DE10360C - Neuerungen an rotirenden Maschinen - Google Patents
Neuerungen an rotirenden MaschinenInfo
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- DE10360C DE10360C DENDAT10360D DE10360DA DE10360C DE 10360 C DE10360 C DE 10360C DE NDAT10360 D DENDAT10360 D DE NDAT10360D DE 10360D A DE10360D A DE 10360DA DE 10360 C DE10360 C DE 10360C
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- piston
- shaft
- cylinder
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/02—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
- F01C1/063—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents with coaxially-mounted members having continuously-changing circumferential spacing between them
- F01C1/073—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents with coaxially-mounted members having continuously-changing circumferential spacing between them having pawl-and-ratchet type drive
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
Description
1880.
Klasse 14.
WILHELM SCHMIDT in DRESDEN. Neuerungen an rotirenden Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1880 ab.
Die Neuerungen bestehen in der Anordnung von zwei Segmentkolben in einem Cylinder,
welche abwechselnd mit der festen Cylinderwandung und mit der rotirenden Welle verbunden
werden. Während der eine Kolben % des Cylinderraumes durchläuft und während
dieser Zeit an die Welle angeschlossen ist, befindet sich der andere Kolben in Ruhe und an
die Cylinderwandung angeschlossen. Behufs des Anschlusses des Kolbens sind Cylinderwandung
und Welle mit einer gleichen Zahl in gleichen Abständen angeordneten Längsnuthen versehen.
Zwischen je zwei Längsnuthen in der Cylinderwandung befindet sich eine Dampfemlafsöffnung.
Fig. ι ist ein Querschnitt des Cylinders, der Welle und der beiden Kolben,
Fig. 2 ein Längenschnitt einer Cylinderhälfte mit der Welle und den beiden Kolben nach
A-B, Fig: ι.
F ist die in den Cylinderdeckeln in Stopfbüchsen gelagerte Welle, welche in ihrem mittleren
Theil mit den Längsnuthen/2/4/6 für
den Schieber e 9 des Kolbens E versehen ist
und an beiden Enden. mit den Nuthen /' /3/5
für die beiden Schieber des Kolbens D ausgestattet ist. C ist der mit sechs Dampfeinlafsöffhungen
cl bis i6 versehene Cylinder. Das
Umsteuerungsventil ist nicht angegeben. Der Dampf tritt bei der in Fig. 1 gezeichneten
Stellung der Theile in c' ein. Nachdem der Kolben D in der Richtung des Pfeiles d1
4/6 Umdrehung gemacht hat, tritt der Dampf
in c2 ein, worauf dann der Kolben E in derselben
Richtung 4/6 Umdrehung macht. Sodann
tritt der Dampf bei c3, später bei cs ein u. s. w.
Die Kolben D und E umgreifen die Welle mit Hülsen. Die Hülse e' des Kolbens E ist
in Fig. ι im Querschnitt gezeichnet, die eine Hülse des Kolbens D liegt hinter e1, die andere
vor e\ Der Kolben E besteht aus dem geschlossenen Kolbenkörper e2, welcher mit der.
Hülse el ein Stück bildet. Der Kolben ist
gegen die Cylinderwandung durch Schienen e3 e3 mittelst Federdruck abgedichtet, und in gleicher
Weise ist die Abdichtung gegen beide Cylinderdeckel und gegen die Hülsen des anderen
Kolbens bewirkt. Durch den hohlen Kolbenkörper E geht eine kreisförmig gebogene
Stange e*, welche sich um eine gewisse Strecke
concentrisch zum Cylindermittel im Kolbenkörper verschieben kann. Dieselbe ist bei e5
und ee abgedichtet, so dafs bei der Verschiebung
Dampf in den Kolbenkörper nicht eintreten kann, und mit den Knaggen e7 und es
versehen. Die Lage der Stange e* im Kolben ist in Fig. 1 und 2 ersichtlich, e9 ist ein
Schieber mit radialer Bewegung, dessen Enden abgeschrägt sind. Die Sicherung des Schiebers ea
in der einen oder der ,anderen Stellung, also im Eingriff mit der Welle oder mit der Cylinderwandung,
wird durch die Stellung der Stange «4
bedingt, deren Knaggen e1 und es unter oder,
über einen Riegel ei0, Fig. 2, in dem Schieber ea
greifen, welcher durch eine Feder e'' stets
nach aufsen gedrängt wird. Bei der Stellung des Schiebers e9 in Fig. 1, in der der Kolben E
gerade seinen Hub vollendet hat, ist die Stange ei
so weit durch Anstofsen an die Stange d:>
des Kolbens D zurückgedrängt, dafs der obere Knaggen der Stange el dem Schieber e9 gestattet,
nach oben zu gehen; diese aufwärtsgehende Bewegung des Schiebers e9 wird dadurch
veranlafst, dafs die Welle F gegen die schräge Fläche der Nuth _/2 drückt und den
Schieber in die Nuth cs schiebt, wodurch der
Kolben E festgehalten wird. Gleichzeitig mit dem Zurückschieben der Stange «4 erfolgt ein
Vorwärtsschieben der Stange di im Kolben D,
wodurch bewirkt wird, dafs der Schieber d° im Kolben D frei wird und sich nach unten bewegen
kann. Die abwärtsgehende Bewegung des Schiebers d'J wird dadurch bewirkt, dafs der
Kolben D durch den bei cx eintretenden Dampf
in Richtung des Pfeiles dl fortgedrückt wird
und dabei seinen Schieber d9, sobald derselbe durch den Knaggen an d'' nicht mehr gehalten
wird, aus der Nuth c"1 heraus- und in die Nuth/"1
hineindrängt. Das beschriebene Spiel wiederholt sich in all den Momenten, in denen ein
Kolben zur Ruhe gelangt und der andere seinen Lauf beginnt.
Der bei c1 zwischen die Kolben tretende Dampf
bildet hier ein Dampf kissen, um den Stofs zu mildern. Die lebendige Kraft der sich drehenden
Theile, unterstützt durch ein Schwungrad, überwindet den hier entstehenden todten Punkt.
Derselbe wird dann ganz vermieden, wenn die Welle durch zwei Cylinder geht und in dem
einen Cylinder die sämmtlichen Theile urn 30 ° gegen die Theile in dem anderen Cylinder ver-
Claims (7)
1. In einer rotirenden Dampfmaschine die Anordnung von zwei scharnierartig auf der
Welle sitzenden Kolben D und E, wobei die Querschnittsfläche eines jeden Kolbens
ein Sechstel des Cylinderquerschnitts einnimmt, imd welche Kolben so arbeiten,
dafs immer der eine in Ruhe bleibt, während der andere Kolben 4/6 des Cylinderraumes
durchläuft.
2. In dem Kolben einer rotirenden Dampfmaschine die Anordnung der concentrisch
zur Maschinenwelle verschiebbaren Stangen £4
und d\ welche sich in entgegengesetzten Richtungen durch Zusammenstofsen eine
kurze Strecke in ihren Kolben verschieben, in Verbindung mit den radial verschiebbaren
Schiebern £9 und ds, welche durch
Knaggen an den Stangen e'1 und i/4 bei
dem sich bewegenden Kolben an die Welle, bei dem in Ruhe befindlichen Kolben an die Cylinderwandung angeschlossen gehalten
werden.
3. In einer rotirenden Dampfmaschine die Welle F, der Cylinder C und die beiden
Kolben D und E in. Verbindung mit der Anordnung der Längsnuthen /' bis /c und
c~' bis cl- und der Dampfeinlafsöffnungen c'
bis c", welche letzteren in der Mitte zwischen je zwei der Nuthen c angeordnet sind.
4. In einer rotirenden Dampfmaschine der gleichzeitige Vorgang des Festschliefsens des
einen Kolbens durch Eintritt seines Schiebers in die Cylindernuth, nachdem er 4/6 des
Cylinderquerschnitts durchlaufen hat, und des Auslösens des anderen Kolbens durch
Austritt seines Schiebers aus der Cylindernuth beim Beginn seines Laufes; sowie der
gleichzeitige Vorgang des Auslösens des einen Kolbens durch Austritt seines Schiebers aus
der Wellennuth nach Beendigung des Kolbenlaufes und des Eintritts des Schiebers des
anderen Kolbens in die Wellennuth beim Beginn des Kolbenlaufes behufs Mitnahme
der Welle.
5. Die Anordnung des unter Federdruck stehenden Riegels an den Schiebern der
Kolben in Verbindung mit den schrägen Knaggen der Stangen eA und d*.
6. Die Anordnung von zwei rotirenden Dampfmaschinen mit gemeinschaftlicher Welle, wobei
die Kolben, die Dampfeinlafsöffnungen und die Nuthen in der Cylinderwandung
und in · der Welle gegen die nämlichen Theile im anderen Cylinder um 30 ° behufs
vollkommener Ueberwindung des todten Punktes versetzt sind.
7. Die gesammte Anordnung der Theile, wie sie auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt
ist, in dem Cylinder einer rotirenden Dampfmaschine.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10360C true DE10360C (de) |
Family
ID=287670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10360D Active DE10360C (de) | Neuerungen an rotirenden Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10360C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4000959A (en) * | 1975-03-17 | 1977-01-04 | Iza Portugali | Free-piston rotary device particularly useful as hydraulic motor or pump |
| WO1984002376A1 (en) * | 1982-12-10 | 1984-06-21 | Eugen Popp | Gear mechanism for pusher rod with radial, respectively axial, coupling for ring piston of a machine rotating at an intermittent speed |
| CN109882286A (zh) * | 2019-04-26 | 2019-06-14 | 刘志波 | 一种新型阵列式连续发动机 |
-
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- DE DENDAT10360D patent/DE10360C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4000959A (en) * | 1975-03-17 | 1977-01-04 | Iza Portugali | Free-piston rotary device particularly useful as hydraulic motor or pump |
| WO1984002376A1 (en) * | 1982-12-10 | 1984-06-21 | Eugen Popp | Gear mechanism for pusher rod with radial, respectively axial, coupling for ring piston of a machine rotating at an intermittent speed |
| CN109882286A (zh) * | 2019-04-26 | 2019-06-14 | 刘志波 | 一种新型阵列式连续发动机 |
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