DE1047403B - Vorrichtung fuer Seilrollenaufzuege zum Festhalten von Lasten in beliebiger Hoehe - Google Patents

Vorrichtung fuer Seilrollenaufzuege zum Festhalten von Lasten in beliebiger Hoehe

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DE1047403B
DE1047403B DER21023A DER0021023A DE1047403B DE 1047403 B DE1047403 B DE 1047403B DE R21023 A DER21023 A DE R21023A DE R0021023 A DER0021023 A DE R0021023A DE 1047403 B DE1047403 B DE 1047403B
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DE
Germany
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rope
strand
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DER21023A
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Inventor
Otto Rhau
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/04Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage
    • B66D3/06Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage with more than one pulley
    • B66D3/10Applications of braking or detent devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • B66D5/02Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
    • B66D5/16Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes for action on ropes or cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für Seilrollenaufzüge zum Festhalten von Lasten in beliebiger Höhe, wodurch der Bedienungsmann unten am Seil und die Leute oben (z. B. auf dem Gerüste) zeitlich voneinander unabhängiger werden, so· daß viel unproduktive Wartezeiten sowie lästige Arbeitsunterbrechungen erspart bleiben.
Vorrichtungen zu diesem Zweck sind bereits bekanntgeworden. Diese weisen besonders gestaltete Rollen auf. Durch Klemmnuten oder Zähne od. dgl. an den Rollen wird ein Festklemmen des Seiles bewirkt.
Demgegenüber wird erfindungsgemäß ohne besondere Gestaltung der Seilrolle ein Festhalten der Last in beliebiger Höhe durch zwei miteinander verbundene Klemmorgane erreicht, wobei das eine Klemmorgan das Lasttrum des Seiles dauernd klemmt, während das andere Klemmorgan am Zugtrum des Seiles geführt und an diesem fallweise nach Belieben festklemmbar ist.
In den Zeichnungen ist die Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 und 2 sind sdhematische Darstellungen zur Erläuterung des Prinzipes der Erfindung;
Fig. 3 bis 9 zeigen Ausführungsbeispiele von Vorrichtungsdetails und
Fig. 10 und 11 die Gesamtdarstellung (Seitenansicht und Waagerechtschnitt} eines Ausführungsheispieles.
In der Prinzipdarstellung der Fig. 1 ist die Stellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung während des Hochziehens einer Last gezeigt. Die Arretiervorrichtung, die im wesentlichen aus den Klemmorganen A und B und dem Verbindungsglied C besteht, ist durch das Klemmorgan A am Lasttrum 1' des Seiles 1, welches über eine feste Rolle 2 läuft, dauerhaft festgeklemmt. Durch das Klemmorgan B gleitet beim Hochziehen der Last 3 das Zugtrum 1" des Seiles 1 unbehindert hindurch. Das Klemmorgan B ist mit dem hebelartigen Verbindungsglied C starr verbunden, welches seinerseits mit dem Klemmorgan A in vorzugsweise gelenkiger \rerbindung steht. Vermindert sich der Zug am Zugtrum des Seiles \, so bewegt sich die Last 3 nach unten. Gleichzeitig bewegt sich das Zugtrum 1" des Seiles ί nadh· oben und nimmt auf dieser Bewegung vermöge der Reibung und wegen des gelenkig mit dem Teil A verbundenen Verbindungsgliedes C das Klemmorgan B der Arretiervorrichtung, welches das Zugtrum 1" umschließt, mit. Das etwa hülsenförmige Klemmorgan B kippt dabei in. die in Fig. 2 gezeichnete Lage um und klemmt an seinem oberen Ende das Seiltrum 1", so daß eine weitere Bewegung der Last 3 nach unten vermieden ist.
Vorrichtung für Seilrollenaufzüge
zum Festhalten von Lasten
in beliebiger Höhe
Anmelder:
Otto Rhau, Innsbruck (Österreich)
Vertreter: Dr. E. Sturm, Patentanwalt,
München 23, Leopoldstr. 20
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 4. August 1956
Otto Rhau, Innsbruck (Österreich),
ist als Erfinder genannt worden
Bei einer nach dieser Prinzipanordnung gefertigten Arretiervorrichtung ist die Erzielung eines einwandfreien Arbeitens von gewissen Vorsichtsmaßregeln und besonderen Bedingungen abhängig.
Das Hochziehen und insbesondere das Herablassen einer Last 3 muß sehr vorsichtig vor sich gehen,, damit nicht stets bei diesen Bewegungen durch Reibungskräfte das hakenförmige Klemmorgan B kippt und eine bewegungshemmende Klemmung des Seiles hervorruft. Ferner wäre für eine sichere Funktion ein in allen Teilen gleichmäßiges Seil erforderlich.
Da jedoch besondere Vorsichtsmaßregeln unerwünscht und außerdem die Seile nicht selten geknüpft bzw. gestückelt sind, wird man zweckmäßig von den durdh die Prinzipdarstellung allgemein erfaßten möglichen Ausführungsbeispielen solche auswählen, die, ohne besondere Vorsicht walten zu lassen, gut funktionieren.
Eine in dieser Hinsicht förderliche Maßnahme ist allein schon die Begrenzung der Gelenkigkeit zwischen dem Verbindungsglied C und dem Klemmorgan A. Das Klemmorgan A soll mit dem Verbindungsglied C mittels eines Scharniergelenkes verbunden sein, welches nur eine beschränkte Drehung des Verbindungsgliedes nadh unten gestattet, und zwar nur in dem Maße, daß das hülsenartige Klemmorgan B bei gestrecktem, also belastetem Lasttrum 1' höchstens vertikal zu stehen kommt. Ein Kippen über diese vertikale Stellung hinaus und damit verbundene bewegungshemmende Klemmungen oder Bremsungen
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des Seiltrums 1" werden dadurch beim Hochziehen und Niederlassen der Last vermieden.
Eine weitere Erhöhung der Sicherheit in der Handhabung zeigt Fig. 3. Das Klemmorgan B der Arretiervorrichtung besteht hier aus einer seitlich geschlitzten Hülse 6, an welcher ein geschlossener Bügel 5 angeordnet ist, und zwar so, daß der Schlitz 6' der Hülse 6 in den vom Bügel 5 umschlossenen Bereich ragt. Innerhalb dieses Bereiches verläuft auch das Seiltrum 1". Beim Hochziehen der Last, also· bei der Bewegung des Seiltrums 1" nach unten, bewegt sich dieses ungehindert, auch wenn es geknotet ist, innerhalb des Bügels 5. Soll die Arretierung der Last vor sich gehen, wird das Seiltrum 1" durch den seitlichen Schlitz 6' in die Hülse 6 eingeführt, diese wird wegen der in der verhältnismäßig engen Hülse 6 auftretenden Reibung mit dem Seiltrum 1" nach oben gezogen und wegen ihrer gelenkigen Verbindung mit dem Lasttrum 1' des Seiles 1 gekippt. Dadurch gelangt das Seiltrum 1" in Klemmstellung, und die Last ist in der gewünschten Höhe fixiert.
Die Fixierung der Arretiervorridhtung am Seiltrum 1' durch den Teil A kann auf beliebige Weise erfolgen. Eine vorteilhafte Befestigungsart mit Hilfe zweier übereinander angeordneter Schnallen 9 ist in Fig. 3 dargestellt. Die Schnallen sind durch zwei (angeschweißte) nach auswärts gewölbte Stäbe 10 starr miteinander verbunden. Da am Lastende des Seiles leicht Drehungen auftreten und auch aus sonstigen Gründen, ist es zweckmäßig, den Hebelarm 4 ebenfalls drehbar anzubringen. Dies erfolgt mit Hilfe eines Drehringes 7, der in einem Lagerungsring 8 läuft. Letzterer ist auf die Stäbe 10 vorzugsweise aufgeschweißt und verleiht denselben dadurch erhöhte Festigkeit. Der Hebel 4 ist an den Drehring 7 durch ein Scharnier 11 so angelenkt, daß er in vertikaler Richtung schwenkbar ist; nach unten jedoch nur bis zu der in Fig. 3 ersichtlichen Endstellung.
Da der Lagerungsring 8 ziemlich weit ist, kann nach Öffnung der Schnallen 9 das mit dem Lasthaken oder Karabiner versehene Ende des Seiles 1 leicht durch den Ring hindurchgezogen werden, so> daß die Einrichtung bequem über dieses Seilende hinauf- und heruntergenommen werden kann. Diese Art der Befestigung ermöglicht auch, die Anbringung der Vorrichtung in jeder beliebigen Höhe oberhalb der Last. Ein praktisches Ausführungsbeispiel des in Fig. 3 nur andeutungsweise dargestellten, im wesentlichen aus einer seitlich offenen Hülse 6 und einem Bügel 5 bestehenden Teiles ist in Fig. 4 und 5 dargestellt.
Die Feder 12 unterstützt die Klemmhülse 6 in ihrer Funktion, insbesondere durch Erzeugung einer größeren Anfangsreibung bzw. Anfangsklemmung. Eine weitere Garantie für das verläßliche Festhalten des Seiles durch die Klemmhülse 6 wird durch eine schnabelartige Ausladung 13 erzielt, in welche sich das Seil bei zunehmender Schräglage der Hülse automatisch hineinzwängt. Die Ausladung 13 kann auch aufgeschlitzt sein, oder es wird an Stelle der Ausladung 13 aus dem oberen Rand der Hülse ein keilförmiges Stück herausgeschnitten. In letzteren Fällen müssen jedoch die Ränder der Ausnehmungen abgerundet sein, um Beschädigungen des Hanfseiles zu vermeiden.
Gemäß Fig. 4 ist die Klemmhülse 6 in Draufsicht schräg zum Hebelarm 4 angeordnet. Dies erleichtert wesentlich das Einziehen des Seiles in die Hülse, besonders auch dadurch, daß der Hebelarm 4 beim Einziehen des Seiles 1" nicht so leicht nach einer Seite ausweichen kann, weil infolge der Feder 12 nach beiden Seiten der schrägen Hülse gleichzeitig gedrückt wird. Droht beim Einziehen der Hebelarm dennoch seitlich auszuweichen, so wird vom Boden aus am Seil einfach mehr nach der entgegengesetzten Richtung gezogen.
Die Klemmstellung des Seiltrums 1" ist in Fig. 6 dargestellt. Die darin angeführten Bezugsziffern entsprechen denen der Fig. 4 und 5.
Für das Herausbringen des Seiles aus der Klemmhülse 6 wird das Zugtrum 1" vom Boden aus ein Stück nach abwärts gezogen, bis die Hülse wieder ihre senkrechte Lage hat. Durch weiteren, nach außen gerichteten Zug gleitet dann das Seil selbsttätig aus der Hülse 6 heraus.
Die Leitrolle 5' verhindert nennenswerte Reibungen des Seiles mit dem Bügel 5 beim Aufziehen der Last. Die Stäbe des Bügels 5 sind von rundem Querschnitt oder zumindest an der Innenseite gerundet, um ein Aufscheuern des Seiles an Kanten zu vermeiden.
Die in Fig. 7 dargestellte Anordnung zeigt eine dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 bis 6 ähnliche Konstruktion.
Die Ausladung 13 hat hier symmetrische Form, da die Hülse 6 in diesem Abschnitt nicht schräg, sondern, von oben gesehen, senkrecht zum Hebelarm 4 steht. Erst im seitlidh auslaufenden Teil hat die Hülse schräge Stellung, um das Ein- und Ausdrücken des Seiles zu erleichtern.
Aus der Zeichnung ist deutlich zu ersehen, daß auch die Formgebung der Klemmfeder 12 wesentlich zum guten Funktionieren der Vorrichtung beiträgt. Die Feder ist an der Ein- und Austrittsstelle des Seiles (am Knie) zu einem flachen Höcker vorgewölbt und verhindert dadurch ein eventuelles unerwünschtes Herausrutschen des Seiltrums 1" bei senkrechter Hülsenstellung.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigen die Fig. 8 und 9. Dabei wird der der Klemmhülse entsprechende Teil lediglich durch einen vorzugsweise innerhalb der Ebene des Bügels 5 angeordneten, V-förmig abgewinkelten Stab 14 gebildet.
Auch hier ist der Bügel 5 an dem Endstück des Hebelarmes 4 befestigt.
Der Stab 14 ist mit seinem einen Ende am Bügel 5 oder direkt am Hebelarm 4 befestigt, während das abgewinkelte kürzere Ende frei abschließt. Die Verbindung 15 gibt dem Stab 14 bessere Festigkeit und dient zugleich als Leitschiene beim, Einrücken des Seiltrums 1". Die Rolle 5' verhindert wiederum jede nennenswerte Reibung des Seiles mit dem Bügel.
An beiden Seiten des Bügels 5 ist je eine nach unten ragende Platte 16 od. dgl. starr montiert. Die Platten weisen im unteren Teil je einen parallel zum Bügel 5 laufenden Gleitschlitz 17 auf, in welchem ein Stab 18 verschiebbar gelagert ist. Dieser Stab 18 wirkt gleichsam als unterer Rand der in den vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispielen verwendeten Klemmhülse.
Bei jedem der beiden Gleitschlitze 17 befindet sich eine Schraubenfeder 19, die mit dem einen Ende an der starren Platte 16 und mit ihrem anderen Ende am Stab 18 verankert ist. Die beiden Federn ziehen daher den Stab gemäß den Skizzen so nach vorn, daß das Seil in den Klemmkeil des Stabes 14 hineingezogen wird. Dieser Augenblick ist in Fig. 8 und 9 dargestellt.
Beim Loslassen des Seiltrums 1" senkt sich das iückwärtige Ende des Hebelarmes 4 unter dem Zug der am gegenüberliegenden Seiltrum hängenden Last und der Klemmkeil des Stabes 14 drückt sidh mit
seiner Öffnung immer mehr gegen das Seil, so daß letzteres sich ganz fest in den Keil hineinzwängt.
Im unteren Abschnitt des Bügels wird der Stab 18 durch das Seil ein Stück zurückgedrückt, wobei die Federn zunehmend gespannt werden.
Das Profil des Stabes 14 und der spitze Winkel des Klemmkeiles des Stabes 14 verhindern jedes Rutschen des Seiles bei Klemmstellung.
Soll dann die Klemmstellung beendet werden, so wird durch Zug am Seil vom Boden aus der Bügel 5 wieder in seine horizontale Lage gebracht und das Seil durch Zug in Richtung schräg gegen den Hebelarm 4 aus der Klemmeinrichtung bequem herausgebracht. Gleich einfach und mühelos ist das Eindrücken des Seiles in die Klemmeinrichtung.
Die Fig. 10 und 11 stellen eine vereinfachte Ausführung des Beispieles nach den Fig. 8 und 9 dar. Der unterhalb des Bügels 5 befindliche Stab 18 ist hier nicht verschiebbar, sondern starr angeordnet. Er wird an beiden Enden durch je eine aus der Ebene des Bügels vorspringende Stabkonsole 20 gehalten. Der Hebelarm 4 läuft in gleicher Richtung wie der Bügel 5, so daß der Hebelarm 4, der keilförmig gebogene Stab 14 sowie der Bügel 5 in einer Ebene liegen.
Um etwaige Einklemmungen von Fingern bei dem Hantieren mit dem Gerät zu vermeiden, ist der Anschlag beim Gelenk 11 verschmälert (etwa 1 cm oder weniger) ausgeführt und durch zwei senkrechte Flansche 21 abgeschirmt. Der Drehring 7 weist, zwecks Erzielung eines guten Anschlages, eine vorspringende Nase 22 auf, an welcher die Flansche 21 befestigt sind. Der Gelenkbogen (eventuell Schraube) läuft durch die beiden Flansche und ist in ihnen gelagert.
Bei Betätigung der Vorrichtung nach Fig. 10 und 11 wird das rasche Hochkippen des Bügels 5 besonders stark dadurch begünstigt, daß am Zugtrum 1" des Seiles 1 nach außen gezogen wird, da ein fester Sitz des Seiles im Klemmkeil bereits vor dem Hochkippen des Bügels gegeben ist.
Im Rahmen der Erfindung sind aber auch andere von den Fig. 1 bis 11 abweichende Ausführungsmöglichkeiten gegeben. So könnte sich z. B. das Gelenk 11 näher am Klemmorgan befinden, wodurch sich der schwenkbare Hebelarm 4 verkürzt. Bei sehr wirksamer Ausführung des Klemmorgans (z. B. gemäß Fig. 8, 9) wäre es unter Umständen möglich, das Gelenk 11 überhaupt wegzulassen, so daß dann nur noch eine starre Verbindung 4 zwischen den beiden Klemm-Organen A, B bestünde.
Die Ausführungen der Klemmorgane A und B lassen sich selbstverständlich auch nodh anders gestalten. Beispielsweise kann das Klemmorgan B für das Zugtrum 1" aus mindestens zwei das Seil 1 an voneinander getrennten Stellen umfassenden Ringen bestehen.
In der Festhaltestellung (gemäß Fig. 2) wird die Last 3 selbsttätig so gut gesichert, daß durch das lose zum Boden herabhängende Seiltrum keinerlei Gefährdung dort sich bewegender Personen auftritt.

Claims (18)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung für Seilrollenaufzüge zum Festhalten von Lasten in beliebiger Höhe, gekennzeichnet durch zwei miteinander verbundene Klemmorgane (A, B), wobei das eine Klemmorgan (A) am Lasttrum (1') des Seiles (1) fest angeklemmt ist, während das andere Kleinmorgan (B) am Zugtrum (1") des Seiles (1) geführt und an diesem fallweise nach Belieben festklemmbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden KlemmoTgane (A, B) über ein Gelenk mit waagerechter Achse miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der beiden Klemmorgane (A, B) durch ein starres, am Klemmorgan (B) für das Zugtrum (1") angeordnetes Verbindungsglied (C) bzw. Hebelarm (4) erfolgt, das bzw. der mit dem Klemmorgan (A) für das Lasttrum (1') über ein Scharniergelenk (11) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag des Scharniergelenkes (11) unterhalb des Gelenkbolzens durch zwei senkrechte, vorzugsweise halbmondförmige Flansche (21) abgeschirmt ist und der Hebelarm (4) im Bereich des Scharniergelenkes (11) nur eine Breite von höchstens 1 cm aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Gelenk bewegungshemmende Anschläge zusammenwirken, die eine Bewegung des Klemmorgans (B) für das Zugtrum (1") nach unten lediglich bis höchstens zum senkrechten Durchlauf des Zugtrums (1") durch das Klemmorgan (B) gestatten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmorgan (B) für das Zugtrum (1") eine das Seil mit geringem Spiel umfassende Hülse (6) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (6) am oberen Rand eine Klemmnut (13) aufweist.
8. Vorrichtung nadh Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (6) am unteren Rande eine innerhalb ihres Umfanges verlaufende Feder (12) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Klemmorgan (B) für das Zugtrum (1") mindestens zwei das Seil (1) an voneinander getrennten Stellen umfassende Ringe verwendet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Klemmorgan (B) für das Zugtrum (1") mindestens zwei übereinander angeordnete, im wesentlichen waagerechte Stäbe (14t, 18) verwendet sind, wobei der höher gelegene Stab (14) auf der dem Lasttrum abgewandten Seite, der tiefer gelegene Stab (18) auf der dem Lasttrum zugewandten Seite des Zugtrums angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der höher gelegene Stab (14) V-förmig abgewinkelt ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der tiefer gelegene Stab (18) unter Federdruck gegen das Zugtrum (1") des Seiles (1) drückend angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse bzw. die Ringe oder Stäbe innerhalb eines das Zugtrum (1") des Seiles (1) umschließenden Führungsbügels (5) angeordnet sind, wobei die Hülse bzw. die Ringe teilweise offen bzw. zu öffnen sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Führungsbügels
(5) zum eigentlichen Klemmorgan Leitdorne (15) angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Rande des Führungsbügels (5) eine Rolle (5') angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 10 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm (4), der V-förmig abgewinkelte Stab (14) sowie der Führungsbügel (5) in einer Ebene liegen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ίο kennzeichnet, daß als Klemmocgan (A) für das Lasttrum (!') zwei hintereinander angeordnete,
starr miteinander verbundene Schnallen (9) vorgesehen sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch~gekennzeichnet, daß das Verbindungsorgan (10) der beiden Sdhnallen (9) mit einem Lagerungsring (8) ausgestattet ist, in welchem ein Drehring (7) läuft, der das Scharniergelenk (11) für den mit der Klemmvorrichtung (B) in Verbindung stehenden Hebelarm (4) trägt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 183 289.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 809 700/152 12.58
DER21023A 1956-08-04 1957-04-24 Vorrichtung fuer Seilrollenaufzuege zum Festhalten von Lasten in beliebiger Hoehe Pending DE1047403B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1521014A1 (de) 2003-09-30 2005-04-06 Albert Slot Lösbare Seilklemme

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH183289A (de) * 1935-08-24 1936-03-31 Furrer Albert Rollenaufzug.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1521014A1 (de) 2003-09-30 2005-04-06 Albert Slot Lösbare Seilklemme

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