DE10473C - Neuerung an Dampfwasserhebern - Google Patents
Neuerung an DampfwasserhebernInfo
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- DE10473C DE10473C DENDAT10473D DE10473DA DE10473C DE 10473 C DE10473 C DE 10473C DE NDAT10473 D DENDAT10473 D DE NDAT10473D DE 10473D A DE10473D A DE 10473DA DE 10473 C DE10473 C DE 10473C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F1/00—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
- F04F1/02—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped using both positively and negatively pressurised fluid medium, e.g. alternating
- F04F1/04—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped using both positively and negatively pressurised fluid medium, e.g. alternating generated by vaporising and condensing
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Description
1879.
Klasse 59.
HEINRICH KATZENELLENBOGEN in TLUMACZ (Oesterreich-Ungarn).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. October 1879 ab.
Fig. ι, 2 und 3 zeigen den completen Apparat,
Fig. 4, 5 und 6 den Steuerapparat,
Fig. 7, 8, 9, 10 und 11 zeigen den Mechanismus zur Bewegung der Steuerung und die Uebertragung der Schwimmerbewegung nach aufsen in zwei Modificationen.
Fig. 7, 8, 9, 10 und 11 zeigen den Mechanismus zur Bewegung der Steuerung und die Uebertragung der Schwimmerbewegung nach aufsen in zwei Modificationen.
In Fig. i, 2 und 3 ist A der Wassercylinder,
B der Steuercylinder, α ein Saugventil, an welches sich das Saugrohr anschliefst, b das Druckrohr
mit eingeschaltetem Druckventil c. Der Steuercylinder sowohl wie auch das dem Druckventil
zunächst angebrachte Druckrohr ist durch angegossene Lappen an dem Cylinder A befestigt.
Oberhalb des Cylinders ist an dem Druckrohr ein kleiner Stutzen d angebracht, an
welchem das selbstthätige Ventil e sitzt; das Röhrchen / verlängert sich in dem Cylinder A
in eine Brause g.
Ueber dem Boden des Cylinders befindet sich der Schwimmer k, und zwar zeigen die
Fig. 7, 8, 9, 10 Und 11 die Schwimmeranordnung
in zwei Modificationen. Fig. 7, 8 und 10 zeigen den Schwimmer h, an einem Hebel h" drehbar
an der Cylinderwand befestigt. Dieser Hebel gleitet zwischen den Führungsschienen i. An
einer dieser Schienen ist in einem Schlitz der Federhaken k derart angebracht, dafs der
Schwimmer sich zwar frei nach unten bewegen kann; wenn er aber bis unter den Federhaken
gelangt ist, durch welchen er in der tiefsten Lage festgehalten wird, nicht wieder hochsteigen
kann, bis die Feder ausgelöst wird. Die Feder k ist mit dem Saugventil α durch
eine Stange k'" derart verbunden, dafs, wenn das Ventil α sich schliefst, die Feder k ausgelöst
wird. Der Schwimmer h trägt an seiner Peripherie das kleine Radsegment mit Innenverzahnung
/ι', Fig. 7, in welches das Zahnrädchen / eingreift; die durch den Schwimmer
diesem Rädchen mitgetheilte Bewegung wird durch die in einer Stopfbüchse gelagerte Welle m,
die Kurbel η und durch die Zugstange χ auf den Zweiweghahn u übertragen, Fig. 5. Die
Fig. 9, 10 und 11 zeigen eine Modification
dieser Anordnung, bei welcher das Zahnsegment h' und das Zahnrad / in Wegfall kommen
und die Bewegung des Schwimmers h durch die Schwingungsaxe m des Hebels h" direct
auf die Kurbel n, die Stange χ und den Zweiweghahn u übertragen wird. Die Welle m ist
durch eine Stopfbüchse in der Cylinderwand gedichtet.
Der Steuerapparat ist in Fig. 4, 5 und 6 in zwei über 180 ° geschnittenen Ebenen gezeichnet.
B ist ein kleiner Cylinder. Auf der gemeinschaftlichen Kolbenstange 0 sind zwei Steuerkolben
befestigt; die Kolbenstange geht durch beide Cylinderdeckel, in welchen sie durch eine
Stopfbüchse gedichtet ist, verlängert sich nach beiden Seiten und trägt an den Enden die
Scheiben/, q ist der Dampfeinströmungsstutzen,
durch welchen der Dampf vom Dampfkessel der Maschine zugeführt wird. Durch den Stutzen r
und das Rohr ί gelangt der Dampf bei geeigneter Kolbenstellung in den Apparat; durch den
Stutzen t hingegen, an welchem ein selbstthätiges Retourventil ζ angeschraubt ist, kann
nach vollzogenem Wechsel der Kolbenstellung der Abdampf ins Freie gelangen. u ist ein
kleiner Zweiweghahn mit drei Armen, dessen Gehäuse eine kleine Bohrung nach aufsen hat.
Durch den mittleren Stutzen kann der Dampf aus dem Stutzen q, nachdem er den Kanal w
passirt, entweder über den oberen oder unter den unteren Steuerkolben gelangen, je nachdem
die Stellung des Steuerhahns, welche durch die Stange χ und die Coulisse η besorgt wird, es
bedingt.
Die Function der Maschine ist nun folgende: Man denke sich den Cylinder mit Wasser gefüllt;
dann befindet sich der Schwimmer in seiner höchsten Lage (das Saugventil ist geschlossen
und die Feder k ausgelöst). Die Steuerkolben sind in der in Fig. 5 und 6 gezeichneten
Stellung. Der Dampf strömt nun durch die Stutzen q und r und das Rohr ί
in den Cylinder und drückt auf das Wasser, welches durch das Druckrohr b entfernt wird.
Nachdem das Wasser im Cylinder so weit gesunken ist, dafs der Schwimmer h fällt, erfährt
der Steuerhahn unmittelbar durch das Zahnrädchen / oder die Stange vi und χ und die
Coulissen η eine Drehung um 90°; hierauf gelangt
etwas Dampf über den oberen Kolben, wodurch die Steuerkolben sammt der Kolbenstange
eine plötzliche Verschiebung in die punktirte Lage erfahren. Die Dampfzuströmung in
den Apparat ist nun unterbrochen und der unter Druck stehende Dampf kann durch die Stutzen r
und t und das selbstthätige Retourventil ζ ins
Freie gelangen. So wie der Druck im Cylinder sich vermindert, gelangt aus dem Steigrohr
durch die Brause g, indem sich durch den hydrostatischen Druck das automatische Ventil e
öffnet, Wasser in den Cylinder, condensirt den noch vorhandenen Dampf, wodurch eine Luftverdünnung
erzeugt wird. Der Cylinder füllt sich sofort, indem das Saugventil α aufgeht;
hierdurch wird die Feder k eingerückt und der Schwimmer h mufs in der angenommenen tiefsten
Lage verharren, bis sich das Saugventil a geschlossen hat und die Feder wieder ausgelöst
ist; dies geschieht, wenn der Apparat voll ist bezw. wenn die hängende Wassersäule der Luftverdünnung
gleichkommt. Beim Schliefsen des Saugventils geht der Schwimmer hoch, der
Steuerhahn erhält die frühere Lage; es gelangt Dampf unter den unteren Steuerkolben, der
Raum über dem oberen communicirt nun durch die Oeffnung in dem Hahngehäuse mit der
Atmosphäre und die Steuerkolben steigen. Das Spiel beginnt von neuem. Der Hub der Steuerkolben
wird durch die Gummibuffer y, welche oberhalb der Cylinderdeckel angebracht sind,
begrenzt. Je nach Dimensionirung der Dampfzuströmungsrohre, sowie der Querschnitte oder
Saug- und Druckrohre wiederholt sich das Spiel des Apparates mindestens zweimal in der Minute,
wobei auf das jeweilige Einsaugen vier bis fünf Secunden kommen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Der eigenthümliche Mechanismus zur Bewegung der Steuerung, insbesondere der die Bewegung des Schwimmers bis zum Schlüsse des Saugventils hemmende Federhaken und der dargestellte Mechanismus zur Uebertragung der Schwimmerbewegung nach aufsen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10473C true DE10473C (de) |
Family
ID=287774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10473D Active DE10473C (de) | Neuerung an Dampfwasserhebern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10473C (de) |
-
0
- DE DENDAT10473D patent/DE10473C/de active Active
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