DE102404C - - Google Patents

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DE102404C
DE102404C DENDAT102404D DE102404DA DE102404C DE 102404 C DE102404 C DE 102404C DE NDAT102404 D DENDAT102404 D DE NDAT102404D DE 102404D A DE102404D A DE 102404DA DE 102404 C DE102404 C DE 102404C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D9/00Sanitary or other accessories for lavatories ; Devices for cleaning or disinfecting the toilet room or the toilet bowl; Devices for eliminating smells
    • E03D9/02Devices adding a disinfecting, deodorising, or cleaning agent to the water while flushing
    • E03D9/022Devices adding a disinfecting, deodorising, or cleaning agent to the water while flushing consisting of solid substances introduced in the bowl or the supply line
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
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    • E03D9/00Sanitary or other accessories for lavatories ; Devices for cleaning or disinfecting the toilet room or the toilet bowl; Devices for eliminating smells
    • E03D9/02Devices adding a disinfecting, deodorising, or cleaning agent to the water while flushing
    • E03D2009/024Devices adding a disinfecting, deodorising, or cleaning agent to the water while flushing using a solid substance

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  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Bidet-Like Cleaning Device And Other Flush Toilet Accessories (AREA)

Description

ι:
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung und Canalisation.
(Connecticut. V. St. A.).
Desinfektion- Apparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Februar 1898 ab.
Der vorliegende Apparat dient zum Desinfkiren und kann für verschiedene Zwecke, beispielsweise für Aborte und der.gl., wobei ein Wasserzuführungsrohr oder Spülrohr in Anwendung kommt, vorteilhafte Verwendung finden.
Eine das Desinfektionsmittel enthaltende Kammer wird unmittelbar mit dem Wasserzuleitungsrohr oder dem Spülrohr verbunden, welches zu dem Becken oder anderen Gefä'fs führt, das mit Wasser gefüllt und desinficirt werden soll. Die Verbindung ist eine derartige, dafs ein Theil des Wassers von dem Hauptstrom entnommen wird., welcher durch das Rohr zieht und in das Desinfektionsmittel durchsickert und, nachdem es einen Theil des letzteren aufgenommen hat, wieder zurück in das Rohr fliefst, so dafs letzteres das aufgelöste Desinfektionsmittel mitführt und dieses in das Becken oder ein anderes Gefäfs eingeführt wird, in welches das Wasser aus dem Rohr eintritt. In den Fällen, z. B. in Aborten mit einer absatzweise arbeitenden Spülvorrichtung, wo das Wasser durch das Spülrohr absatzweise zugeführt wird, sichert die vorliegende Einrichtung zunächst, dafs ein Theil des Desinfektionsmittels in den Hauptkörper des Spülwassers eintritt und dafs, nachdem der Hauptstrom des Wassers aufgehört hat zu fliefsen, ein Theil desselben in der Desinfektionskammer verbleibt und durch das Desinfektionsmittel durchsickert. Dadurch wird ein Theil des letzteren in das Becken oder den Behälter befördert zu einer Zeit, in welcher es nicht sofort herausgeführt wird, so dafs es in dem Becken oder Gefäfs verbleibt, um dieses zu desinficiren.
Die vorliegende Erfindung kann auch da vorteilhafte Anwendung finden, wo anstatt Wasser andere Flüssigkeiten benutzt werden.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Desinfektionsapparat in schaubildlicher Darstellung und Fig. 2 im Höhenschnitt, Fig. 3. zeigt einen Schnitt nach der Linie x-x, Fig. 4 einen solchen nach der Linie \-^ der Fig. 2, wobei in letzterer Verbindungsstangen oder -bolzen fortgelassen sind.
Das Flüssigkeits- oder Spülrohr A steht mit einem geeigneten Behälter B oder einem anderen Gefä'fs, aus welchem die Flüssigkeit entnommen wird, in Verbindung. An einer Stelle ist das Rohr A getheilt, und .die Enden α sind mit Gewinde versehen. Auf das untere Ende des Rohres ist eine Hülse C geschraubt, die einen Plantsch c besitzt und über diesen hinaus eine nach oben gerichtete rohrförmige Verlängerung C1 aufnimmt, deren., Innenwandung in einer Linie mit der Innenwandung des Rohres A sich befindet und mithin eine Fortsetzung desselben bildet. Am äufsersten Ende ist die hülsenartige Verlängerung C1 verengt bis auf einen Durchmesser, welcher etwas kleiner ist als der des Rohres A oberhalb der Hülse. Von der oberen Oeffnung dieser Hülse C1 ab verläuft die äufsere Wandung desselben schräg nach aufsen und abwärts, bis sie mit der cylindrischen Aufsenwandung des unteren Theiles
der Hülse C1 zusammenfällt. Das untere Ende des oberen Rohrtheiles A endigt unweit der oberen Oefifnung der Hülse C1, so dafs, wenn ein Flüssigkeitsstrom sich in dem Rohr A abwärts bewegt, der Haupttheil desselben unmittelbar in die Oeffnung der Hülse C1 eintrifft, und ein dünner ringförmiger Strom wird durch die schräge Kante der Hülsenmündung abgelenkt. Die Menge der so abgelenkten Flüssigkeit hängt natürlich von der Gröfse der Hülsenmündung ab mit Bezug auf den Durchmesser des aus dem Rohr A ausfliefsenden Stromes. Für gewöhnlich empfiehlt es sich, den Durchmesser der oberen Oeffnung der Hülse C1 nur um ein Geringes kleiner zu wählen als den Durchmesser des Rohres A, so dafs nur ein sehr geringer Theil der durchfliefsenden Flüssigkeit abgelenkt wird. Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs der Flüssigkeitsstrom durch das Rohr selbst nicht unterbrochen zu werden braucht.
Die Hülse C1 ist in ihrem unteren Theil oder nahe dem unteren Ende mit einer Anzahl Durchlochungen c1 versehen, wodurch der a'ufsere Raum mit dem inneren Raum des Rohres C1 verbunden wird. Zweckmäfsig ist es auch, eine Lochreihe c2 anzuordnen, deren Löcher geringen Durchmesser besitzen und durch den Flantsch schräg durchgehen. Auch auf den oberen Theil des Rohres A ist eine Hülse C'2 mit Flantsch c3 geschraubt. Der innere Durchmesser der Hülse C2 ist ebenso grofs wie der des Rohres A. Zwischen den Flantschen c und cs befindel sich ein Cylinder D, welcher die Hülsenverlängerung C1 umgiebt und in Ringnuthen c* der Flantschen eingreift. Die Flantschen c und c3 werden durch Stäbe oder Bolzen D1 mit einander verbunden, welche in Schlitze d von Ansätzen dl an den Flantschen eingeführt werden und oben und unten Muttern d- aufnehmen. Werden die Muttern festgezogen, so werden die Flantschen c und d gegen einander gezogen, so dafs der Cylinder D zwischen den Flantschen c und c3 festgeklemmt wird. Hierdurch wird eine geschlossene Kammer I)2 gebildet, welche die hülsenartige Verlängerung C1 concentrisch umgiebt und oben durch den ringförmig*en Raum zwischen der Mündung der Hülsenverlängerung C1 und der unteren Kante der Hülse C2 mit dem Kanal für den Hauptflüssigkeitsstrom in Verbindung steht.
Die an der Hülse C'2 abgelenkte Flüssigkeit ergiefst sich oben in die Kammer Z)2 und fliefst unten durch die Löcher c1 und Kanäle c2 in den Innenkanal der Hülse C.
Die Zusammensetzung der Vorrichtung kann in anderer Weise, als oben beschrieben, angeordnet werden, beispielsweise kann die ganze Kammer aus einem oder mehreren Stücken gegossen und in beliebiger Weise mit den Rohrenden A verbunden werden·.
Auch kann der Cylinder D aus anderem Material gefertigt sein als die übrigen Theile, beispielsweise aus Glas, so dafs das Innere der Kammer D'2 jederzeit von innen besichtigt werden kann. ■
Das zur Verwendung kommende Desinfektionsmittel wird am zweckmäfsigsten in körnigem Zustande eingeführt, so dafs die Flüssigkeit durch die Körner durchsickern kann und unten aus der Kammer durch die Oeffnung c1 und c2 abfiiefst.
Bei der dargestellten Einrichtung ist angenommen, dafs das Desinfektionsmittel in Form von kleinen Kugeln eingebracht ist, da dasselbe in dieser Form leicht durch die Oeffnung c5 in den Flantsch der Hülse C'2 eingeführt werden kann. Für gewöhnlich wird die Oeffnung c5 durch einen Schraubenstöpsel ca oder anderswie wasserdicht geschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spülwasser-Desinfektions-Apparat, dadurch gekennzeichnet, dafs der unmittelbar im Wasserzuführungsrohr eingeschaltete Apparat im Innern eine vorn oder oben offene und mit dem genannten Rohr gleich gerichtete Hülse (C1J besitzt, welche oben einige Entfernung vom Ende des unterbrochenen Rohres (a aj absteht und mit einem schrägen, in die Bahn der durchfliefsenden Flüssigkeit hineinragenden Ansatz versehen ist, welcher einen Theil des Wassers ablenkt und in die Desinfektionskammer leitet, wobei der Innenraum der Hülse unten durch Oeffnungen (cl cl c1 c2 c2 C2J mit der Kammer in Verbindung steht, zum Zurückleiten der mit Desinfektionsmitteln geschwängerten Flüssigkeit in den Hauptstrom.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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