DE102013220080A1 - Haushaltskältegerät mit einem Eingriffselement an einer einen Innenraum begrenzenden Wand sowie Verfahren zur Montage eines Fachteilers - Google Patents

Haushaltskältegerät mit einem Eingriffselement an einer einen Innenraum begrenzenden Wand sowie Verfahren zur Montage eines Fachteilers Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät (1) mit einem Innenraum (4) zur Aufnahme von Lebensmitteln, der durch Wände (5 bis 7) eines Innenbehälters (3) begrenzt ist, wobei an gegenüberliegenden Vertikalwänden (5, 6) des Innenbehälters (3) Aufnahmestege (12) ausgebildet sind, auf welchen ein plattenartiger Fachteiler (11) des Haushaltskältegeräts (1) anbringbar ist, wobei an zumindest einem Aufnahmesteg (12) und/oder an einer Rückwand (7) des Innenbehälters (3) ein erstes Eingriffselement (23a, 24) ausgebildet ist, welches in der Endposition des Fachteilers (11) im Innenbehälter (3) zwischen einer in vertikaler Richtung des Haushaltskältegeräts (1) betrachtet oberen Kanalwand (29) und einer ersten unteren Kanalwand (31), die an einem Rand (27, 28, 41) des Fachteilers (11) ausgebildet sind und einen ersten seitlich offenen Randkanal (32) bilden, eingreift. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Montage eines Fachteilers (11) in einem Haushaltskältegerät (1).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät mit einem Innenraum zur Aufnahme von Lebensmitteln, der durch Wände eines Innenbehälters begrenzt ist. An gegenüberliegenden vertikalen Seitenwänden des Innenbehälters sind Aufnahmestege ausgebildet, auf welchen ein plattenartiger Fachteiler des Haushaltskältegeräts anbringbar ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage eines Fachteilers eines Haushaltskältegeräts.
  • Eine derartige Ausgestaltung ist beispielsweise aus der EP 1 808 657 A1 bekannt. Darüber hinaus ist Entsprechendes auch aus der WO 2007/115880 A2 bekannt.
  • Darüber hinaus ist aus der US 4,191,434 eine Ausgestaltung bekannt, bei welcher ein Aufnahmesteg sich in Tiefenrichtung des Innenbehälters betrachtet in einem hinteren Ende verbreitert und somit in der in Tiefenrichtung des Geräts betrachteten Längenausgestaltung in seiner Breite variiert.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Haushaltskältegerät und ein Montageverfahren zu schaffen, welches eine verbesserte positionssichere Anbringung des Fachteilers ermöglicht, andererseits diesbezüglich die Handhabbarkeit und Entnehmbarkeit sowie Einsetzbarkeit nutzerfreundlich ist.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Haushaltskältegerät und ein Verfahren gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst.
  • Ein erfindungsgemäßes Haushaltskältegerät umfasst einen Innenraum zur Aufnahme von Lebensmitteln, der durch Wände eines Innenbehälters begrenzt ist. An gegenüberliegenden seitlichen Vertikalwänden des Innenbehälters sind Aufnahmestege ausgebildet, auf welchen ein plattenartiger Fachteiler bzw. Fachboden des Haushaltskältegeräts anbringbar ist. Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung ist darin zu sehen, dass an zumindest einem Aufnahmesteg und/oder an einer Rückwand des Innenbehälters ein erstes Eingriffselement ausgebildet ist. Dieses zumindest eine erste Eingriffselement ist entlang seiner Längserstreckung betrachtet in seiner Breite zumindest einmal variiert. Dies bedeutet, dass sich diese Breite zumindest einmal verändert.
  • Das Eingriffselement ist in der Endposition des Fachteilers im Innenbehälter zwischen einer in vertikaler Richtung des Haushaltskältegeräts betrachtet oberen Kanalwand und einer ersten unteren Kanalwand eingreifend angeordnet. Die beiden Kanalwände sind an einem Rand des Fachteilers ausgebildet und tragen zur Gestaltung eines ersten, seitlich offenen Randkanals bei.
  • Durch eine derartige Ausgestaltung des Haushaltskältegeräts wird eine sichere Positionierung des Fachteilers im Innenraum erreicht. Der Fachteiler ist nicht nur bei einem aufgestellten Gerät in der Endposition sicher angeordnet, sondern es ist dadurch auch eine Transportsicherung erreicht. Der Fachteiler kann somit auch dann, wenn das Haushaltskältegerät transportiert wird, wobei dies im Liegen oder im Stehen erfolgen kann, sicher angeordnet. Ein unerwünschtes Verrutschen oder gar Herausfallen und ein gegebenenfalls damit einhergehendes Beschädigen von anderen Komponenten des Haushaltskältegeräts ist dadurch vermieden.
  • Darüber hinaus ist durch eine derartige Ausgestaltung jedoch auch eine sehr nutzerfreundliche und aufwandsarme Entnahme und auch ein wieder entsprechendes Einsetzen des Fachteilers aus dem Innenraum beziehungsweise in den Innenraum ermöglicht. Die spezifische Formgestaltung des zumindest einen ersten Eingriffselements, nämlich die Verbreiterung ermöglicht abschnittsweise eine gezielte mechanische Kopplung des Eingriffselements mit dem Fachteiler. Andererseits ist durch die Kanalwände auch eine nach oben und unten zuverlässige Begrenzung gebildet, in welche das Eingriffselement eingreift und somit auch hier eine entsprechende Halterung gegeben ist. Es ist somit durch den ersten seitlich offenen Randkanal eine Art Schiene beziehungsweise Führung gebildet, die die oben genannten Vorteile entsprechend begünstigt.
  • Der Fachteiler kann eine Trennplatte zum Teilen des Innenraums in unterschiedliche Fächer, ggf. mit unterschiedlichen Temperaturzonen, sein und/oder eine Tragplatte zum Aufstellen von Lagergut sein.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass ein erstes Eingriffselement in einer hinteren Längenhälfte, insbesondere in einem hinteren Längendrittel, des Aufnahmestegs ausgebildet ist und den Aufnahmesteg in horizontaler Richtung verbreitert. Durch diese Ausgestaltung ist beim Einführen oder auch Entnehmen des Fachteilers in den Innenraum die leichtgängige Bewegung über einen sehr langen Wegabschnitt ermöglicht, und es wird somit quasi erst über einen spezifischen Weg vor dem Erreichen der Endposition eine entsprechende Kopplung des Eingriffselements mit dem ersten seitlich offenen Randkanal erreicht. Darüber hinaus ist durch eine derartige Ausgestaltung gerade im hinteren Bereich eine besonders hervorzuhebende Lagefixierung des Fachteilers ausgebildet.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass ein erstes Eingriffselement länger ist als die erste untere Kanalwand. Durch diese Ausgestaltung des Eingriffselements wird in der Endposition des Fachteilers eine möglichst großflächige mechanische Anlage des Eingriffselements mit der unteren Kanalwand erreicht, und insbesondere die über dann einen mit Lebensmitteln beladenen Fachteiler auf das Eingriffselement übertragenen Gewichtskräfte können bestmöglich aufgenommen und abgeleitet werden.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das erste Eingriffselement einstückig mit dem Aufnahmesteg, wenn es daran ausgebildet ist, oder einstückig an der Rückwand, wenn es dort ausgebildet ist, ausgebildet ist. Insbesondere ist auch vorgesehen, dass der Aufnahmesteg einstückig mit der Vertikalwand ausgebildet ist.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Aufnahmesteg mit seinem einer Beschickungsöffnung des Innenbehälters zugewandten vorderen Ende zurückversetzt gegenüber einem vorderen Rand der Vertikalwand endet. Auch dadurch wird sowohl das Entnehmen als auch das Einfügen des Fachteilers erleichtert und nutzerfreundlicher gestaltet. Darüber hinaus ist durch eine derartige Ausgestaltung auch erreicht, dass in einem Längenabschnitt zwischen dem vorderen Ende des Aufnahmestegs und dem vorderen Rand der Vertikalwand eine gegebenenfalls vorgesehene anderweitige zusätzliche mechanische Kopplungsvorrichtung zur Kopplung des Fachteilers mit dem Innenbehälter ausgebildet sein kann. Dadurch wird die Positionsfixierung des Fachteilers nochmals begünstigt und generell eine dennoch sehr kompakte und im Hinblick auf das Koppeln und Entkoppeln hochfunktionelle, aber dennoch einfache und nutzerfreundliche Ausgestaltung ermöglicht.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das vordere Ende des Aufnahmestegs in eine Vertiefung einer Innenseite der Vertikalwand mündet. Dadurch wird quasi ein versteckter beziehungsweise versenkter Ort für dieses vordere Ende gebildet, so dass sich keine unerwünschten Verspreizungen oder Verklemmungen beim Verschieben des Fachteilers während dem Herausnehmen oder Einführen ergeben.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass eine seitliche Vertikalwand des Innenbehälters in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts betrachtet in einer vorderen Längenhälfte, insbesondere in einem vorderen Längendrittel, eine Vertiefung an der Innenseite aufweist. Diese Vertiefung und somit Erzeugung einer größeren lichten Breite in Breitenrichtung des Haushaltskältegeräts betrachtet ermöglicht, dass weitere mechanische Kopplungskomponenten in dieser Vertiefung angebracht und befestigt werden können. Darüber hinaus ist auch durch eine derartige, in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts betrachtete gestufte Ausgestaltung einer derartigen Vertikalwand, die somit uneben ausgebildet ist, eine verbesserte Verankerung und somit mechanische Kopplung des Fachteilers mit der Vertikalwand ermöglicht.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass in der Vertiefung in einer Vertikalwand ein sich in Richtung der gegenüberliegenden seitlichen Vertikalwand erstreckendes Podest ausgebildet ist, an dessen Oberseite eine Einkerbung ausgebildet ist. Dieses Podest dient somit zusätzlich als Auflage für den Fachteiler. Durch die darüber hinausgehend weitere Ausgestaltung einer unebenen Oberseite wird dann nicht nur eine bloße Auflage für den Fachteiler erreicht, sondern durch die Einkerbung eine weitere mechanische Kopplungsmöglichkeit geschaffen. Auch dadurch wird in zumindest eine Raumrichtung eine weitere Positionssicherung des Fachteilers ermöglicht.
  • Gerade in mechanischer Wechselwirkung mit dem zumindest einen ersten, seitlich offenen Randkanal, der durch die in horizontaler Richtung verlaufenden oberen und unteren Kanalwände eine Sicherung nach oben und nach unten in vertikaler Richtung des Haushaltskältegeräts betrachtet für den Fachteiler bildet, ist durch eine derartige Einkerbung eine in horizontaler Richtung wirkende Positionssicherung ergänzt.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Oberseite des Podests in vertikaler Richtung des Haushaltskältegeräts betrachtet tiefer liegt als eine Oberseite des Aufnahmestegs. Insbesondere liegt sie tiefer als eine Oberseite eines vorderen Endes des Aufnahmestegs. Durch diese Ausgestaltung wird durch das nach unten Versetzen der Oberseite des Podests das vordere Ende des Aufnahmestegs auch wiederum als Anschlag beziehungsweise mechanische Kopplung mit dem Fachteiler ermöglicht.
  • Indem das Podest, welches sich in Breitenrichtung in den Innenraum erstreckt, in der Vertiefung der Vertikalwand ausgebildet ist, kann es möglichst platzsparend ausgebildet werden und erstreckt sich nicht unerwünscht weit in den Innenraum hinein. Eine unerwünschte Bauraumreduzierung des Bauraums und darüber hinausgehend ein Element, an dem sich dann der Nutzer selbst oder mit Gegenständen stoßen könnte, ist dadurch verhindert.
  • Nicht zuletzt kann das Podest in dieser Vertiefung auch mechanisch hochstabil befestigt und angeordnet werden, so dass es auch entsprechend höhere Tragkräfte aufnehmen kann.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das vordere Ende des Aufnahmestegs bogenförmig in die Vertiefung und das Podest mündet. Auch dies ist vorteilhaft, um ein Verklemmen oder Verspreizen des Fachteilers bei seiner Relativbewegung zu dem Aufnahmesteg zu verhindern.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass an einem, in dem Innenbehälter angeordneten Zustand des Fachteilers bei einem einer Vertikalwand zugewandten Seitenrand des Fachteilers die obere Kanalwand an einem vorderen Bereich weiterseitlich nach außen stehend ausgebildet ist, als in einem hinteren Bereich. Der Fachteiler ist somit an seinen gegenüberliegenden Seitenrändern vorzugsweise so ausgebildet, dass die obere Kanalwand in ihrer Breite variiert, insbesondere zumindest einmal diskret gestuft ausgebildet ist. Auch dadurch lassen sich gezielte Anschläge ausbilden, die in Wechselwirkung mit entsprechenden Gegenkomponenten, die am Aufnahmesteg insbesondere ausgebildet sind, weitere mechanische Kopplungen zur Positionssicherung des Fachteilers gestalten.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass ein gestufter Übergang zur Breitenänderung zwischen dem vorderen Bereich und dem hinteren Bereich der oberen Kanalwand in einem in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts betrachteten Längenabschnitt des Fachteilers ausgebildet ist, in welchem auch eine zweite untere Kanalwand ausgebildet ist. Die zweite untere Kanalwand bildet mit der oberen Kanalwand einen zweiten, seitlich offenen Randkanal aus, in welchen ein vorderer Bereich des Aufnahmestegs in der Endposition des Fachteilers eingreift. Durch eine derartige Ausgestaltung wird somit auf einer Seite des Fachteilers eine Ausgestaltung realisiert, die zwei seitlich offene Randkanäle umfasst, die insbesondere in Längsrichtung des Fachteilers betrachtet beabstandet zueinander angeordnet sind. Die Verankerung und Positionssicherung des Fachteilers, sowie das gezielte Führen des Fachteilers beim Einsetzen und Herausnehmen ist dadurch begünstigt. Auch ist dadurch eine Ausgestaltung geschaffen, bei der in der Endposition der Fachteiler in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts betrachtet einerseits in einem hinteren, andererseits in einem weiter vorderen Bereich des Fachteilers entsprechend verankert und gehalten ist und somit jeweils durch den Randkanal sowohl von oben als auch von unten gestützt und umgriffen ist.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass an einer Unterseite des Fachteilers und in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts betrachtet in einem vorderen Längenabschnitt des Fachteilers vor dem Beginn des zweiten Randkanals ein Fixierelement in einer Aufnahme teilweise versenkt angeordnet ist, welches in der Endposition des Fachteilers in dem Innenraum in eine Einkerbung in einer Oberseite eines an einer Vertikalwand ausgebildeten Podests eingreift. Dadurch ist quasi eine Verrastung ausgebildet, die der Positionssicherung zusätzlich dient.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass eine zweite untere Kanalwand ausgebildet ist, die beabstandet zur ersten unteren Kanalwand in Längsrichtung betrachtet in einer vorderen Längenhälfte des Fachteilers in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts betrachtet angeordnet ist und die erste untere Kanalwand in Breitenrichtung des Fachteilers betrachtet weiter nach innen versetzt ist, als die zweite untere Kanalwand. Durch eine derartige Ausgestaltung ist somit auch an den Seitenrändern des Fachteilers nicht nur in der oberen Kanalwand eine Stufung und somit Breitenvariation ausgebildet, sondern auch die beabstandeten unteren Kanalwände sind in Breitenrichtung versetzt zueinander angeordnet. Durch die spezifische Ausgestaltung dieses Breitenversatzes wird quasi von hinten nach vorne des Fachteilers betrachtet eine sich aufweitende Kontur, insbesondere gestuft sich aufweitende Kontur, geschaffen, die ebenfalls die oben genannten Vorteile unterstützt.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass in Breitenrichtung betrachtet ein freier äußerer Rand der ersten unteren Kanalwand maximal auf einer Breitenlage ausgebildet ist, auf welcher eine an den freien äußeren Rand anschließende vertikale Führungswand des Fachteilers angeordnet ist. Diese erste untere Kanalwand steht somit in Breitenrichtung seitlich nicht unerwünscht über, so dass das Einschieben und Herausziehen des Fachteilers über die mechanische Kopplung mit den spezifisch geformten Ausgestaltungen des Aufnahmestegs leichtgängig erfolgen kann und trotz der komplexen Geometrien und Formen der Fachteilerseiten und des Aufnahmestegs sowie weiterer Abschnitte des Innenbehälters, die dann zur mechanischen Kopplung und Positionssicherung dienen, kein unerwünschtes Verspreizen oder Verklemmen beim Bewegen des Fachteilers auftritt.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass zumindest in einer maximal möglichen und durch einen in Breitenrichtung betrachtet mit dem Fachteiler überlappenden Überstand an einer um 90° geöffneten Tür begrenzten Horizontalauszugsstellung des Fachteilers in dem Innenraum eine in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts bemessene und zumindest in der Endposition des Fachteilers in dem Innenraum erzeugte Überlappung zumindest zwischen der ersten unteren Kanalwand und dem ersten Eingriffselement aufgehoben ist. Dadurch ist automatisch die Verriegelung zwischen dem Fachteiler und dem Aufnahmesteg gelöst, wenn der Fachteiler in dieser Horizontal maximalen Auszugsstellung angeordnet ist, so dass auch dann bei Ausführungen mit derartigen Überständen an der Tür ein nutzerfreundliches und einfaches Entnehmen des Fachteilers erfolgen kann.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass eine Länge der ersten und falls vorhanden, der zweiten unteren Kanalwand in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts betrachtet kleiner ist, als ein Luftspalt beziehungsweise ein Abstand in horizontaler Tiefenrichtung betrachtet, der sich zwischen einem Frontrand des Fachteilers und einem hinteren Überstand der Tür des Haushaltskältegeräts in der Endposition des Fachteilers im Innenraum und bei um 90° geöffneter Tür ist. Dies bedeutet, dass bei diesem spezifischen Öffnungswinkel der Tür dann dieser horizontale Abstand in Tiefenrichtung so bemessen ist, dass bei dieser geöffneten Tür ein horizontales Herausziehen des Fachteilers und somit ein Lösen der Verankerung zwischen den Eingriffselementen und den Randkanälen ermöglicht ist. Die unteren Kanalwände sind somit dann in diesen bis maximal zum Überstand bei dieser um 90° geöffneten Tür herausgezogenen Zustand in Tiefenrichtung nicht mehr überlappend mit den Eingriffselementen, so dass der Fachteiler dann auch um eine horizontale Achse, die sich beispielsweise in Tiefenrichtung bemisst, nach oben geklappt und verschwenkt werden kann und somit eine problemlose Entnahme des Fachteilers auch bei dieser spezifischen Öffnungsstellung der Tür mit einem derartigen Überstand erreicht ist. Dieser hinterste Überstand der Tür ist bei dieser Öffnungsweite der Tür, wie sie mit 90° benannt wurde, so angeordnet, dass er sich in Breitenrichtung des Haushaltskältegeräts betrachtet mit dem Fachteiler überlappt, wenn dieser in dem Endzustand im Innenraum angeordnet ist oder maximal bis zu diesem Überstand herausgezogen ist. Da somit gerade bei derartigen Ausgestaltungen von Haushaltskältegeräten ein einfaches horizontales Herausziehen des Fachteilers nicht möglich ist, da bei dieser Türöffnungsweite dann der hintere Überstand an der Innenseite der Tür im Weg ist, ist auch bei diesen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen des Haushaltskältegeräts, die eine umfängliche Positionssicherung des Fachteilers nicht nur im aufgestellten Zustand, sondern auch bei einem Transport ermöglichen, dennoch nutzerfreundlich und einfach das Entnehmen und Einfügen des Fachteilers ermöglicht.
  • Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage eines Fachteilers eines Haushaltskältegeräts in einem Innenraum des Haushaltskältegeräts, welcher zur Aufnahme von Lebensmitteln ausgebildet ist. Der Innenraum ist durch Wände eines Innenbehälters begrenzt, wobei an gegenüberliegenden seitlichen Vertikalwänden des Innenbehälters Aufnahmestege ausgebildet sind, auf welchen der plattenartige Fachteiler angebracht wird.
  • Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung ist darin zu sehen, dass beim Einführen des Fachteilers ein zumindest erstes Eingriffselement an zumindest einem Aufnahmesteg und/oder an einer Rückwand des Innenbehälters zwischen einer in vertikaler Richtung des Haushaltskältegeräts betrachtet oberen Kanalwand und einer ersten unteren Kanalwand, die an einem Rand des Fachteilers ausgebildet sind und einen ersten seitlich offenen Randkanal bilden, eingeführt wird. In der Endposition des Fachteilers liegt dann dieses Eingriffselement zwischen diesen ersten Kanalwänden. Das erste Eingriffselement variiert entlang seiner Längserstreckung betrachtet in seiner Breite zumindest einmal.
  • Für eine derartige Montagemöglichkeit wird einerseits eine hohe Positionssicherheit des Fachteilers, andererseits eine nutzerfreundliche Montage geschaffen.
  • Bei dem Haushaltskältegerät wird durch ein vielfältiges Ineinandergreifen von Koppelelementen des Fachteilers mit Koppelelementen des Innenbehälters eine stabile Halterung ermöglicht, und die umfängliche Positionssicherung in den Raumrichtungen ist einfach und zuverlässig erreicht.
  • Insbesondere sind die eine Einschubebene für den Fachteiler bildenden Aufnahmestege, die an gegenüberliegenden seitlichen Vertikalwänden ausgebildet sind und auf gleicher Höhe somit ausgebildet sind, analog aufgebaut. Dadurch wird der Fachteiler an beiden gegenüberliegenden Seiten entsprechend mechanisch gekoppelt.
  • Durch die Ausgestaltung der Aufnahmestege und der dazu in mechanischen Kontakt stehenden Bereiche des Fachteilers ist auch eine spaltfreie mechanische Kopplung zwischen den genannten Komponenten erreicht. Bei einer Ausgestaltung, bei der zumindest ein Eingriffselement an einer Rückwand des Innenbehälters angeordnet ist, können die Aufnahmestege in ihren Längserstreckungen betrachtet mit gleicher Breite beziehungsweise ohne Stufung an dem zum Innenraum weisenden freien Rand ausgebildet sein.
  • Alternativ zu der bereits oben genannten Ausgestaltung, dass die Aufnahmestege einstückig mit den Vertikalwänden ausgebildet sind, können diese Aufnahmestege auch separate Teile sein, die zerstörungsfrei lösbar an den Vertikalwänden befestigt werden können. Der Fachteiler kann einstückig ausgebildet sein, er kann jedoch auch aus zumindest zwei separaten Teilen zusammengesetzt sein. Der Fachteiler ist vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet, kann jedoch auch aus einem anderen Material ausgebildet sein, beispielsweise aus Blech oder aus Glas oder aus einer Kombination der genannten möglichen Materialien.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen, sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Haushaltskältegeräts;
  • 2 eine vergrößerte perspektivische Darstellung einer seitlichen Vertikalwand eines Innenbehälters des Haushaltskältegeräts gemäß 1 mit einem Aufnahmesteg für einen Fachteiler;
  • 3 eine Horizontalschnittdarstellung durch das Haushaltskältegerät gemäß 1;
  • 4 eine Horizontalschnittdarstellung durch ein Haushaltskältegerät gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel;
  • 5 eine perspektivische Darstellung einer vertikalen Seitenwand eines Innenbehälters des Haushaltskältegeräts gemäß 4 mit einer Darstellung eines Auflagestegs in einem Eingriffselement an einer Rückwand;
  • 6 eine perspektivische Ansicht von unten auf ein Ausführungsbeispiel eines Fachteilers;
  • 7 eine Ansicht von unten auf den Fachteiler gemäß 6;
  • 8 eine perspektivische Darstellung eines vergrößerten Ausschnitts der Ansicht in 6;
  • 9a bis 9c Horizontalschnittdarstellungen durch Ausführungsbeispiele von Haushaltskältegeräten mit unterschiedlich ausgebildeten Türen;
  • 10 eine perspektivische Schnittdarstellung durch einen Fachteiler, der in einer Endposition im Innenraum angeordnet ist;
  • 11 eine weitere Horizontalschnittdarstellung mit Ansicht von unten auf ein Haushaltskältegerät mit einem teilweise herausgezogenen Fachteiler;
  • 12 eine weitere Horizontalschnittdarstellung des Haushaltskältegeräts mit einem Fachteiler, der bis zu einer Tür des Haushaltskältegeräts herausgezogen ist; und
  • 13 eine perspektivische Darstellung mit Ansicht von unten auf die Ausführung gemäß 12.
  • In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In 1 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Haushaltskältegerät 1 gezeigt, welches ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät sein kann, und welches zur Aufnahme von Lebensmitteln, wie Speisen und Getränken, ausgebildet ist. Das Haushaltskältegerät 1 ist in den für die Erfindungserläuterung ausreichenden Komponenten gezeigt, kann darüber hinaus jedoch auch weitere Bauteile und Komponenten umfassen.
  • Das Haushaltskältegerät 1, welches zur Aufnahme von im Haushalt üblichen Mengen von Lebensmitteln ausgebildet und größenmäßig sowie funktionell gestaltet ist, umfasst ein Gehäuse 2, welches einen Innenbehälter 3, der einen Innenraum 4, welcher zur Aufnahme von Lebensmitteln ausgebildet ist, begrenzt. Der Innenbehälter 3 umfasst dazu insbesondere eine erste seitliche Vertikalwand 5 und eine gegenüberliegende zweite seitliche Vertikalwand 6. Darüber hinaus ist in 1 auch noch eine vertikale Rückwand 7 gezeigt. Eine Deckenwand und eine Bodenwand sind in 1 nicht dargestellt.
  • Frontseitig weist der Innenbehälter 3 eine Beschickungsöffnung auf, die durch eine Tür 8 verschließbar ist. Die Tür 8 weist an ihrer Innenseite 9 ein oder mehrere Türabsteller 10 auf und kann darüber hinaus auch noch anderweitige Bauteile umfassen. Die Tür 8 ist an dem Gehäuse 2 angeschlagen und kann um eine vertikale Achse verschwenkt werden.
  • Der Innenraum 4 ist zumindest durch einen plattenartigen Fachteiler 11 in Teilräume separiert, wobei der Fachteiler 11 zerstörungsfrei lösbar entnommen werden kann.
  • Zur spezifischen Positionssicherung des Fachteilers 11, die auch beim Transport des Haushaltskältegeräts 1 funktional haltend ist, sind im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß 2 an den gegenüberliegenden seitlichen Vertikalwänden 5 und 6 Aufnahmestege 12 ausgebildet. Im Weiteren wird gemäß der Darstellung in 2 der Aufnahmesteg 12, wie er an der Vertikalwand 5 einstückig ausgebildet und angeformt ist, erläutert. Der auf gleicher Höhe (Erstreckung in y-Richtung) und somit auf gleiche vertikaler Lage an der gegenüberliegenden Vertikalwand 6 ausgebildete Auflagesteg beziehungsweise Aufnahmesteg ist analog ausgestaltet.
  • Der Aufnahmesteg 12 erstreckt sich im Ausführungsbeispiel in Tiefenrichtung und somit in z-Richtung, in welche sich die Länge des Aufnahmestegs 12 bemisst, nicht über die gesamte Länge und somit die gesamte Tiefe des Innenraums 4, die durch die Vertikalwände 5 und 6 bestimmt wird. Der Aufnahmesteg 12 mündet rückseitig an die Rückwand 7 und endet mit einem vorderen Ende 13 vor einem Frontrand 14 der Vertikalwand 5. Das vordere Ende 13 ist somit nach hinten zurückversetzt gegenüber diesem Frontrand 14. Bei einer weiteren Ausführung kann der Aufnahmesteg 12 auch vor der Rückwand 7 enden, so dass er nicht an die Rückwand 7 mündet.
  • Darüber hinaus ist zu erkennen, dass die Vertikalwand 5 an ihrer Innenseite uneben ausgebildet ist und in einer vorderen Längenhälfte, insbesondere einem vorderen Längendrittel eine Vertiefung 15 aufweist, die gestuft in den hinteren Bereich dieser Innenseite übergeht. Wie aus Darstellung in 2 zu entnehmen ist, mündet das vordere Ende 13 des Aufnahmestegs 12 in diese Vertiefung 15, wobei dazu ein dem Innenraum 4 zugewandter freier Rand 16 des Aufnahmestegs 12 an diesem vorderen Ende 13 bogenförmig gestaltet ist und somit eine Bogenstruktur 17 aufweist.
  • Der Aufnahmesteg 12 ist darüber hinaus so gestaltet, dass er in Breitenrichtung und somit in x-Richtung des Haushaltskältegeräts 1 in seiner Breite variiert. Dies ist im Ausführungsbeispiel derart gestaltet, dass in einem hinteren Längendrittel (die Länge des Aufnahmestegs 12 bemisst sich in Tiefenrichtung und somit in z-Richtung des Haushaltskältegeräts 1) eine größere Breite b1 aufweist, als in einem vorderen Bereich, in dem die Breite b2 ausgebildet ist. Auch hier ist vorgesehen, dass ein Übergang zwischen den Breiten b1 und b2 gestuft ist und in dem Zusammenhang eine Stufe 18 ausgebildet ist.
  • Insbesondere ist vorgesehen, dass die Breiten b1 und b2 in ihren Bereichen nicht weiter variieren und somit über die jeweiligen Längen dieser verschiedenen Breitenbereiche im Wesentlichen konstant sind.
  • Darüber hinaus ist vorgesehen, dass in der Innenseite der Vertiefung 15 ein sich in Richtung der gegenüberliegenden Vertikalwand 6 und somit in x-Richtung erstreckendes Podest 19 ausgebildet ist, welches eine Oberseite 20 als Auflagefläche aufweist. Diese Oberseite 20 ist ebenfalls uneben ausgebildet und weist eine Einkerbung 21 auf. In diese Einkerbung 21 greift in der Endposition eines Fachteilers 11 an ein an dem Fachteiler 11 ausgebildetes Fixierelement ein, welches beispielsweise auch darin verrasten kann. Eine Positionssicherung des Fachteilers 11 in z-Richtung und gegebenenfalls zusätzlich, wenn eine Verrastung vorgesehen ist, auch in y-Richtung ist erreicht.
  • Darüber hinaus ist zu erkennen, dass eine Oberseite 22 des Aufnahmestegs 12 in vertikaler Richtung und somit in y-Richtung höher liegt, als die Oberseite 20 des Podests 19.
  • Das Podest 19 mündet direkt an das vordere Ende 13 des Aufnahmestegs 12. Darüber hinaus ist das Podest 19 insbesondere so bemessen, dass es in Breitenrichtung und somit in x-Richtung vorzugsweise sich nur über die sich in x-Richtung bemessende Tiefe t der Vertiefung 15 erstreckt, es kann aber auch darüber hinaus stehen.
  • In 3 ist in einer Horizontalschnittdarstellung und somit in einer Schnittebene, die die x-z-Ebene ist, das Haushaltskältegerät 1 gemäß 1 gezeigt, wobei dazu eine Schnittebene oberhalb des Fachteilers 11 und somit auch oberhalb der Aufnahmestege 12 ausgebildet ist. Die Tür 8 ist in 3 der Übersichtlichkeit dienend nicht gezeigt.
  • Durch die Verbreiterung des Aufnahmestegs 12 ist integriert und somit durch den Aufnahmesteg 12 gebildet ein entlang seiner Längserstreckung betrachtet, in seiner Breite zumindest einmal variiertes, gesamtes Eingriffselement 23 ausgebildet. Diese in 3 gezeigten gegenüberliegenden zwei Eingriffselemente 23 für den Fachteiler 11 treten in mechanische Wechselwirkung und somit auch Kopplung mit dem Fachteiler 11, um diesen in seiner Position zu sichern.
  • In 4 ist in einer Horizontalschnittdarstellung analog zur Darstellung in 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Haushaltskältegeräts 1 gezeigt. Bei dieser Ausführung weisen die Aufnahmestege 12 in ihrer Längserstreckung keine Breitenvariation auf. Vielmehr ist hier vorgesehen, dass von den Aufnahmestegen 12 separierte erste Eingriffselemente 24 an der Innenseite der Rückwand 7 angeformt und ausgebildet sind. Diese höckerartig gebildeten separaten Eingriffselemente 24 dienen dann auch dazu, mit Gegenelementen am Fachteiler 11 mechanisch zu koppeln, um diesen in der Position zu sichern. Im vorderen Bereich der Aufnahmestege 12 sind diese analog zur Darstellung in 2 und 3 ausgebildet. Auch die Vertikalwände 5 und 6 sind hier analog mit Vertiefungen 15 ausgestaltet, und es sind ebenso Podeste 19 realisiert.
  • Wie aus den Darstellungen in 3 und 4 zu entnehmen ist, können sich die Podeste 19 in x-Richtung auch weiter in den Innenraum 4 erstrecken, als sich die Innenseiten der Vertikalwände 5 und 6 außerhalb der Vertiefungen 15 in x-Richtung erstrecken beziehungsweise positioniert sind. Somit können die Podeste 19 nach innen und somit in x-Richtung auch über die Vertikalwände außerhalb der Vertiefung 15 überstehen.
  • In 5 ist eine perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispiels gemäß 4 gezeigt.
  • In 6 ist in einer perspektivischen Ansicht von unten ein Ausführungsbeispiel eines Fachteilers 11 dargestellt. Der Fachteiler 11 in seiner plattenartigen Struktur weist eine Unterseite 25 und eine Oberseite 26 auf. Wie in 6 zu erkennen ist, sind an den gegenüberliegenden Seitenrändern 27 und 28 Strukturierungen gestaltet, die zum Eingriff in die Aufnahmestege 12 und somit bei dem Beispiel in 2 und 3 auch in die gesamten Eingriffselemente 23 vorgesehen sind. Die Ausgestaltung des Fachteilers 11 ist insbesondere für die Verwendung bei dem Ausführungsbeispiel des Haushaltskältegeräts 1 gemäß 2 und 3 vorgesehen.
  • Da auch hier der Fachteiler 11 an seinen gegenüberliegenden Seitenrändern 27 und 28, die den Vertikalwänden 6 beziehungsweise 5 zugewandt sind, wieder analog ausgebildet ist, wird eine weitere Erläuterung der Strukturierung an dem Seitenrand 27 dargelegt.
  • In der Ausführung gemäß 2 und 3 ist der Aufnahmesteg 12 in seiner Gestaltung als gesamtes Eingriffselement 23 mit einem hinteren ersten Eingriffselement 23a, welches sich über die Länge des breiteren Bereichs erstreckt, ausgebildet. Im vorderen weniger breiten Bereich ist ein zweites Eingriffselement 23b gebildet.
  • Der Seitenrand 27 umfasst eine obere Kanalwand 29, die sich horizontal und somit in der x-z-Ebene erstreckt. Diese obere Kanalwand 29 ist in x-Richtung gestuft ausgebildet und umfasst hierzu eine Stufe 30. Somit ist ein vorderer Längenteil bzw. Längenabschnitt 29a der oberen Kanalwand 29 sich seitlich weiter nach außen erstreckend ausgebildet, als ein hinterer Längenabschnitt 29b.
  • Darüber hinaus ist in y-Richtung und somit in vertikaler Richtung beabstandet zu dieser oberen Kanalwand 29 eine erste untere Kanalwand 31 gebildet. Durch die obere Kanalwand 29 und diese untere erste Kanalwand 31 ist ein erster, seitlich offener Randkanal 32 ausgebildet, in den in der Endposition des Fachteilers 11 im Innenraum 4 das erste Eingriffselement 23a eingreift und somit von oben und von unten umgriffen beziehungsweise gehalten ist. Eine vertikal orientierte und somit in y-Richtung orientierte Führungswand 33 begrenzt den ersten seitlich offenen Randkanal 32 nach innen hin.
  • Wie aus der Darstellung in 6 zu erkennen ist, erstreckt sich diese erste untere Kanalwand 31 in Längsrichtung, die sich in Tiefenrichtung und somit in z-Richtung des Haushaltskältegeräts 1 bemisst, kürzer als die Länge des ersten Eingriffselements 23a sich bemisst.
  • Darüber hinaus ist vorgesehen, dass an dem Seitenrand 27 eine in einem vorderen Bereich ausgebildete zweite untere Kanalwand 34 vorgesehen ist. Diese ist somit beabstandet zur ersten unteren Kanalwand 31 ausgebildet. Die zweite untere Kanalwand 34 bildet mit der oberen Kanalwand 29 einen zweiten, seitlich offenen Randkanal 35, der nach innen hin durch die Führungswand 33 begrenzt ist.
  • Wie dazu in 6 zu erkennen ist, ist diese Führungswand 33 in Breitenrichtung auf unterschiedlichen Breitenlagen ausgebildet und somit diesbezüglich auch gestuft gestaltet. Diese Stufung ist so vorgesehen, dass an einem vorderen Ende 31a der ersten unteren Kanalwand 31 sich die Führungswand 33 stuft, und zwar in Breitenrichtung nach außen erhebt und dann dieses Niveau in der Breitenlage bis vorne hin zum zweiten offenen Randkanal 35 beibehalten ist.
  • Es ist darüber hinaus vorgesehen, dass ein seitlicher freier Rand 31b der ersten unteren Kanalwand 31 sich vorzugsweise maximal bis zur Breitenlage seitlich nach außen erstreckt, auf welcher sich dann die Führungswand 33 im vorderen Bereich und somit in dem Bereich, in dem dann auch der zweite seitlich offene Randkanal 35 ausgebildet ist, sich erstreckt. Dies bedeutet, dass vorzugsweise der freie Rand 31b in Breitenrichtung betrachtet nicht über die Führungswand 33 nach der in Breitenrichtung seitlich nach außen gebildeten Stufe erstreckt.
  • Somit ist insbesondere vorgesehen, dass der freie Rand 31b der ersten unteren Kanalwand 31 maximal auf einer Breitenlage seitlich nach außen gesehen angeordnet ist, auf welcher sich ein unterer beziehungsweise hinterer Rand 34a der zweiten unteren Kanalwand 34 befindet.
  • Auch ist in 6 zu erkennen, dass sich die zweite untere Kanalwand 34 über eine geringere Länge in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts 1 betrachtet bemisst, als sich das zweite Eingriffselement 23b bemisst.
  • Das gesamte Eingriffselement 23 kann auch als Eingriffselementvorrichtung betrachtet werden, welche die Eingriffselemente 23a und 23b aufweist.
  • Darüber hinaus ist vorgesehen, dass sich die Randkanäle 32 und 35 gegenüber einem Frontrand 36 des Fachteilers 11 zurückversetzt erstrecken beziehungsweise vorher enden.
  • In 6 ist auch zu erkennen, dass die Stufe 30 der oberen Kanalwand 29 in Längsrichtung des Fachteilers 11 betrachtet und somit in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts 1 betrachtet auf einem Längenabschnitt ausgebildet ist, in welchem sich die zweite untere Kanalwand 34 erstreckt.
  • Der zweite Randkanal 35 ist darüber hinaus frontseitig durch eine Abschlusswand 37 begrenzt, die in die untere zweite Kanalwand 34 mündet und andererseits an der Unterseite der oberen Kanalwand 29 mündet.
  • In einem zwischen dem zweiten seitlich offenen Randkanal 35 und dem Frontrand 36 verbleibenden Längenabschnitt des Fachteilers 11 ist in einer weiteren Vertiefung 38 in der Unterseite 25 ein Fixierelement 39 ausgebildet, welches in der bereits genannten Mulde beziehungsweise Einkerbung 21 des Podests 19 eingreifen, insbesondere verrasten kann.
  • Das Fixierelement 39 ist vorzugsweise in seiner in vertikaler Richtung und somit in y-Richtung bemessenen Höhe so ausgebildet, dass es in der Vertiefung 38 angeordnet ist und geringfügig über die Unterseite 25 nach unten übersteht.
  • In 7 ist eine Ansicht des Fachteilers 11 auf die Unterseite 25 gezeigt. Die jeweiligen erläuterten Breiten und Positionierungen der genannten Elemente und Komponenten in Tiefenrichtung und in Breitenrichtung sind zu erkennen. Die angesprochene Stufe 40 der Führungswand 33 ist verdeutlicht.
  • In 8 ist eine vergrößerte Darstellung des Fachteilers 11 an einem vorderen Ende gezeigt, in dem die Vertiefung 38 mit dem Fixierelement 39 dargestellt ist. Dieses ist in seiner spezifischen Ausgestaltung gezeigt, um bestmöglich in die Einkerbung formkompatibel, insbesondere passgenau, eingesetzt werden zu können.
  • In 9a bis 9c sind verschiedene Schnittdarstellungen von Ausführungsbeispielen von Haushaltskältegeräten gezeigt, die sich in der Ausgestaltung der Tür 8 unterscheiden. Bei allen Ausführungen ist vorgesehen, dass bei einer im Winkel von 90° geöffneten Tür 8 die Tür 8 eine derartige Breite aufweist, dass eine Innenseite in Breitenrichtung und somit in x-Richtung immer noch überlappend mit dem Fachteiler 11 angeordnet ist. Dies bedeutet, dass auch bei einer in einem derartigen Winkel geöffneten Tür 8 der Fachteiler 11 nicht in horizontaler Richtung und somit in x-Richtung vollständig herausgezogen werden kann. Entsprechend ist auch eine Einführung des Fachteilers 11 in horizontaler Richtung bei derartig geöffneter Tür 8 nicht möglich.
  • Bei den Türen 8 ist somit jeweils ein hinterster Überstand 8a ausgebildet, der sich mit dem Fachteiler 11 in Breitenrichtung in dieser Türstellung noch überlappt.
  • In Tiefenrichtung und somit in z-Richtung bemessene Abstände a1, a2 und a3 der Ausführungen gemäß 9a bis 9c sind daher diejenigen maximalen Wege, über welche ein Fachteiler 11 in ausschließlich horizontaler Richtung und somit in z-Richtung verschoben werden kann.
  • Es ist bei allen Ausführungen der Erfindung somit insbesondere auch vorgesehen, dass sich im montierten Endzustand des Fachteilers 11 im Innenraum 4, das erste Eingriffselement 23a in z-Richtung maximal über einen Längenbereich mit der ersten unteren Kanalwand 31 überlappt, der kleiner ist, als diese Abstände a1 bis a3. Entsprechend ist auch vorgesehen, dass sich das zweite Eingriffselement 23b mit der zweiten unteren Kanalwand 34 in z-Richtung maximal um einen Längenabschnitt in dieser Endposition des Fachteilers 11 im Innenraum 4 überlappt, der kleiner als die Abstände a1 bis a3 ist.
  • Entsprechend ist auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 4 und 5 vorgesehen, dass sich die Eingriffselemente 24 im montierten Endzustand des Fachteilers 11 im Innenraum 4 in z-Richtung maximal mit an der Rückseite des Fachteilers 11 ausgebildeten unteren Kanalwänden entsprechender Randkanäle überlappen, die kleiner als die Abstände a1 bis a3 sind.
  • Hier ist zu erwähnen, dass zwischen den Ausführungsbeispielen in 2 und 3 einerseits und 4 und 5 andererseits die ersten Eingriffselemente 23a und 24 unterschiedlich sind. Auch beim Ausführungsbeispiel in 4 und 5 ist quasi das zweite Eingriffselement 23b vorhanden, welches dann in den zweiten offenen Randkanal 35 entsprechend eingreift. Der Fachteiler 11 gemäß 6 ist somit zur Kopplung mit dem Ausführungsbeispiel in 4 und 5 lediglich in seinem hinteren Bereich des Seitenrandes 27 anderweitig gestaltet, andererseits dafür auf einem Rückrand 41 entsprechend strukturiert, um einen Eingriff der Eingriffselemente 24 zu ermöglichen.
  • Durch diese erläuterten Ausgestaltungen der Überlappungen in z-Richtung ist es ermöglicht, dass der Fachteiler 11 in horizontaler Richtung und somit in z-Richtung jeweils über die Abstände a1, a2 oder a3 bewegt werden kann, wodurch dann beispielsweise ausgehend von dem montierten Endzustand des Fachteilers 11 eine Entkopplung zwischen den Randkanälen und den Eingriffselementen erreicht werden kann, so dass dann im Nachfolgenden der Fachteiler 11 um eine Horizontalachse, die sich in z-Richtung erstreckt, gedreht werden kann und somit dann auch herausgehoben werden kann, da er somit an diesen hinteren Überständen 8a der Türen 8 in dieser gemäß 9a bis 9c gezeigten spezifischen Türstellung vorbeigeführt werden kann. Ebenso kann es vorgesehen sein, dass dann der Fachteiler 11 in diesem teilweise maximal herausgezogenen horizontalen Zustand um eine Achse, die sich in x-Richtung erstreckt, hochgeklappt werden kann und auch dann entsprechend gedreht und über die Beschickungsöffnung heraus an der Tür 8 vorbeigeführt werden kann.
  • Ebenso kann dann auch die Montage erfolgen, bei der dann der Fachteiler 11 eingeführt werden kann und in eine horizontale Lage in der x-z-Ebene verbracht werden kann, und dann in z-Richtung horizontal nach innen beziehungsweise hinten geschoben werden kann, um dann seine Endposition zu erreichen.
  • In 10 ist eine perspektivische Schnittdarstellung von unten auf den Fachteiler 11 gezeigt, wie er in seiner Endposition angeordnet ist. Es ist dabei ein Schnitt in der y-z-Ebene gezeigt, und zwar auf Höhe des ersten Eingriffselements 23a, welches dann im Gegensatz zu dem zweiten Eingriffselement 23b geschnitten gezeigt ist, wobei das zweite Eingriffselement 23b dann in 10 nicht mehr zu erkennen ist.
  • In 11 ist eine Ansicht von unten in einem Horizontalschnitt gezeigt, wobei hier der Fachteiler 11 in einem teilweise ausgezogenen Zustand gezeigt ist, wobei dieser Zustand ein derartiger ist, dass keine Überlappung mehr zwischen den unteren Kanalwänden 31 und 34 mit den Eingriffselementen 23a und 23b in z-Richtung vorliegt.
  • In 12 ist eine Darstellung analog zu 11 gezeigt, bei welcher die Tür 8 im um 90° geöffneten Zustand gezeigt ist. Es ist hier der horizontal maximal herausgezogene Zustand des Fachteilers 11 gezeigt. Ausgehend von diesem Zustand, kann dann eine Drehung um eine Achse in z-Richtung und/oder in x-Richtung erfolgen, um den Fachteiler 11 entnehmen zu können.
  • In 13 ist eine perspektivische Ansicht von unten der Lage, wie sie in 12 gezeigt ist, dargestellt.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Haushaltskältegerät
    2
    Gehäuse
    3
    Innenbehälter
    4
    Innenraum
    5
    erste seitliche Vertikalwand
    6
    zweite seitliche Vertikalwand
    7
    Rückwand
    8
    Tür
    8a
    Überstand
    9
    Innenseite
    10
    Türabsteller
    11
    Fachteiler
    12
    Aufnahmesteg
    13
    vorderes Ende
    14
    Frontrand
    15
    Vertiefung
    16
    freier Rand
    17
    Bogenstruktur
    18
    Stufe
    19
    Podest
    20
    Oberseite
    21
    Einkerbung
    22
    Oberseite
    23
    gesamtes Eingriffselement
    23a
    erstes Eingriffselement
    23b
    zweites Eingriffselement
    24
    erstes Eingriffselement
    25
    Unterseite
    26
    Oberseite
    27
    Seitenrand
    28
    Seitenrand
    29
    obere Kanalwand
    29a
    vorderer Längenabschnitt
    29b
    hinterer Längenabschnitt
    30
    Stufe
    31
    erste untere Kanalwand
    31a
    vorderes Ende
    31b
    freier Rand
    32
    Randkanal
    33
    Führungswand
    34
    zweite untere Kanalwand
    34a
    hinterer Rand
    35
    Randkanal
    36
    Frontrand
    37
    Abschlusswand
    38
    Vertiefung
    39
    Fixierelement
    40
    Stufe
    a1
    Abstand
    a2
    Abstand
    a3
    Abstand
    b1
    Breite
    b2
    Breite
    t
    Tiefe
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 1808657 A1 [0002]
    • WO 2007/115880 A2 [0002]
    • US 4191434 [0003]

Claims (16)

  1. Haushaltskältegerät (1) mit einem Innenraum (4) zur Aufnahme von Lebensmitteln, der durch Wände (5 bis 7) eines Innenbehälters (3) begrenzt ist, wobei an gegenüberliegenden Vertikalwänden (5, 6) des Innenbehälters (3) Aufnahmestege (12) ausgebildet sind, auf welchen ein plattenartiger Fachteiler (11) des Haushaltskältegeräts (1) anbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einem Aufnahmesteg (12) und/oder an einer Rückwand (7) des Innenbehälters (3) ein erstes Eingriffselement (23a, 24) ausgebildet ist, welches in der Endposition des Fachteilers (11) im Innenbehälter (3) zwischen einer in vertikaler Richtung des Haushaltskältegeräts (1) betrachtet oberen Kanalwand (29) und einer ersten unteren Kanalwand (31), die an einem Rand (27, 28, 41) des Fachteilers (11) ausgebildet sind und einen ersten seitlich offenen Randkanal (32) bilden, eingreift.
  2. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Eingriffselement (23a) in einer hinteren Längenhälfte, insbesondere in einem hinteren Längendrittel, des Aufnahmestegs (12) ausgebildet ist und den Aufnahmesteg (12) in horizontaler Richtung verbreitert.
  3. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Eingriffselement (23a) länger ist als die erste untere Kanalwand (31).
  4. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmesteg (12) mit seinem einer Beschickungsöffnung des Innenbehälters (3) zugewandten vorderen Ende (13) zurückversetzt gegenüber einem Frontrand (14) der Vertikalwand (5, 6) endet.
  5. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende (13) in eine Vertiefung (15) einer Innenseite der Vertikalwand (5, 6) mündet.
  6. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vertikalwand (5, 6) in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts (1) betrachtet in einer vorderen Längenhälfte, insbesondere einem vorderen Längendrittel, eine Vertiefung (15) an der Innenseite aufweist.
  7. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vertiefung (15) ein sich in Richtung der gegenüberliegenden Vertikalwand (5, 6) erstreckendes Podest (19) ausgebildet ist, an dessen Oberseite (20) eine Einkerbung (21) ausgebildet ist.
  8. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (20) des Podests (19) in vertikaler Richtung des Haushaltskältegeräts (1) betrachtet tiefer liegt als eine Oberseite (22) des Aufnahmestegs (12), insbesondere eine Oberseite (22) eines vorderen Endes (13) des Aufnahmestegs (12).
  9. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass vordere Ende (13) des Aufnahmestegs (12) bogenförmig in die Vertiefung (15) und das Podest (19) mündet.
  10. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem in dem Innenbehälter (3) angeordneten Zustand des Fachteilers (11) bei einem einer Vertikalwand (5, 6) zugewandten Seitenrand (27, 28) des Fachteilers (11) die obere Kanalwand (29) in einem vorderen Bereich weiter seitlich nach außen stehend ausgebildet ist, als in einem hinteren Bereich.
  11. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein gestufter Übergang (30) zur Breitenänderung zwischen dem vorderen Bereich und dem hinteren Bereich der oberen Kanalwand (29) in einem in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts (1) betrachteten Längenabschnitt des Fachteilers (11) ausgebildet ist, in dem auch eine zweite untere Kanalwand (34) ausgebildet ist, die mit der oberen Kanalwand (29) einen zweiten, seitlich offenen Randkanal (35) bildet, in welchen ein als zweites Eingriffselement (23b) ausgebildeter vorderer Bereich des Aufnahmestegs (12) in der Endposition des Fachteilers (11) eingreift.
  12. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Unterseite (25) des Fachteilers (11) und in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts (1) in einem vorderen Längenabschnitt des Fachteilers (11) vor dem Beginn des zweiten Randkanals (35) ein Fixierelement (39), insbesondere in einer Aufnahme (38) teilweise versenkt, ausgebildet ist, welches in der Endposition des Fachteilers (11) in dem Innenraum (4) in eine Einkerbung (21) in einer Oberseite (20) eines an einer Vertikalwand (5, 6) ausgebildeten Podest (19) eingreift.
  13. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite untere Kanalwand (34) ausgebildet ist, die beabstandet zur ersten unteren Kanalwand (31) in einer vorderen Längenhälfte des Fachteilers (11) in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts (1) angeordnet ist und die erste untere Kanalwand (31) in Breitenrichtung des Fachteilers (11) betrachtet weiter nach innen versetzt ist, als die zweite untere Kanalwand (34).
  14. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Breitenrichtung betrachtet, ein freier äußerer Rand (31b) der ersten unteren Kanalwand (31) maximal auf einer Breitenlage ausgebildet ist, auf welcher eine in Längsrichtung des Fachteilers (11) an den freien äußeren Rand (31b) anschließende vertikale Führungswand (33) des Fachteilers (11) angeordnet ist.
  15. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in einer maximal möglichen und durch einen in Breitenrichtung betrachtet mit dem Fachteiler (11) überlappenden Überstand (8a) an einer um 90° geöffneten Tür (8) begrenzten Horizontalauszugsstellung des Fachteilers (11) in dem Innenraum (4) eine in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts (1) bemessene und zumindest in der Endposition des Fachteilers (11) in dem Innenraum (4) erzeugte Überlappung zumindest zwischen der ersten unteren Kanalwand (31) und dem ersten Eingriffselement (23a) aufgehoben ist.
  16. Verfahren zur Montage eines Fachteiler (11) eines Haushaltskältegeräts (1) in dessen Innenraum (4) zur Aufnahme von Lebensmitteln, der durch Wände (5 bis 7) eines Innenbehälters (3) begrenzt ist, wobei an gegenüberliegenden Vertikalwänden (5, 6) des Innenbehälters (3) Aufnahmestege (12) ausgebildet sind, auf welchen der plattenartiger Fachteiler (11) angebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einführen des Fachteilers (11) ein zumindest erstes Eingriffselement (23a, 24) an zumindest einem Aufnahmesteg (12) und/oder an einer Rückwand (7) des Innenbehälters (3) zwischen einer in vertikaler Richtung des Haushaltskältegeräts (1) betrachtet oberen Kanalwand (29) und einer unteren Kanalwand (31), die an einem Rand (27, 28, 41) des Fachteilers (11) ausgebildet sind und einen ersten seitlich offenen Randkanal (32) bilden, eingeführt wird und in der Endposition des Fachteilers (11) zwischen diesen ersten Kanalwänden (29, 31) liegt.
DE102013220080.3A 2013-10-02 2013-10-02 Haushaltskältegerät mit einem Eingriffselement an einer einen Innenraum begrenzenden Wand sowie Verfahren zur Montage eines Fachteilers Withdrawn DE102013220080A1 (de)

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