DE1036613B - Einrichtung zum Naehen von Pelzwaren - Google Patents

Einrichtung zum Naehen von Pelzwaren

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DE1036613B
DE1036613B DEM31959A DEM0031959A DE1036613B DE 1036613 B DE1036613 B DE 1036613B DE M31959 A DEM31959 A DE M31959A DE M0031959 A DEM0031959 A DE M0031959A DE 1036613 B DE1036613 B DE 1036613B
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OTTO MECHEELS DR ING
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OTTO MECHEELS DR ING
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/10Work-feeding means with rotary circular feed members
    • D05B27/18Feed cups
    • D05B27/185Guides or supports for the work presented to the feed cups, e.g. uncurling guides
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/02Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Nähen von Pelzwaren Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Nähen von Pelzwaren, bei der die durch eine Naht zu verbindenden Pelzteile in senkrechter Stellung durch waagerecht angeordnete Förderscheiben od. dgl. der über der Verbindungsgeraden der Mittelpunkte der Scheiben waagerecht geführten Nadel zugeführt und dabei die Pelzhaare vor der Angriffsstelle der Förderscheiben durch ein rotierendes Streichorgan nach unten gestrichen werden.
  • Bekannte Einrichtungen zum Nähen von Pelzwaren weisen - abgesehen von pneumatischen Einrichtunge_n, die den Nachteil aufweisen, daß Pelzhaare und vom Zurichten in den Pelzen .enthaltene Chemikalien in den Raum geblasen werden und von dort in die Atmungsorgane der Pelznäherin gelangen können -entweder fest angeordnete Streichorgane oder auf und alr streichende Kämme oder rotierende Bürsten auf. Sie können aber selbst lxi Pelzen mit kurzen, weichen Haaren wegen ihrer geringen Einstreichintensität nur einen Teil der Pelzhaare aus der Nähzone bringen. Bei Pelzen mit langem Haar sind sie nicht verwendbar. Bei der Anwendung rotierender Bürsten kommt hinzu. daß durch den zur Erzielung einer brauchbaren Einstreichwirkung erforderlichen unhandlich großen Bürstendurchmesser das Einführen des Nähgutes in die Pelznähmaschine stark erschwert wird.
  • "Zur Vermeidung dieser Nachteile weist gemäß der Erfindung die Einrichtung mindestens ein endloses umlaufendes Streichorgan von bandförmiger Gestalt auf, dessen abwärts laufender, vor der Angriffsstelle der Förderscheiben angeordneter und im wesentlichen in einer Ebene verlaufender Teil die Pelzhaare der zugeführten Pelzkanten nach unten streicht.
  • Die Anwendung eines endlosen umlaufenden Streichbandes gestattet es, mit dein Streichorgan sehr nahe an die Nähstelle heranzugehen. Rotierende Bürsten erfordern einen verhältnismäßig großen Durchmesser deshalb. weil auf dein abwärts laufenden Teil der rotierenden Bürste theoretisch nur die Teile jeweils senkrecht nach unten laufen, die auf einem waagerechten Radius liegen. Die Bewegung der einzelnen Bürstenteile erfolgt auf Kreisbögen, die sich der senkrecht nach unten gerichteten Bewegung um so mehr nähern, je größer der Durchmesser ist. Bei Anwendung eines großen Durchmessers ergibt sich aber bei rotierenden Bürsten der Nachteil, da.ß der aufwärts sich bewegende Teil besonders abgedeckt werden muß und daß die Näherin bei der Arbeit behindert wird.
  • Durch die gemäß der Erfindung auftretende, ständig nach unten gerichtete Einstreichwirkung können auch sehr lange Pelzhaare genau parallel zueinander gelegt und nach unten gerichtet werden, ohne daß sie sich verwirren. Durch die im Vergleich zu einer rotierenden Bürste geringere Breite des Streichorgans nach der Erfindung wird die Pelznäherin beim Zuführen des Nähgutes zur Maschine weit weniger beeinträchtigt als hei bekannten Einrichtungen.
  • Wenn die Pelzkanten in bekannter Weise mit einander zugekehrten Haarseiten konvergierend zugeführt werden, ist es zweckmäßig, wenn ein nach der Erfindung gestaltetes Streichband in der Nahtspur zwischen den Bahnen der zugeführten Pelzkanten vorgesehen ist. Es können aber auch zum Bestreichen der mit einander abgekehrten Haarseiten zugeführten Pelzkanten zwei Streichbänder außerhalb der Bahnen der Pelzkanten vorgesehen sein.
  • Vorzugsweise Nvird ein Streichband durch einen glatten oder mit einem rauhen Belag oder mit Borsten versehenen Riemen gebildet, dessen Riemenscheiben in einer senkrecht stehenden Ebene über bzw. unter der Nahtspur angeordnet sind und von denen eine angetrieben ist.
  • In der Zeichnung ist die Einrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf eine Einrichtung, bei der die Pelzkanten mit einander zugekehrten Haarseiten zugeführt werden und ein Riemen vorgesehen ist, Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht der Einrichtung gemäß Fig. 1, Fig.3 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf eine Einrichtung, bei der die Pelzkanten mit einander abgekehrten Haarseiten zugeführt werden und zwei Riemen vorgesehen sind.
  • Die zu verbindenden Pelzkanten 1 und 2 werden der Einrichtung in senkrechter Stellung mit einander zugekehrten Haarseiten 1', 2' (Fig. 1) oder mit einander abgekehrten Haarseiten 1', 2' (Fig. 3) zugeführt und von zwei je eine senkrechte Achse aufweisenden Förderscheiben 3, 4 gefördert. Über der Verbindungsgeraden der Mittelpunkte der Scheiben 3, 4 ist die Nadel 5 waagerecht angeordnet.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2, bei der die Pelzkanten 1, 2 mit einander zugekehrten Haarseiten 1'. 2' zugeführt werden, weist einen Bürstriemen 6, d. h. ein mit Borsten besetztes Band auf, der Tiber zwei Scheiben 7, 8 läuft, die in einer senkrecht zur Nahtspur stehenden Ebene angeordnet sind. Das abwärts laufende Trurn dieses Bürstriemens 6 läuft vor der Angriffsstelle der Förderscheiben 3, 4 zwischen den Pelzkanten 1, 2, die von beiden Seiten des Bürstriemens 6 her konvergierend zugeführt werden. Dadurch «-erden die Haare der Pelzkanten 1, 2 vor der Nahtstelle nach unten gestrichen, so daß von der Nadel 5 keine Haare eingenäht werden können.
  • Zweckmäßig sind der Bürstriemen 6 und seine Scheiben 7, 8 in einem Gehäuse 9 angeordnet, das an der Arbeitsstelle des Bürstriemens 6 eine Öffnung 10 aufweist.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig.3 unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 lediglich dadurch. daB die Pelzkanten 1. 2 mit einander abgekehrten Haarseiten 1', 2' zugeführt werden und daß daher zwei Bürstriemen 6, nämlich zu beiden Seiten der zugeführten Pelzkanten 1, 2, vorgesehen sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Nähen von Pelzwaren. bei der die durch eine Naht zu verbindenden Pelzteile in senkrechter Stellung durch waagerecht angeordnete Fördersrcheihen od. dgl. der über der Verbindungsgeraden der Mittelpunkte der Scheiben waagerecht geführten Nadel zugeführt und dabei die Pelzhaare vor der Angriffsstelle der Förderscheiben durch ein rotierendes Streichorgan nach unten gestrichen werden, gekennzeichnet durch mindestens ein endloses umlaufendes Streichband (6), dessen abwärts laufender, vor der Angriffsstelle der Förderscheiben (3, 4) angeordneter und im wesentlichen sich in einer Ebene erstreckender Teil die Pelzhaare (1', 2) der zugeführten Pelzkanten (1, 2) nach unten streicht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 zurr Bestreichen der mit einander zugekehrten Haarseiten konvergierend zugeführten Pelzkanten, dadurch gekerrnze,ichnet, daß ein Streichband in der Nahtspur zwischen den Bahnen der zugeführten Pelzkanten (1, 2) vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 zurr Bestreichen der mit einander abgekehrten Haarseiten zugeführten Pelzkanten, dadurch gekennzeichnet. da( zwei Streichbänder (6) außerhalb der Bahnen der Pelzkanten (1, 2) vorgesehen sind.
  4. 4. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Streichband (6) durch einen glatten oder mit einem rauben Belag oder mit Borsten versehenen Riemen gebildet wird, dessen Riemenscheiben (7, 8) in einer senkrecht stehenden Ebene über bzw. unter der Nahtspur angeordnet sind und von denen eine angetrieben ist. In Betracht gezogene Druckschrifte,r: Deutsche Patentschrift Nr. 600 792.
DEM31959A 1956-10-05 1956-10-05 Einrichtung zum Naehen von Pelzwaren Pending DE1036613B (de)

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DE (1) DE1036613B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134573B (de) * 1960-02-24 1962-08-09 Fritz Wegwitz Haareinstreichvorrichtung fuer Pelznaehmaschinen
DE102019100086A1 (de) 2019-01-04 2020-07-09 Thyssenkrupp Ag Bypass-Ventil, Dämpfungssystem, Schwingungsdämpfer, Anordnung, Fahrzeug, Verfahren und Aktuator

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE600792C (de) * 1932-06-03 1934-07-31 Auguste Hoffmann Geb Pokorny Haareinstreichvorrichtung fuer Pelznaehmaschinen

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