DE102259C - - Google Patents

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DE102259C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/08Machines with a plurality of working spindles
    • B23G1/10Machines with a plurality of working spindles specially adapted for making conical screws, e.g. wood-screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
- JVU 02259 -
Der vorliegenden Gewindeschneidmaschine liegt der Erfindungsgedanke zu Grunde, der auch bei der durch Patent Nr. 103120 geschützten Maschine Verwendung gefunden hat.
Auch bei der vorliegenden Maschine ist der Arbeitsgang derart, dafs das rohe Werkstück mehreren feststehenden Schneidstä'hlen der Reihe nach zugeführt wird.
Gekennzeichnet ist die vorliegende Maschine durch eine Anzahl von geradlinig verlegbaren Backenspindeln, die das Werkstück mehreren Schneidwerkzeugen auf einander folgend darbieten. Die Maschine ist als Beispiel so eingerichtet, dafs sie den Gewindeeinschnitt in mehreren Einzelschnitten vollendet. Hierbei erhalten die Schneidstähle einen um so geringeren Vorschub, je weniger Material wegzunehmen bleibt, so dafs in den drei letzten Schnitten nur sehr wenig Material weggearbeitet wird und der letzte Stahl nur als Polirwerkzeug dient.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie x-x' von Fig. 3, Fig. 3 eine Oberansicht mit verschiedenen Stellungen der Spindelgestelle, Fig. 4 in Oberansicht den Werkzeughalterschlitten und Fig. 5 einen Schnitt nach Linie a-b von Fig. 2.
Die Gewindeschneidmaschine besitzt eine Anzahl von Zangen 1, deren Backen durch eine Feder 2 geschlossen gehalten werden. Jede Zange 1 wird von einem Spindelgestell 3 getragen, das sich in Drehung versetzen läfst. Am oberen Ende der Spindel dieses Gestells 3 sitzt ein Schneckenrad 4 mit unter 45 ° geneigten Zähnen, auf welches Drehung durch eine längere Schnecke 5 übertragen wird.
Jedes Spindelgestell 3 ist in einem Schlitten 6. (Fig. ι und' 2) gegen Achsialverschiebung gesichert, und jeder dieser Schlitten 6 enthält obere und untere Nuthen7, so dafs er in dem Hauptgestell sich verschieben läfst und die einzelnen Stellungen I, II, III, IV, V, VI und VII einnehmen kann.
Die Führungsschienen des Gestells sind an den Enden ausgeschnitten. In diese Ausschnitte stellen sich bewegliche Führungsschienen ein, die auf zwei Schlitten 8 (Fig. 1 und 3) befestigt sind, welche mittelst der Schubstangen 9 vor- und zurückgeschoben werden können, die an je einen Arm angreifen, dessen Achse zwei Zahnbogen trägt, auf welche durch eine gezahnte Stange (Fig. 2) Drehung übertragen wird. Bewegung wird auf diese Zahnstange von einem Daumen 50 der Welle 51 (Fig. 2) übertragen, die mittelst Welle 52 (Fig. 1) getrieben wird.
Angenommen, die sechs Spindelgestelle befänden sich in der Stellung, wie gezeichnet, so würde die Backe des letzten Gestells, das bei VI liegt, eine Holzschraube gefafst halten, deren Gewindeeinschnitt vollendet ist. Das Gestell würde durch Schnecke 5 in die Stellung 7 befördert, in diesem Augenblick durch die beweglichen Schienen des Schlittens 8 erfafst sein, der dann nach rückwärts geht, so dafs das Gestell aus Stellung VII in Stellung VIII (Fig. 3) gelangt.
Eine an der anderen Seite der Maschine und etwas tiefer als Schnecke 5 liegende, zu ihr parallele längere Schnecke jo (Fig. 2 und 3) greift dann in eine an jedem Spindelgestell angebrachte Verzahnung 53 ein (Fig. 2) und führt das betreffende Gestell aus der Lage VIII (Fig. 3) in die Lage IX über, worauf mittelst Schlittens 8 am anderen Ende wieder Vorschub des Gestells in die Lage I (Fig. 3) und Wiedereinrücken des Schneckenrades der Spindel in die lange Schnecke 5 erfolgt.
Dieses Wiedereinrücken des Schneckenrades 4 der Gestellspindel erfolgt mittelst einer Schnecke 11, die mit Schnecke 5 auf derselben Achse 12 sitzt und deren Gewindegänge an diejenigen der Schnecke 5 sich anschliefsen! Die Schnecke 11 kann auf der Achse 12 verschoben werden, ohne ihre Drehung aufzugeben. Eine Schraubenfeder 13 drückt sie gegen das Ende der Schnecke 5 heran.
Wird durch den links liegenden Schlitten 8 das Spindelgestell in die Stellung I geführt, so greift das Schneckenrad 4 der Gestellspindel in die Schnecke 11 ohne bei der Verschiebung der letzteren auf Achse 12 auftretenden merklichen Stofs ein.
Hierauf schiebt der Winkelhebel 14 unter der Einwirkung der Hubscheibe 15, die von Hauptwelle 70 mittelst Kegel- und Stirnräder getrieben wird, die Spindelgestelle in die Stellungen VI, V, IV, IH und II. Das in Betracht gezogene Spindelgestell würde sich daher in der Stellung II befinden.
Dann wird durch einen Zutheiler, der von zweckentsprehender Construction sein kann, die fertiggeschnittene Holzschraube aus der Zange 1 weggenommen und an ihre Stelle ein rohes Werkstück in die Zange gebracht, während die fertiggeschnittene Holzschraube mittelst der durch Hubscheibe 17 bethä'tigten Zuspitzvorrichtung 16 (Fig. 1) hierauf zugespitzt wird.
Die Welle 52 der Hubscheibe 17 wird von der Hauptwelle 70 durch Stirnräder getrieben.
Der beschriebene Vorgang wiederholt sich nun. Das Werkstück gelangt auf einander folgend an die vier Schneidstähle, die es roh verarbeiten, und zuletzt an den den Gewindeschnitt vollendenden Schneidstahl.
Die Schneidstähle 54 sind an einer Halteschiene 21 (Fig. 4) befestigt, die am einen Ende bei 22 drehbar gelagert ist. Diese Halteschiene 21 sitzt an einem Werkzeugschlitten 23, der zwischen zwei senkrechten Führungen 24 (Fig. ι und 4) verschoben werden kann, die selbst an einem Schlitten 25 (Fig. 2) sitzen, der mittelst Hubscheibe 58 der Welle 51 von vorn nach hinten und umgekehrt verschoben werden kann (Fig. 2).
An dem Werkzeugschlitten 23 befinden sich zwei Augen 27 (Fig. 1 und 2), an welche Stangen 28 angelenkt sind, die an ihrem unteren Ende durch eine Platte 29 verbunden sind. Durch ein mittleres Loch dieser Platte! führt eine Welle 60, die sich an ihrem unteren Theile mittelst eines Bundringes auf die Platte 29, stützt und welche auf ihrem mittleren Theil ein Gewindestück 30 trägt.
Auf das Kegelrad 51 dieser Welle wird mittelst Kegelrades 32 der Hauptwelle 70 Drehung übertragen. In dem Kegelrade 31 ist die Welle 60 verschiebbar, und dies Kegelrad trägt an seiner oberen Seite ein mit ihm ■■ aus einem Stück bestehendes Stirnrad, welches in ein Stirnrad der senkrechten Daumenwelle 33; eingreift. Letztere trägt die beiden Hub-! daumen 34 und 35,.von welchen ersterer die; seitlich offene Halbmutter 36, die an einemum den Bolzen 56 (Fig. 1 und 5) drehbaren-Arm sitzt, zum Eingriff mit dem Gewinde-, theil 30 der Welle 60 bringt, wenn der Werkzeugschlitten 23 abwärts gehen soll. Ist der Schlitten im unteren Hubpunkt angelangt, so gelangt die Halbmutter 36 aufser Eingriff mit dem Gewindetheil 30, und das ganze.; Schlittensystem wird mittelst einer kräftigen Schraubenfeder 55 wieder gehoben. Damit dies nicht von einem zu starken Stofs begleitet ist, ist an einem unteren Arme 37 der Platte 29 eine Rolle 38 angebracht, die unter der Curvenfläche des Hubdaumens 45 der Welle 33 rollt. Auf diese Weise erfolgt der Rückgang des Schlittens ganz stofsfrei.
Mittelst einer Feder wird die Halbmutter 36 an dem oberen Hubdaumen 34 der Welle 33 beständig in Anlage gehalten.
Der Werkzeugschlitten 23 trägt ein aus Stahl bestehendes Stück 39 (Fig. 1, 2 und 3), welches genau dem Profil des unteren Theües der zu schneidenden Holzschraube entspricht. Dieses Stück 39 Hegt beständig an der Curvenscheibe 40 einer senkrechten Welle an, die von Welle 52 mittelst Schnecke und Schneckenrades getrieben wird. Die Curvenscheibe 40 macht auf jeden Gewindeschnitt eine volle Umdrehung und enthalt eine Aussparung, um. nach beendetem Gewindeschnitt die Freigabe der Schneidstähle zu gestatten.
Der Vorschub der Schneidstähle erfolgt, mittelst' einer Curvenscheibe 41 (Fig. 4),. die, als Schablone wirkend, sich gegen einen Ansatz der Schiene 21 legt und eine Umdrehung auf alle vierGewindeschnitte ausführt. Diese Curvenscheibe 41, die ebenfalls auf einer von Welle 52 getriebenen senkrechten Welle sitzt, besitzt vier Curventheile. Während des ersten Gewindeschnitts legt sich ihr Curventheil α & gegen den Ansatz der Schiene 27, während des zweiten Schnittes wirkt ihr Curventheil bc, während des dritten ihr Curventheil c d und während des noch bleibenden Theiles der Drehung liegt der verbleibende Curventheil am Ansatz. Die bei 22 drehbare Schiene 21 rückt auf diese Weise
mit dem Werkzeuge gegen das Werkstück um ;so weniger weit vor, je weiter die Bearbeitung des Werkstückes vorgeschritten ist. Mittelst fder Curvenscheibe 41 wird also für jeden Schnitt die Spandicke bemessen.
Einer jeden zu bearbeitenden Holzschraube gegenüber befindet sich ein Gegenlager 43 (Fig. 2 und 4), das eine Rille enthält und den Schneidstahldruck aufnimmt. Diese Gegenlager 43 sind an einem Schlitten 44 befestigt, der mittelst durch Hubscheibe 57 der Welle 51 ibethä'tigten Hebels 45 und Stange zurückbewegt iwird, um den Holzschrauben Platz zu schaffen, !wenn die Spindelgestelle seitlich, verschoben ^werden.
f Die Wirkungsweise der Einrichtung ist kurz ^folgende:
\ Wenn das Spindelgestell mit dem Werkstück laus Stellung II nach III gelangt ist, so bringt 'der Hubdaumen 34 der senkrechten Welle 33 die Halbmutter 36 mit dem Gewindetheil 30 der Welle 60 zum Eingriff, und diese geht ;dann mit der Platte 29 abwärts, die mittelst der Stangen 28 den Werkzeugschlitten 23 mitnimmt. Wenn der erste Gewindeschnitt vollendet ist, so bewegt sich der Schlitten 25 nach vorn und bringt' die Schneidstä'hle 54 aus dem Eingriff, und gleichzeitig gelangt auch die Halbmutter 36 aus dem Eingriff, und das ganze System wird gehoben. Darauf macht die Curvenscheibe 41 (Fig. 4) eine Vierteldrehung, und der zweite Gewindeschnitt beginnt. Nach dem zweiten ■ Gewindeschnitt erfolgt der dritte und hierauf während des letzten' Theils der Drehung der Curvenscheibe 41 die seitliche Verlegung der Spindelgestelle, um die Zutheilung eines rohen Werkstückes und die Herstellung der Spitze der fertiggeschnittenen Schraube zu ermöglichen, was in der gewöhnlichen Weise stattfindet, wenn das rohe Werkstück in die Backen des in Stellung II befindlichen Spindelgestells eingeführt wird.
Die fertiggestellte Holzschraube wird mittelst des Zutheilers weggenommen und an ihre Stelle ein neues Werkstück gebracht. Als Zutheiler kann jeder zu diesem Zweck geeignete bekannte Zutheiler dienen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Holzschrauben-Schneidmaschine mit mehreren feststehenden Schneidwerkzeugen nach Art der Maschine nach Patent Nr. 103120, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Anzahl von geradlinig verlegbaren Spindelgestellen mit Zangen (1) auf einander folgend das Werkstück mehreren Schneidstä'hlen (54) darbieten, welche je eine Anzahl von Gewindeschnitten ausführen, so zwar, dafs die zuerst zur Wirkung kommenden Stähle das Werkstück vorschneiden, während das letzte Werkzeug die Arbeit vollendet und bei etwaiger Beschädigung eines voraufgehenden Werkzeugs die dadurch entstehende Unebenheit von dem folgenden beseitigt wird.
2. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die geradlinige Verlegung der mit ihrem Schlitten (6) im Hauptgestell verschiebbaren Spindelgestelle (3) mittelst eines von einer Hubscheibe (15) beeinflufsten Winkelhebels (14) erfolgt.
3. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Werkzeughalteschiene (21) am einen Ende an einem Werkzeugschlitten (23) drehbar ist, der zwischen zwei Führungen (24) senkrecht verschiebbar ist, die an einem mittelst Hubscheibe (58) wagerecht verschiebbaren Schlitten (25) sitzen, während eine sich gegen einen Ansatz der Halteschiene (21) legende Curvenscheibe (41) mit Curventheilen versehen ist, durch welche für jeden Schnitt die Spandicke bemessen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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