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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abstützen eines
Stapels von aufrecht stehenden, flachen Gegenständen, umfassend
ein Stützmittel mit Kontaktstellen zur Anlage an einer
der Flachseiten eines äußeren der in Stapelrichtung
gestapelten Gegenstände des Stapels.
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Flache
Postsendungen, wie Briefe, Großbriefe, Postkarten, eingeschweißte
Zeitschriften und dergleichen, werden in Briefzentren oder großen Postämtern
in sehr großer Zahl nach ihrer Adresse sortiert. Hierzu
werden die Postsendungen stapelweise in Behältern zu einer
Sortieranlage transportiert, und aus den Behältern auf
einen Feeder umgeladen. Von einem Paddel gestützt werden
die Postsendungen zu einer Abzugseinrichtung transportiert und dort
vereinzelt. Nachdem ein neuer Stapel von Postsendungen auf den Feeder
gestellt wurde, kann das dann zwischen den Stapeln befindliche Paddel entfernt
und an das derzeitige Stapelende versetzt werden. Hierzu wird das
Paddel manuell oder maschinell gegriffen und entsprechend versetzt.
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Die
durch die Sortieranlage sortierten Postsendungen werden in Stapelfächer
eingestapelt, wo sie wiederum von einem Stützelement so
gestützt werden, dass sie einen aufrecht stehenden Stapel bilden.
Soll das Sortierfach geleert werden, so wird dieses Stützelement
manuell oder maschinell entfernt, der Stapel wird gegriffen und
in einen Behälter zum Weitertransport umgeladen. Ein Stützelement aus
einem Stapelfach ist beispielsweise aus der
EP 1 110 893 B1 bekannt.
Auch Transportbehälter mit einem oder mehreren Stützelementen
sind bekannt, die einen Sendungsstapel halten sollen, wenn der Behälter
nicht vollständig gefüllt ist. Ein solcher Behälter
ist beispielsweise in der
EP
1 525 059 B1 beschrieben.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum
Abstützen eines Stapels von aufrecht stehenden, flachen
Gegenständen anzugeben, die zur Weiterbehandlung des Stapels
einfach bewegt oder entfernt werden kann.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Vorrichtung der eingangs genannten Art gelöst,
bei der erfindungsgemäß die Kontaktstellen in
Stapelrichtung unterschiedlich weit zum Stapel ragen. Durch die
erfindungsgemäße Lösung kann einem Herüberhängen der äußersten
Gegenstände des Stapels über das Stützmittel
entgegengewirkt werden.
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Die
Erfindung geht hierbei von der Überlegung aus, dass Stützmittel
zum Abstützen von Stapeln von Gegenständen in
der Regel aus ergonomischen oder technischen Gründen nur über
eine Höhe verfügen, die wesentlich geringer ist
als die größte zulässige Höhe
von Gegenstände, die vom Stützmittel abgestützt
werden. Dadurch können Gegenstände, die höher
als das Stützmittel und instabil sind, über das
Stützmittel herüberhängen. Hierdurch
wird die weitere Bedienung erschwert oder verhindert, weil der überhängende
Gegenstand manuell angehoben werden muss oder eine automatische
Bewegung des Stützmittels verhindert wird.
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Ist
das Stützmittel so ausgeführt, dass dessen Kontaktstellen
in Stapelrichtung unterschiedlich weit zum Stapel ragen, so kann
der Stapel oder zumindest die äußersten Gegenstände
des Stapels vom Stützmittel gezielt gebogen werden, z.
B. um eine vertikale Achse. Diese leichte Biegung bewirkt, dass
die Gegenstände gegen eine Biegung um eine horizontale
Achse, also gegen ein Herüberkippen über das Stützmittel,
ausgesteift werden. Da ein ebener und biegsamer Gegenstand nur in
einer Richtung gebogen werden kann, wirkt die gezielt verursachte Biegung
des Gegenstands um eine Achse einer weiteren Biegung der Gegenstände
um eine andere Achse entgegen. Einem Herüberkippen des
Gegenstands über das Stützmittel kann entgegengewirkt werden,
wobei das Stützmittel leichter bedienbar bzw. manuell oder
maschinell bewegbar ist.
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Die
Anordnung der Kontaktstellen ist hierbei zweckmäßigerweise
so ausgeführt, dass sie eine Biegung des äußersten
abgestützten Gegenstands bei einem leichten Druck der Gegenstände
an die Kontaktstellen verursachen. Die Kontaktstellen sind diejenigen
Stellen des Stützmittels, die am Stapel bzw. dessen äußersten
Gegenstands anliegen, zweckmäßigerweise unmittelbar.
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Die
Gegenstände können Postgut jeder Art sein, insbesondere
Postsendungen wie Briefe, Großbriefe, Postkarten, Zeitschriften
und dergleichen. Sie sind vorzugsweise rechteckig und können – bei
Hinzuziehung der dritten Dimension der Dicke der Gegenstände – quaderförmig
sein. Sie können zwei Längskanten in Richtung
ihrer größten Ausdehnung und zwei Querkanten quer
dazu aufweisen, wobei die Gegenstände zweckmäßigerweise
auf einer ihre Längskanten im Stapel stehen. Als flach
können die Gegenstände bezeichnet werden, wenn
ihre Dicke 20% der Länge einer Querkante nicht übersteigt.
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In
einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ragen
die Kontaktstellen in einen mittleren Bereich von größten
Gegenständen des Stapels in Stapelrichtung weiter zum Stapel
als in einem Seitenbereich der größten Gegenstände.
Den Stapeln kann eine konkave Form aufgeprägt werden, so
dass das Stützmittel im mittleren Bereich besonders einfach gegriffen
werden kann. Als mittlerer Bereich kann der Bereich verstanden werden,
der zwischen 40% und 60% der maximalen Stapelbreite liegt. Die maximale Stapelbreite
kann eine Behälterbreite, eine Fachbreite, eine Bandbreite
eines Feeders oder eine Länge der größten
vom Stützmittel zu haltenden Postsendung sein. In Bezug
auf einen Behälter oder eines Stapelfachs kann der mittlere
Bereich im Bereich zwischen 40% und 60% des Abstands zwischen gegenüber
liegenden Wänden des Behälters oder Stapelfachs
liegen. Der Seitenbereich kann ein Bereich zwischen 20% und 40%
der maximalen Stapelbreite sein. Zweckmäßigerweise
ragt eine Kontaktfläche des mittleren Bereichs weiter in
Stapelrichtung zum Stapel als eine Kontaktfläche im Seitenbereichs,
die wiederum weiter zum Stapel reicht als ei ne Kontaktfläche
in einem Randbereich. Der Randbereich kann ein Bereich zwischen
0% und 20% der maximalen Stapelbreite sein.
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Vorteilhafterweise
spannen die Kontaktstellen eine gekrümmte Fläche
auf. Diese Fläche kann dem Stapel eingeprägt werden,
so dass der äußerste Gegenstand oder die äußersten
Postsendungen entsprechend gekrümmt werden. Die aufgespannte
Fläche muss hierbei keine reale Fläche sein, sondern kann
durch einzelne Kontaktpunkte oder Kontaktlinien aufgespannt sein.
Die Flächenkrümmung muss nicht kontinuierlich
sein, sondern kann auch polygonal sein, im extremsten Fall nur einfach
geknickt. Die Fläche ist zweckmäßigerweise
in eine Ebene abwickelbar.
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Vorteilhafterweise
sind die Kontaktstellen so ausgeführt, dass sie zumindest
der äußersten Gegenstände des Stapels
eine Krümmung mit einer senkrechten Krümmungsachse
aufprägen. Auch eine aufgespannte gekrümmte Fläche
weist zweckmäßigerweise eine senkrechte Krümmungsachse auf.
Die Krümmung muss hierbei nicht kreisförmig sein,
sondern kann oval oder in einer anderen Form sein. Die senkrechte
Form bezieht sich zweckmäßigerweise auf die Erdoberfläche
oder auf einen Stapelboden, z. B. einem Behälterboden oder
Fachboden, auf dem die Postsendungen stehen und auf dem die Krümmungsachse
senkrecht steht.
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Außerdem
sind die Kontaktstellen vorteilhafterweise so ausgeführt,
dass zumindest der äußerste Gegenstand des Stapels
senkrecht gehalten ist, also senkrecht zum Erdboden oder zum Stapelboden. Eine
Krümmung des Gegenstands kann hierbei so aufgeprägt
sein, dass der Gegenstand zumindest im Wesentlichen überall
senkrecht steht.
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Besonders
einfach kann das Stützelement ausgeführt sein,
wenn es eine gekrümmte Kontaktfläche aufweist.
Die Kontaktfläche stützt hierbei die äußerste
Postsendung bzw. den äußersten Gegenstand zumindest
großflächig, also über zumindest die Hälfte
von deren Länge, ab und kann als gekrümmtes Blech-
oder Kunststoffformteil gefertigt sein.
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In
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen,
dass das Stützmittel mehrere die Kontaktstellen tragende
Stützelemente umfasst, die senkrecht zur Stapelrichtung
ausgerichtet sind. Hierdurch kann der Stapel besonders zugänglich
gehalten bleiben, so dass er leicht gegriffen werden kann. Zweckmäßigerweise
sind die Stützelemente auch senkrecht zu einem Erdboden
oder Stapelboden ausgerichtet. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn
die Stützelemente parallel zur Krümmungsachse
einer aufgeprägten Krümmung ausgerichtet sind.
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Eine
glatte Anlage und damit eine Schonung von Postsendungen kann erreicht
werden, wenn die Stützelemente jeweils eine Kontaktfläche
aufweisen und die Kontaktflächen mit zunehmendem Abstand zum
mittleren Bereich der maximalen Stapelbreite weniger zur Stapelrichtung
geneigt sind.
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In
einer weiteren vorteilhaften Variante der Erfindung umfasst die
Vorrichtung zwei gegenüber liegende Stützmittel
zum beidseitigen Abstützen des Stapels, wobei die Kontaktstellen
eines Stützmittels eine konkave Fläche und die
Kontaktstellen des anderen Stützmittels eine konvexe Fläche
aufspannen. Durch das beidseitig gekrümmte Abstützen
kann die Krümmung durch den gesamten Stapel fortgesetzt gehalten
werden.
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Vorteilhafterweise
ist das Stützmittel ein Teil eines verfahrbaren Paddels
an einem Transportband zum Transport von Postsendungen. Das Paddel kann
besonders einfach gegriffen und versetzt werden.
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Ist
das Stützmittel ein Teil einer beweglichen Stütze
eines Sendungsbehälters, so kann die Stütze leicht
gegriffen und beispielsweise entfernt werden.
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Bildet
das Stützmittel einen Teil eines Sortierfachs einer Sortieranlage
für Postsendungen mit einer Vielzahl von Sortierfächern,
so können die Sortierfächer besonders ergonomisch
geleert werden, da das Stützmittel einfach zu entfernen
und somit die Postsendungen leicht aus dem Sortierfach ent nehmbar
sind.
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Die
Erfindung ist außerdem gerichtet auf die Verwendung einer
wie oben beschriebenen Vorrichtung zum Abstützen eines
Stapels von aufrecht stehenden, flachen Postsendungen. Bei einem
Einstapeln und insbesondere Abziehen eines Stapels von Postsendungen
wird der Stapeldruck im Stapel gemessen zur Steuerung des Einstapelns
bzw. Abziehens. Durch kollabierende Postsendungen entstehen unvorhersehbare
Spitzen im Stapeldruck, die zu Problemen bei der Steuerung bereiten.
Durch das Aussteifen der Postsendungen kann das ungewünschte Kollabieren
verhindert und die Steuerung zuverlässig gemacht werden.
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Die
Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher
erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
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Es
zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Abstützen
eines Stapels von aufrecht stehenden, flachen Postsendungen mit
zwei gegenüber liegenden Stützmitteln zum beidseitigen Abstützen
des Stapels,
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2 einen
Sendungsbehälter mit zwei Stützmitteln, die einem
Stapel beidseitig eine Krümmung aufprägen,
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3 ein
Sortierfach mit einem darin beweglichen Stützmittel mit
einer gekrümmten Kontaktfläche und
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4 ein
Stützmittel in Form eines Paddels an einem Feeder zum Zuführen
eines Stapels zu einem Vereinzelungsmittel.
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1 zeigt
eine Vorrichtung 2 zum Abstützen eines Stapels
von aufrecht stehenden, flachen Gegenständen mit zwei Stützmitteln 4, 6,
die beidseitig des aus Gründen der Übersichtlichkeit
nicht dargestellten Stapels angeordnet sind. Die Ge genstände
können Postsendungen sein und sind im Weiteren als solche
bezeichnet, ohne dass eine Einschränkung damit verbunden
sein soll. Die Vorrichtung 2 kann in einem Sendungsbehälter,
einem Stapelfach, einem Feeder – also einer Transportvorrichtung
zum Transport eines Stapels von Postsendungen zu einem Vereinzelungsmittel – oder
einer sonstigen Einrichtung zur Behandlung eines Stapels von Postsendungen
angeordnet sein.
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Das
Stützmittel 6 umfasst fünf identisch
ausgeführte Stützelemente 8, die einen
Anordnungsbereich 10 an einer Seite begrenzen, in dem die
Postsendungen angeordnet sein können. Der Anordnungsbereich 10 hat
die Breite einer maximalen Stapelbreite und wäre im Falle
eines Sendungsbehälters beispielsweise das Innere des Sendungsbehälters, bzw.
die Fläche eines Bodens, auf dem die Postsendungen stehen.
Das in Bezug auf den Stapel gegenüber liegend angeordnete
Stützmittel 4 umfasst drei Stützelemente 12, 14, 16,
die zueinander unterschiedlich ausgeführt sind. Alle drei
Stützelemente 12, 14, 16 umfassen
ein Kontaktelement 18, 20, 22 in der
Form eines lang gestreckten Prismas mit jeweils einer linienförmigen
Kontaktstelle 24, die senkrecht zu einem Stapelboden 26 ausgerichtet
ist.
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Durch
eine unterschiedliche Formgebung der Kontaktelemente 18, 20, 22 ragen
die Kontaktstellen 24 der Stützelemente 12, 14, 16 in
Stapelrichtung 28 unterschiedlich weit zum Stapel. Durch
die größte Dicke des Kontaktelements 22 ragt
dessen Kontaktstelle 24 am weitesten in Stapelrichtung 28 zum
Stapel. Am wenigsten weit ragt die Kontaktstelle 24 des
Stützelements 12 zum Stapel. Die Kontaktstelle 24 des
Stützelements 14 liegt dazwischen, wobei sie etwas
weniger als die Kontaktstelle 24 des Stützelements 16 und
deutlich mehr als die Kontaktstelle 24 des Stützelements 12 in
Stapelrichtung 28 zum Stapel ragt. Die Kontaktstellen 24 der
Stützelemente 12, 14, 16 spannen
somit eine polygonal gekrümmte Fläche auf, deren
Krümmungsachse 30 senkrecht zum Stapelboden 26 und
zur Stapelrichtung 28 ausgerichtet ist.
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Einem
von den beiden Stützmitteln 4, 6 gestützten
Stapel würde – bei einem leichten Druck des Stützmittels 4 auf
den Stapel – eine Krümmung um die Krümmungsachse 30 aufgeprägt
werden, wie beispielsweise in 2 zu einem
anderen Beispiel dargestellt ist. Diese Krümmung bewirkt,
dass eine senkrecht auf dem Stapelboden 26 stehende Postsendung
nur erschwert um eine Biegeachse 32 gebogen werden und
sich somit über das Stützmittel 4 legen
könnte, so dass dieses teilweise von der so überhängenden
Postsendung verdeckt wäre. Ein aufrechtes Stehen der Postsendungen
des Stapels und ein leichtes Greifen des Stützmittels 4 durch
einen Bediener oder ein Maschinenelement werden hierdurch unterstützt.
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2 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer
Vorrichtung 34 in einem schematisch von oben dargestellten
Sendungsbehälter 36 für Postsendungen 38.
Die nachfolgenden Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen
auf die Unterschiede zum Ausführungsbeispiel in der 1 bzw.
den vorhergehenden Figuren, auf die bezüglich gleich bleibender
Merkmale und Funktionen verwiesen wird. Im Wesentlichen gleich bleibende Bauteile
sind grundsätzlich mit den gleichen Bezugszeichen beziffert.
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Auf
einem Behälterboden, der einen Stapelboden 26 bildet,
stehen aufrecht in einem Stapel 40 gestapelte Postsendungen 38.
Wände 42 des Sendungsbehälters 36 begrenzen
einen Anordnungsbereich 10 und geben durch ihren Abstand
zueinander eine größte Stapelbreite vor. Die Postsendungen 38 werden
von zwei Stützmitteln 44, 46 gehalten,
die fünf bzw. drei Stützelemente 48, 50, 52, 54, 56, 58 umfassen
mit jeweils flächigen Kontaktstellen 60, 62. Die
Kontaktstellen 62 des Stützelements 46 sind – analog
wie die Kontaktstellen 24 aus 1 – in
Stapelrichtung 28 unterschiedlich weit zum Stapel 40 hin ragend
ausgestaltet, so dass der äußersten Postsendung 38,
die direkt am Stützmittel 46 anliegt, eine konkave
Krümmung um die Krümmungsachse 30 aufgeprägt
wird. Diese Krümmung überträgt sich auf alle
Postsendungen 38 des Stapels 40 und wird vom Stützmittel 46 unterstützt
durch dessen Stützelemente 48, 50, 52,
deren Kontaktstellen 60 ebenfalls unterschiedlich weit
in Stapelrichtung 28 zum Stapel 40 hin ragen.
Durch das Stützmittel 44 wird dem Stapel 40 jedoch
eine konvexe Krümmung aufgeprägt.
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Die
Kontaktstelle 62 des Stützelements 54 liegt
hierbei in einem mittleren Bereich einer größten abzustützenden
Postsendung 38, die gerade noch in den Sendungsbehälter 36 hineinpasst.
Das Stützelement 56 liegt in einem Seitenbereich
und das Stützelement 58 in einem Randbereich,
wobei alle drei Kontaktstellen 62 zusammen eine kreisförmig
gekrümmte Fläche aufspannen. Analog hierzu liegt
die Kontaktfläche 60 des am wenigsten zum Stapel 40 ragenden
Stützelements 52 im mittleren Bereich der maximalen
Stapelbreite, also im Bereich zwischen 40 und 60% dieser Breite,
wohingegen die Kontaktstelle 60 des Stützelements 48,
das am weitesten zum Stapel 40 ragt, im Randbereich, also
zwischen 0% und 20% d der maximalen Stapelbreite liegt. Die Kontaktstellen 60, 62 der
Stützelemente 50, 56 liegen dazwischen.
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Die
Kontaktflächen der Kontaktstellen 60, 62 können,
zur Unterstützung der Krümmung der Postsendungen 38,
um die senkrechte Krümmungsachse 30 ebenfalls
leicht gekrümmt ausgeführt sein. Außerdem
sind die Kontaktflächen mit zunehmendem Abstand zum mittleren
Bereich der größten Postsendung 42 weniger
zur Stapelrichtung 28 geneigt, wobei die Kontaktflächen
der Stützelemente 52, 54 im Wesentlichen
senkrecht zur Stapelrichtung 28 ausgerichtet sind, die
Kontaktflächen der Stützelemente 50, 56 einen
Winkel von etwa 86° und die Kontaktflächen der
Stützelemente 48, 62 einen Winkel von etwa
82° zur Stapelrichtung 28 aufweisen.
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Das
Stützmittel 46 ist in Stapelrichtung 28 beweglich
ausgeführt, so dass unterschiedlich große Stapel 40 abgestützt
werden können. Mit Hilfe von z. B. Eingriffen 64 kann
das Stützmittel 46 maschinell sowohl in Stapelrichtung 28 bewegt
als auch aus dem Sendungsbehälter 36 entnommen
werden.
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3 zeigt
eine Vorrichtung 66 mit einem in Stapelrichtung 28 verfahrbaren
Stützmittel 68, das als Kontaktstellen 70 eine
gekrümmte, durchgehende Kontaktfläche umfasst.
Das Stützmittel 68 ist Teil eines Sortierfachs 72 einer
Sortieranlage, in das Postsendungen 38 durch ein Einstapelmittel 74 zwischen
Wände 42 des Sortierfachs 72, die eine
maximale Stapelbreite vorgeben, eingestapelt werden. Den gegen die
Kontaktfläche gedrückten Postsendungen 38 wird
eine Krümmung aufgeprägt, die mit wachsendem Abstand
zur Kontaktfläche abnimmt, wobei die gerade eingestapelten
Postsendungen 38 noch nicht gekrümmt sind. Entsprechend
der Stapeldicke des Stapels 40 verfährt das Stützmittel 68 maschinell
angetrieben nach hinten, um einem Wachsen des Stapels 40 gerecht
zu werden.
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Ein
als Paddel ausgebildetes Stützmittel 76 als Teil
einer Vorrichtung 78 ist in 4 von oben dargestellt.
Das Stützmittel 76 ist maschinell verfahrbar in
der Bewegungsgeschwindigkeit eines Transportbands 80, das
Postsendungen 38 mit eben dieser Transportgeschwindigkeit
in Richtung eines Vereinzelungsmittels 82 bewegt, wo die
Postsendungen 38 vom Stapel 40 abgezogen und vereinzelt
werden. Das Stützmittel 76 ist im Wesentlichen
analog wie das Stützmittel 46 aufgebaut, wobei
jedoch dessen Stützelement 84 im mittleren Bereich
der maximalen Stapelbreite bzw. im mittleren Bereich der Breite
der gesamten Zuführung am wenigsten weit in Richtung des
Stapels 40 ragt. Demgegenüber ragt das Stützelement 88 im
Randbereich am weitesten in Stapelrichtung 28 zum Stapel 40.
Hierdurch wird dem Stapel 40, bzw. dessen äußerster
Postsendung 38, die unmittelbar am Stützmittel 76 anliegt,
eine konvexe Krümmung aufgeprägt, um eine nicht
gezeigte Krümmungsachse 30 in Stapelrichtung 28 vor
dem Stützmittel 76.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - EP 1110893
B1 [0003]
- - EP 1525059 B1 [0003]