DE1031024B - Plattenspielgeraet mit einem auf mehrere Drehzahlen umschaltbaren Reibradgetriebe - Google Patents

Plattenspielgeraet mit einem auf mehrere Drehzahlen umschaltbaren Reibradgetriebe

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Publication number
DE1031024B
DE1031024B DEE13158A DEE0013158A DE1031024B DE 1031024 B DE1031024 B DE 1031024B DE E13158 A DEE13158 A DE E13158A DE E0013158 A DEE0013158 A DE E0013158A DE 1031024 B DE1031024 B DE 1031024B
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DE
Germany
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drive
turntable
record player
pivot
friction
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Pending
Application number
DEE13158A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Lilienthal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
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Publication date
Application filed by ELAC Electroacustic GmbH filed Critical ELAC Electroacustic GmbH
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Publication of DE1031024B publication Critical patent/DE1031024B/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/20Driving; Starting; Stopping; Control thereof
    • G11B19/26Speed-changing arrangements; Reversing arrangements; Drive-transfer means therefor
    • G11B19/265Friction wheel drive

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es sind Plattenspielgeräte bekannt, bei denen der Plattenteller über ein Reibrad angetrieben wird, welches· mit einem konischen Wellenteil des Antriebsmotors zusammenarbeitet. Das Reibrad ist senkrecht zur Drehachse des Plattentellers verschiebbar. Durch zur Drehachse des Plattentellers radiales Verschieben dieses Reibrades lassen sich drei verschiedene Drehzahlen einstellen,
Der Nachteil dieser bekannten Vorrichtung ist, daß zum Einstellen von verschiedenen Drehzahlen relativ große Schaltwege des Reibrades notwendig sind. Dadurch ergibt sich einerseits eine aufwendige Schaltvorrichtung und andererseits ein unerwünscht großer Plattenteller. Bei modernen Plattenspielgeräten ist man indessen bestrebt, den Durchmesser des Plattentellers so klein wie möglich zu halten, damit die Gesamtabmessung des Gerätes und somit sein Raumbedarf möglichst gering ist.
Besonders nachteilig aber ist bei der bekannten Vorrichtung, daß infolge der ungünstigen Übertragungsweise des Motordrehmoments das Fortpflanzen von Eigenschwingungen des Motors über den Reibtrieb auf den Plattenteller nicht vermieden werden kann. Die akustische Wiedergabe erheblich verschlechternde Rumpelgeräusche sind die Folge.
Bei weiteren bekannten Plattenspielgeräten arbeitet ein in radialer Richtung verstellbares Reibrad mit den Stufen einer auf der Motorwelle angebrachten Stufenscheibe zusammen. Die Drehachse der Motorwelle verläuft dabei horizontal. Außer dem verstellbaren Reibrad sind zwei weitere gleich große Reibrollen vorgesehen, die an Stelle eines Plattentellers gemeinsam mit dem Reibrad die Schallplatte während des Abspielens tragen.
Dieses bekannte Plattenspielgerät kann kaum als Wechsler Verwendung finden. Auch lassen sich dadurch, daß kein Plattenteller vorgesehen ist, nur einige wenige der auf dem Markt befindlichen Schallplattengrößen damit verarbeiten. Der schwerwiegendste Nachteil der bekannten Vorrichtung ist jedoch, daß der Plattenteller als Schwungmasse sowie als Dämpfungsmasse vollkommen entfällt. Eigenschwingungen sowie Drehzahlschwankungen des Antriebsmotors können somit kaum ausgeglichen werden und verschlechtern demzufolge die akustische Wiedergabe in erheblichem Maße.
Es ist auch ein Plattenspielgerät bekannt, bei dem ein in radialer Richtung verstellbares Zahnritzel mit einem an der Unterseite des Plattentellers angebrachten Zahnkranz im Eingriff ist. Der Zahnkranz ist so breit gehalten, daß durch Verschiebung des Zahnritzeis in radialer Richtung eine genaue Einjustierung der gewünschten Drehzahl möglich ist.
Wollte man dieses bekannte Plattenspielgerät der-Plattenspielgerät mit einem auf mehrere Drehzahlen umschaltbaren Reibradgetriebe
Anmelder:
ELECTROACUSTIC Gesellschaft m. b. H.r Kiel, Westring 425/429
Helmut Lilienthal, Kiel, ist als Erfinder genannt worden
art abwandeln, daß der Plattenteller durch Verschiebung des Zahnritzels auf mehrere der zum Abspielen von Schallplatten gebräuchlichen Drehzahlen eingestellt werden könnte, so träten ebenfalls die bei der eingangs als bekannt aufgeführten Vorrichtung angeführten Nachteile auf. Außerdem wäre bei der Anbringung eines derart breiten Zahnritzels der Plattenteller nicht nur unerwünscht groß, sondern zudem noch besonders schwer. Dies wäre weiterhin von Nachteil, da sich damit die Verwendung einer solchen Vorrichtung beispielsweise für Koffergeräte von vornherein verbietet.
Ferner sind Plattenspielgeräte bekannt, bei denen sich ein vom Antriebsmotor angetriebenes Reibrad mit der Innenkante des abgekanteten Plattenrandes im Eingriff befindet. Das Reibrad wird parallel zur Drehachse des Plattentellers verschoben und mit verschieden großen Stufen einer auf der Welle des Antriebsmotors starr angeordneten Stufenscheibe reibungsschlüssig gekuppelt. Die Stufen der Stufenscheibe entsprechen den einzelnen zum Abspielen der Schallplatten notwendigen Drehzahlen 78, 45 und 33Vä Umdrehungen pro Minute. Der wesentliche Vorteil dieses bekannten Reibtriebes gegenüber dem zuvor genannten ist der äußerst geringe Schaltweg. Ferner ist vorteilhaft, daß sich der Anpreßdruck des Reibrades automatisch einspielt, da dieses infolge Keilwirkung sowohl gegen den Plattenteller als auch gegen die Stufenscheibe gepreßt wird.
Seit einiger Zeit sind Schallplatten auf den Markt gekommen, die mit einer Drehzahl von 162/3 Umdrehungen pro Minute abzuspielen sind. Wollte man jedoch entsprechend der neuen Entwicklungsrichtung der Schallplattenindustrie eine vierte Stufe auf der zuvor erwähnten Stufenscheibe anbringen, so würde deren Durchmesser so klein ausfallen, daß das Abbrechen dieser Stufe nach einigen Lastwechseln zu
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befürchten wäre. Außerdem würde der abgekantete Schallplattenrand unerwünscht hoch ausfallen, da ein Mindestmaß der Reibradbreite nicht unterschritten werden kann.
Besonders nachteilig aber ist, daß eine mechanische Übertragung von der Stufenscheibe auf das Reibrad kaum mehr möglich ist, weil sich die äußerst dünne Stufe in den elastischen Rand des Reibrades zu sehr einpreßt. Dabei wird aber nicht nur die Übertragung des Motordrehmoments in Frage gestellt, sondern ίο auch eine Beschädigung des Reibradkranzes hervorgerufen.
Des weiteren sind Plattenspielgeräte bekannt, bei denen auf der Motorwelle eine Stufenscheibe starr angeordnet ist, die sich mit der Innenseite des abgekanteten Randes des Plattentellers unmittelbar reibungsschlüssig im Eingriff befindet. Die Innenkante des Plattentellers ist dabei mit einem Reibbelag ausgelegt. Durch horizontales und vertikales Verstellen des gesamten Motors können die einzelnen ao Stufen der Stufenscheibe mit dem. Plattenteller in Eingriff gebracht werden. Allerdings gelten auch für diesen Reibtrieb die bei der zuvor als bekannt aufgeführten Vorrichtung aufgezeigten Schwierigkeiten bei der Ausbildung der Stufenscheibe. Ebenfalls wird der Durchmesser der Stufe für die 162/3-Drehzahl zu schwach und der Plattenrand zu hoch.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist nun, eine Antriebsvorrichtung für Plattenspielgeräte zu schaffen, die mit geringen Schaltwegen arbeitet, die ferner genaueste Einhaltung der Abspieldrehzahl selbst bei 162/3 Umdrehungen pro Minute des Plattentellers gewährleistet und die es gestattet, das: Motordrehmoment auf den Plattenteller zu übertragen, ohne daß dabei Rumpelgeräusche die akustische Wiedergabe verschlechtem.
Erfindungsgemäß ist eine mit ihrer Achse senkrecht zur Drehachse des Plattentellers verlaufende Stufenrolle vorgesehen, deren einzelne Stufenscheiben mit dem unteren Ende des abgekanteten Randes des Plattentellers reibungsschlüssig kuppelbar sind und die vom Antriebsmotor über einen Zwischentrieb derart angetrieben wird, daß die Stufenrolle mit einer geringeren Drehzahl rotiert als die Motordrehzahl.
Als Zwischentrieb kann besonders vorteilhaft ein Riementrieb vorgesehen sein. Dieser erbringt den erheblichen Vorteil, daß auch die relativ billigen Zweipolmotoren mit Kurzschlußläufer Verwendung finden können, die bei entsprechender Ausbildung auf Grund ihrer Hochtourigkeit einen Gleichlauf des Plattentellers selbst bei der niedrigsten Drehzahl von 162/8 Umdrehungen pro* Minute verbürgen. Der Zwischentrieb kann aber auch als Reibtrieb oder als Zahnradtrieb ausgebildet sein.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Antriebsvorrichtung eines Plattenspielgerätes; in
Fig. 2 ist die nämliche Antriebsvorrichtung in der Draufsicht dargestellt, wobei die Montageplatte und der Plattenteller der Deutlichkeit halber fortgelassen wurden;
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den Plattenteller an der Stelle, an der er-mit der Antriebsstufenscheibe sich im Eingriff befindet.
Die nach der Erfindung ausgebildete Antriebsvorrichtung des auf mehrere Drehzahlen einstellbaren Plattenspielgerätes besteht im wesentlichen aus einer abgestuften Reibrolle 1, die sich mit dem abgekanteten Rand 2 des Plattentellers 3 im Eingriff befindet. Der abgekantete Rand 2 ist an seinem unteren Ende mit einem Reibbelag 4 versehen. Die vier Stufen 5, 6, 7 und 8 der Stufenrolle entsprechen den vier für das Abspielen von Schallplatten gebräuchlichen Drehzahlen 78, 45, 33Vs und 162/3 Umdrehungen pro Minute. Des weiteren ist die Rolle 1 mit einer Stufe 12 versehen, auf der ein Treibriemen 9 läuft. Der Treibriemen 9 ist nach einer Verwindung von 90° über die Welle 10 des Antriebsmotors 11 gelegt. Das Übersetzungsverhältnis vom Motor zur Rolle ist derart, daß die Stufenrolle mit einer erheblich geringeren Drehzahl als der Antriebsmotor umläuft. Eine Andrückrolle 13 sorgt dafür, daß der Schlupf des Treibriemens 9 nicht zu groß wird. Auch läßt sich mit dieser Andruckrolle 13 jede der vier Geschwindigkeiten geringfügig nachstellen. Die Stufenrolle 1 ist auf einem Schwenkhebel 14 drehbar gelagert. Ihre Achse steht senkrecht zur Achse des Plattentellers. Außerdem verläuft die genannte Achse radial zum Plattentellerzentrum.
Der Schwenkhebel 14 ist derart horizontal verschwenkbar gelagert, daß sein Drehpunkt in der Achse des Rotors des Antriebsmotors liegt. Außerdem läßt sich der Schwenkhebel in Richtung der Motor achse verschieben bzw. verschwenken. Durch das seitliche und vertikale Verschwenken des Schwenkhebels 9 können die einzelnen Stufen 6 bis 8 mit dem Reibbelag 4 des Plattentellers 3 in Eingriff gebracht werden, so daß der Plattenteller mit einer der vier gängigen Drehzahlen umläuft. Das Verstellen erfolgt über eine Handhabe 15 mittels einer Kurvenscheibe 16. DieKurvenscheibe weist zwei verschiedene Kurven 17 und 18 auf, von denen die eine in horizontaler, die andere in vertikaler Richtung Höhenveränderungen aufweist. Die horizontale Kurve 17 wird Hubkurve genannt, während die vertikale Kurve 18 als Schwenkkurve bezeichnet wird. Diese beiden genannten Kurven wirken mit einem auf dem Lagerhebel 9 angeordneten Gleitstift 19 zusammen. Durch das Verdrehen der Kurvenscheibe 16 wird gegen die Kraft einer an dem Schwenkhebel 9 angreifenden Zugfeder 20 die Stufenrolle 1 vertikal und horizontal verstellt. Die Zugfeder 20 hat ferner die Aufgabe, den für die Übertragung des Motordrehmoments auf den Plattenteller notwendigen Anpreßdruck aufzubringen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Plattenspielgerät mit einem auf mehrere Drehzahlen umschaltbaren Reibradgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit ihrer Achse senkrecht zur Drehachse des Plattentellers verlaufende Stufenrolle (1) vorgesehen ist, deren einzelne Stufenscheiben (5 bis 8) mit dem unteren Ende des abgekanteten Randes (2) des Plattentellers (3) reibungsschlüssig kuppelbar sind und die vom Antriebsmotor (11) über einen Zwischentrieb derart angetrieben wird, daß die Stufenrolle (1) mit einer geringeren Drehzahl rotiert als die Motordrehzahl.
2. Plattenspielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischentrieb entweder als Riementrieb, als Reibtrieb oder als Zahnradtrieb ausgebildet ist.
3. Plattenspielgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine vierfach abgestufte, über einen Treibriemen (9) vom Antriebsmotor (11) angetriebene Stufenrolle (1) vorgesehen ist, die auf einem Schwenkhebel (14) horizontal und vertikal verschwenkbar gelagert ist,
daß eine Kurvenscheibe (16) vorgesehen ist, mittels der die Stufenrolle (1) derart verstellt wird, daß die einzelnen Stufenscheiben mit dem um 90° abgekanteten Rand des Plattentellers in Eingriff kommen.
4. Plattenspielgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die geometrischen Achsen der Stufenrolle (1) und der Motorwelle (10) senkrecht aufeinander stehen, so daß der Treibriemen (9) um 90° verwunden wird.
5. Plattenspielgerät nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt des Schwenkhebels (14) in der Drehachse des Motors (11) liegt.
6. Plattenspielgerät nach den Ansprüchen 3 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des um 90° abgekanteten Randes (2) des Plattentellers (3) mit einem Reibbelag (4) versehen ist.
7. Plattenspielgerät nach einem der Ansprüche 3
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe mit einer Schwenkkurve (17) und einer Hubkurve (18) versehen ist, die beide gemeinsam mit einem am Schwenkhebel (14) angebrachten Gleitstift (19) derart zusammenwirken, daß der Schwenkhebel (14) gegen die Kraft einer Zugfeder (20) vertikal und horizontal verschwenkt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschriften Nr. 1 040 972,
1091862;
schweizerische Patentschrift Nr. 304079;
britische Patentschriften Nr. 133 548, 691 774.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE13158A 1956-10-27 1956-10-27 Plattenspielgeraet mit einem auf mehrere Drehzahlen umschaltbaren Reibradgetriebe Pending DE1031024B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB133548A (de) *
GB691774A (en) * 1951-08-23 1953-05-20 Paillard Sa Improvements in or relating to variable speed driving mechanisms for talking machines
FR1040972A (fr) * 1950-08-14 1953-10-20 Perfectionnements apportés aux dispositifs d'entraînement des plateaux tournedisques à une ou plusieurs vitesses des machines parlantes
CH304079A (fr) * 1952-09-09 1954-12-31 Thorens Sa Tourne-disques.
FR1091862A (fr) * 1953-10-20 1955-04-15 Dispositif d'entraînement à vitesses multiples, pour toutes applications y compris notamment la phonographie

Patent Citations (5)

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