DE101348C - - Google Patents

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DE101348C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/40Balloons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1897 ab.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, einem gefesselten Kugelballon χ die Vortheile des Drachenballons bezw. die praktischen Eigenschaften, welche die letzteren unter starkem Winddruck zeigen, zu verleihen und gleichzeitig das Mangelhafte (Unstabilität, verhältnifsmäfsig ungünstige Gewichtsverhältnisse) der Drachenballonsysteme auszuschliefsen.
Die Zeichnung veranschaulicht das Constructionsprincip der Erfindung an Hand der Fig. ι bis 6.
Unter fast völliger Beibehaltung der alten Einrichtung des Kugelballons kennzeichnet sich das neue Princip dadurch, dafs die sogen. Auslaufleinen m des Netzes einem System von nahezu horizontalen und verticalen Flächen ea als Stützpunkte dienen. Diese' aus leichtem Stoff, welcher eventuell durch eingelegte Gurte oder Tauwerk versteift sein kann, hergestellten Flächen bilden gewissermafsen Windschleusen (horizontal durch die Takelage sich erstreckende Hohlräume), deren offene Seiten der Windrichtung ν mehr oder weniger durch die an entsprechender Stelle getroffene Ansetzung des Haltekabels t zugeneigt sind.
Wie aus den Fig. 2, 3 und '5 ersichtlich ist, haben diese Windschleusen einen länglichen, viereckigen Querschnitt; durch entsprechende Wölbung oder Schrägstellung können diese Schleusen1 auch cylindrisch, dreikantig oder ähnlich geformt sein. Eventuell können die Schleusen auch nur aus den Flächen e gebildet sein.
Die Fig. 1 und 4 veranschaulichen beispiels^ weise Ausführungsformen für die Art der Befestigung der Flächen e an den Auslaufleinen m des Ballonnetzes innerhalb des Netzkegels.
In genau bemessenen Abständen unter einander sind Segelkauschen h in die Leinen m eingelegt; eine Schnürleine k (welche schnell ausgeschnürt werden kann) legt, indem dieselbe durch h und durch die Segelkauschen b der Flächen e geführt ist, die letzteren bei m fest.
Die Betriebsleinen u. s. w. für die Ballonventile können durch Oeffnungen s (Fig. 4) in den Flächen e unbehindert durchgelegt sein.
, Das aus z. B. Flächen e und α gebildete System von Windschleusen kann, statt wie vorbeschrieben, innerhalb des durch die Trageleinen gebildeten Taukegels, auch oberhalb des Ballons innerhalb eines durch einen zweiten Ballon ο getragenen Leinenkegels angeordnet sein, oder aber zwischen dem Haltekabel t des Ballons in dessen Ausdehnung eingeschaltet sein. Die Fig. 2 und 6 veranschaulichen die beiden letztgenannten Anordnungen.
Bei windstillem Wetter können die die Windschleusen bildenden Flächen leicht ausgelassen und der Ballon so von unnützem Ballast befreit werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung an Fesselballons zur Verminderung des Abtreibens nach unten, dadurch gekennzeichnet, dafs entweder am Tauwerk m des Ballons, ober- oder unterhalb desselben, oder aber zwischen dem aus einem oder mehreren parallelen Seilen be
    stehenden Haltekabel nahezu horizontale Flächen e und eventuell aufser diesen auch verticale Flächen α angeordnet sind, welche, als Drachenflächen bezw. Streichsegel dienend, Windschleusen bilden, die mit ihren offenen Seiten der Windrichtung ν zugeneigt sind.
  2. 2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι geschützten Vorrichtung, bei welcher die Flächen e an den Auslaufleinen m dadurch befestigt werden, dafs Schnürleinen k durch an beiden angebrachte Segelkauschen h und b hindurchgezogen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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