzuzählen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen.
Fig. 1 zeigt eine Zählstufe mit veränderter Zählkapazität;
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Zählstufe mit manueller Einstellung des Zählzyklus;
Fig. 3 zeigt eine ähnliche Zählstufe mit elektrischer Einstellung;
Fig. 4 zeigt die Schaltung einer dekadischen Zählröhre im einzelnen und
Fig. 5 eine andere Schaltung mit dekadischen Zählrohren.
Die elektronische Rechenanlage, die zum Rechnen mit verschiedenen Geld- oder Maßsystemen geeignet
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ist, wird am Beispiel einer Zählschaltung erläutert, deren Zählzyklus auf 91 Impulse eingestellt ist. Die
Zählstufe kann in beliebiger Weise auf das gewünschte Maßsystem durch Änderung der Zählkapazität eingestellt
werden, bei der insbesondere der Zählzyklus während des Rechenvorgangs durch die stellenweise
nacheinander wirksam werdenden Befehle einstellbar ist. Das Programmwerk, welches die Befehle gibt, ist
nicht im einzelnen dargestellt und kann in an sich bekannter Weise, z. B. durch die magnetisierbare Spur
einer Trommel, dargestellt werden. Das Programmwerk kann auch aus einer Steuerschalttafel bestehen.
Fig. 1 zeigt eine Zählstufe mit veränderlicher Zählkapazität. Diese Zählstufe enthält die beiden dekadischen
Zählröhren 90 und 91 sowie die beiden gesteuerten Verstärker 92 und 93 und das Flip-Flop 94.
Die Wirkungsweise dieser Zählstufe ist folgende:
Zunächst ist der Verstärker 92 durch Flip-Flop 94 unwirksam, während der Verstärker 93 eingeschaltet
ist. Die an der Eingangsleitung 95 ankommenden Impulse zählen demnach die dekadische Zählröhre nacheinander
jeweils um eine Stelle weiter. Nach zehn Impulsen tritt an der Ausgangsleitung 96° ein positiver
Ausgangsimpuls auf, welcher über den Verstärker 92 der Eingangsleitung 97 der dekadischen Zählröhre 91
zugeführt wird. Dieser Impuls schaltet die Zählröhre 91 um eine Stelle weiter. Nachdem die Zählröhre 90
so oft weitergeschaltet wurde, daß die Zählröhre 91 durch den an Ausgangsleitung 96° entstehenden Ausgangsimpuls
bis zu der Stelle durchgezählt wurde, auf welcher der Schalter 98 eingestellt ist, gelangt über
eine der Leitungen 99° bis 991 ein positiver Impuls über den Schalter 98 zur Eingangsleitung 941 des
Flip-Flops 94. Dieser Flip-Flop wird dadurch in seinen anderen Zustand geschaltet. Hierdurch wird der Verstärker
92 wirksam und der Verstärker 93 unwirksam. Wenn nun die Zählstufe 90 durch die folgenden
an der Eingangsleitung 95 eingespeisten Impulse bis zu der Stelle weitergeschaltet wird, auf welche der
Schalter 100 eingestellt ist, dann gelangt der an den Ausgangsleitungen 96° bis 969 auftretende Ausgangsimpuls
über den Schalter 100 zur Eingangsleitung 93* des Verstärkers 93.
Nachdem der Impuls im Verstärker 93 verstärkt wurde, gelangt er über die Ausgangsleitung 932 als
negativer Impuls zur Ausgangsleitung 96° der Zählstufe 90 und stellt diese damit auf den Zählwert 0 zurück.
Gleichzeitig gelangt ein negativer Impuls über die Ausgangsleitung 933 zur Leitung 99° der Zählstufe
91, wodurch auch diese auf Null zurückgestellt wird. Über die Ausgangsleitung 934 gelangt ein positiver
Impuls zur Eingangsleitung 942 des Flip-Flops 94, wodurch
dieses in seine frühere Schaltposition zurückgeschaltet wird. Dadurch wird der Verstärker 93
wirksam und Verstärker 92 unwirksam. An der Ausgangsleitung 93s tritt ein negativer Ausgangsimpuls
auf, welcher zur Steuerung weiterer Schaltfunktionen ausgenutzt werden kann.
In dem gezeigten Beispiel ist die Zählstufe auf eine Zählkapazität von 91 Impulsen eingestellt, d. h., an
Eingangsleitung 95 müssen 91 Impulse eingespeist werden, bis an Ausgangsleitung 935 ein Ausgangsimpuls
auftritt.
Durch die ersten dieser 91 Impulse wird die Zählröhre 90 neunmal gefüllt, und es entstehen an Ausgangsleitung
96° neun Ausgangsimpulse, welche die Zählröhre 91 um neun Stellen weiterschalten. Der
neunte Impuls schaltet die Glimmentladung in der Röhre 91 zur Ausgangsleitttng 999 weiter, wodurch an
dieser Leitung ein positiver Ausgangsinipuls auftritt.
Dieser Impuls gelangt über Schalter 98 zum Flip-Flop 94 und löst den zuvor beschriebenen Umschaltvorgang
aus. Der nun folgende 91. Eingangsimpuls an Eingangsleitung 95 schaltet die Zählröhre 90 von
Zählstellung 0 nach der Zählstellung 1, und der dabei an der Ausgangsleitung 96* auftretende Ausgangsimpuls
gelangt über den Schalter 100 zum Verstärker 93, wodurch die bereits beschriebenen Schaltfunktionen
ausgeführt werden und die Zählstufe für den Beginn eines neuen Zählzyklus vorbereitet wird.
Die Schalter 98 und 100 können auch durch elektronisch gesteuerte Schalteinrichtungen ersetzt werden.
So kann z. B. je eine Zählröhre für die Schalter 98 und 100 vorgesehen werden, so daß eine der Röhren
eine der Leitungen 96° bis 969 ausgewählt und somit die Einer der Zählkapazität bestimmt und eine zweite
eine der Leitungen 99° bis 999 auswählt und somit die Zehner der Zählkapazität bestimmt.
Die Einstellung der steuernden Zählröhren kann so vorgenommen werden, daß sie durch eine bestimmte
Anzahl von Impulsen auf einen bestimmten Zählwert eingestellt werden oder daß einer bestimmten Kathode
ein Impuls zugeführt wird und die Röhre somit auf den Zählwert dieser Kathode eingestellt wird.
Fig. 2 zeigt eine Variation der Fig. 1 gezeigten Zählstufe mit veränderlicher Zählkapazität. Die Zählstufe,
welche in Fig. 2 gezeigt ist, enthält analog der in Fig. 1 gezeigten die beiden Zählröhren 90 a und 91a.
Die Zählröhre 90 α wird zur Bestimmung der Einer und die Zählröhre 91 α zur Bestimmung der Zehner
benutzt.
Die Wirkungsweise der Zählstufe ist folgende: Über die Eingangsleitung 95 α werden der ersten Zählröhre
90α negative Impulse zugeführt, welche die Glimmstrecke
dieser Röhre jeweils um einen Schritt weiterschalten. Nachdem die Glimmstrecke an der Kathode
angelangt ist, welche mit der Ausgangsleitung 96 α10 verbunden ist, tritt an dieser Leitung ein positiver
Impuls auf, welcher über den Verstärker 92 a1 der
Eingangsleitung 97 a der Zählröhre 91a zugeführt wird. Durch diesen Impuls wird auch in der Zählröhre
91a die Glimmstrecke von Kathode zu Kathode weitergeschaltet.
Nachdem in dieser Zählröhre 91 α die Glimmentladung die Kathode erreicht hat, welche mit
der Ausgangsleitung 999 verbunden ist, tritt an dieser Ausgangsleitung ein positiver Impuls auf, welcher an
der Ausgangsleitung 99 b für weitere Steuerzwecke abgenommen werden kann. Gleichzeitig gelangt dieser
positive Impuls über die beiden Verstärker 92 α2 und 92 as zn den beiden Schalterarmen 100 α und 98 a,
welche wahlweise auf eine der Ausgangsleitungen 96 a1
bis 96 α10 und 99 a° bis 99 α9 eingestellt werden können.
Über diese Schaltarme 98 α bzw- 100 a werden die durch die Verstärker 92 a2 und 92 a3 verstärkten Impulse,
welche als positive Impulse an der Ausgangsleitung 99 α9 auftraten, als negative Impulse der entsprechenden Kathode der Zählröhren 90 α bzw. 91a
zugeführt. Durch diese negativen Impulse wird die Glimmentladung, weiche zwischen Anode und einer
der Kathoden der Zählröhre 90a und 91a besteht, zu der Kathode hingeschaltet, mit der die Ausgangsleitung
verbunden ist, welche durch die Stellung der beiden Schaltarme 98 α und 100 a ausgewählt wurde.
Dadurch wird die Ausgangsposition des Zählvorganges bestimmt, d. h. Impulse, welche über die Eingangsleitung
9-5 α der Zählröhre 9Oa zugeführt werden,
zählen diese in der gezeigten Stellung der Schaltarme98a
und lOOa von der Kathode, welche mit der Ausgangsleitufig96a2 verbunden ist, zur Kathode der
Ausgangsleitung 96a1 und von dort zu der Kathode
Claims (7)
- g βder Ausgangsleitung 96 α10. Nach diesen zwei Impulsen an der Eingangsleitung 95 negative Impulse zugetritt an der Ausgangsleitung 96 a10 ein positiver Impuls führt, welche über den Kondensator 133 zu den Hilfsauf, welcher durch den Verstärker 92 α1 über die Ein- elektroden 134 und 134 a gelangen. Dadurch wird eine gangsleitung 97ö als negativer Impuls der Zählröhre Glimmstrecke zwischen der Anode 135 und einer der 91a zugeführt wird. Diese Zählröhre wird dadurch 5 Kathoden 136° bis 1369 in bekannter Weise jeweils von der der Ausgangsleitung 99 α1 entsprechenden um einen Schritt weitergeschaltet. Beim Auftreffen Kathode zur Kathode der Ausgangsleitung 99 a° wei- der Glimmentladung auf eine der Kathoden 136° bis hergezählt. Nach weiteren zehn Impulsen, die über die 1369 fließt ein Strom durch den entsprechenden der Eingangsleitung 95 α der Zählstufe 90 a zugeführt Widerstände 137° bis 1379, wodurch an den Leitungen wurden, entsteht an der Ausgangsleitung 96a10 ein io 138° bis 139° ein positiver Impuls entsteht. Dieser zweiter positiver Impuls, welcher die Glimmentladung Impuls wird durch den entsprechenden der Kondenin der Röhre 91 α von der Kathode der Ausgangs- satoren 139° bis 1399 den Ausgangsleitungen 96° bis leitung 99 a° zur Kathode der Ausgangsleitung 99 α9 §69 zugeführt.weiterschaltet. Damit tritt der zuvor erwähnte posi- Fig. 5 zeigt eine elektronische Schalteinrichtung,tive Ausgangsimpuls auf, welcher über die Verstärker 15 welche an Stelle der Schalter 98 bzw. in Fig. 1 ange-92 a2 und 92 c3 eine Einstellung der beiden Zählröhren wandt werden kann. Die Einrichtung enthält die zehn-90 a und 91a von neuem vornimmt, so daß sich der stufige Glimmentladungsröhre 140. Die Kathoden 141°geschilderte Vorgang wiederholt. Die Indizes der bis 1499 sind über die Kondensatoren 143° bis 1439Ausgangsleitungen 96 a1 bis 96 a10 und 99a° bis 99 a9 mit den Ausgangsleitungen 96° bis 969 der dekadischenentsprechen den Zählwerten, welche durch ent- 20 Zählröhre 90 verbunden. Außerdem sind die Kathodensprechende Einstellung der Schaltarme 98 a und 100 a 141° bis 1419 über die Widerstände 144° bis 1449 mitfestgelegt werden und somit die Zählkapazität der Erde verbunden. Die Anode 145 der Glimmentladungs-Zählstufe bestimmen. röhre 140 ist über einen Anodenwiderstand 146 mitFig. 3 zeigt die in Fig. 2 dargestellte Zählstufe in dem Pluspol 147 verbunden. Die Steuerung des elek-einer anderen Ausführung, d. h., die Schalter mit 25 ironischen Schalters geschieht in der Weise, daß durchihren Kontaktarmen 98 α und 100 a sind durch die Schließen eines der Kontakte 148° bis 1489 ein nega-beiden Zählröhren 154 und 155 ersetzt. Der Zählvor- tiver Impuls vom Minuspol 150 über den geschlossenengang spielt sich in der zuvor im Zusammenhang mit Schalter 148° bis 1489 und den entsprechenden Kon-der in Fig. 2 beschriebenen Weise ab, jedoch werden densator 149° bis 1499 zu der entsprechenden derdie an der Ausgangsleitung 99 α9 auftretenden posi- 30 Kathoden 141° bis 1419 geleitet wird. Wird die deka-tiven Impulse über die Verstärker 92a2 und 92 a3 nun- dische Zählröhre90 über Eingangsleitung95 mit nega-mehr den beiden Zählröhren 154 und 155 zugeführt. tiven Impulsen gespeist, dann wird diese Röhre vonDie Einstellung der Zählröhren 154 und 155 auf einen Stufe zu Stufe durchgezählt. Dabei entstehen an denbestimmten Zählwert geschieht dadurch, daß von der Ausgangsleitungen 96° bis 969 positive Ausgangs-Eingangsleitung über einen Schalter 157 in der je- 35 impulse. Durch die Schalter 98, 100 in Fig. 1 erfolgtweiligen Schaltstellung α bzw. b den Eingangsleitun- eine Auswahl unter den Leitungen 96α1 bis 969 bzw.gen 158 und 159 negative Impulse zugeführt werden. 990 bis 999, d. h., durch die Schalter wird der Impuls,Durch diese negativen Impulse werden die Zähl- welcher an einer bestimmten Leitung auftritt, für weistufen 154 bzw. 155 um so viel Stellen weitergezählt, tere Steuerzwecke ausgewählt. Bei der vorliegenden wie dem Zählwert der einzustellenden Zählkapazität 40 Schaltung geschieht die Auswahl in der Weise, daß entspricht. Die Wirkung dieser Zählröhren 154 und einer der positiven Impulse an den Ausgangsleitungen 155 als Auswahlschalter beruht darauf, daß die 96» bis 969 über den entsprechenden der Konden-Glimmentladung zwischen der Anode und einer der satoren 143° bis 1439 zu der entsprechenden Kathode Kathoden der entsprechenden Zählröhre jeweils nur 1410 bis 1419 geführt wird, an welcher eine Glimmzwischen einer bestimmten Kathode und der Anode 45 entladung zwischen Kathode und Anode 145 besteht, besteht. Die Auswahl zwischen welcher der Kathoden Durch diesen positiven Impuls, welcher der ent- und der Anode die Glimmentladung besteht, geschieht sprechenden Kathode zugeführt wird, entsteht an durch Zuführung einer bestimmten Anzahl von nega- Anodenwiderstand 146 ebenfalls ein positiver Impuls, tiven Impulsen über die Eingangsleitungen 158 bzw. da die Spannung an der Kathode durch den Impuls 159. Die negativen Impulse, welche über die beiden 50 angehoben wird, die Brennspannung der Glimmstrecke Verstärker 9202 und 92a3 den beiden Zählröhren 154 jedoch konstant ist. Dieser positive Impuls, der am und 155 zugeführt werden, gelangen an die Anode der Anodenwiderstand 146 entsteht, wird über den Konentsprechenden Zählröhre. Durch die Spannungsstabi- densator 151 dem Verstärker 152 zugeführt und kann lität der Glimmentladung wird durch einen negativen Von dort an der Ausgangsleitung 153 für weitere Impuls an der Anode auch das positive Potential, 55 Steuerzwecke abgenommen werden,
welches bei einer bestehenden Glimmentladung andem entsprechenden Kathodenwiderstand auftritt, ent- Patentansprüche:
sprechend dem negativen Impuls an der Anode kurzzeitig vermindert, d. h., das Potential an der Kathode l. Elektronische Zählanlage zum Rechnen mit folgt der Potentialänderung an der Anode. Somit 60 Geld-, Maß-, Zeit- oder Gewichtssystemen, bei findet eine Übertragung des der Anode zugeführten denen die einander über- oder untergeordneten negativen Impulses zu einer bestimmten vorher aus- Einheiten verschiedene Basis haben, dadurch gegewählten Kathode statt. Von dieser Kathode gelangt kennzeichnet, daß der Zählzyklus eines die Ergebdieser negative Impuls über die entsprechende der nisse bewirkenden Serienaddierwerkes durch wäh-Leitungen 96 a1 bis 96 a10 und 99 a° bis 99 a9 zu den 65 rend d,es Rechenvorgangs stellenweise nadieinbeiden Zählröhren 90 a bzw. 91a, und der Vorgang ander wirksam werdende Befehle, z.B. eines Prodes Zählens spielt sich entsprechend der in Fig. 2 be- grammwerkes, einstellbar ist.
schriebenen Weise ab. - 2. Zählanlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn-Fig. 4 zeigt eine der dekadischen Zählröhren mit zeichnet, daß das Serienaddierwerk durch einen ihrer Schaltung 90 bzw. 91. Der Zählröhre 90 werden 70 löschbaren Speicher einstellbar ist.
- 3. Zählanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Serienaddierwerk durch einen Verteiler einstellbar ist, welcher bei jedem Zählen feststellt, welche Zählwertüberträge erforderlich sind, und der den entsprechenden Zählzyklus festlegt.
- 4. Elektronische Zählanlage nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählvorrichtung zwei mehrstellige Zählröhren enthält und die Zählkapazität mindestens einer der Zählröhren durch selektiv wirkende Steuereinrichtungen einstellbar ist.
- 5. Elektronische Zählanlage nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie außer mindestens einer mehrstelligen Zählröhre noch mindestens eine einstellige Zählröhre aufweist und daß die Gesamtkapazität der Anlage durch die Gesamtkapazität der verschiedenen Röhren bedingtist und die Anzahl der wirksamen Stellen einer mehrstelligen Zählröhre und die Anzahl der wirksamen Stellen der einstelligen Röhre durch selektiv wirksame Steuervorrichtungen veränderlich ist.
- 6. Zählanlage nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zählzyklus durch einen mehrpoligen Schrittschalter von Hand einstellbar ist.
- 7. Zählanlage nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zählzyklus des Zähl- und Addierwerkes mit Hilfe von Zählröhren einstellbar ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Physical Review, Februar 1940, S. 243, 244;
deutsche Patentschrift Nr. 441 641;
britische Patentschrift Nr. 698 466.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809 700/299 12.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1047490X | 1955-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1047490B true DE1047490B (de) | 1958-12-24 |
Family
ID=10870344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED24101A Pending DE1047490B (de) | 1955-10-21 | 1956-10-22 | Elektronische Zaehlanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1047490B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE441641C (de) * | 1922-03-01 | 1927-03-10 | James Mark Mcginnis Barr | Rechenmaschine mit Umrechnung von im Dezimalsystem gegebenen Zahlen in Pfund Sterling bzw. in eine andere Waehrung vor dem Schreiben des Er-gebnisses |
| GB698466A (en) * | 1950-02-28 | 1953-10-14 | Theodorus Reumerman | Improved device for facilitating the detection of errors in symbol groups |
-
1956
- 1956-10-22 DE DED24101A patent/DE1047490B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE441641C (de) * | 1922-03-01 | 1927-03-10 | James Mark Mcginnis Barr | Rechenmaschine mit Umrechnung von im Dezimalsystem gegebenen Zahlen in Pfund Sterling bzw. in eine andere Waehrung vor dem Schreiben des Er-gebnisses |
| GB698466A (en) * | 1950-02-28 | 1953-10-14 | Theodorus Reumerman | Improved device for facilitating the detection of errors in symbol groups |
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