DE1039986B - Selbsttaetige Deckelverriegelung fuer eine Waeschepresse od. dgl. - Google Patents

Selbsttaetige Deckelverriegelung fuer eine Waeschepresse od. dgl.

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DE1039986B
DE1039986B DEE10914A DEE0010914A DE1039986B DE 1039986 B DE1039986 B DE 1039986B DE E10914 A DEE10914 A DE E10914A DE E0010914 A DEE0010914 A DE E0010914A DE 1039986 B DE1039986 B DE 1039986B
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DE
Germany
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press
cylinder
water
automatic
locking
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Application number
DEE10914A
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English (en)
Inventor
Ernst Goetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eisenwerk Streuber & Lohmann H
Original Assignee
Eisenwerk Streuber & Lohmann H
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F47/00Apparatus of the press type for expelling water from the linen
    • D06F47/08Covers; Securing means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

  • Selbsttätige De&elverriegelung für eine Wäschepresse od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Deckelverriegelung, insbesondere für eine Presse für na"se Wäsche, bei welcher in einem durch einen Dekkel verschließbaren Zylinder ein Kolben durch Was-#;erdruck nach oben gedrückt oder ein eingehängter Gummibeutel zusammengepreßt und die in den Zylinder bzw. Gummibeutel eingelegte nasse Wäsche ausgepreßt wird.
  • Bei den bisher bekannten Pressen dieser Art wird der Deckel vielfach in der Schließstellung durch einen Dreh-, Haken-, Schubriegel- oder Spannriegelverschluß gehalten, der eine besondere Bedienung erfordert. Bei diesen Verschlüssen muß darauf geachtet werden. daß vor dem Öffnen des Druckwasserventils der Deckel verriegelt sein muß, da sonst Füllung und Kolben aus der Presse getrieben werden. Zum Teil sind die genannten Verschlüsse auch umständlich zu handhaben und gefährden bei unvollständiger Verriegelung die Betriebssicherheit.
  • Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Deckelverriegelung an einer Wäschepresse und besteht darin, daß durch einen Hilfskolben, welcher in einem Hilfszylinder geführt ist, nach Einschalten des Wasserzuflusses die die Deckelverriegelungshaken betätigende, schwenkbare Wassersammelrinne anhebbar ist, wobei den HilfszvIinder mit dem Pressendruckraum verbindende Bohrungen im Hilfszylinder so angebracht sind, daß sie den Wasserdurchtritt zum Pressenraum erst nach Vollendung der Deckelverriegelung freigeben.
  • Mit dieser selbsttätigen Deckelverriegelung ist eine erhebliche Bedienungsvereinfachung und eine Erhöhung der Betriebssicherheit gewonnen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 ini Längsschnitt eine Wäschepresse mit Kolben und der neuen Deckelverriegelung in Schließ-Stellung, Fig. 2 eine Wäschepresse nach Fig. 1 im Grundriß, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2. Ein Hilfskolben 14 wird dichtend in einem Hilfszylinder 15 geführt, der mittels eines Rohrstutzens 16 . a ni unteren Rand des Pressenzylinders 1 befestigt ist.
  • Über Bohrungen 19 in den Zylinderwandungen 1 und 15 innerhalb des Rohrstutzens 16 stehen die Zylinder 1 und 15 miteinander in Verbindung. Die Stange 13 des Hilfskolbens 14 ist im Punkt 12 beweglich mit einer Wassersarni-nelrinne7 verbunden. Die Wassersaminelrinne 7 ist gegenüber dem Anlenkpunkt 12 der Kolbenstange 13 gemeinsam mit dem Klappdeckel 6 mittels eines Scharniers 8 am oberen Rand des Pres.#eii7vIiiiders 1 angelenkt. Zwei Schließhaken 9 sind am #-erstärkungsring 3 des Pressenzvlinders 1 im Punkt 10 in Ösen schwenkbar gelagert und werden von der Wassersammelrinne 7 anliegend getragen und gegen Ausschwenken gesichert. Am Hilfszylinder 15 ist an der abgewendeten Seite der Druckwasseranschluß 17 zum Absperrhahn vorgesehen.
  • Die Arbeitsweise der Deckelverriegelung nach der Erfindung ist folgende: Nach Füllung des Pressendruckraumes 1 mit nasser Wäsche wird der Deckel 6 zugeklappt und der Ab- sperrhahn geöffnet. Das einströmende Druckwasser drückt den Hilf skolben 14 aus der gestrichelt angedeuteten Stellung nach oben, wodurch vermittels der Stange 13 die Wassersammelrinne 7 aus der ebenfalls gestrichelt gekennzeichneten Offenlage angehoben wird und die zwei Schließhaken 9 über den Rand des Deckels 6 mit den Verstärkungsplatten 11 schwenken.
  • Der Deckel 6 ist damit durch das Scharnier 8 und die zwei Schließhaken fest verriegelt.
  • Bei dem Schließweg, den der Hilfskolben 14 hierbei ausführt, gibt er dem Druckwasser erst dann den Weg zum Pressenzylinder 1 frei, wenn die Schließhaken 9 genügend weit über den Rand des Deckels 6 greifen. In dieser Stellung strömt das Druckwasser durch die Bohrungen 19 des Hilfszylinders 15 und den Rohrstutzen 16 hindurch und gelangt unter den Kolben 4, um diesen dann unter die Wäschefüllung im Pressenzvlinder 1 zu drücken.
  • Das aus der Wäsche gepreßte Wasser fließt über den oberen Rand des PressenzYlinders 1 ab und wird durch den Verstärkungsring 3, dessen untere Kante sich kreisbogenförmig vom Pressenzylinder 1 abhebt, in die Wassersammelrinne 7 geleitet, aus der es in bekannter Weise abgeleitet wird.
  • Wird mit Beendigung des Preßvorganges der Wasserhahn auf Entleerung gestellt. dann fließt das Druckwasser so lange durch den I-I.,hti zurück, bis mit schwindendem Überdruck der Hilfskolben 14 im Hilfszylinder 15 und die damit verbundene Wassersammelrinne 7 sich durch ihr Eigengewicht senken und die ge##trichelt angedeutete Ausgangsstellung einnehmen. Die zwei Schließhaken 9 schwenken mit der #,ich senkenden Wassersammelrinne 7. bedingt durch das gegenüber dein Lagerpunkt 10 nach außen m-irksame Übergewicht, ebenfalls zurück, womit der Deckel entriegelt ist. Das restliche Wasser fließt dann aus einer Öffnung18 im Hilfszylinder15 ab.
  • Können die Schließhaken9 durch Cberfüllen der oder sonstige Umstände nicht genügend oder überhaupt nicht schließen. so gibt der Hilfskolben14 die Bohrungen 19 für (las Druckwasser nicht frei.

Claims (2)

  1. PATFNTA NS PR ÜCH E: 1. Selbsttätige Deckelverriegelung für eine Wäschepresse oder dergleichen. dadurch ekennzeichnet, (laß durch einen Hilfskolhen (14). weicher in einem flilfszylinder (15) geführt ist, nach Einschalten des #\a-serzuflusses die die Deckelverriegeltitigshaken (9) betätigende, sch-,venkbare Wa.ssersammelrinne (7) anhebbar ist, wobei den 1-Tilfszylinder (15) mit dem Pressendruckraum (1) verbindende Bohrungen (19) im Hilfszylinder (15) so angebracht sind, daß sie den Wasserdurchtritt zum Pressenraum (1) erst nach Vollendung der Deckelverriegelung freigeben.
  2. 2. Selbsttätige Deckelverriegelung nach An-.,pruch 1. dadurch gekeiii17e-ichnet, daß eine Kolben->tange (13) den als Stulpe (14) ausgebildeten Hilfskolben trägt und mit der Wassersarninelrinne (7) gelenkig verbunden ist. 3. Selbsttätige Deckelverriegelung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. daß die untere 1*%--aiite des oberen Verstärkungsringes (3) des Pressendruckzylinders (1) sich kreisbogenförmig nach außen vorn Presseiidruck-zylinder (1) abhebt und sich über den inneren t"Infang der Wassersanimelrinne hinaus erstreckt. 4. Selbsttätige Deckelverriegelung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wassersainmelrinne (7) und der Deckel (6) an einem gemeinsamen Scharnier (8) am Pressenz# - linder (1) angelenkt sind und daß dieses Scharnier (8) innerhalb der ##assersammelrinne (7) angeordnet ist. 5. Selbsttätige Deckelverriegelung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, (laß die Wassersammelrinne (7) den unteren abstehenden Rand des Verstärkungsringes (3) am Pressenzylinder (1) in der angehobenen und abgesenkten Stellung untergreift. 6. Selbsttätige Deckelverriegehing nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelhaken (9) in am -v-erstärkungsring (3) des Pressenzvlinders (1) befestigten Ösen so angelenkt sind, daß in der Schließstellung die l'Ziegelhaken (9) mit den Eingriffspunkten ihrer -Nasen senkrecht über ihren Aillenkpunkten (10) stehen und damit einen äußeren Wulst an Verstärkungsblecben (11) des Deckels (6) übergIreifen und mit der der Wassersaminelrinne (7) zugewendeten, bis zur Berührung mit deren Randwulst verlängerten Rückseite gegen ein Abschwenken nach außen abgestützt sind, wobei die verlängerte Rückseite zum Gelenkpunkt hin in eine Gleitfläche zur Betätigung der Riegelhaken durch den Randwulst der Wassersammelrinne ausläuft. In Betracht gezogene Druckschriften. Z, Deutsche Patentschriften Nr. 804674, 884785; USA.-Patentschriften '-\Zr. 2 336 428. 2 023 215-
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2023215A (en) * 1932-08-22 1935-12-03 William H Yandell Operating means for washing machines, driers, and the like
US2336428A (en) * 1940-12-11 1943-12-07 Huebsch Mfg Company Clothes drier
DE804674C (de) * 1950-03-14 1951-04-26 Taenzer S Original Grudeofenfa Waeschepresse
DE884785C (de) * 1952-01-23 1953-07-30 Albert Glemser Durch Anschluss an die Wasserleitung betriebene Kolben-Waeschepresse

Patent Citations (4)

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