DE1031202B - Verfahren zum Herstellen von farbig gemusterten Kunststeingegenstaenden - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von farbig gemusterten Kunststeingegenstaenden

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DE1031202B
DE1031202B DEW15567A DEW0015567A DE1031202B DE 1031202 B DE1031202 B DE 1031202B DE W15567 A DEW15567 A DE W15567A DE W0015567 A DEW0015567 A DE W0015567A DE 1031202 B DE1031202 B DE 1031202B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/005Devices or processes for obtaining articles having a marble appearance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aftertreatments Of Artificial And Natural Stones (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von farbig gemusterten Kunststeingegenständen F.s ist bekannt, verschiedenfarbige Kunststeine aus ein Ein Gemisch von nach Bedarf gefärbtem Zement und farbigem Naturstein herzustellen. Die Teile dieses Gemisches werden in mehr oder weniger zufälliger Weise vermengt, so daß bei der Fertigstellung unregelmäßige und nicht scharf begrenzte farbige Flecken entstehen. die dem fertigen Erzeugnis eine Ähnlichkeit mit mehrfarbigem Naturstein, wie Marmor, verleihen. Man hat derartige farbige Kunststeine auch schon in größeren Flächen, z. B. als Fußböden, so verarbeitet, daß man auf die zum endgültigen Tragen des Fußbodens vorgesehene Unterlage in. gewissen Begrenzungen andersfarbige Gemische aufbrachte, um Musterungen zu erhalten: Da derartige Musterungen stets mehr oder weniger zufällig angeordnete Flecken enthielten, benutzte man bisher zur Erzeugung genau vorgeschriebener Bildmusterungen Mosaiksteine, die in die Zementmasse eingesetzt wurden.
  • Es ist auch bekannt. mit Blechschablonen auf einer vorgefertigten Kunststeinunterlage verschiedenfarbige Muster aufzubringen. Die zu diesem Zweck erforderlichen Schablonen sind aber verhältnismäßig teuer, und man ist an verhältnismäßig grobe Formen der farbigen Muster gebunden. Die so entstehenden farbigen Musterschichten neigen zum Ausbröckeln.
  • Weiter ist es bekannt, verschiedenfarbige Kunststeinmassen, nacheinander in eine vertiefte Form einzubringen, wobei die Modellierung der Form die Umrisse der farbigen Teile bestimmt. Als Ergebnis erhält man dabei ein Relief, dessen Außenseite die ursprünglich der Form zugekehrte Seite ist und nicht mehr erheblich abgeschliffen werden darf, damit die ursprünglichen Musterkonturen nicht verwischt werden.
  • Die Eifindung stellt sich dagegen die Aufgabe, Gegenstände aus Kunststein mit farbigen Bildmustern so herzustellen, daß maul auf billigem Wege beliebige Musterentwürfe ausführen kann und eine gegen Verwitterung und Abnutzung beständige glattgeschliffene Außenfläche mit scharfen Musterkonturen erhält, wobei die einzelnen Musterteile mit der Grundmasse eine gegen Ausbröckeln völlig gesicherte gleichmäßige Masse darstellen.
  • Die Lösung der Erfindungsaufgabe besteht darin, daß auf einer nach Gebrauch verlorenen Musterzeichnung aus einem in an sich bekannter Weise aus farbigem Naturstein und gegebenenfalls gefärbtem Zement hergestellten. feuchten Gemisch die Muster in einer Höhe von etwa 10 bis 20 mm aufgetragen werden, worauf die andersfarbige Füllmasse für den (.rund des Musters in gleicher Konsistenz zwischen die Musterteile eingebracht wird und dann das Ganze mit einer verhältnismäßig trockenen Zementmischung in Höhe von etwa 30 mm je nach der gewünschten Plattenstärke überdeckt wird und nach dem in bekannterWeise mit Anfeuchten begünstigten Abbinden von der Unterseite nach Entfernen der Mustervorlage einige Millimeter abgeschliffen werden.
  • Damit das fertige Erzeugnis völlig gleichmäßige Struktur hat, kann gemäß der Erfindung während des Aufbringens der Muster auf die Vorlage die Masse durch Stampfen oder Rütteln verdichtet werden. Dieses Stampfen oder Rütteln unterscheidet sich insofern von dein üblichen Verdichten bei der Herstellung von Kunststeinware, als es unter dauernder Kontrolle der Musterbildung geschieht, so daß die Konturen dabei nicht gestört werden.
  • Sollen Gegenstände hergestellt werden, die frei tragend oder frei beweglich bleiben sollen, wie Vasen oder Schalen, so kann erfindungsgemäß nach dem Aufbringen des Mustergrundes eine z. B. aus Eisengeflecht bestehende Armierung auf die Musterschicht aufgelegt werden, bevor die Schutzmasse daraufgebracht wird.
  • Damit die Musterteile, die ja zunächst ohne die dazwischen anzubringende Masse des Mustergrundes stehen sollen, sich beim weiteren Ergänzen nicht verschieben, kann gemäß der Erfindung der Aufbau entweder von innen nach außen fortschreitend oder von außen nach innen fortschreitend vorgenommen werden. Welche der beiden Richtungen bevorzugt wird, das hängt von der Gestalt der einzelnen Musterteile ab.
  • Die einzelnen Teile des Musters können entweder freihändig aus dein verhältnismäßig steifen Brei der farbigen Mustermasse auf die Vorlage gesetzt werden, oder man kann Schablonen auf die Mustervorlage stellen, um diese dann mit der farbigen Masse auszufüllen. Die Schablonen wird man in der Regel vor dein Aufbringen des Mustergrundes wieder abziehen, man kann sie auch nach dem Aufbringen des Mustergrundes herausziehen, um dann durch Nachverdichten die von der Schablone entstehenden Zwischenräume auszufüllen. Um gewisse Mustereffekte zu erzielen, kann man auch Schablonen aus besonderem Werkstoff, wie.Metall, benutzen und diese in der Masse stehenlassen, so daß sie nach dem endgültigen Abschleifen in der Bildfläche sichtbar werden. Wenn man keine Schablonen benutzt, kann man auch, statt die Teile des Musters erst auf der Vorlage zu bilden, solche Teile außerhalb der Vorlage vorfertigen und dann als ganze Stücke auf die Vorlage legen. Zu diesem Zweck müssen die Teile frisch vorgefertigt sein, so daß sie noch feucht und in keiner Weise abgebunden sind.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Gegenstände können entweder selbständige Teile sein, wie Schalen oder Behälter, oder sie können für die Zusammensetzung in größerem Verbande bestimmt sein. Dabei kann die Musterung so vorgenommen sein, daß sich das schließlich geplante Motiv erst durch Zusammensetzen mehrerer Teile ergibt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahrenz.umHerstellen vornfarbig gemusterten Kunststeingegenetänden, wie Platten, Schalen, Vasen und anderen Gebrauchsgegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer nach Gebrauch verlorenen Musterzeichnung aus einem in an sich bekannter Weise aus farbigem Naturstein. und gegebenenfalls gefärbtem Zement hergestellten feuchten Gemisch die Muster in einer Höhe von etwa 10 bis 22 mm aufgetragen werden, worauf die andersfarbige Füllmasse für den Grund des Musters in gleicher Konsistenz zwischen die Musterteile eingebracht wird und dann das Ganze mit einer verhältnismäßig trockenen Zementmischung in Höhe von etwa 30 mm je nach der gewünschten Plattenstärke überdeckt wird und nach dem in bekannter Weise mit Anfeuchten begünstigten Abbinden von der Unterseite nach Entfernen der Mustervorlage einige Millimeter abgeschliffen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Muster in Schablonen auf die Unterlage eingebracht werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonen vor dem Aufbringen des Mustergrundes entfernt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise aus Metallblech bestehenden Schablonen in dem Muster belassen werden, um nach dem Abschleifen besondere Effekte zu ergeben.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auflegen der Muster auf die Vorlage frisch vorgefertigte, feuchte, noch nicht abgebundene Teile benutzt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 126841, 244631; Erich Probst, »Handbuch der Betonsteinindustrie«,
  6. 6. Aufl., 1951, S. 625.
DEW15567A 1954-12-16 1954-12-16 Verfahren zum Herstellen von farbig gemusterten Kunststeingegenstaenden Pending DE1031202B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE126841C (de) *
DE244631C (de) *

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE126841C (de) *
DE244631C (de) *

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