DE103172C - - Google Patents
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- DE103172C DE103172C DENDAT103172D DE103172DA DE103172C DE 103172 C DE103172 C DE 103172C DE NDAT103172 D DENDAT103172 D DE NDAT103172D DE 103172D A DE103172D A DE 103172DA DE 103172 C DE103172 C DE 103172C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N9/00—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a moving reservoir or the equivalent
- F16N9/02—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a moving reservoir or the equivalent with reservoir on or in a rotary member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sliding-Contact Bearings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. September 1898 ab.
Das Schmierlager ist. zur Schmierung von Losscheiben bestimmt und arbeitet in der
Weise, dafs die Losscheibe auf einer besonderen, die Welle der Festscheibe umgebenden, nicht
drehbaren Büchse aufgesetzt ist und dafs die Schmierung an der äufseren Seite der Scheibe
in diese Büchse eingeleitet wird.
Der Lauf des Oeles ist derart, dafs es in besonderer Leitung von dem Schmiergefäfs
nach der inneren Seite der Losscheibe, wo sie an die Festscheibe angrenzt, läuft, hier
zwischen Nabe und Büchse eintritt und von hier nach aufsen strömt und abtropft. Die
Strömung bezw. Vertheilung des Oeles auf der Lauffläche in dem angegebenen Sinne
wird durch eine konische Gestaltung derselben bewirkt. Hierdurch wird zugleich erzielt, dafs
die Schmierung wesentlich nur während des Ganges der Losscheibe stattfindet.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer Festscheibe und Losscheibe mit der neuen Vorrichtung
im Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3,
Fig. 4 ein Längsschnitt durch Theile einer abgeänderten Ausführung.
Fig. 5 und 6 sind Schnitte nach den Linien 5-6 der Fig. 4.
Auf der Welle A ist die Festscheibe E neben der Losscheibe D angebracht. Die letztere
verläuft auf der Büchse B, welche in dem Hängelager C bezw. Consollager C1 gehalten
ist.
Die Welle A ist bei a mit einer Schulter
abgesetzt und verläuft im Innern der Büchse B konisch, mit der Kegelspitze nach aufsen gerichtet.
Die Aufsenseite der Büchse B trägt die Nabe d (Fig. 4) der Scheibe D (Fig. 1) und
ist auf der Lagerfläche konisch gestaltet, jedoch mit umgekehrt gerichteter Kegelspitze, wie von
Welle A.
In den kleinen Zwischenraum zwischen der Büchse B (Fig. 1) und der Schulter α greift
eine Leiste b1 der Nabe d (Fig. 4) ein, um
die Scheibe D gegen achsiale Bewegung zu schützen. In der Nabe des inneren Endes
der Büchse B ist dieselbe mit einer unteren oder mit mehreren Oeffnungen b2 versehen,
welche einen gewissen Rauminhalt haben und die innere konische Fläche mit der äufseren
verbinden.
Das aus dem Oeler F durch den Kanal f
einlaufende OeI strömt bei horizontaler Lage der Welle A der Schwerkraft folgend nach
der unteren Oeffnung £2 zu und füllt diese an.
Wenn die Welle A sich dreht, so trägt diese Bewegung, sowie die hierdurch erzeugte
Fliehkraft zur Beförderung des Oeles bei.
Bei der Drehung der Scheibe1 D wird das OeI aus den Oeffnungen b2 mitgenommen und
gelangt infolge der Schleuderung über die Lagerfläche wieder nach aufsen, wo es von
der Kante d1 in einen Ringkanal b3 abtropft
und durch ein Röhrchen δ4 in ein Sammelgefäfs
G abläuft.
Wenn vor der Benutzung der Leerscheibe D die Welle A stillgestanden hat, kann der OeI-gehalt
der Oeffnungen b2 zu klein werden,
wenn die Lagerscheibe hierauf für längere Zeit benutzt wird.
Um diesem Uebelstand abzuhelfen, kann, wie Fig. 4 erkennen läfst, am inneren Ende
der Büchse in dieser eine gröfsere Zelle bh
angebracht werden, welche durch einen Kanal b1 in dem Lagermetall b9 mit der Zuflufsstelle
des Oeles verbunden ist. Durch einen solchen Kanal fliefst das OeI dann auch
bei Stillstand der Welle A und sammelt sich in der Zelle b5 an. Um den Austritt hier zu
vermeiden, wird dann eine Leiste rf2 rechts
von der Nabe d nach innen vorspringend angeordnet, welche diese Zelle nach der Festscheibe
zu abgrenzt.
In der Fig. 4 sind auf der oberen Seite der Büchse eine entsprechende Zelle be und ein
Kanal b& angegeben und diese kommen gerade wie der Kanal f3 nach Entfernung des Stöpsels
H1 zur Anwendung, wenn des Verschleifses halber die Büchse um i8o° gedreht
wird.
Aus Fig. 4 ist gleichzeitig ersichtlich, dafs durch eine Hohlkehle,α2 der Zuflufs des Oeles
nach dem Kanal b1 erleichtert wird und dafs bei der Umdrehung des Lagers nach Entfernung
des Stöpsels H1 der Behälter F1 hier
an der untersten Stelle eingesetzt werden kann, und bei der dargestellten Ausführung des
Lagers ist die Büchse an der Stirnseite geschlossen. Dies ist für langsam gehende Wellen
nothwendig, da sonst das OeI hier abtropft. Bei schnell laufenden Wellen jedoch ist sie
kaum nothwendig und bei solchen kann auch statt des konischen Wellenendes ein cylindrisches
angewendet ,werden, da der Oelflufs trotzdem mit genügender Lebhaftigkeit vor
sich geht.
Claims (4)
1. Schmiervorrichtung für Losscheiben, dadurch
gekennzeichnet, dafs das OeI zwischen der Welle A der Festscheibe und einer
undrehbaren Lagerbüchse B hindurch nach der inneren Stirnseite der Losscheibe läuft,
von wo es bei Drehung der Losscheibe über die sich kegelförmig nach aufsen erweiternde,
als Lager der Losscheibe dienende Oberfläche der Lagerbüchse unter
"Wirkung der Fliehkraft wieder nach der Aufsenseite der Losscheibe getrieben wird
und dort abtropft.
2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Verstärkung
der Oelströmung die Innenseite der Lagerbüchse und dementsprechend das Ende
der Welle der Aufsenseite der Büchse entgegengesetzt kegelförmig gestaltet sind, um
auch für den Zuflufs des Oeles nach innen die Fliehkraft zur Wirkung zu bringen.
3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs an der inneren
Stirnseite der Nabe eine Oelzelle angeordnet ist, die sich bei Drehung der Welle
gegen die Lagerbüchse füllt.' und bei Drehung der Losscheibe gegen die Lagerbuchse
entleert.
4. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen dem
Wellenende und der Lagerbuchse an der unteren Seite zur Führung des Oeles nach
innen ein besonderer Kanal vorgesehen ist, der an seinem äufseren Ende mittelst einer
die Welle umschliefsenden Hohlkehle mit OeI gespeist wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE103172C true DE103172C (de) |
Family
ID=373689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT103172D Active DE103172C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE103172C (de) |
-
0
- DE DENDAT103172D patent/DE103172C/de active Active
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