DE103530C - - Google Patents
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- DE103530C DE103530C DENDAT103530D DE103530DA DE103530C DE 103530 C DE103530 C DE 103530C DE NDAT103530 D DENDAT103530 D DE NDAT103530D DE 103530D A DE103530D A DE 103530DA DE 103530 C DE103530 C DE 103530C
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- box
- lever
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B63/00—Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like
- A47B63/02—Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like specially adapted for storing drawings or the like
Landscapes
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι einen Längsschnitt des Kastens in geschlossenem,
Fig. 2 einen solchen in geöffnetem Zustande; Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den
Vordertheil des Kastens. Die Fig. 4 und 5 sind schaubildliche Darstellungen des Kastens
in geschlossenem und geöffnetem Zustande.
Der in den Kasten - bezw. Kassettendeckel einfassende, oben abgerundete Hebel H wird
nach Oeffnüng des in den Deckel eingefügten Schlosses C nach vorn ganz heruntergedrückt.
Das auf dem Unterlagebrett U ruhende Briefpapier wird dadurch ebenso wie der Deckel,
welcher an der Innenseite eine Tasche T zur Aufnahme der Briefumschläge enthält, in die
Höhe gehoben und Papier und Umschläge bieten sich zur Benutzung dar.
Soll der Kasten geschlossen werden, so ist der Hebel H in die Höhe zu drücken.
Zur leichteren Erneuerung des Kasteninhaltes kann der Deckel nach hinten übergelegt
werden.
Die Unterlage ist immer an den beiden Längsseiten und an der Vorderseite 4 bis 5 mm
gröfser als das Papier, während die Rückseite mit diesem abschliefst.
Der Mechanismus besteht aus
Theilen:
Theilen:
dem aus der Vorderseite herausgeschnittenen Ausschnitt A. Derselbe ist innenseits verstärkt.
Diese Verstärkung geht zu beiden Seiten zwei Drittel so hoch wie A und über A hinaus, bis
nahe an die Seitenwände des Kastens und läuft in zwei runde Zapfen aus, welche in entsprechende
Vertiefungen der Seitenwände ein
folgenden fassen. Diese Zapfen bilden mit der Verstärkung in ihrer ganzen Länge die Achse, um welche A
sich dreht.
A und dessen Verstärkung, soweit diese sich mit A deckt, sind an der Oberkante nach hinten
so weit abgeschrägt, dafs sie beim Herunterdrücken des Hebels sich an der Vorderwand
nicht stofsen können;
dem Hebel-if, welcher an A mittelst Schrauben
und mittelst eines Kugelzapfens befestigt ist und welcher innenseits eine Metallöse enthält, welche
in das Schlofs eingreift.
Rechtwinklig zu A ist an diesem unten ein Brettchen B befestigt, welches sich in seiner
Länge und Breite nach der Verstärkung von A richtet und an der Vorderkante nach unten
leicht abgerundet ist. Eine abgeschrägte Leiste / ist in der durch A bezw. dessen Verstärkung
und B gebildeten Winkel zur Befestigung eingefügt.
Die je an den Seitenwänden befestigten und an die Vorderwand stofsenden Klötzchen K
dienen dazu, ein Ueberkippen von A B zu verhindern.
Die Unterlage U ruht mit der vorderen, unten abgerundeten Schmalseite auf B und
stöfst hinten gegen die Rückwand des Kastens. Sie ist zwischen den angebrachten Schienen S
und Stützen St frei auf- und niederbeweglich.
Zwischen A und U bleibt ein geringer Zwischenraum, damit A frei um seine Achse
beweglich bleibt, d. h. sich beim Oeffnen des Kastens unter Uschieben kann. Dieser Zwischenraum
darf aber nicht zu grofs, d. h. die Unternicht zu kurz sein, weil sie sonst, wenn B
in die Höhe gedruckt ist, an dessen Unterseite heruntergleiten und die freie Bewegung
des Hebels beim Schliefsen des Kastens hindern würde.
U liegt mit der Vorderkante gerade auf der Unterkante von B auf, wenn der Kasten geöffnet
ist.
U hat an beiden Längsseiten kleine Einschnitte, welche beim Auf- und Niedergehen
über die zu 5 gehörigen Schraubenköpfe hinwegführen.
Unter U ist auf etwa ein Drittel ihrer Länge, von vorn gemessen, quer eine Leiste L befestigt,
welche zu beiden Seiten in zwei überstehende runde Zapfen endigt. Diese fassen beiderseits
in die Schienen 5 ein. Letztere sind da, wo die Zapfen in ruhender Stellung aufliegen,
ganz schwach, damit die Unterlage möglichst tief auf dem Kastenboden aufliegen kann.
Die Schienen sind nahe an B je in ihrem einen Endpunkte unten an den Seitenwänden
des Kastens mittelst Schrauben waagrecht so befestigt, dafs B gerade Spielraum hat, daran
vorbeizugehen. Die Schienen 5 bewegen sich um den glatten Theil des Schraubenkörpers in
senkrechter Richtung und werden durch die Schraubenköpfe und die aufsen angebrachten
Muttern bezw. die Seitenwände in ihrer Lage gehalten.
Ueber den Schienen S lagern, wenn der Kasten geschlossen ist, zu beiden Seiten die
Deckelstützen St, welche wie die Schienen, an den Längsseiten, aber in entgegengesetzter
Richtung nahe der Rückwand, mittelst Schrauben befestigt und ebenfalls senkrecht frei beweglich
sind.
Die an der Aufsenseite des Kastens befindlichen vier kleinen Quadrate s bilden die
Muttern für die durch S und St geführten Schrauben.
Die an der Innenseite des Deckels mittelst Schrauben befestigte Tasche T pafst mit ihrer
Ausbauchung zwischen den Deckelstützen 5t hinein, um beim Schliefsen des Deckels nicht
hinderlich zu werden.
Der Deckel D ist in seinem hinteren Ende auf etwa ein Sechstel seiner Länge in einen
festen und einen beweglichen Theil quer getheilt und mit Scharnieren versehen, um durch
die Stützen höher gehoben zu werden, als es in ungetheiltem Zustande geschehen könnte.
Das Ineinandergreifen der einzelnen Theile erfolgt folgendermafsen:
Beim Herunterdrücken des Hebels H geht das Brett B in die Höhe und damit die auf B
ruhende Unterlage U. Die Zapfen der unter U befindlichen Leiste L heben die Schienen 5 und
diese die Deckelstützen St mit dem Deckel in die Höhe. Letzterer bleibt so lange in seiner
Lage, bis der Hebel wieder nach oben gedrückt wird. Alsdann fällt alles wieder in die ursprüngliche
Lage zurück.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Ein verschliefsbarer Kasten zur Aufnahme von Papier, Werthpapieren und dergl., gekennzeichnet durch eine winkelförmige, um horizontale Zapfen drehbare Vorderwand (A B), welche beim Niederklappen einen Doppelboden (U) in die ansteigende Lage bringt, während durch letzteren gleichzeitig unter" Vermittelung seiner Schlitzhebel (S) und der Hebelarme (St) der mit unterer Tasche (T) versehene Kastendeckel einseitig angehoben wird, derart, dafs der Inhalt des Kastens'. freigelegt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE103530C true DE103530C (de) |
Family
ID=374009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT103530D Active DE103530C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE103530C (de) |
-
0
- DE DENDAT103530D patent/DE103530C/de active Active
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