DE1014366B - Fahrbares Seilwindentraggestell, insbesondere fuer den Seilzug von Bodenbearbeitungsgeraeten - Google Patents

Fahrbares Seilwindentraggestell, insbesondere fuer den Seilzug von Bodenbearbeitungsgeraeten

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Publication number
DE1014366B
DE1014366B DEK24626A DEK0024626A DE1014366B DE 1014366 B DE1014366 B DE 1014366B DE K24626 A DEK24626 A DE K24626A DE K0024626 A DEK0024626 A DE K0024626A DE 1014366 B DE1014366 B DE 1014366B
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DE
Germany
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cable
support frame
support
cable winch
winch
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Application number
DEK24626A
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English (en)
Inventor
Erich Kersten
Dr-Ing Herbert Isendahl
Dipl-Ing Eberhard Marx
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Individual
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/72Means for anchoring the cables

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein fahrbares Seilwindentraggestell, insbesondere für den Seilzug von schrittweise weiterzusetzenden Bodenbearbeitungsgeräten, welches an eine oder mehrere Antriebs- und Weiterbewegungsmaschiiien angekuppelt, unabhängig von diesen für sich gegen den Erdboden abgestützt und durch eine Stützvorrichtung gleit- und rutschsicher gehalten ist.
Wenn mit Seilwinden, die an eine oder mehrere Antriebs- und Weiterbewegungsmaschinen angekuppelt, jedoch unabhängig von diesen am Erdboden festgehalten werden, eine Seilzugkraft ausgeübt werden soll, die größer ist als das Eigengewicht des fahrbaren Seilwindentraggestells einschließlich der Seiltrommel, dann muß, da der Bodenhaftdruck in einem solchen Falle nicht ausreicht, ein Gleiten und Rutschen des Seilwindentraggestells in Seilzugrichtung auszuschließen, eine Stützvorrichtung zur Verankerung des fahrbaren Seilwindentraggestells am Erdboden vorgesehen werden. Bei als Seilumlenkstellen dienenden Ankerwagen für Maschinenpflüge ist es bekannt, sie mit Stützvorrichtungen in der Form von starr befestigten oder hochklappbaren Auslegerarmen auszurüsten, von denen ein Auslegerarm mit einem schlittenkufenförmig ausgebildeten Gleitbrett auf der dem Seilzug zugekehrten Seite gegen die Erdoberfläche und ein auf der anderen Seite des Ankerwagens angeordneter zweiter Auslegerarm ebenfalls mit einem schlittenkufenförmig ausgebildeten Gleitbrett gegen die Seitenwand eines Hilfsgrabens sich abstützt. Eine solche Abstützvorrichtung ist in vielen Fällen schon aus dem Grunde nicht anwendbar, weil das Auswerfen eines Hilfsgrabens die Kosten beispielsweise für die Kultivierung oder das Umpflügen des Erdbodens in wirtschaftlich nicht tragbarer Weise verteuern würde und das Vorhandensein eines Grabens meistens nicht erwünscht ist. Erschwerend kommt hinzu, daß die Seitenwand des Hilfsgrabens, gegen die der eine Auslegerarm mit dem vertikal stehenden Gleitbrett abgestützt wird, genau oder annähernd genau senkrecht abgestochen werden muß, keine Krümmungen aufweisen darf und das Vorhandensein eines festen, nur wenig zusammendrückbaren Bodens voraussetzt. Denn wenn, das schlittenkufenförmige vertikale Gleitbrett nicht ganzflächig gegen die Seitenwand des Hilfsgrabens anliegt, sondern mit dem in der Weiterbewegungsrichtung des Ankerwagens vorn liegenden Ende durch die Seilzugkraft tiefer in den Erdboden eingedrückt wird als mit dem anderen Ende bzw. der Erdboden unter dem Druck des Gleitbrettes zu stark nachgibt, würde das schrittweise Weitersetzen des Ankerwagens erhebliche Schwierigkeiten bereiten.
Die an das vorherige Ausheben eines Hilfsgrabens Fahrbares Seilwindentraggestell,
insbesondere für den Seilzug
von Bodenbearbeitungsgeräten
Anmelder:
Erich Kersten, Werlte (Emsland)
Erich Kersten, Werlte (Emsland),
Dr.-Ing. Herbert Isendahl
und Dipl.-Ing. Eberhard Marx, Hannover,
sind als Erfinder genannt worden
gebundene bekannte Abstützeinrichtung ist ferner insofern ungünstig, als der Hilfsgraben sowohl den Arbeitsbereich als auch die Arbeitsrichtung des Bodenbearbeitungsgerätes von vornherein festlegt und der Seilzug auf jeden Fall senkrecht zur Abstützwand des Hilfsgrabens geführt sein muß. Bei der Kultivierung von Moorböden abier besteht zufolge der vorher meistens nicht bekannten Art und Beschaffenheit des Untergrundes oft keine Möglichkeit, das fahrbare Seilwindentraggestell mit der oder den die Winde betreibenden und das Seilwindentraggestell schrittweise weiterrückenden Antriebsmaschinen in geradliniger Richtung fortzubewegen. Das ist auch bei der Bodenbearbeitung von solchen Äckern nicht möglich, deren Feldkanten Knicke oder Krümmungen aufweisen.
Durch die Erfindung ist eine Stützvorrichtung für fahrbare Seilwindentraggestelle geschaffen worden, die das Ziehen eines Hilfsgrabens erspart, ein Weiterbewegen des Seilwindentraggestells durch die Antriebs- und Fortbewegungsmaschine bzw. -maschinen in beliebiger Richtung gestattet, das Seilwindentraggestell an jeder Stelle rutsch-, gleit- und kippsicher am Erdboden verankert und eine den Arbeitsfortgang nicht beeinträchtigende rasche Betätigung durch Niedersenken und Ausheben ermöglicht. Dies ist nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die am fahrbaren Seilwindentraggestell höhenbeweglich angeordnete Stützvorrichtung mit einer beim Niedersenken in den Erdboden eindringenden Schneide versehen ist, welche vorteilhaft an der Unterkante eines schildförmigen Stützgliedes gebildet sein kann.
Auf diese Weise ist die Möglichkeit eröffnet, mehrteilige Maschinenaggregate mit einem für sich fahrbaren Seilwindentraggestell in wirtschaftlicher Weise namentlich auch zur Bearbeitung und Kultivierung
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weicher und mooriger Böden zum Einsatz zu bringen.
Das Niedersenken der Stützvorrichtung in die Arbeitsstellung und das Wiederausheben in die Ruhestellung kann zweckmäßigerweise mit Hilfe einer am Seilwindentraggestell angeordneten mechanischen oder hydraulischen Antriebsvorrichtung bewirkt werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Stützschild durch zwei Lenkerpaare am Seilwindengestell so angelenkt und geführt, daß das am unteren Ende in Richtung des Zugseiles gekrümmte Stützschild beim Abwärtsschwenken unter Zusammenpressen des Bodens eine Verschiebungsbewegung in der Querrichtung zur Seiltrommel vollführt. Statt dessen oder außerdem können die Drehachsen der unteren Lenker des Stützschildes am Seilwindengestell quer beweglich angeordnet sein und mittels geeigneter Vorrichtungen, z. B. durch; Hydraulikzylinder, derartig betätigt werden, daß der Boden vor dem niedergesenkten Stützschild verdichtet wird.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht, näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die beispielsweise an zwei Raupenschleppern angekuppelte Seilwinde in Seitenansicht, Fig. 2 den, Grundriß zu Fig. 1,
Fig. 3 die Stirnansicht der in Arbeitsstellung gebrachten Seilwinde in größerem Maßstab.
Die Seiltrommel 1 ruht in einem Gestell 2, welches auf vier breiten Laufrollen 3 fortbewegt werden kann. Die Antriebsleistung wird im gezeichneten Ausführungsbeispiel von zwei Raupenfahrzeugen 4 über Gelenkwellen 5 und zwei Keilriementriebe 6 auf Schaltgetriebe 7 übertragen, mit welchen die Drehzahl der Seiltrommel variiert werden kann. In einem Verteilergetriebe 8 summiert sich die Antriebsleistung und wird von dort auf die Seiltrommel 1 weitergeleitet. Die Zugleistung wird am Seil 9 abgenommen, das durch die Seilführung 10 geführt wird. Das gesamte Gestell wird gegen den Seilzug durch einen Stützschilid 11 im Boden abgestützt. Dieser kann über Lenkerpaare 12 und 13 in den Boden gesenkt oder ausgehoben werden.
Der Stützschild 11 ist an der einen, vorzugsweise an der dem Zugseil 9 abgekehrten Seite des Seilwindengestells 2 angeordnet und erstreckt sich über die ganze oder nahezu ganze Längsseite des Gestells. Er ist durch die beiden Lenkerpaare 12, 13 gegenüber dem Seilwindengestell so geführt, daß das nach der Seilzugseite hin gekrümmte untere Schildende beim Eindringen in den Erdboden, eine Verschiebungsbewegung quer zum Seilwindengestell vollführt. Dadurch wird der Boden vor dem Stützschilfd beim Niedersenken desselben zusammengedrückt und somit dem Stützschild auch in lockerem Boden ein fester Halt gegeben.
Aus Fig. 3 ist die Anordnung und Betätigung des Stützschildes 11 zu ersehen. Die oberen Lenker 12 und der von ihnen getragene Stützschild können durch einen Hydraulikzylinder 14 gehoben oder gesenkt werden. Die unteren Lenker 13 haben bewegliche Drehpunkte 15. Durch einen oder zwei Hydraulikzylinder 16 können die Drehpunkte 15 in horizontaler Richtung verschoben werden. Auf diese Weise wird der Stützschild 11 gegen den Boden gespannt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Fahrbares Seilwindentraggestell, insbesondere für den Seilzug von schrittweise weiterzusetzenden Bodenbearbeitungsgeräten, welches an eine oder mehrere Antriebs- und Weiterbcwegungsmaschinen angekuppelt, unabhängig von diesen für sich gegen den Erdboden abgestützt und durch eine Stützvorrichtung gleit- und rutschsicher gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die am fahrbaren Seilwindentraggestell (2) höhenbeweglich angeordnete Stützvorrichtung (11) mit einer beim Niedersenken der Stützvorrichtung in den Erdboden eindringenden Schneide versehen ist.
2. Seilwindentraggestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide an der Unterkante eines schildförmigen Stützgliedes (11) gebildet ist.
3. Seilwindentraggestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das Niedersenken der Stützvorrichtung (11) in die Arbeitsstellung und das Wiederausheben in die Ruhestellung eine mechanische oder hydraulische Antriebsvorrichtung (14) am Seilwindengestell (2) angeordnet ist.
4. Seilwindentraggestell nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schild (11) durch zwei Lenkerpaare (12, 13) am Seilwindengestell (2) höhenverschwenkbar angelenkt und so geführt ist, daß der am unteren Ende nach der Zugseilseite gekrümmte Stützschild beim Abwärtsschwenken unter Zusammenpressen des Bodens eine Verschiebungsbewegung quer zur Seiltrommel (1) vollführt.
5. Seilwindentraggestell nach Anspruch 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen (15) der unteren Lenker (13) der Stützvorrichtung (11) am Seilwindengestell (2) quer beweglich angeordnet sind und mittels geeigneter Vorrichtungen, z. B. durch Hydraulikzylinder (16), so verschoben werden können, daß der Boden vor der niedergesenkten Stützvorrichtung verdichtet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 258 210, 473 180.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 658/39 8.57
DEK24626A 1955-01-18 1955-01-18 Fahrbares Seilwindentraggestell, insbesondere fuer den Seilzug von Bodenbearbeitungsgeraeten Pending DE1014366B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE258210C (de) *
DE473180C (de) * 1926-05-29 1929-03-14 Franz Clemens Soehne Zugwagen mit zwei Windetrommeln fuer zwei wechselweise einen Arbeitsgang und einen Leergang ausfuehrende Geraete zur Bodenbearbeitung in Weinbergen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE258210C (de) *
DE473180C (de) * 1926-05-29 1929-03-14 Franz Clemens Soehne Zugwagen mit zwei Windetrommeln fuer zwei wechselweise einen Arbeitsgang und einen Leergang ausfuehrende Geraete zur Bodenbearbeitung in Weinbergen

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