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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Blinksignalsteuereinrichtung und im Besonderen auf eine Blinksignalsteuereinrichtung, die eine Funktion aufweist, ein gleichzeitiges Blinken der linken und rechten Blinksignaleinrichtungen eines Fahrzeugs zu ermöglichen.
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Bisher ist ein Verfahren der Benachrichtigung des folgenden und anderen Fahrzeuge bei einer starken Abbremsung eines Fahrzeugs durch Aktivieren einer Warnleuchte bekannt, die ein gleichzeitiges Blinken der linken und rechten Blinksignaleinrichtungen des Fahrzeugs darstellt.
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JP 2013-129396 A legt eine Blinksignalsteuereinrichtung offen, die automatisch eine Warnlampe ohne Betätigung des Fahrers aktiviert, indem als ein Auslöser ein Zustand verwendet wird, in dem eine bestimmte Bedingung des starken Abbremsens erfüllt wird, die aus der Fahrzeuggeschwindigkeit und einer Art Bremsgeschwindigkeit besteht. Im Folgenden wird eine solche Aktivierung einer Warnlampe als eine „Nothalt-Signalfunktion“ („Emergency Stop Signal Function“, ESS-Funktion) bezeichnet.
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Wenn die linke und rechte Blinksignaleinrichtungen durch die ESS-Funktion gleichzeitig zum Blinken gebracht werden, wird der Blinkzyklus im Vergleich zu dem einer durch eine Schaltoperation des Fahrers aktivierten Warnleuchte verkürzt (die Blinkgeschwindigkeit wird erhöht), um die Benachrichtigungswirkung zu erhöhen. Die Blinksignalsteuereinrichtung von
JP 2013-129396 A steuert den Blinkmodus der Blinksignaleinrichtung durch einen dedizierten integrierten Steuerschaltkreis und schaltet ebenso den Blinkzyklus durch den integrierten Steuerschaltkreis um.
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Indessen nutzen viele kleine Motorräder oder Ähnliches immer noch einen herkömmlich bekannten Schaltkreis, der eine Blinksignaleinrichtung durch einen Schalter, wie ein Blinksignalrelais, zum Aufleuchten bringt. Es ist wünschenswert, dass die ESS-Funktion zu einem solchen analogen Schaltkreis hinzugefügt wird, indem eine kleine Änderung am herkömmlichen Schaltkreis vorgenommen wird, anstatt einen hochfunktionellen integrierten Steuerschaltkreis zu verwenden.
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Eine Blinksignalsteuereinrichtung gemäß dem Oberbegriff des beigefügten Anspruches 1 ist in der
DE 10 2010 028 988 A1 beschrieben.
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Die
JP 2006-321 346 A offenbart ein Blinkzyklus-Steuermittel, das den Blinkzyklus gemäß einer Zeitkonstante bestimmt, die durch einen Widerstand und einen Kondensator vorgegeben ist.
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Aus der
JP H08 - 11 628 A ist eine Blinksignalsteuereinrichtung bekannt, die bei einer Kollision automatisch die Blinksignalleuchten eines Fahrzeugs aktiviert, wobei ein mittels einem Beschleunigungssensor angesteuerter Schalter die Betätigungsmittel für die Blinksignalleuchten überbrückt.
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Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Blinksignaleinrichtung zu schaffen, die eine ESS-Funktion mit einem anderen Blinkzyklus als dem für die Blinksignalfunktion und die Warnleuchtenfunktion einfach und kostengünstig implementieren kann.
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Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1 gelöst. Die Erfindung wird durch die Merkmale der abhängigen Ansprüche weitergebildet.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält eine Blinksignalsteuereinrichtung: Erfassungsmittel einer starken Abbremsung, das dazu ausgestaltet ist, ein Erfassungssignal einer starken Abbremsung auszugeben, wenn eine starke Abbremsung des Fahrzeugs erfasst wird; Umgehungsmittel, das die vorgelagerte Seite des Betätigungsmittels und die nachgelagerte Seite des Betätigungsmittels verbindet; und Blinkzyklus-Modifikationsmittel, das dazu ausgestaltet ist, den vom Blinkzyklus-Steuermittel bestimmten Blinkzyklus gemäß der Ausgabe des Erfassungssignals einer starken Abbremsung zu modifizieren, und wenn das Erfassungssignal einer starken Abbremsung ausgegeben wird, sowohl das Blinkzyklus-Modifikationsmittel und das Umgehungsmittel aktiviert werden, um die vorgelagerte Seite des Betätigungsmittels und die nachgelagerte Seite des Betätigungsmittels gemäß dem geänderten Blinkzyklus zu verbinden. Somit ist es möglich, ein Blinken der Blinksignallampe zu veranlassen, wenn eine starke Abbremsung erfasst wird, indem nur ein einfacher Schaltkreis zu einem Schaltkreis hinzugefügt wird, der ein Blinken der Blinksignallampe durch Einsatz eines Schalters veranlasst. Darüber bestimmt das Blinkzyklus-Steuermittel den Blinkzyklus gemäß einer Zeitkonstante, die von einem Widerstand und einem Kondensator bestimmt wird; und das Blinkzyklus-Modifizierungsmittel ändert den Blinkzyklus durch Anwenden eines in einem integrierten Schaltkreis vorab gespeicherten Blinkzyklus. Somit kann die Funktion zum Beispiel bei Erfassen einer starken Abbremsung dazu genutzt werden, dass die Blinksignallampe in einem anderen Blinkzyklus als dem für die Blinksignalfunktion und die Warnleuchtenfunktion blinkt, wenn der integrierte Schaltkreis eine Funktion zum Erfassen der unterbrochenen Verbindung der Blinksignallampe und zum Ändern des Blinkzyklus aufweist.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird zudem der in dem integrierten Schaltkreis vorab gespeicherte Blinkzyklus angewendet, wenn ein Spannungswert eines zwischen der Stromquelle und dem Schalter angeschlossenen Widerstands gleich oder kleiner als ein bestimmter Wert wird, und es daher beurteilt wird, dass die Blinksignallampe nicht verbunden ist; und die Umgehungspassage mit der vorgelagerten Seite des Widerstands verbunden ist. Daher wird der Spannungswert des Widerstands gleich oder kleiner als der bestimmte Wert, selbst wenn der Blinksignallampe Strom zugeleitet wird. Daher kann beurteilt werden, dass die Blinksignallampe nicht verbunden ist, selbst wenn konkret keine unterbrochene Verbindung in der Blinksignallampe vorliegt, um den Blinkzyklus zu ändern.
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Gemäß einer zweiten Ausführungsform verbindet das Umgehungsmittel die vorgelagerte Seite des Schalters und die nachgelagerte Seite des Betätigungsmittels; eine Umgehungspassage, die im Umgehungsmittel enthalten ist, ist parallel mit dem Schalter verbunden; und das Umgehungsmittel führt der Blinksignallampe gemäß einem Schaltsignal basierend auf dem Öffnen und Schließen des Schalters Strom zu, ohne durch den Schalter durchzugehen. Daher kann ein Hauptstrom zum Betreiben der Blinksignallampe über ein anderes System zugeführt werden, das keinen Schalter enthält.
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Gemäß einer dritten Ausführungsform verbindet das Umgehungsmittel die nachgelagerte Seite des Schalters und die nachgelagerte Seite des Betätigungsmittels; eine Umgehungspassage, die im Umgehungsmittel enthalten ist, ist in Reihe mit dem Schalter verbunden; und das Umgehungsmittel führt der Blinksignallampe Strom über den Schalter gemäß dem Öffnen und Schließen des Schalters zu. Somit kann der Betriebsstrom der Blinksignallampe über das System mit dem Schalter bereitgestellt werden, sodass die Gestaltung des Schaltkreises vereinfacht werden kann.
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Gemäß einer vierten Ausführungsform führt die Ausgabe des Erfassungssignals einer starken Abbremsung dazu, dass die an der linken und rechten Seite des Fahrzeugs vorgesehenen Blinksignallampen gleichzeitig aufleuchten. Daher kann eine einfache Änderung am Schaltkreis eine Nothalt-Signalfunktion verwirklichen, bei der das folgende und andere Fahrzeuge über eine starke Abbremsung eines Fahrzeugs informiert werden.
- 1 ist eine Draufsicht eines Motorrads, in dem eine Blinksignalsteuereinrichtung vorgesehen ist.
- 2 ist ein Schaltdiagramm, das eine Gestaltung einer Blinksignalsteuereinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
- 3 ist eine Ansicht zum Beschreiben der Operationen, wenn die ESS-Funktion im Schaltdiagramm von 2 aktiviert ist.
- 4 ist ein Schaltdiagramm, das eine Gestaltung einer Blinksignalsteuereinrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
- 5 ist eine Ansicht zum Beschreiben der Operationen, wenn die ESS-Funktion im Schaltdiagramm von 4 aktiviert ist.
- 6 ist ein Schaltdiagramm, das eine Gestaltung einer Blinksignalsteuereinrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
- 7 ist eine Ansicht zum Beschreiben der Operationen, wenn die ESS-Funktion im Schaltdiagramm von 6 aktiviert ist.
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Im Folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung detailliert mit Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. 1 ist eine Draufsicht eines Motorrads 11, in dem eine Blinksignalsteuereinrichtung gemäß der Ausführungsform vorgesehen ist. Ein Vorderrad 12a und ein Hinterrad 12b sind an der Vorderseite und Rückseite der Karosserie 12 des Motorrads 11 vorgesehen. Ein Lenker 14 zum Steuern des Vorderrads 12a ist an der Vorderseite eines Sitzes 13, auf dem ein Fahrer sitzt, angeordnet.
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Rechte Blinksignallampen 15a, 15a, die eine Blinksignaleinrichtung bilden, sind an der Vorderseite und Rückseite an der rechten Seite in Richtung der Fahrzeugbreite von Karosserie 12 vorgesehen, während linke Blinksignallampen 15b, 15b an der Vorderseite und Rückseite an der linken Seite in Richtung der Fahrzeugbreite von Karosserie 12 vorgesehen sind. Eine Schaltereinheit 23 mit Betätigungsmittel zum Betätigen des Blinkers ist am Lenker 14 angebracht.
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2 ist ein Schaltdiagramm, das eine Gestaltung einer Blinksignalsteuereinrichtung 21a gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. 3 ist eine Ansicht zum Beschreiben der Operationen für die aktivierte ESS-Funktion. Die Blinksignalsteuereinrichtung 21a ist dazu ausgestaltet, die linken und rechten Blinksignallampen 15a, 15b in drei Modi zu betreiben. Im Besonderen weisen die Modi auf: eine Blinksignalfunktion, die das Aufleuchten der linken oder rechten Blinksignallampen 15a oder 15b veranlasst, um die Fahrtrichtung des Motorrads 11 anzuzeigen; eine Warnleuchtenfunktion, die die linken und rechten Blinksignallampen 15a, 15b gleichzeitig blinken lässt, um anzugeben, dass das Fahrzeug auf der Straße einen Nothalt aufgrund eines Fehlers oder anderer Gründe durchführt; und eine Nothalt-Signalfunktion (im Folgenden auch als ESS-Funktion bezeichnet), bei der die linken und rechten Blinksignallampen 15a, 15b gleichzeitig in einem kürzeren Blinkzyklus als bei der Warnleuchtenfunktion zum Aufleuchten gebracht werden, um das folgende und andere Fahrzeuge über die starke Abbremsung des Motorrads 11 zu benachrichtigen.
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Von den drei Modi werden die Blinksignalfunktion und die Warnleuchtenfunktion durch Betrieb des Betätigungsmittels aktiviert, das in der Schalteinheit 23 vorgesehen ist. Indessen wird die ESS-Option unabhängig von der Schaltoperation des Fahrers aktiviert, wenn eine bestimmte Bedingung für ein starkes Abbremsen erfüllt ist.
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Ein Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 und ein Betriebs-Ausgabeanschluss 26 sind in einem Fach 24 einer Steuereinheit 22 vorgesehen. Der Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 ist mit einer an der Fahrzeugkarosserie 12 angebrachten Batterie 27 verbunden, und ein von der Batterie 27 in den Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 eingegebener Betriebsstrom wird vom Betriebs-Ausgabeanschluss 26 ausgegeben.
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Ein Steuer-Stromversorgungsanschluss 28 der Steuereinheit 22 ist mit der Batterie 27 über einen Hauptschalter 29 verbunden, und wenn der Hauptschalter 29 eingeschalten wird, fließt ein Steuerstrom von der Batterie 27 zum Steuer-Stromversorgungsanschluss 28. Eine jede der Sicherungen 31, 32, 33 weist die Funktion zur Unterbrechung von Überstrom auf.
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Die Schalteinheit 23 weist einen Blinksignalschalter 34 auf, um das Blinken der linken oder rechten Blinksignallampen 15a oder 15b zu veranlassen, und einen Warnleuchtenschalter 35, um das gleichzeitige Blinken der linken und rechten Blinksignallampen 15a, 15b zu veranlassen. Die Schalter 34, 35 als Betätigungsmittel sind parallel zueinander zwischen dem Betriebs-Ausgabeanschluss 26 und den Blinksignallampen 15a, 15b verbunden (zwischen der Batterie 27 und den Blinksignallampen 15a, 15b).
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Der Blinksignalschalter 34 weist einen gemeinsamen Kontaktpunkt 34a auf, der mit dem Betriebs-Ausgabeanschluss 26 verbunden ist, einen rechten Kontaktpunkt 34b, der mit den rechten Blinksignallampen 15a verbunden ist, und einen linken Kontaktpunkt 34c, der mit den linken Blinksignallampen 15b verbunden ist. Eine Betätigung des Fahrers verbindet den gemeinsamen Kontaktpunkt 34a in ausgewählter Weise mit dem rechten Kontaktpunkt 34b oder dem linken Kontaktpunkt 34c. D.h., wenn der Blinksignalschalter 34 eingeschaltet wird, werden die rechten oder linken Blinksignallampen 15a oder 15b mit dem Betriebs-Ausgabeanschluss 26 verbunden.
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Andererseits weist der Warnleuchtenschalter 35 einen gemeinsamen Kontaktpunkt 35a auf, der mit dem Betriebs-Ausgabeanschluss 26 verbunden ist, einen rechten Kontaktpunkt 35b, der mit den rechten Blinksignallampen 15a verbunden ist, und einen linken Kontaktpunkt 35c, der mit den linken Blinksignallampen 15b verbunden ist. Wenn der Warnleuchtenschalter 35 eingeschaltet wird, wird der gemeinsame Kontaktpunkt 35a sowohl mit dem rechten Kontaktpunkt 35b und dem linken Kontaktpunkt 35c verbunden, sodass beide von den rechten Blinksignallampen 15a und den linken Blinksignallampen 15b mit dem Betriebs-Ausgabeanschluss 26 verbunden werden.
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Die beiden rechten Blinksignallampen 15a sind parallel miteinander verbunden, die beiden linken Blinksignallampen 15b sind ebenso parallel miteinander verbunden, und die gegenüberliegenden Anschlüsse der Blinksignallampen 15a, 15b sind geerdet. Der Fahrer wird über in einer Tachoeinrichtung des Fahrzeugs vorgesehenen Kontrollleuchten 36a, 36b darüber informiert, wie die Blinksignallampen 15a, 15b aufgeleuchtet werden.
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Ein Blinksignalschaltkreis 41 zum Veranlassen des Aufblinkens der Blinksignallampen 15a, 15b ist in der Steuereinheit 22 vorgesehen. Der Blinksignalschaltkreis 41 weist ein Blinkzyklus-Steuermittel auf, das über einen Schalter 42 verfügt, der zwischen dem Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 und dem Betriebs-Ausgangsanschluss 26 angeschlossen ist (zwischen der Batterie 27 und den Blinksignallampen 15a, 15b) und einen integrierten Schaltkreis 43 zum Betrieb des Schalters 42. Obgleich ein sogenanntes Blinksignalrelais, das aus einem Relaisschaltkreis und einer Relaisspule ausgebildet ist, in der Ausführungsform als Schalter 42 ausgeführt wird, kann dies durch einen Halbleiterschaltkreis (Transistor) zur Gestaltung des Schaltkreises ersetzt werden. Darüber hinaus kann er im Fall des Anwendens eines Halbleiterschalters, wie dem Schalter 42, im integrierten Schaltkreis 43 vorgesehen werden.
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Der Schaltkreis 42 weist einen Relaisschaltkreis 42a auf, der den Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 und den Betriebs-Ausgangsanschluss 26 verbinden und die Verbindung aufheben kann, und eine Relaisspule 42b zum Öffnen und Schließen des Relaisschalters 42a. Der Relaisschalter 42a wird in einen verbundenen Zustand umgeschaltet, wenn auf die Relaisspule 42b Strom angelegt wird. D.h., wenn auf die Relaisspule 42b Strom angelegt wird, wird der Relaisschalter 42a geschlossen und von der Batterie 27 wird ein Betriebsstrom dem Betriebs-Ausgangsanschluss 26 zugeführt. Indessen, wenn die Stromversorgung zur Relaisspule 42b beendet wird, wird der Relaisschalter 42a geöffnet und die Versorgung des Betriebsstroms für den Betriebs-Ausgangsanschluss 26 wird beendet.
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Der integrierte Schaltkreis 43 enthält einen nicht dargestellten Oszillator-Schaltkreis, einen Eingangserfassungsschaltkreis, einen Spannungserfassungsschaltkreis und andere Komponenten. Der integrierte Schaltkreis führt Start- und Oszillationsoperationen durch, um den Schalter 42 anzutreiben, wenn der Blinksignalschalter 34 oder der Warnleuchtenschalter 35 eingeschaltet wird. Der integrierte Schaltkreis 43 enthält acht Pins a bis h, die als Anschlüsse fungieren.
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Der erste Pin a zur Erdung wird über einen im Fach 24 vorgesehenen Widerstand 44 und Erdungsanschluss 45 geerdet. Der zweite Pin b für den Spannungseingang ist mit dem Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 verbunden und erhält ein Spannungseingangssignal von der Batterie 27. Der dritte Pin c zur Ausgabe ist mit dem Erdungsanschluss 45 über die Relaisspule 42b des Schalters 42 verbunden.
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Wenn ein nicht dargestellter, in den integrierten Schaltkreis 43 eingebauter Oszillator-Schaltkreis gestartet wird, wird der dritte Pin c in intermittierender Weise mit dem zweiten Pin b gemäß einem Oszillationszyklus des Oszillator-Schaltkreises verbunden. Hiermit wird ein Strom in intermittierender Weise der Relaisspule 42b zugeführt, um den Relaisschalter 42a zu öffnen und zu schließen. Der vierte Pin d und der fünfte Pin e dienen zum Festlegen einer Zeitkonstante für den Oszillator-Schaltkreis. Die Zeitkonstante wird durch einen Widerstand 46 festgelegt, der zwischen dem vierten Pin d und dem fünften Pin e angeschlossen ist, und einem Widerstand 47, der zwischen dem vierten Pin d und dem zweiten Pin b angeschlossen ist, während der Oszillationszyklus (Blinkzyklus) des Oszillator-Schaltkreises gemäß dem Laden und Entladen des Kondensators 47 festgelegt wird. Anders ausgedrückt, fungieren der Widerstand 46 und der Kondensators 47 als Blinkzyklus-Steuermittel zum Steuern des Blinkzyklus der Blinksignallampen 15a, 15b.
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Der sechste Pin f für die Stromversorgung ist mit dem Steuer-Stromversorgunganschluss 28 über einen Widerstand 48 verbunden und empfängt ein Eingangssignal eines Steuerstroms zum Aktivieren des Blinksignalschaltkreises 41 von der Batterie 27 über den Steuer-Stromversorgungsanschluss 28 und den Hauptschalter 29. Der siebte Pin g zum Erfassen der unterbrochenen Verbindung der Blinksignallampen 15a, 15b ist mit dem Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 über einen Widerstand 51 zum Erfassen einer unterbrochenen Verbindung der Blinksignallampen 15a, 15b verbunden, der zwischen dem Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 und dem Betriebs-Ausgangsanschluss 26 angeschlossen ist.
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Wenn ein über den siebten Pin g eingegebener Spannungswert des Widerstands 51 außerhalb des angegebenen Bereichs liegt, erfasst der nicht dargestellte, in den integrierten Schaltkreis 43 eingebaute Spannungserfassungsschaltkreis die unterbrochene Verbindung der Blinksignallampen 15a, 15b. Bei Erfassen der unterbrochenen Verbindung wird der Oszillationszyklus des Oszillator-Schaltkreises beschleunigt, um den Fahrer über die unterbrochene Verbindung zu benachrichtigen.
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Der achte Pin h zum Erfassen eines Eingangsignals von der Schalteinheit 23 ist mit dem Betriebs-Ausgangsanschluss 26 über einen Widerstand 52 verbunden. Der in den integrierten Schaltkreis 43 eingebaute Eingangssignal-Erfassungsschaltkreis erfasst, dass der Blinksignalschalter 34 oder der Warnleuchtenschalter 35 eingeschaltet ist. Wenn erfasst wird, dass der Schalter 34, 35 eingeschaltet ist, wird der Oszillator-Schaltkreis gestartet, um die Operation des Schalters 42 zu starten, wodurch das Blinken der Blinksignallampen 15a, 15b veranlasst wird.
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Darüber hinaus ist die Steuereinheit 22 mit einem Anzeigeerfassungsschaltkreis 61 und einem Steuerstrom-Wartungsschaltkreis 62 vorgesehen, die dazu ausgestaltet sind, die Warnleuchte eingeschaltet zu lassen, selbst wenn der Hauptschalter 29 ausgeschaltet ist. Der Anzeigeerfassungsschaltkreis 61 verfügt über einen Komparator 63, der zwischen dem Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 und dem Betriebs-Ausgangsanschluss 26 verbunden ist. Ein Stromversorgungsanschluss (nicht dargestellt) des Komparators 63 ist mit dem Betriebs-Stromversorgungsanschluss 45 und Erdungsanschluss 45 verbunden. Ein von der Batterie 27 über den Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 zugeführter Strom aktiviert den Komparator.
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Ein nicht invertierender Anschluss 63a des Komparators 63 ist mit dem Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 über einen Widerstand 64 und dem Widerstand 51 zum Erfassen einer unterbrochenen Verbindung verbunden. Ein invertierender Anschluss 63b ist mit dem Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 über einen Widerstand 65 angeschlossen. Darüber hinaus ist der Widerstand 66 zwischen dem nicht invertierenden Anschluss 63a und dem Erdungsanschluss 45 verbunden, während der Widerstand 67 zwischen dem invertierenden Anschluss 63b und dem Erdungsanschluss 45 angeschlossen ist.
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Die gleichen Widerstandswerte werden für die Widerstände 64, 65 festgelegt, und die gleichen Widerstandswerte werden für die Widerstände 66, 67 festgelegt. Die Widerstände 64 bis 67 und der die Unterbrechung der Verbindung erfassende Widerstand 51 werden so festgelegt, dass eine höhere Spannung auf den invertierenden Anschluss 63b des Komparators 63 als auf den nicht invertierenden Anschluss 63a angelegt wird, nur wenn die linken und rechten Blinksignallampen 15a, 15b gleichzeitig zum Aufleuchten gebracht werden. Daher wird ein L-Signal (Negativspannung) von einem Ausgangsanschluss 63c des Komparators 63 nur dann ausgegeben, wenn die linken und rechten Blinksignallampen gleichzeitig zum Aufleuchten gebracht werden.
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Indessen wird das L-Signal nicht vom Ausgabeanschluss 63c des Komparators 63 ausgegeben, wenn der Blinksignalschalter 34 eingeschaltet ist und die linken oder die rechten Blinksignallampen 15a oder 15b zum Aufleuchten gebracht werden. Somit erfasst der Komparator 63 das gleichzeitige Aufleuchten der linken und rechten Blinksignallampen 15a, 15b durch Bezugnahme auf die Spannungswerte an der Vorderseite und Rückseite des die unterbrochene Verbindung erfassenden Widerstands 51 und gibt demgemäß ein L-Signal als Erfassungssignal aus.
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Der Steuerstrom-Wartungsschaltkreis 62 verfügt über einen PNP-Transistor 71 als Schaltelement und einen RC-Timer-Schaltkreis 72. Der Kollektor des Transistors 71 ist mit dem Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 verbunden, und der Emitter ist mit dem sechsten Pin 43f des integrierten Schaltkreises 43 über einen Widerstand 48 verbunden. D.h., der Transistor 71 ist parallel zum Hauptschalter 29 zwischen der Batterie 27 und dem Blinksignalschaltkreis 41 angeschlossen.
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Die Basis des Transistors 71 ist mit dem Ausgangsanschluss 63c des Komparators 63 über zwei Widerstände 73, 74 verbunden, und der Transistor 71 wird über ein L-Signal des Komparators 63 auf EIN (ON) umgeschalten. Indessen enthält der RC-Timer-Schaltkreis 72 einen Kondensator 75 und einen Widerstand 76, die parallel zwischen der Basis des Transistors 71 und dem Betriebs-Stromversorgungsanschluss 25 angeschlossen sind.
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Der Kondensator 75 wird durch ein L-Signal vom Komparator 63 geladen, und wird entladen, um den Transistor 71 auf EIN beizubehalten, wenn das L-Signal nicht vom Komparators 63 ausgegeben wird, d.h., wenn die Blinksignallampen AUS (OFF) sind. Demgemäß wird, wenn ein L-Signal vom Komparators 63 ausgegeben wird, der Transistor 71 mit Energie versorgt und ein Steuerstrom von der Batterie 27 wird dem sechsten Pin 43f zur Stromversorgung des integrierten Schaltkreises 43 über den Transistor 71 zugeführt.
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Darüber hinaus ist die Steuereinheit 22 mit einem Stromspar-Schaltkreis 81 vorgesehen, der dazu ausgestaltet ist, den Stromverbrauch durch Ausschalten des Komparators 63 zu unterbinden, wenn die Blinksignallampen 15a, 15b während des Blinkens der Warnleuchte ausgeschaltet sind. Der Stromspar-Schaltkreis 81 verfügt über einen NPN-Transistor 82, dessen Basis mit dem dritten Pin c des integrierten Schaltkreises 43 über einen Widerstand 83 verbunden ist, wobei der Kollektor mit einem Stromversorgungsanschluss (nicht dargestellt) des Komparators 63 verbunden ist, und der Emitter mit dem Erdungsanschluss 45 verbunden ist.
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Ein Widerstand 86 ist zwischen der Basis des Transistors 82 und dem Erdungsanschluss 45 angeschlossen. Somit, wenn der Oszillator-Schaltkreis des integrierten Schaltkreises 43 gestartet wird, wird vom dritten Pin c des integrierten Schaltkreises 43 dem Transistor 82 wie auch der Relaisspule 42b Strom zugeführt. Dies versorgt den Transistor 82 mit Energie, und ein Strom wird dem Komparator 63 zugeführt. D.h., der Komparator 63 wird nur aktiviert, wenn der Relaisspule 42b Strom zugeführt wird und die Blinksignallampen 15a, 15b aufgeleuchtet werden. Der Komparator 63 wird ausgeschalten, wenn die Stromversorgung für die Relaisspule 42b beendet wird und die Blinksignallampen 15a, 15b ausgeschaltet werden.
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In der Blinksignalsteuereinrichtung 21a wird dem Steuer-Stromversorgungsanschluss 28 kein Steuerstrom zugeführt, wenn der Hauptschalter 29 AUS-geschaltet ist und der Transistor 71 des Steuerstrom-Wartungsschaltkreises 62 AUS-geschaltet ist. Demgemäß wird der Steuerstrom nicht dem sechsten Pin 43f zur Stromversorgung des integrierten Schaltkreises 43 zugeführt, und daher blinken die Blinksignallampen 15a, 15b nicht gleichmäßig, wenn der Blinksignalschalter 34 oder der Warnleuchtenschalter 35 eingeschaltet sind. D.h., wenn der Hauptschalter 29 ausgeschaltet ist, leuchten die Blinksignallampen 15a, 15b nicht auf, wenn der Blinksignalschalter 34 oder der Warnleuchtenschalter 35 des geparkten Fahrzeuges beispielsweise ohne Notwendigkeit betätigt werden.
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Die Operationen der Blinksignalfunktion und der Warnleuchtenfunktion gemäß der Blinksignalsteuereinrichtung 21a werden bestätigt. Als Erstes wird, wenn der Hauptschalter 29 eingeschaltet ist, dem sechste Pin 43f des integrierten Schaltkreises (integrierten Steuerschaltkreises) 43 ein Steuerstrom von der Batterie 27 über den Steuer-Stromversorgungsanschluss 28 zugeführt, um den integrierten Schaltkreis 43 zu aktivieren. Wenn der Blinksignalschalter 34 nach rechts oder links eingeschaltet wird, während der integrierte Schaltkreis 43 aktiv ist, sind die Blinksignallampen 15a oder 15b mit dem Betriebs-Ausgangsanschluss 26 über den Blinksignalschalter 34 verbunden. Gleichzeitig erfasst der Eingangssignal-Erfassungsschaltkreis des integrierten Schaltkreises 43, dass der Blinksignalschalter 34 eingeschaltet ist, wodurch der Oszillator-Schaltkreis aktiviert wird, um das Öffnen und Schließen des Schalters 42 zu aktivieren. Hierbei wird ein Betriebsstrom in intermittierender Weise den linken oder rechten Blinksignallampen 15a oder 15b zugeführt, um sie zum Blinken zu bringen.
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Indessen, wenn der Warnleuchtenschalter 35 eingeschaltet ist, während der Hauptschalter 29 EIN-geschaltet ist, werden die linken und rechten Blinksignallampen 15a, 15b mit dem Betriebs-Ausgangsanschluss 26 über den Warnleuchtenschalter 35 verbunden. Gleichzeitig erfasst der Eingangssignal-Erfassungsschaltkreis des integrierten Schaltkreises 43, dass der Warnleuchtenschalter 35 eingeschaltet ist, wodurch der Oszillator-Schaltkreis gestartet wird, um das Öffnen und Schließen des Schalters 42 zu starten. Hierdurch wird ein Betriebsstrom in intermittierender Weise den linken und rechten Blinksignallampen 15a, 15b zugeführt, um die Warnleuchtenfunktion durchzuführen, bei der sowohl die linken als auch die rechten Lampen gleichzeitig blinken.
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Darüber hinaus verbleiben gemäß den Operationen des Anzeigeerfassungsschaltkreises 61 und des Steuerstrom-Wartungsschaltkreises 62, die Blinksignallampen 15a, 15b im Warnleuchtenmodus, selbst wenn der Hauptschalter 29 ausgeschaltet ist, während der Warnleuchtenschalter 35 EIN-geschaltet ist und die linken und rechten Blinksignallampen 15a, 15b im Warnleuchtenmodus zum Aufleuchten gebracht werden. D.h., wenn der Warnleuchtenschalter 35 eingeschaltet ist und die linken und rechten Blinksignallampen 15a, 15b im Warnleuchtenmodus gleichzeitig aufleuchten, wird ein L-Signal von Komparator 63 des Anzeigeerfassungsschaltkreises 61 ausgegeben, und ein Steuerstrom wird dem integrierten Schaltkreis 43 über den Transistor 71 zugeführt.
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Ebenso, wenn die linken und rechten Blinksignallampen 15a, 15b im Warnleuchtenmodus gleichzeitig ausgeschaltet werden, wird der Transistor 71 weiterhin durch den RC-Timer-Schaltkreis 72 mit Energie versorgt, und ein Steuerstrom wird dem integrierten Schaltkreis 43 über den Transistor 71 zugeführt. Somit wird ein Steuerstrom dem integrierten Schaltkreis 43 zugeführt, selbst wenn der Hauptschalter 29 ausgeschaltet ist und die Warnleuchte weiter eingeschaltet ist.
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Indessen, wenn der Hauptschalter 29 ausgeschaltet ist, während der Blinksignalschalter 34 EIN-geschaltet ist, und die rechten oder linken Blinksignallampen 15a oder 15b blinken, gibt der Komparator 63 kein L-Signal aus. Somit ist der Transistor 71 ausgeschaltet, der Steuerstrom wird dem integrierten Schaltkreis 43 nicht zugeführt und die Blinksignallampen 15a, 15b hören zum Blinken auf.
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Die Blinksignalsteuereinrichtung 21a gemäß der Ausführungsform ist mit einem Umgehungsmittel 87 als eine ESS (Notfallstoppsignal, Emergency Stop Signal)-Steuereinheit vorgesehen, die als analoger Schaltkreis ausgestaltet ist, der zum Schaltkreis der oben erwähnten Steuereinheit 22 hinzugefügt ist. Die ESS-Funktion wird aktiviert, wenn das Erfassungsmittel 91 einer starken Abbremsung ein Erfassungssignal einer starken Abbremsung erfasst.
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Eine Komponente, wie eine Steuereinheit einer ABS-Einrichtung, die in intermittierender Weise die Sperre einer Bremseinrichtung zum Zeitpunkt eines starken Abbremsens löst, ist mit der Basis eines Transistor 91a verbunden, der das Erfassungsmittel 91 einer starken Abbremsung bildet. In der Ausführungsform wird ein Erfassungssignal einer starken Abbremsung von der Steuereinheit der ABS-Einrichtung ausgegeben, wenn eine Bedingung der starken Abbremsung erfüllt ist, wobei die Bedingung zum Beispiel aus einer bestimmten Fahrzeuggeschwindigkeit, einer Abbremsgeschwindigkeit des Fahrzeugs und daraus besteht, ob die Bremse betätigt wird oder nicht.
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Das Umgehungsmittel 87 ist dazu ausgestaltet, die rechten und linken Blinksignallampen 15a, 15b über die Umleitungspassagen 95, 96 bei Erfassung eines Erfassungssignals einer starken Abbremsung mit Strom zu versorgen, selbst wenn der Blinksignalschalter 34 oder der Warnleuchtenschalter 35 ausgeschaltet sind. Das Umgehungsmittel 87 verbindet die vorgelagerte Seite des Betätigungsmittels 34, 35 und die nachgelagerte Seite des Betätigungsmittels 34, 35. Im Besonderen verbindet das Umgehungsmittel 87 die vorgelagerte Seite des Schalters 42 und die nachgelagerte Seite des Betätigungsmittels 34, 35.
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Die Basis eines PNP-Transistors 100 ist mit dem Kollektor des NPN-Transistor 91a über einen Signalerfassungsanschluss 94 und einen Widerstand 101 verbunden. Der Emitter des Transistors 100 ist mit der vorgelagerten Seite des die unterbrochene Verbindung erfassenden Widerstands 51 verbunden. Darüber hinaus ist der Widerstand 113 mit der vorgelagerten Seite der Basis eines Transistors 112 verbunden, während ein Widerstand 106 mit der vorgelagerten Seite der Basis eines Transistors 105 verbunden ist. Darüber hinaus ist der Kollektor des Transistors 100 mit der vorgelagerten Seite des Erdungsanschlusses 45 über einen Widerstand 102 verbunden. Wenn der Transistor 100 eingeschaltet wird, wird ein Schaltsignal in die Basen der NPN-Transistoren 112, 105, 103 eingegeben.
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Der Emitter des Transistors 103 als Schaltmittel ist mit dem fünften Pin e des integrierten Schalkreises 43 verbunden, und der Kollektor davon ist mit dem vierten Pin d über einen Widerstand 104 verbunden. Wie beschrieben wurde, werden der vierte Pin d und der fünfte Pin e des integrierten Schaltkreises 43 zum Festlegen der Zeitkonstante des Oszillator-Schaltkreises verwendet. Während des Betriebs der ESS-Funktion wird die Zeitkonstante vom Widerstand 46 festgelegt, der während der Operation der Blinksignalfunktion und der Warnleuchtenfunktion verwendet wird, dem Widerstand 104 und dem Kondensator 47, wobei der Oszillationszyklus des Oszillator-Schaltkreises gemäß dem Laden und Entladen des Kondensators 47 festgelegt wird. Anders ausgedrückt, dienen in der Ausführungsform der Transistor 103 und der Widerstand 104 als Mittel zur Modifikation des Blinkzyklus. Da der Transistor 103 und der Widerstand 104 zum ursprünglichen Blinksignalbetriebsschaltkreis hinzugefügt werden, gehören sie zum Umgehungsmittel 87. Ebenso gehören die Umgehungspassagen 95, 96 auch zum Umgehungsmittel 87.
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Der Emitter eines PNP-Transistors 108 ist zwischen dem die unterbrochene Verbindung erfassenden Widerstand 51 und dem Schalter 42 über eine Verdrahtung 150a als ein elektrischer Stromversorgungspfad angeschlossen. Der Kollektor des Transistors 108 wird über Gleichrichterdioden 97, 98 und Betriebs-Ausgabeanschlüsse 92, 93 verbunden. In der Ausführungsform bildet der Pfad, der durch den Emitter um Kollektor des Transistors 108 verläuft, einen Umgehungsschaltkreis und erleuchtet gleichzeitig die linken und rechten Blinksignallampen 15a und 15b.
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Der Kollektor des NPN-Transistors 105 ist mit der nachgelagerten Seite des Schalters 42 verbunden und ist dadurch über den Widerstand 52 mit dem achten Pin h verbunden. Wenn somit das Erfassungsmittel einer starken Abbremsung ein Erfassungssignal einer starken Abbremsung erfasst, wird der Transistor 105 eingeschaltet, sodass das gleiche Signal im achten Pin h eingegeben wird, das eingegeben wird, wenn der Blinksignalschalter 34 oder der Warnleuchtenschalter 35 eingeschaltet werden. Wenn der Eingang des Signals den nicht dargestellten, in den integrierten Schaltkreis 43 eingebauten Oszillator-Schaltkreis startet, wird der dritte Stift c in intermittierender Weise mit dem zweiten Stift b gemäß dem Oszillationszyklus des Oszillator-Schaltkreises verbunden. Hiermit wird ein Strom in intermittierender Weise der Relaisspule 42b zugeführt, um den Relaisschalter 42a zu öffnen und zu schließen.
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Die Basis des Transistors 108 ist mit dem Kollektor des Transistors 110 über einen Widerstand 109 verbunden. Der Emitter des Transistors 110 ist mit dem Kollektor des Transistors 112 verbunden, während die Basis des Transistors 110 mit dem Kollektor des Transistors 105 über einen Widerstand 111 verbunden ist.
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Der Emitter des Transistors 105 ist mit dem Erdungsanschluss 45 über einen Widerstand 107 verbunden.
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Während des Betriebs der ESS-Funktion wird ein Grundstrom des Transistors 108 synchron mit dem Öffnen und Schließen des Relaisschalters 42a generiert. Dies wird als Schaltstrom zum Einschalten und Ausschalten des Transistors 108 verwendet. Da der Oszillationszyklus des Schalters 42 gemäß der durch den Widerstand 104 und den Kondensator 47 festgelegten Zeitkonstante bestimmt wird, kann der Blinkzyklus für die ESS-Funktion einfach von dem Blinkzyklus für die Warnleuchtenfunktion durch Einstellen des Widerstands 104 unterschieden werden.
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Mit der obigen Gestaltung kann das Umgehungsmittel 87 gemäß der Ausführungsform die ESS-Funktion mit einem kürzeren Blinkzyklus als die Warnleuchtenfunktion implementieren, indem ein einfacher analoger Schaltkreis hinzugefügt wird. Ebenso, da der Schalter 42 und die Umgehungspassagen 95, 96 parallel verbunden sind, kann der Hauptstrom zum Betrieb der Blinksignallampen 15a, 15b über ein anderes System zugeführt werden, das keinen Relaisschalter 42a enthält.
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4 ist ein Schaltdiagramm, das eine Gestaltung einer Blinksignalsteuereinrichtung 21b gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. 5 ist eine Ansicht zum Beschreiben der Operationen für die aktivierte ESS-Funktion. Die Blinksignalsteuereinrichtung 21b gemäß der Ausführungsform enthält das zweite Umgehungsmittel 88, das die vorgelagerte Seite des Betätigungsmittels 34, 35 und die nachgelagerte Seite des Betätigungsmittels 34, 35 verbindet. Im Besonderen verbindet das zweite Umgehungsmittel 88 die nachgelagerte Seite eines Schalters 42 und die nachgelagerte Seite des Betätigungsmittels 34, 35. Da die Gestaltung mit Ausnahme des zweiten Umgehungsmittels 88 mit der oben beschriebenen Ausführungsform identisch ist, wird auf die Beschreibung davon verzichtet.
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Die zweite Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Betriebsstrom der Blinksignallampen 15a, 15b den Umgehungspassagen 95, 96 über einen Relaisschalter 42a zugeführt wird. Gemäß der Gestaltung, wenn der Relaisschalter 42a das Durchfließen eines Hauptstroms für eine gleichzeitiges Aufleuchten der linken und rechten Blinksignallampen 15a, 15b ermöglichen kann, d.h. eine Gestaltung aufweist, die die Warnleuchtenfunktion unterstützt, kann die ESS-Funktion noch einfacher als in der ersten Ausführungsform ausgestaltet sein.
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Die Basis eines PNP-Transistors 100 ist mit dem Kollektor eines NPN-Transistor 91a über einen Signalerfassungsanschluss 94 und einen Widerstand 101 verbunden. Der Emitter des Transistors 100 ist mit der vorgelagerten Seite eines die unterbrochene Verbindung erfassenden Widerstands 51 verbunden. Wenn der Transistor 100 eingeschaltet wird, wird ein Schaltsignal in die Basis der NPN-Transistoren 105, 103 eingegeben. Ein Widerstand 106 ist mit der vorgelagerten Seite der Basis des Transistors 105 verbunden. Darüber hinaus ist der Kollektor des Transistors 100 mit der vorgelagerten Seite eines Erdungsanschlusses 45 über einen Widerstand 102 verbunden.
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Der Emitter des Transistors 103 als Schaltmittel ist mit dem fünften Pin e eines integrierten Schalkreises 43 verbunden, und der Kollektor davon ist mit dem vierten Pin d über einen Widerstand 104 verbunden. Wie beschrieben wurde, werden der vierte Pin d und der fünfte Pin e des integrierten Schaltkreises 43 zum Festlegen der Zeitkonstante des Oszillator-Schaltkreises verwendet. Während des Betriebs der ESS-Funktion wird die Zeitkonstante durch einen Widerstand 46 festgelegt, der während der Operation der Blinksignalfunktion und der Warnleuchtenfunktion verwendet wird, einen Widerstand 104 und einen Kondensator 47, während der Oszillationszyklus des Oszillator-Schaltkreises gemäß dem Laden und Entladen des Kondensator 47 festgelegt wird. Anders ausgedrückt, dienen in der Ausführungsform der Transistor 103 und der Widerstand 104 als Mittel zur Modifikation des Blinkzyklus.
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In der Ausführungsform bildet der Pfad, der mit dem Kollektor des Transistors 105 verbunden ist, einen Umgehungsschaltkreis und erleuchtet gleichzeitig die linken und rechten Blinksignallampen 15a und 15b. Der Emitter des Transistors 105 ist mit dem Erdungsanschluss 45 über einen Widerstand 107 verbunden. Der Kollektor des Transistors 105 ist mit der nachgelagerten Seite des Schalters 42 über eine Verdrahtung 150b als Stromversorgungspfad verbunden und ist damit über einen Widerstand 52 mit dem achten Pin h verbunden.
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Wenn somit das Erfassungsmittel einer starken Abbremsung ein Erfassungssignal einer starken Abbremsung erfasst, wird der Transistor 105 eingeschaltet, sodass das gleiche Signal in den achten Pin h eingegeben wird, das eingegeben wird, wenn der Blinksignalschalter 34 oder der Warnleuchtenschalter 35 eingeschaltet werden. Wenn die Eingabe des Signals in den nicht dargestellten, integrierten Schaltkreis 43 eingebauten Oszillator-Schaltkreis startet, wird der dritte Stift c in intermittierender Weise mit dem zweiten Stift b gemäß einem Oszillationszyklus des Oszillator-Schaltkreises verbunden. Dadurch wird ein Strom in intermittierender Weise der Relaisspule 42b zugeführt.
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Dann öffnet und schließt die intermittierende Stromzufuhr zur Relaisspule 42b den Relaisschalter 42a. Da der Schalter 42 und die Umgehungspassagen 95, 96 in der Ausführungsform in Reihe verbunden sind, fließt der Betriebsstrom der Blinksignallampen 15a, 15b durch den Relaisschalter 42a und wird den Umgehungspassagen 95, 96 zugeführt, wenn der Relaisschalter 42a geschlossen wird.
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6 ist ein Schaltdiagramm, das eine Gestaltung einer Blinksignalsteuereinrichtung 21c gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. 7 ist eine Ansicht zum Beschreiben der Operationen für die aktivierte ESS-Funktion. Die Blinksignalsteuereinrichtung 21c gemäß der Ausführungsform enthält dritte Umgehungsmittel 89, das die vorgelagerte Seite des Betätigungsmittels 34, 35 und die nachgelagerte Seite des Betätigungsmittels 34, 35 verbindet. Im Besonderen verbindet das dritte Umgehungsmittel 89 die vorgelagerte Seite eines Schalters 42 und die nachgelagerte Seite des Betätigungsmittels 34, 35. Da die Gestaltung mit Ausnahme des dritten Umgehungsmittels 89 mit der oben beschriebenen Ausführungsform identisch ist, wird auf die Beschreibung davon verzichtet.
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Die dritte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Modifizierungsfunktion des Blinkzyklus zur Erfassung einer unterbrochenen Verbindung, die einem integrierten Schaltkreis 43 bereitgestellt wird, zur Modifikation des Blinkzyklus während des Betriebs der ESS-Funktion verwendet wird. In der Ausführungsform dient der integrierte Schaltkreis 43 als Modifikationsmittel des Blinkzyklus. Gemäß der Gestaltung können ein Transistor und ein Widerstand zur Änderung der Zeitkonstante weggelassen werden, während ein Hauptstrom zum Betrieb der Blinksignallampen 15a, 15b über ein anderes System zugeführt wird, das keinen Relaisschalter 42a enthält.
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Die Basis eines PNP-Transistors 100 ist mit dem Kollektor eines NPN-Transistor 91a über einen Signalerfassungsanschluss 94 und einen Widerstand 101 verbunden. Der Emitter des Transistors 100 ist mit der vorgelagerten Seite eines die unterbrochene Verbindung erfassenden Widerstands 51 verbunden. Wenn der Transistor 100 eingeschaltet wird, wird ein Schaltsignal in die Basis der NPN-Transistoren 112, 105 eingegeben. Der Widerstand 113 ist mit der vorgelagerten Seite der Basis des Transistors 112 verbunden, während ein Widerstand 106 mit der vorgelagerten Seite der Basis eines Transistors 105 verbunden ist. Darüber hinaus ist der Kollektor des Transistors 100 mit der vorgelagerten Seite eines Erdungsanschlusses 45 über einen Widerstand 102 verbunden.
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Die Ausführungsform enthält keinen Transistor und Widerstand zur Änderung der Zeitkonstante basierend auf einem Widerstand 46 und einen Kondensator 47. Stattdessen fällt der Spannungswert des die unterbrochene Verbindung erfassenden Widerstands 51 außerhalb des Standardwerts, wenn in der ESS-Funktion ein Betriebsstrom der Blinksignallampen 15a, 15b hierdurch geht. Somit wird während des Betriebs der ESS-Funktion der gleiche Blinkzyklus angewendet, wenn die unterbrochene Verbindung erfasst wird.
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Der Emitter eines PNP-Transistors 120 ist mit der vorgelagerten Seite des die unterbrochene Verbindung erfassenden Widerstands 51 über eine Verdrahtung 150c als elektrischer Stromversorgungspfad verbunden. Der Kollektor des Transistors 120 wird über Gleichrichterdioden 97, 98 und Betriebs-Ausgabeanschlüsse 92, 93 verbunden. In der Ausführungsform bildet der Pfad, der durch den Emitter und den Kollektor des Transistors 120 verläuft, einen Umgehungsschaltkreis und lässt die linken und rechten Blinksignallampen 15a und 15b gleichzeitig aufleuchten.
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Der Kollektor des NPN-Transistors 105 ist mit der nachgelagerten Seite des Schalters 42 verbunden und ist dadurch über einen Widerstand 52 mit dem achten Pin h verbunden. Wenn somit das Erfassungsmittel einer starken Abbremsung ein Erfassungssignal einer starken Abbremsung erfasst, wird der Transistor 105 eingeschaltet, sodass das gleiche Signal in den achten Pin h eingegeben wird, das eingegeben wird, wenn der Blinksignalschalter 34 oder der Warnleuchtenschalter 35 eingeschaltet werden. Wenn der Eingang des Signals einen nicht dargestellten, in den integrierten Schaltkreis 43 eingebauten Oszillator-Schaltkreis startet, wird der dritte Stift c in intermittierender Weise mit dem zweiten Pin b gemäß einem Oszillationszyklus des Oszillator-Schaltkreises verbunden. Hiermit wird ein Strom in intermittierender Weise der Relaisspule 42b zugeführt, um den Relaisschalter 42a zu öffnen und zu schließen.
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Die Basis des Transistors 120 wird mit dem Kollektor eines Transistors 110 über einen Widerstand 122 verbunden. Ein Widerstand 121 zum Zuführen eines Stroms von der Emitter-Seite an die Basisseite ist parallel zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors 120 angeschlossen. Ebenso ist der Emitter des Transistors 110 mit dem Kollektor des Transistors 112 verbunden, während die Basis des Transistors 110 mit dem Kollektor des Transistors 105 über einen Widerstand 111 verbunden ist. Der Emitter des Transistors 105 ist mit dem Erdungsanschluss 45 über einen Widerstand 107 verbunden.
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Wie oben beschrieben, da der Emitter des Transistors 120 mit der vorgelagerten Seite des eine Unterbrechung erfassenden Widerstands 51 verbunden ist, fällt der Spannungswert des Widerstands 51 außerhalb des Standardwerts, wenn die ESS-Funktion aktiviert ist, sodass der Oszillationszyklus des Oszillator-Schaltkreises des Relaisschalters 42a im Falle der Erfassung einer unterbrochenen Verbindung beschleunigt wird.
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Wenn einen Grundstrom des Transistors 110 synchron mit dem Öffnen und Schließen des Relaisschalters 42a generiert wird, wird der Grundstrom als Schaltstrom zum Einschalten und Ausschalten des Transistors 110 verwendet. Das Einschalten und Ausschalten des Transistors 110 schaltet den Transistor 121 ein und aus, wodurch ein Betriebsstrom für die Blinksignallampen 15a, 15b den Umgehungspassagen 95, 96 zugeführt wird.
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Mit der obigen Gestaltung kann das dritte Umgehungsmittel 89 gemäß der Ausführungsform die ESS-Funktion mit einem kürzeren Blinkzyklus als für die Warnleuchtenfunktion implementieren, indem eine bestehende Erfassungsfunktion einer unterbrochenen Verbindung des integrierten Schaltkreises 43 genutzt wird. Ebenso kann ein Hauptstrom zum Betrieb der Blinksignallampen 15a, 15b über ein anderes System zugeführt werden, das keinen Relaisschalter 42a enthält.
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Es ist zu beachten, dass die Form der Blinksignallampen zur Bereitstellung oder Nicht-Bereitstellung eines Warnleuchtenschalters, die Gestaltung des Umgehungsmittels, die Form und Verbindung der Transistoren und Widerstände und andere Bedingungen nicht auf die obigen Ausführungsformen beschränkt sind und verschiedene Modifikationen möglich sind. Zum Beispiel sind die Transistoren nicht auf die Typen NPN und PNP beschränkt, und andere Schaltelemente wie ein FET können verwendet werden. Die Blinksignalsteuereinrichtung der vorliegenden Erfindung ist nicht auf die Verwendung in einem Motorrad beschränkt, sondern ist ebenso auf verschiedene Fahrzeuge anwendbar, darunter Fahrzeuge des Sattelsitztyps mit drei oder vier Rädern.
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- 11 ...
- Motorrad (Fahrzeug),
- 15a, 15b ...
- Blinksignallampe,
- 21a, 21b, 21c ...
- Blinksignalsteuereinrichtung,
- 34 ...
- Blinksignalschalter (Betätigungsmittel),
- 35 ...
- Warnleuchtenschalter (Betätigungsmittel),
- 41 ...
- Blinksignalschaltkreis (Blinkzyklus-Steuermittel),
- 42 ..
- Schalter
- 43 ...
- Integrierter Schaltkreis (Blinkzyklus-Modifikationsmittel),
- 46 ...
- Widerstand (Blinkzyklus-Steuermittel),
- 47 ...
- Kondensator (Blinkzyklus-Steuermittel),
- 87 ...
- Umgehungsmittel,
- 88 ...
- zweites Umgehungsmittel (Umgehungsmittel),
- 89 ...
- drittes Umgehungsmittel (Umgehungsmittel),
- 91 ...
- Mittel zum Erfassen einer starken Abbremsung,
- 103 ...
- Schaltmittel (Blinkzyklus-Modifikationsmittel),
- 104 ...
- Widerstand (Blinkzyklus-Modifikationsmittel),