DE102005034094B4 - Paneelverbindung, insbesondere Fußbodenpaneele - Google Patents

Paneelverbindung, insbesondere Fußbodenpaneele

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Abstract

Paneelverbindung, insbesondere für Fußbodenpaneele (1, 2), mit einem Kern aus einem Holzwerkstoff, mit einer Oberseite (15) und einer Unterseite (16) und mit mehreren, paarweise gegenüberliegenden Seitenkanten, von denen mindestens eine Seitenkante mit einer Feder (3) versehen ist, deren Unterseite (4) konvex gewölbt ist, wobei die Wölbung in einen im Querschnitt im Wesentlichen dreieckförmigen, nach unten hervorstehenden Vorsprung (5) übergeht und in der Unterlippe (13) in dem über die Oberlippe (8) hervorstehenden Bereich eine zu dem Vorsprung (5) korrespondierende Ausnehmung (12) vorgesehen ist, und eine gegenüberliegende Seitenkante mit einer zu der Feder (3) korrespondierenden Nut (11) versehen ist, die eine Oberlippe (8) und eine seitlich über die Oberlippe (8) hervorragende Unterlippe (13) aufweist, und die Paneele (1, 2) zur Bildung einer im Wesentlichen ebenen Fläche miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Feder (3) eine Federspitze (7) aufweist,
b) die Wölbung der Feder (3) von der Federspitze...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Paneelverbindung, insbesondere für Fußbodenpaneele mit einem Kern aus einem Holzwerkstoff, mit einer Oberseite und einer Unterseite und mit mehreren, paarweise gegenüberliegenden Seitenkanten, von denen mindestens eine Seitenkante mit einer Feder versehen ist, deren Unterseite konvex gewölbt ist, wobei die Wölbung in einen im Querschnitt im Wesentlichen dreieckförmigen, nach unten hervorstehenden Vorsprung übergeht und in der Unterlippe in dem über die Oberlippe hervorstehenden Bereich eine zu dem Vorsprung korrespondierende Ausnehmung vorgesehen ist, und eine gegenüberliegende Seitenkante mit einer zu der Feder korrespondierenden Nut versehen ist, die eine Oberlippe und eine seitlich über die Oberlippe hervorragende Unterlippe aufweist, und die Paneele zur Bildung einer im Wesentlichen ebenen Fläche miteinander verbindbar sind.
  • Eine solche Paneelverbindung ist beispielsweise aus der WO 01/75247 A1 bekannt. Die Wölbung an der Unterseite der Feder korrespondiert zu einer in der Unterlippe der Nut vorgesehenen Ausnehmung. Zwei miteinander verbundene Paneele liegen in der Verbindungsstelle vollflächig aneinander an. Dies kann zu Verspannungen in der Verbindungsstelle insbesondere dann führen, wenn die Fertigungstoleranzen zwischen Feder und Nut zu einer Ausbiegung der Unterlippe führen, wodurch dann in der Paneelverbindung eine Kraft aufgebaut wird. Im ungünstigsten Fall kann beim Ausbiegen der Unterlippe diese brechen, was beim Verlegen unsichtbar bleibt. Dies kann zu späterer Spaltenbildung führen, wenn der Fußboden belastet wird.
  • Aus der WO 03/085222 A1 oder aus der CH 562 377 A5 ist ein Fußbodenpaneel mit einer Kantenprofilierung bekannt, bei dem die Unterseite der Feder ebenfalls bogenförmig gekrümmt ist. Durch die Ausgestaltung des Feder-Nut- Profils lässt sich eine formschlüssige Fugenverbindung herstellen, in dem das mit einer Feder versehene Paneel in das mit der Nut versehene Paneel eingeschwenkt wird. Sowohl in horizontaler Richtung als auch in vertikaler Richtung sind die Paneele zueinander verriegelt, ohne dass separate Verbindungsmittel erforderlich sind. Auch bei dieser Ausgestaltung liegt die Feder mit ihrer Wölbung auf der Unterlippe der Nut auf, so dass auch hier das Risiko der Verspannung oder der Beschädigung der Verbindungsstelle besteht.
  • Paneele aus einem nicht homogenen Werkstoff und insbesondere Fußbodenpaneele mit einem Kern aus einem Holzwerkstoff unterliegen Witterungseinflüssen und quellen bei Feuchtigkeitsaufnahme bzw. schrumpfen bei Feuchtigkeitsabgabe, so dass bei miteinander verbundenen Paneelen durch Schrumpfen Spalten bzw. durch Quellen Verwerfungen an den Fügekanten auftreten können, was insbesondere bei Fußböden zu vermeiden ist. Aus der EP 0 698 162 B2 sind Fußbodenpaneele bekannt, die leimfrei und schwimmend, jedoch mit Spiel in der Verbindung verlegt werden. Solche Fußbodenpaneele neigen insbesondere dazu, bei Quellung auftretende Schubkräfte nicht ausreichend aufzunehmen. Durch die sich aufeinander zu bewegenden Paneele kann es zum Kantenausbruch kommen. Solche Paneele neigen aber auch dazu, bei Schrumpfung auftretende Zugkräfte nicht aufnehmen zu können, so dass es zu größerer Spaltenbildung zwischen benachbarten Paneelen kommen kann.
  • Aus der EP 0 843 763 B2 sind leimfrei und schwimmend verlegbare Fußbodenpaneele bekannt, die unter Vorspannung verlegt werden, wobei mindestens eine Kraftkomponente auf ein Zueinanderbewegen der miteinander verbundenen Fußbodenpaneele gerichtet ist. Die dadurch erzeugten Spannungen in der Verbindung können insbesondere bei Quellung der Fußbodenpaneele zum Kantenausbruch führen. Zudem können dadurch auch Risse im Nutgrund auftreten, die von außen nicht bemerkt werden und zur Zerstörung des Paneels führen. Bei starker Schrumpfung ist Spaltenbildung derartig profilierter Paneele nicht ausgeschlossen. Um Fußbodenpaneele so zu fertigen, dass sie mit einer bestimmten Vorspannung verbunden werden können, sind sehr hohe Anforde rungen an die Genauigkeit sowohl des Ausgangsmaterials als auch der Fertigungsmaschinen und der Überwachung des Fertigungsprozesses gestellt. Die Fertigung ist deshalb sehr zeit- und kostenaufwendig.
  • Von dieser Problemstellung ausgehend soll die eingangs beschriebene Paneelverbindung so verbessert werden, dass zwei Paneele vorspannungs- und spielfrei miteinander verbunden werden können und in der Verbindung sowohl hohe Zug- als auch Druckspannungen aufgenommen werden können, ohne dass dabei die beschriebenen Nachteile auftreten.
  • Zur Problemlösung zeichnet sich eine gattungsgemäße Paneelverbindung dadurch aus, dass
    • a) die Feder eine Federspitze aufweist,
    • b) die Wölbung der Feder von der Federspitze ausgeht und in einer anderen horizontalen Ebene als die Federspitze endet, und
    • c) nach dem Verbinden zweier Paneele miteinander zwischen der Unterseite der Feder und dem Grund der Nut ein Spalt eingestellt ist.
  • Dadurch, dass sich zwischen der Unterseite der Feder und dem Grund der Nut ein Zwischenraum einstellt, wenn zwei Paneele miteinander verbunden sind, sind Auswirkungen sich ausdehnender Paneele an der Oberfläche nicht sichtbar.
  • Nur im Bereich von Vorsprung und Ausnehmung liegt die Federunterseite an der Unterlippe an. Aufquellendes Kernmaterial kann in den Zwischenraum ausweichen, wodurch hohe Druckspannungen vermieden werden, die zu Verwerfungen an der Fußbodenoberseite führen.
  • Durch diese Ausgestaltung wird eine Zentrierung der Paneele zueinander erreicht. Nur an den die Zentrierung übernehmenden Stellen ist eine besonders enge Toleranzeinhaltung notwendig. Der Vorsprung und die Ausnehmung sind an fertigungstechnisch leicht zugänglichen Stellen vorgesehen, so dass die Einhaltung der Toleranzen mit entsprechend ausgebildeten Werkzeugen relativ einfach ist.
  • Die Oberseite der Feder und die Unterseite der Oberlippe verlaufen vorzugsweise gerade und insbesondere parallel zur Paneeloberseite, wodurch hohe vertikale Kräfte aufgenommen werden können. Die Fertigung der Nut und der Feder wird durch diese Ausgestaltung außerdem vereinfacht.
  • Vorzugsweise ist nach dem Verbinden zweier Platten miteinander zwischen der Außenkante der Oberlippe des ersten Paneels und der oberhalb der Federspitze vorgesehene Außenkante des zweiten Paneels ein Zwischenraum vorgesehen. Der Zwischenraum ist einerseits so eng, dass an der Bodenoberfläche keine großen Fugen sichtbar sind, in die Schmutz und Feuchtigkeit eindringen könnte und andererseits so groß, dass bei erhöhter Luftfeuchtigkeit die Paneele quellen können, ohne dass zu hohe Druckspannungen in der Verbindungsstelle entstehen.
  • Der Kern des Paneels besteht vorzugsweise aus MDF oder HDF, das erfolgreich als Kernmaterial für Laminatpaneele Verwendung findet.
  • Wichtig ist, dass vertikal ausgerichtete Kontaktflächen die beispielsweise durch Hygroskopie bedingten Schubkräfte aufnehmen können.
  • Deshalb zeichnet sich erfindungsgemäß eine Paneelverbindung, insbesondere für Fußbodenpaneele, mit einem Kern aus einem Holzwerkstoff, mit einer Oberseite und einer Unterseite und mit mehreren, paarweise gegenüberliegenden Seitenkanten, von denen mindestens eine Seitenkante mit einer Feder und eine gegenüberliegende Seitenkante mit einer zu der Feder korrespondierenden Nut versehen ist, die zur Bildung einer im Wesentlichen ebenen Fläche aus Paneelen miteinander verbindbar sind, dadurch aus, dass angrenzende Paneele mittels eines horizontal ausgerichteten Verriegelungsflächenpaares in Verbindung mit zwei zueinander geneigten Verriegelungsflächenpaaren eines zu der Unterseite ausgerichteten Vorsprunges vertikal und mittels der zwei Verriegelungsflächenpaare des Vorsprungs horizontal verriegelbar sind und sowohl zu der Oberseite als auch zu der Unterseite der Paneele vertikal ausgerichtete Kontaktflächenpaare vorgesehen sind.
  • Jedem Flächenpaar kommt für sich allein oder in Verbindung mit einem anderen Flächenpaar die Aufgabe zu, die Paneele horizontal und vertikal miteinander zu verriegeln. Dazu muss sichergestellt sein, dass ausschließlich die zueinander geneigten Verriegelungsflächenpaare und das horizontal ausgerichtete Verriegelungsflächenpaar in vertikaler Richtung miteinander in Berührung stehen.
  • Vorteilhaft ist, wenn die vertikal ausgerichteten Kontaktflächenpaare in unterschiedlichen vertikalen Ebenen angeordnet sind, weil sich dadurch benachbarte Paneele leicht durch Einwinkeln verbinden lassen.
  • Es ist weiter von Vorteil, wenn die Verriegelungsflächenpaare des Vorsprunges einen Winkel von etwa 90° einschließen, weil dadurch sowohl vertikale als auch horizontale Kraftkomponenten in ausreichendem Maße aufgenommen werden können.
  • Darüber hinaus ist vorteilhaft, dass das zu der Unterseite weisende vertikal ausgerichtete Kontaktflächenpaar größer als das zu der Oberseite weisende vertikal ausgerichtete Kontaktflächenpaar ausgeführt ist, weil dadurch beim Einwirken von Schubkräften zwischen den Paneelen Aufstippungen an der Oberseite der Paneele vermeidbar sind.
  • Mit Hilfe einer Zeichnung soll die Erfindung nachfolgend näher beschrieben werden. Es zeigt:
  • 1 die Seitenansicht eines Paneels,
  • 2 zwei miteinander verbundene Paneele in Seitenansicht an der Verbindungsstelle.
  • Das Paneel 1, 2 besteht aus einem Kern aus Holzwerkstoff und ist auf seiner Oberseite 15 mit einer hier nicht näher dargestellten Dekorschicht und an seiner Unterseite 16 mit einem Gegenzug versehen, durch den Verwerfungen des Paneels 1, 2 vermieden werden. An gegenüberliegenden Seitenkanten ist das Paneel 1, 2 mit einer Feder 3 und hierzu korrespondierenden Nut 11 versehen. Die Feder 3 ist an ihrer Unterseite 4, ausgehend von der Federspitze 7, konvex gewölbt, so dass sich ein bogenförmiger Verlauf einstellt. Am Ende ist ein im Querschnitt dreieckförmiger, nach unten ragender Vorsprung 5 vorgesehen.
  • Die Nut 11 an der gegenüberliegenden Kante wird durch die Oberlippe 8 und die über die Oberlippe 8 hervorragende Unterlippe 13 gebildet. Am äußeren Ende der Unterlippe 13 ist eine zu dem im Querschnitt dreieckförmigen Vorsprung 5 korrespondierende Ausnehmung 12 vorgesehen. Die Unterseite 10 der Oberlippe 8 verläuft ebenso parallel zur Paneeloberseite 15 wie die Oberseite 17 der Feder 3.
  • Die Außenkante der Oberlippe 8 verläuft ebenso im Wesentlichen senkrecht zur Paneeloberseite 15 wie die Außenkante 6 oberhalb der Federspitze 7, die sich an die Oberseite 17 der Feder 3 anschließt.
  • Zwei Paneele 1, 2 werden dadurch miteinander verbunden, dass die Feder 3 des Paneels 2 in die Nut 11 des Paneels 1 eingeschwenkt und auf den Unterboden abgesenkt wird, so dass sich der Vorsprung 5 in die Ausnehmung 12 hineinzieht und die beiden Paneele 1, 2 zueinander zentriert werden. Wie 2 zeigt, stellt sich bei miteinander verbundenen Paneelen 1, 2 zwischen der Feder 3 und der Nut 11 ein Zwischenraum ein. An der Stoßfuge ist an der Paneeloberseite 15 ein in seiner Größe konstruktiv vorgebbarer bzw. einstellbarer Spalt 18 vorhanden. Auch an der Unterseite 16 kann an der Stoßfuge ein Spalt 19 vorgesehen sein. Durch entsprechende Fertigung kann die Größe der Zwischenräume 14, 18, 19 beeinflusst werden.
  • Durch die keilförmige Zentrierung mit einer Kombination aus horizontalen und vertikalen Auf- und Anlageflächen benachbarter verbundener Paneele 1, 2 ist eine Entkoppelung zu den oberen spaltbildenden Flächen 6, 9 gegeben.
  • Zwei einander zugeordnete Flächen 20, 21; 22, 23 bilden jeweils ein Flächenpaar, so dass sich zwei zueinander geneigte Verriegelungsflächenpaare ergeben. In Verbindung mit dem horizontal ausgerichteten Verriegelungsflächenpaar 10, 17 erfolgt eine vertikale und horizontale Verriegelung. Die Außenkanten 6, 9 und 24, 25 nehmen bei Quellung Schubkräfte auf und wirken dann als Kontaktflächenpaare Aufstippungen entgegen. In 2 sind die Kontaktflächenpaare 6, 9; 24, 25 mit einem minimalen Abstand dargestellt, damit beim Betrachter nicht der Eindruck eines Form- und möglicherweise auch Kraftschlusses entstehen kann.
  • 1
    Paneel
    2
    Paneel
    3
    Feder
    4
    Federunterseite
    5
    Vorsprung
    6
    Außenkante/Kontaktfläche
    7
    Federspitze
    8
    Oberlippe
    9
    Außenkante/Kontaktfläche
    10
    Unterseite/Verriegelungsfläche
    11
    Nut
    12
    Ausnehmung
    13
    Unterlippe
    14
    Zwischenraum
    15
    Paneeloberseite
    16
    Paneelunterseite
    17
    Federoberseite/Verriegelungsfläche
    18
    Spalt
    19
    Spalt
    20
    Verriegelungsfläche
    21
    Verriegelungsfläche
    22
    Verriegelungsfläche
    23
    Verriegelungsfläche
    24
    Kontaktfläche
    25
    Kontaktfläche

Claims (9)

  1. Paneelverbindung, insbesondere für Fußbodenpaneele (1, 2), mit einem Kern aus einem Holzwerkstoff, mit einer Oberseite (15) und einer Unterseite (16) und mit mehreren, paarweise gegenüberliegenden Seitenkanten, von denen mindestens eine Seitenkante mit einer Feder (3) versehen ist, deren Unterseite (4) konvex gewölbt ist, wobei die Wölbung in einen im Querschnitt im Wesentlichen dreieckförmigen, nach unten hervorstehenden Vorsprung (5) übergeht und in der Unterlippe (13) in dem über die Oberlippe (8) hervorstehenden Bereich eine zu dem Vorsprung (5) korrespondierende Ausnehmung (12) vorgesehen ist, und eine gegenüberliegende Seitenkante mit einer zu der Feder (3) korrespondierenden Nut (11) versehen ist, die eine Oberlippe (8) und eine seitlich über die Oberlippe (8) hervorragende Unterlippe (13) aufweist, und die Paneele (1, 2) zur Bildung einer im Wesentlichen ebenen Fläche miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass a) die Feder (3) eine Federspitze (7) aufweist, b) die Wölbung der Feder (3) von der Federspitze (7) ausgeht und in einer anderen horizontalen Ebene als die Federspitze (7) endet, und c) nach dem Verbinden zweier Paneele (1, 2) miteinander zwischen der Unterseite (4) der Feder (3) und dem Grund der Nut (11) ein Spalt (14) eingestellt ist.
  2. Paneelverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (17) der Feder (3) und die Unterseite (10) der Oberlippe (8) gerade verlaufen.
  3. Paneelverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (17) der Feder (3) und die Unterseite (10) der Oberlippe (8) parallel zur Paneeloberseite (15) verlaufen.
  4. Paneelverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Verbinden zweier Paneele (1, 2) miteinander zwischen der Außenkante (9) der Oberlippe (8) des ersten Paneels (1) und der oberhalb der Federspitze (7) vorgesehenen Außenkante (6) des zweiten Paneels (2) ein Zwischenraum (18) vorgesehen ist.
  5. Paneelverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern aus MDF oder HDF besteht.
  6. Paneelverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass angrenzende Paneele (1, 2) mittels eines horizontal ausgerichteten Verriegelungsflächenpaares (10, 17) in Verbindung mit zwei zueinander geneigten Verriegelungsflächenpaaren (20, 21; 22, 23) des zu der Unterseite (16) ausgerichteten Vorsprungs (5) vertikal und mittels der zwei Verriegelungsflächenpaare (20, 21; 22, 23) des Vorsprungs (5) horizontal verriegelbar sind und sowohl zu der Oberseite (15) als auch zu der Unterseite (16) der Paneele vertikal ausgerichtete Kontaktflächenpaare (6, 9; 24, 25) vorgesehen sind.
  7. Paneelverbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikal ausgerichteten Kontaktflächenpaare (6, 9, 24 und 25) in unterschiedlichen vertikalen Ebenen angeordnet sind.
  8. Paneelverbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsflächenpaare (20, 22) des Vorsprungs (5) einen Winkel von etwa 90° einschließen.
  9. Paneelverbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zu der Unterseite (16) weisende vertikal ausgerichtete Kontaktflächenpaar (24, 25) größer als das zu der Oberseite (15) weisende vertikal ausgerichtete Kontaktflächenpaar (6, 9) ausgeführt ist.
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